Elterngeldrechner: Elterngeld berechnen & erhöhen

Alles zur Berechnungen, Bonus und unser Online Elterngeldrechner.

Das Wichtigste in Kürze

  • Elterngeld liegt zwischen 65 und 100% des Nettoeinkommens des jeweiligen Elternteils
  • Mindestens 300 Euro; Maximal 1.800 Euro
  • Achtung: Nettoeinkommen ist nicht gleich Nettogehalt!
  • Geschwisterbonus bei einem Geschwisterkind unter 3 Jahren: 10% mehr Elterngeld, mind. 75 Euro
  • Elterngeld-Bonus bei Mehrlingsgeburten: +300 Euro / weiteres Kind
  • Zum Elterngeldrechner

So berechnest du dein Elterngeld

Das Elterngeld richtet sich nach dem Nettoeinkommen, was der jeweilige Elternteil vor der Geburt verdient hat. Der Anteil am Nettoeinkommen liegt zwischen 65 und 100% – mindestens jedoch 300 Euro (Untergrenze) und maximal 1.800 Euro (Obergrenze) pro Monat. Wer vor der Geburt nicht berufstätig war und keine staatlichen Leistungen in Anspruch genommen hat, bekommt den Mindestsatz von 300 Euro. Wie viel der Partner verdient, spielt dabei erstmal keine Rolle (es sei denn ihr verdient gemeinsam mehr als 500.000 Euro im Jahr und geltet als Spitzenverdiener).

Um das Elterngeld berechnen zu können, nimmt man das Bruttoeinkommen der letzten 12 Monate vor der Geburt als Grundlage. Davon werden Steuern und Sozialabgaben abgezogen. Werbungskosten werden über den Arbeitnehmerpauschbetrag in Höhe von 1.000 Euro angesetzt. Als Ergebnis erhält man das Nettoeinkommen, das die Berechnungsgrundlage für das Elterngeld ist.

Wichtig: Dieser Betrag ist nicht zu verwechseln mit dem Nettogehalt der Gehaltsnachweise! Es werden für die Bestimmung des Einkommens die Kalendermonate ausgeschlossen, in denen Mutterschaftsgeld oder Elterngeld für ein älteres Kind bezogen wurde.

Elterngeldrechner

Auch Monate, in denen das Einkommen aufgrund einer schwangerschaftsbedingten Erkrankung gesunken ist, werden nicht mitberücksichtigt.

Was genau zählt zum Einkommen?

Zum Einkommen zählt der in Deutschland, einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union, dem Europäischen Wirtschaftsraum oder der in der Schweiz versteuerte Arbeitsverdienst. Einkommen das nicht aus der EU stammt, wird dabei nicht berücksichtigt. Ebenfalls nicht dazu zählen seit Januar 2015 Provisionen (z.B. Quartalsprovisionen). Alles was der Arbeitgeber im Gehalt als „sonstige Bezüge“ deklariert, wird auch von den Elterngeldstellen so behandelt und deshalb zur Berechnung des Elterngelds nicht mit herangezogen. Auch Einmalzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld werden nicht in die Berechnung eingeschlossen. Auch Lohnersatzleistungen wie Krankengeld oder ALG I fließen nicht mit ein.

Bemessungszeitraum bei Selbstständigen

Bei Selbstständigen wird das Einkommen aus dem Jahr vor der Geburt herangezogen. Wenn das Kind also im März geboren wird, ist der Bemessungszeitraum Januar bis Dezember im Vorjahr. Das Einkommen aus Januar und Februar im Geburtsjahr sind für die Berechnung des Elterngelds absolut irrelevant. Es lohnt sich hier also gut zu kalkulieren und Aufträge sinnvoll zu verteilen um ein höheres Elterngeld zu erhalten.

Mehr Infos zum Elterngeld für Selbstständige erfährst du hier.

65 bis 100% vom Nettoeinkommen

Das Elterngeld beträgt zwischen 300 und 1.800 Euro. Wer mehr verdient, bekommt prozentual weniger vom Nettogehalt. Bei weniger als 1.200 Euro netto / Monat beträgt der Anteil des Elterngelds 67%. Wer mehr verdient, bekommt schrittweise weniger Prozent, mindestens jedoch 65%. Bei einem Nettoeinkommen von 2.770 Euro ist die Bemessungsgrenze erreicht, dann wird der Höchstsatz von 1.800 Euro Elterngeld ausgezahlt (65%). Wenn das Nettoeinkommen zwischen 1.000 und 1.200 Euro lag, erhält man 67% Elterngeld.

Die Ersatzrate sinkt um 0,1% je 2 Euro Mehrverdienst (Beispiel: 1.220 Euro = 66% Elterngeld). Unter 65% sinkt es jedoch nicht (siehe § 2 Abs. 2 BEEG).

Bei einem Voreinkommen von unter 1.000 Euro steigt die Ersatzrate auf bis zu 100% an – je niedriger das Einkommen, desto höher die prozentuale Rate. Sofern du in den vergangen 12 Monaten keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen bist, steht dir der Mindestbetrag von 300 Euro im Monat zu.

Der Geschwisterbonus

Wer neben dem neuen Kind ein Geschwisterkind unter 3 Jahren oder zwei Geschwisterkinder unter 6 Jahren hat, bekommt den Geschwisterbonus. Dieser beträgt 10% des Elterngelds, mindestens jedoch 75 Euro. (§ 2a Abs. 1 BEEG)

In einigen Fällen kann es sein, dass im Bemessungszeitraum bereits Elterngeld bezogen wurde (wenn die Kinder in kurzer Zeit hintereinander geboren werden). Wenn du innerhalb eines Jahres ein zweites Kind bekommst, wird für die Berechnung des Elterngelds das Einkommen als Grundlage genommen, das du vor der Geburt deines ersten Kindes hast. Zusätzlich erhältst du dann noch den Geschwisterbonus.

Bonus für Zwillinge oder Drillinge

Bei Zwillingen oder Drillingen (und auch mehr Kindern) gibt es pro Kind monatlich nochmal pauschal 300 Euro mehr Elterngeld (Mehrlingszuschlag). Das gilt übrigens auch, wenn der Geschwisterbonus gezahlt wird.

Übersicht: Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag

Der Elterngeldrechner

Achtung: Viele Eltern machen Fehler beim Elterngeld!

Unserer Einschätzung nach sind 85% der Elterngeldanträge fehlerhaft. Die Folge: Eltern bekommen weniger Geld, weil sie ihre Möglichkeiten nicht ausschöpfen oder warten monatelang auf die Zahlung. Wie ihr beide Probleme vermeiden könnt, erfahrt ihr in unserem Elterngeld-Onlinekurs oder in einer persönlichen Elterngeldberatung.


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31 Kommentare
  1. Henok Mesgena sagt

    Hallo Guten Abend.Ich bin Henok Mesgena und habe ich eine Töchter unter 3 Jahre.jetze ich will eine elterngeld.Wie kann man das machen?

    1. admin sagt

      Sie müssen dazu das Elterngeld bei der jeweiligen Elterngeldstelle beantragen. Eine Liste der Ansprechpartner und den Antrag mit Hinweisen finden Sie hier: https://www.elterngeld.de/elterngeldstellen/

  2. Kamal Sifo Allu sagt

    Ich bin im Ausbildung

  3. Anja sagt

    Bringt die Beratung kurz vor der Geburt noch etwas (1-2 Wochen vor Entbindung) oder ist hier nicht mehr rentabel, da die Steuerklasse nicht rechtzeitig gewechselt werden kann?

    1. admin sagt

      Hi Anja, auf jeden Fall bringt die Beratung auch kurz vor der Entbindung noch etwas. Schließlich habt ihr euch noch nicht für ein Elterngeld-Modell entschieden und auch in der Aufteilung gibt es Fallstricke und Tricks.

  4. Micha sagt

    Hallo zusammen. Meine Frau bekommt Ende des Jahres unsere Tochter. Wie haben einen Sohn, er wird im November 4. Meine Frau hat das letzte Jahr keine Einkünfte bezogen. Ich selbst nehme momentan an einer Umschulung teil und bekomme daher Transferzahlungen der DRV. Sollte ich oder eher meine Frau Elterngeld beantragen?

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Micha,
      Ihre Transferzahlungen der Deutschen Rentenversicherung stellen einen Ersatz für Ihr Erwerbseinkommen dar, eine sogenannte Entgeltersatzleistung. Wenn Sie das Elterngeld beantragen, würde, sofern Sie einen höheren Anspruch als das Basiselterngeld von monatlich 300 Euro haben, Ihr „Verdienst“ auf das übersteigende Elterngeld angerechnet. D.h. das Elterngeld könnte gekürzt werden. Ein Beispiel finden Sie unter https://www.elterngeld.de/elterngeld-fuer-erwerbslose/#Elterngeld_und_Arbeitslosengeld_I
      Es kommt auf die Höhe Ihrer Transferzahlung an, jedoch wäre es vermutlich besser, wenn Ihre Frau den Antrag stellt.

      Viele Grüße vom Elterngeld.de Team

  5. Panjevic sagt

    Hallo, wir haben unsere Tochter am 07.09.2018 bekommen, haben jedoch immernoch keinen Elterngeld Antrag gestellt, jetzt wollen wir das tun.
    Wir waren vor der Geburt in den letzten zwölf Monatem nicht erwerbstätig. jetzt habe ich als Vater am 01.10.2018 angefangen zu arbeiten, es interessiert uns ob der Eltergeld rückwirkend ausbezahlt werden kann wenn wir den Antrag jetzt stellen würden und ob uns dann der Mindestsatz zusteht oder es hängt von meinen jetzigen Lohn ab?
    Danke und Lg

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Panjevic,

      in dem Fall ist es ganz einfach: Ihr werdet den Mindestsatz von 300 Euro pro Monat bekommen. Wartet aber nicht zu lange, denn das Elterngeld ist nur 3 Monate rückwirkend zu beantragen. Außerdem solltest du wissen, dass (sofern du in Elternzeit gehen möchtest und dann auch Elterngeld beziehst) du nur maximal 30 Stunden während des Elterngeldbezugs arbeiten darfst.

      Viele Grüße vom Elterngeld.de-Team

  6. Nicole S. sagt

    Wie ist das bei mir ich bin 17 Jahre habe eine Tochter von 18 Monaten und kriege im November mein zweites Kind nebenbei mache ich meine Schule fertig und habe kein eigenes Einkommen und ich lebe in einer Mutterkindeinrichtung wo ich nur einen sehr geringen Lebenssatz habe. Wie beantrage ich das am besten oder steht mir das überhaupt zu ?

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Nicole, in einer Mutter Kind Einrichtung besteht eine häusliche Gemeinschaft und wenn Du dort mit Deinem Kind /Deinen Kindern zusammen lebst und sie auch selbst betreust, kannst Du Elterngeld bekommen. Da Du kein Einkommen hast, hast Du nur Anspruch auf das Mindestelterngeld in Höhe von 300 Euro (Basiselterngeld). Wenn Dein erstes Kind auch mit Dir zusammen lebt, dann kannst Du für Dein weiteres Kind jetzt einen Geschwisterbonus bekommen. Das sind mindestens 75 Euro pro Lebensmonat (bei Basiselterngeld). Du solltest das Elterngeld auf jeden Fall beantragen. Den Antrag müsstest Du zusätzlich von Deinen gesetzlichen Vertreter unterschreiben lassen, weil Du noch minderjährig bist.
      Da Du noch zur Schule gehst und kein eigenes Einkommen hast, bekommst Du leider nach der Geburt kein Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse, auch nicht vom Bundesversicherungsamt, weil Du kein Arbeitsentgelt „verlierst“.
      Jedoch hast Du die Möglichkeit die Mutterschutzfrist in Anspruch zu nehmen, Du hast aber keinen Anspruch auf Elternzeit. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Du Dich von der Schulpflicht befreien lässt. Am besten sprichst Du hierzu mal den Vertrauenslehrer der Schule an. Eventuell kannst Du noch zusätzlich Hilfe von der Bundesstiftung Mutter & Kind erhalten, da gibt es verschiedene Formen, oft in materieller Form wie Erstausstattung usw.
      Sofern Du noch Sozialleistungen wie Wohngeld oder ähnliches erhälst, solltest Du wissen, dass das Elterngeld auf diese Leistungen angerechnet wird. Hierzu solltest Du dann einmal Deinen Sachbearbeiter kontaktieren.

  7. Antje sagt

    Liebes Elterngeld.de Team, ich werde nach der Geburt meiner Tochter 8 Monate zu Hause bleiben und danach weitere 4 Monate Elternzeit in Teilzeit (30 h) arbeiten. Wird das Elterngeld der letzten 4 in Teilzeit zusätzlich zu meinem Einkommen on top gezahlt? Gibt es eine Obergrenze?
    Vielen Dank und schöne Grüße

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Antje, es gibt eine Obergrenze, ab der eine Anrechnung stattfindet. Du musst hierfür schauen, wie viel du vor der Geburt im Bemessungszeitraum durchschnittlich pro Monat verdient hast und wie viel du dann im Bezugszeitraum verdienst. Liegt der Verdienst im Bezugszeitraum bei unter 50% des Verdienstes im Bemessungszeitraum, findet keine Anrechnung statt. Die 50% sind nur ein Näherungswert, kann aber als Faustregel so genommen werden. Wir empfehlen bei Teilzeitarbeit im Elterngeldbezug aber immer unsere Elterngeldberatung, weil hier viele kleine Stolperfallen lauern, die man einfach kennen muss. Viele Grüße, Patrick von Elterngeld.de

  8. Katja sagt

    Hallo liebes Elterngeldteam!
    Ich bin Studentin und gehe jetzt ein halbes Jahr in Elternzeit und wollte Elterngeld beantragen – mein vorheriges Einkommen war Bafög ca 650 Euro und Einkommen auf Honorarbasis ca 120 Euro. Mein Mann arbeitet und wollte Elterngeld Plus beantragen wenn ich wieder studiere… Was ist da die beste Variante? Liebe Grüße Katja

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Katja,

      wenn dein Mann nach dir in die Elternzeit geht, ist Elterngeld Plus immer die bessere Wahl, wenn weiterhin Einkommen durch Teilzeitarbeit erzielt wird. Aber auch hier kann es zu Kürzungen kommen, je nach dem wie hoch der Unterschied zwischen dem Verdienst vor und nach der Geburt ist.

      Für dich ist es wichtig zu wissen, dass das Elterngeld auf das Bafög angerechnet wird und dieses vermindern kann. Dies solltest du für Ihre finanzielle Planung unbedingt berücksichtigen. Als Studentin bist du übrigens, mit dem eigentlichen Studieren, nicht an die 30 Stunden-Grenze (wöchentliche Arbeitszeit) gebunden. Wenn deine Tätigkeit auf Honorarbasis nicht mit einem im Studium geforderten Praktikum oder ähnlichem zu tun hat, gilt die Stundengrenze hier schon. Um den Elterngeldanspruch nicht zu verlieren solltest du darauf achten.

      Die beste Variante zu ermitteln, ist in diesem Fall gar nicht so leicht. Vielleicht ist es für euch interessant, wenn ihr euch an unsere Elterngeldexperten wendet um das Maximum für Ihr Elterngeld herauszuholen. Näheres dazu findest du hier: https://www.elterngeld.de/elterngeldberatung/

      Alles Gute,
      Yvonne von Elterngeld.de

  9. Kleene sagt

    Hallo, ich befand mich noch in Elternzeit als ich wieder schwanger wurde. Nach welchem Zeitraum wird das neue Elterngeld berechnet?

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hi! Das kann man so pauschal nicht sagen, weil dazu einige Angaben fehlen. Du kannst jedoch einen großen Zeitraum nach der Geburt ausklammern, sodass auch das Gehalt vor der Geburt herangezogen wird. Wie du das machen kannst, erfährst du in unserem Elterngeldkurs (http://www.elterngeld.de/elterngeldkurs-1/). Es gibt auch noch ein paar Tricks, wie du genau in einer solchen Konstellation mehr Geld erhalten kannst. Ohne nähere Angaben lässt sich das jedoch nicht erläutern. Schau am besten mal in den Kurs rein, da haben wir genau diese Tricks erklärt.

  10. Karl sagt

    Hallo,

    unser Kind wird Anfang April 2019 geboren. Wir haben die Steuerklassen gewechselt (von 4/4 auf 5/3), damit wir mehr Elterngeld erhalten. Dieses jedoch erst Anfang September, so dass der Wechsel jetzt erst wirksam wurde (Abrechnung Oktober). Ist der Steuerklassenwechsel in Bezug auf das Elterngeld noch wirksam oder nichtig, da er zu spät war?

    Beste Dank!

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Karl,

      leider ist der Wechsel nicht rechtzeitig erfolgt, sodass die Steuerklasse 3 nicht mehr für den Bemessungszeitraum gilt. Der Mutterschutz beginnt bereits im Februar 2019 und die neue Steuerklasse müsste sieben Monate vor Beginn des Mutterschutzes bereits gelten. Ihr kommt nur auf vier Monate.

      Alles Gute,
      Yvonne von Elterngeld.de

  11. Marvin sagt

    Guten Tag,

    wir erwarten unseren Sohn Ende des Monats. Meine Frau ist selbstständig und möchte ggfs. Elterngeld Plus beantragen. Kann ich dann trotzdem Basiselterngeld für 12 Monate beantragen?

    Über Tipps und Ratschläge bin ich dankbar!

    Vielen Dank!

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Marvin,
      ihr habt gemeinsam nur 14 Monate Basiselterngeld, die ihr euch aufteilen könnt. Wenn du 12 Monate Basiselterngeld nimmst, bleiben deiner Frau nur 2 Monate Basiselterngeld oder 4 Monate Elterngeld Plus übrig. Euch rate ich ehrlich gesagt stark zu unserer Elterngeldberatung, da bei Selbstständigen viel Optimierungspotenzial sitzt und ihr möglicherweise eine ganze Menge Geld verschenkt. Schaut euch das Angebot am besten mal an: https://www.elterngeld.de/elterngeldberatung/

      Viele Grüße
      Patrick von Elterngeld-Team

  12. Nina Werres sagt

    Guten Tag ,
    Ich hätte da eine Frage und zwar bin ich mit 17 Schwanger geworden habe dann mit 18 am 04.01.2018 meinen Sohn bekommen , im Juni meine Schule beendet und in der Zeit Leistungen vom Jobcenter erhalten. Seid dem 01.08.2018 habe ich eine Tagesmutter und am 01.09.2018 eine Ausbildung angefangen , wo ich bereits am 26.10.2018 gekündigt wurde aus wirtschaftlichen Gründen. Habe in dieser Zeit auch weiterhin Leistungen vom Jobcenter erhalten die darüber informiert waren das ich eine Ausbildung angefangen habe , jetzt möchte das Jobcenter Nachweise über meinen Gehalt und einen Aufhebungsbescheid des Elterngeldes. Trotz des Wissens das ich auch meine Wohnung bezahlen muss. Meine Frage: Standen mir für September und Oktober dann kein Elterngeld zu ?

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Nina,

      ich gehe mal davon aus, dass du während deiner Schulzeit nicht zusätzlich gearbeitet hast und das Mindestelterngeld bekommst.
      Hast du auch der Elterngeldstelle Bescheid gegeben über deine Ausbildung? Die Ausbildungsvergütung wird auf das Elterngeld angerechnet. Dabei kommt es dann darauf an, ob du Basiselterngeld oder Elterngeld Plus bekommst und natürlich auf die Höhe der Vergütung. Das Elterngeld wird zum Teil auch bei den weiteren Sozialleistungen als Einkommen angesehen. Es ist mir leider nicht ganz klar, warum das Jobcenter auf die Aufhebung drängt. Am besten legst du Widerspruch ein und lässt dich nochmal von der Caritas o.Ä. beraten.

      Alles Gute,
      Yvonne von Elterngeld.de

  13. Régine sagt

    Guten Tag,

    Wir erwarten unser Kind Mitte November 20198.
    Die Steuerklassen haben wir zum Anfang September 2018 von 4/4 auf 5/3 gewechselt. Mein letzter Arbeitsvertrag lief nach 24 Monaten am 31. August aus. Seit dem 1. September bekomme ich also Arbeitslosengeld bzw. Mutterschaftsgeld von der Krankenversicherung auf Basis meiner neuen Lohnsteuerklasse 5.
    Mein Mann arbeitet ganz normal weiter.

    Meine Frage ist jetzt: wird bei mir das Elterngeld mit der Steuerklasse vier oder fünf gerechnet? Und ich meine das Arbeitslosen- und das Mutterschaftgeld werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt, sodass meine Löhne von November 2017 bis August 2018 (also 10 Monate) zusammen addiert und durch zwölf geteilt werden, so ergibt sich mein durchschnittliches Nettoeinkommen in den zwölf Monaten vor der Geburt. Liege ich da richtig?

    Zweite Frage: Wir überlegen immer noch, ob wir 14
    Monate Basis Elterngeld beziehen wollen oder 28 Monate Elterngeld plus. Wenn wir eine Variante wählen, können wir im Nachhinein unsere Wahl ändern und die zweite Variante nehmen?

    Für Ihre Tipps bedanke ich mich im Voraus.

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Regine,

      zu deiner ersten Frage:
      Es wird die Steuerklasse verwendet, die überwiegend im Bemessungszeitraum vorlag. In deinem Fall ist das die Steuerklasse 4.
      Es zählen die 12 Monate vor Beginn des Mutterschutzes, also Oktober 2017 bis September 2018. Monate mit Arbeitslosengeld sind, wie du schreibst, Nullmonate. Deine Berechnung sonst ist korrekt.

      Zu deiner zweiten Frage:
      Ihr könnt die Bezugsvariante für zukünftige Monate immer ändern. Nach dem 14. Lebensmonat gibt es jedoch nur noch Elterngeld Plus und der Bezug muss ab hier lückenlos bleiben, anderenfalls entfällt der Anspruch komplett.

      Ein Hinweis noch zum Schluss: Du kannst deinen Anspruch auf Arbeitslosengeld unterbrechen während des Elterngeldbezuges um eine Anrechnung zu vermeiden.

      Alles Gute,
      Yvonne von Elterngeld.de

  14. Katja sagt

    Hallo liebes Elterngeld Team,

    wir erwarten im März 2019 unser erstes Kind. Ich würde gerne 17 Monate in Elternzeit gehen. Ich bin die letzten 11 Jahre voll berufstätig.
    Meine Fragen: Steht mir nur das Basiselterngeld zu oder muss ich zusätzlich ElterngeldPlus beantragen? Wenn ja, wird dann das Elterngeld die 17 Monate gestückelt oder bekomme ich die 12 Monate komplett und die letzten 5 gestückelt?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Katja,
      du hast insgesamt einen Anspruch auf 12 Monate Basiselterngeld oder 24 Monate Elterngeld Plus. Welche Bezugsform für dich am sinnvollsten ist, hängt von deiner finanziellen Situation ab und ob du z. B. nach der Geburt während deiner Elternzeit in Teilzeit arbeiten möchtest.
      Alles Gute,
      Yvonne von Elterngeld.de

  15. Anna sagt

    Hallo,
    ich bekomme mein 3. Kind.
    Vor dem ersten war ich Vollzeit berufstätig, danach nur 27 Stunden im Rahmen der Elternzeit. Habe beim 2. Kind entsprechend weniger Elterngeld erhalten. Nun befinde ich mich im 2. Jahr Elternzeit des 2. Kindes und bekomme kein Elterngeld mehr und arbeite auch nicht. Das 3. Kind wird genau 2 Jahre älter sein, als das 2.
    Da ich zum Zeitpunkt der Geburt in den vergangenen 12 Monaten kein Einkommen hatte, wird nur das Grundelterngeld gezahlt, richtig?
    Meine Hauptfrage ist, bekomme ich einen Zuschuss vom Arbeitgeber zum Mutterschaftsgeld? Wenn ja in welcher Höhe? Welches Nettogehalt ist dafür die Grundlage?
    Die alte Elternzeit endet mit Beginn des neuen Mutterschutzes.

    Vielen Dank!

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Anna,
      wenn die alte Elternzeit vor deinem Mutterschutz endet, dann hast du wieder Anspruch auf den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Endet sie nicht passend, hättest du die Möglichkeit, diese von dir aus zu kündigen um den Anspruch aufleben zu lassen. Die Höhe hängt von dem Gehalt ab, was du jetzt bekommen würdest (wenn du wieder arbeiten würdest bei ihm), wärest du nicht schwanger. Er zahlt dir die Differenz zu den 13 Euro am Tag von der Krankenkasse.
      Alles Gute,
      Yvonne von Elterngeld.de

  16. David sagt

    Hallo,
    ich bin Student und arbeite nebenbei als Fotograf. Dieses Gewerbe rechne ich als Kleingewerbe ab. Ich bin also offiziell nicht Selbständig. Kann ich trotzdem meinen Jahresgewinn auf den Monat herunterbrechen und als monatliche Einkünfte angeben? Oder gelten diese Einkünfte nicht für die Elterngeldberechnung?

    Vielen Dank im Voraus

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo David,
      auch als Kleingewerbetreibender wirst du für die Berechnung des Elterngeldes als Selbständiger behandelt. D. h. es wird der letzte abgeschlossene Veranlagungszeitraum (Steuerjahr) vor der Geburt des Kindes betrachtet. Der Nachweis erfolgt anhand des Steuerbescheides und wenn dieser noch nicht vorliegt, anhand der erstellten Einnahmen-Überschuss-Rechnung des Jahres vor der Geburt.

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