Elterngeldrechner

Der Elterngeldantrag – das müssen Sie wissen

Das Elterngeld versteht sich als ein Lohnersatz in der Elternzeit und liegt zwischen 300 und 1.800 Euro. Wie Sie das Elterngeld beantragen können, was es zu beachten gibt und wo Sie den Elterngeldantrag finden, erfahren Sie auf dieser Seite.

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Wo muss das Elterngeld beantragt werden?

Auch wenn das Elterngeld vom Bund geregelt ist, hat jedes Bundesland seine eigenen Elterngeldstellen, die sich häufig in den Jugendämtern bzw. Bezirksämtern befinden. Dorthin müssen Sie den ausgefüllten Elterngeldantrag inkl. Anlagen senden. Die Adressen der für Sie zuständigen Stelle finden Sie in unserem Elterngeldstellen Verzeichnis unten. Die Anträge sind jedoch von Bundesland zu Bundesland verschieden. Einige Bundesländer bieten mittlerweile ein Online-Formular an, bei den meisten muss der Antrag jedoch postalisch eingesendet werden.

Hier finden Sie auch die Formulare für Ihren Elterngeldantrag:

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Der richtige Zeitpunkt für den Elterngeldantrag

Der Elterngeldantrag kann grundsätzlich erst nach der Geburt des Kindes gestellt werden. Wichtig ist jedoch, dass Sie nicht länger als 3 Monate warten, da eine rückwirkende Zahlung nur über maximal 3 Monate möglich ist. Anderenfalls müssen Sie auf einen Teil verzichten.

Diese Dokumente brauchen Sie für den Elterngeldantrag

  • Unterschriebener Antrag auf Elterngeld: Beide Elternteile müssen den Antrag unterschreiben. Bei alleinigem Sorgerecht entsprechend nur der jeweilige Elternteil.
  • Geburtsbescheinigung des Kindes: Die Bescheinigung muss im Original mit dem Verwendungszweck „Elterngeld“ mit eingereicht werden.
  • Krankenkassenbescheinigung: Eine Bescheinigung über den Bezug von Mutterschaftsgeld nach der Geburt ist erforderlich.
  • Arbeitgeberbescheinigung: Der Arbeitgeber muss eine Bescheinigung ausstellen, dass er seinen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld nach der Geburt geleistet hat.
  • Bei Beamten: Bescheinigung über die Dienstbezüge während des Mutterschutzes nach der Geburt.
  • Einkommensnachweise: Die letzten 12 Lohn-oder Gehaltsabrechnungen vor der Geburt bzw. vor dem Mutterschutz sind relevant für das Elterngeld und müssen mit eingereicht werden. Selbstständige reichen stattdessen den Steuerbescheid des kompletten vorherigen Jahres vor der Geburt mit.

Und wie ist das mit der Elternzeit?

Wer nach der Geburt Elternzeit nehmen möchte, muss dies wiederum beim Arbeitgeber beantragen. Der Antrag muss dort spätestens 7 Wochen vor Beginn der Elternzeit vorliegen. Für Frauen bedeutet das: Spätestens 1 Woche nach Geburt einreichen, idealerweise schon vorher. Nach der Geburt haben Sie nämlich noch 8 Wochen Mutterschutz, bis die Elternzeit losgeht. Wenn der Vater nach der Geburt Elternzeit nimmt, bedeutet das allerdings, dass der Antrag spätestens 7 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin gestellt werden muss – er erhält keinen Mutterschutz.

Hinweis: Die Gesetzesgrundlage dazu finden Sie im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG). Wenn etwas unklar ist, finden Sie dort die rechtssichere Formulierung.


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