Elterngeldrechner: Elterngeld berechnen und erhöhen!

Wir zeigen dir hier, wie du dein Elterngeld berechnen kannst. Mit unserem komfortablen Elterngeldrechner bekommst du auch direkt einen groben Überblick über deinen Anspruch.

Das Wichtigste in Kürze

  • Elterngeld liegt zwischen 65 und 100% des Nettoeinkommens des jeweiligen Elternteils
  • Mindestens 300 Euro; Maximal 1.800 Euro
  • Achtung: Nettoeinkommen ist nicht gleich Nettogehalt!
  • Geschwisterbonus bei einem Geschwisterkind unter 3 Jahren: 10% mehr Elterngeld, mind. 75 Euro
  • Elterngeld-Bonus bei Mehrlingsgeburten: +300 Euro / weiteres Kind
  • Zum Elterngeldrechner

So berechnest du dein Elterngeld

Das Elterngeld richtet sich nach dem Nettoeinkommen, was der jeweilige Elternteil vor der Geburt verdient hat. Der Anteil am Nettoeinkommen liegt zwischen 65 und 100% – mindestens jedoch 300 Euro (Untergrenze) und maximal 1.800 Euro (Obergrenze) pro Monat. Wer vor der Geburt nicht berufstätig war und keine staatlichen Leistungen in Anspruch genommen hat, bekommt den Mindestsatz von 300 Euro. Wie viel der Partner verdient, spielt dabei erstmal keine Rolle (es sei denn ihr verdient gemeinsam mehr als 500.000 Euro im Jahr und geltet als Spitzenverdiener).

Um das Elterngeld berechnen zu können, nimmt man das Bruttoeinkommen der letzten 12 Monate vor der Geburt als Grundlage. Davon werden Steuern und Sozialabgaben abgezogen. Werbungskosten werden über den Arbeitnehmerpauschbetrag in Höhe von 1.000 Euro angesetzt. Als Ergebnis erhält man das Nettoeinkommen, das die Berechnungsgrundlage für das Elterngeld ist.

Wichtig: Dieser Betrag ist nicht zu verwechseln mit dem Nettogehalt der Gehaltsnachweise! Es werden für die Bestimmung des Einkommens die Kalendermonate ausgeschlossen, in denen Mutterschaftsgeld oder Elterngeld für ein älteres Kind bezogen wurde.

Auch Monate, in denen das Einkommen aufgrund einer schwangerschaftsbedingten Erkrankung gesunken ist, werden nicht mitberücksichtigt.

Was genau zählt zum Einkommen?

Zum Einkommen zählt der in Deutschland, einem anderen Mitgliedsstaat der Europäischen Union, dem Europäischen Wirtschaftsraum oder der in der Schweiz versteuerte Arbeitsverdienst. Einkommen das nicht aus der EU stammt, wird dabei nicht berücksichtigt. Ebenfalls nicht dazu zählen seit Januar 2015 Provisionen (z.B. Quartalsprovisionen). Alles was der Arbeitgeber im Gehalt als „sonstige Bezüge“ deklariert, wird auch von den Elterngeldstellen so behandelt und deshalb zur Berechnung des Elterngelds nicht mit herangezogen. Auch Einmalzahlungen wie Urlaubs- oder Weihnachtsgeld werden nicht in die Berechnung eingeschlossen. Auch Lohnersatzleistungen wie Krankengeld oder ALG I fließen nicht mit ein.

Bemessungszeitraum bei Selbstständigen

Bei Selbstständigen wird das Einkommen aus dem Jahr vor der Geburt herangezogen. Wenn das Kind also im März geboren wird, ist der Bemessungszeitraum Januar bis Dezember im Vorjahr. Das Einkommen aus Januar und Februar im Geburtsjahr sind für die Berechnung des Elterngelds absolut irrelevant. Es lohnt sich hier also gut zu kalkulieren und Aufträge sinnvoll zu verteilen um ein höheres Elterngeld zu erhalten.

Mehr Infos zum Elterngeld für Selbstständige erfährst du hier.

65 bis 100% vom Nettoeinkommen

Das Elterngeld beträgt zwischen 300 und 1.800 Euro. Wer mehr verdient, bekommt prozentual weniger vom Nettogehalt. Bei weniger als 1.200 Euro netto / Monat beträgt der Anteil des Elterngelds 67%. Wer mehr verdient, bekommt schrittweise weniger Prozent, mindestens jedoch 65%. Bei einem Nettoeinkommen von 2.770 Euro ist die Bemessungsgrenze erreicht, dann wird der Höchstsatz von 1.800 Euro Elterngeld ausgezahlt (65%). Wenn das Nettoeinkommen zwischen 1.000 und 1.200 Euro lag, erhält man 67% Elterngeld.

Die Ersatzrate sinkt um 0,1% je 2 Euro Mehrverdienst (Beispiel: 1.220 Euro = 66% Elterngeld). Unter 65% sinkt es jedoch nicht (siehe § 2 Abs. 2 BEEG).

Bei einem Voreinkommen von unter 1.000 Euro steigt die Ersatzrate auf bis zu 100% an – je niedriger das Einkommen, desto höher die prozentuale Rate. Sofern du in den vergangen 12 Monaten keiner Erwerbstätigkeit nachgegangen bist, steht dir der Mindestbetrag von 300 Euro im Monat zu.

Der Geschwisterbonus

Wer neben dem neuen Kind ein Geschwisterkind unter 3 Jahren oder zwei Geschwisterkinder unter 6 Jahren hat, bekommt den Geschwisterbonus. Dieser beträgt 10% des Elterngelds, mindestens jedoch 75 Euro. (§ 2a Abs. 1 BEEG)

In einigen Fällen kann es sein, dass im Bemessungszeitraum bereits Elterngeld bezogen wurde (wenn die Kinder in kurzer Zeit hintereinander geboren werden). Wenn du innerhalb eines Jahres ein zweites Kind bekommst, wird für die Berechnung des Elterngelds das Einkommen als Grundlage genommen, das du vor der Geburt deines ersten Kindes hast. Zusätzlich erhältst du dann noch den Geschwisterbonus.

Bonus für Zwillinge oder Drillinge

Bei Zwillingen oder Drillingen (und auch mehr Kindern) gibt es pro Kind monatlich nochmal pauschal 300 Euro mehr Elterngeld (Mehrlingszuschlag). Das gilt übrigens auch, wenn der Geschwisterbonus gezahlt wird.

Übersicht: Geschwisterbonus und Mehrlingszuschlag

Der Elterngeldrechner

Mehr Elterngeld erhalten
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FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie viel Elterngeld erhalte ich?

Die genaue Berechnung kannst du mit unserem Elterngeldrechner durchführen. Das Elterngeld liegt bei etwa 65% vom Elterngeld-Netto (das etwa deinem Nettogehalt entspricht). Wenn du weniger als 1.200 Euro netto verdienst, liegt dein Elterngeld zwischen 67 und 100% des Nettogehalts. Für Geschwisterkinder und Mehrlinge gibt es außerdem einen Bonus, den unser Elterngeldrechner mit berechnet.

Was ist der Bemessungszeitraum?

Der Bemessungszeitraum ist der Zeitraum, der zur Berechnung des Elterngeldes herangezogen wird. Das sind in der Regel die letzten 12 Monate vor der Geburt bzw. vor dem Mutterschutz, sofern du diesen nutzen konntest. Bei Selbstständigen oder Personen mit Mischeinkünften verschiebt sich dieser Zeitraum nach hinten auf den letzten abgeschlossenen Veranlagungszeitraum vor der Geburt deines Kindes.

Wie kann ich mehr Elterngeld erhalten?

Es gibt ein paar Tricks, mir denen du deinen Elterngeldanspruch legal erhöhen kannst. Je eher du dich mit dem Thema befasst, desto mehr Spielraum gibt es und desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass du deinen Anspruch nochmal deutlich erhöhen kannst. bei der konkreten Umsetzung helfen wir dir gern.

Was sind Ober-und Untergrenzen beim Elterngeld?

Es gibt mindestens 300 Euro Elterngeld pro Monat und maximal 1.800 Euro Elterngeld. Beim Elterngeld Plus sind es entsprechend 150 bis 900 Euro monatlich über den doppelten Zeitraum. Auch eine Kombination von Basiselterngeld und Elterngeld Plus ist möglich.


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80 Kommentare
  1. Henok Mesgena sagt

    Hallo Guten Abend.Ich bin Henok Mesgena und habe ich eine Töchter unter 3 Jahre.jetze ich will eine elterngeld.Wie kann man das machen?

    1. admin sagt

      Sie müssen dazu das Elterngeld bei der jeweiligen Elterngeldstelle beantragen. Eine Liste der Ansprechpartner und den Antrag mit Hinweisen finden Sie hier: https://www.elterngeld.de/elterngeldstellen/

  2. Kamal Sifo Allu sagt

    Ich bin im Ausbildung

  3. Anja sagt

    Bringt die Beratung kurz vor der Geburt noch etwas (1-2 Wochen vor Entbindung) oder ist hier nicht mehr rentabel, da die Steuerklasse nicht rechtzeitig gewechselt werden kann?

    1. admin sagt

      Hi Anja, auf jeden Fall bringt die Beratung auch kurz vor der Entbindung noch etwas. Schließlich habt ihr euch noch nicht für ein Elterngeld-Modell entschieden und auch in der Aufteilung gibt es Fallstricke und Tricks.

  4. Micha sagt

    Hallo zusammen. Meine Frau bekommt Ende des Jahres unsere Tochter. Wie haben einen Sohn, er wird im November 4. Meine Frau hat das letzte Jahr keine Einkünfte bezogen. Ich selbst nehme momentan an einer Umschulung teil und bekomme daher Transferzahlungen der DRV. Sollte ich oder eher meine Frau Elterngeld beantragen?

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Micha,
      Ihre Transferzahlungen der Deutschen Rentenversicherung stellen einen Ersatz für Ihr Erwerbseinkommen dar, eine sogenannte Entgeltersatzleistung. Wenn Sie das Elterngeld beantragen, würde, sofern Sie einen höheren Anspruch als das Basiselterngeld von monatlich 300 Euro haben, Ihr „Verdienst“ auf das übersteigende Elterngeld angerechnet. D.h. das Elterngeld könnte gekürzt werden. Ein Beispiel finden Sie unter https://www.elterngeld.de/elterngeld-fuer-erwerbslose/#Elterngeld_und_Arbeitslosengeld_I
      Es kommt auf die Höhe Ihrer Transferzahlung an, jedoch wäre es vermutlich besser, wenn Ihre Frau den Antrag stellt.

      Viele Grüße vom Elterngeld.de Team

  5. Panjevic sagt

    Hallo, wir haben unsere Tochter am 07.09.2018 bekommen, haben jedoch immernoch keinen Elterngeld Antrag gestellt, jetzt wollen wir das tun.
    Wir waren vor der Geburt in den letzten zwölf Monatem nicht erwerbstätig. jetzt habe ich als Vater am 01.10.2018 angefangen zu arbeiten, es interessiert uns ob der Eltergeld rückwirkend ausbezahlt werden kann wenn wir den Antrag jetzt stellen würden und ob uns dann der Mindestsatz zusteht oder es hängt von meinen jetzigen Lohn ab?
    Danke und Lg

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Panjevic,

      in dem Fall ist es ganz einfach: Ihr werdet den Mindestsatz von 300 Euro pro Monat bekommen. Wartet aber nicht zu lange, denn das Elterngeld ist nur 3 Monate rückwirkend zu beantragen. Außerdem solltest du wissen, dass (sofern du in Elternzeit gehen möchtest und dann auch Elterngeld beziehst) du nur maximal 30 Stunden während des Elterngeldbezugs arbeiten darfst.

      Viele Grüße vom Elterngeld.de-Team

  6. Nicole S. sagt

    Wie ist das bei mir ich bin 17 Jahre habe eine Tochter von 18 Monaten und kriege im November mein zweites Kind nebenbei mache ich meine Schule fertig und habe kein eigenes Einkommen und ich lebe in einer Mutterkindeinrichtung wo ich nur einen sehr geringen Lebenssatz habe. Wie beantrage ich das am besten oder steht mir das überhaupt zu ?

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Nicole, in einer Mutter Kind Einrichtung besteht eine häusliche Gemeinschaft und wenn Du dort mit Deinem Kind /Deinen Kindern zusammen lebst und sie auch selbst betreust, kannst Du Elterngeld bekommen. Da Du kein Einkommen hast, hast Du nur Anspruch auf das Mindestelterngeld in Höhe von 300 Euro (Basiselterngeld). Wenn Dein erstes Kind auch mit Dir zusammen lebt, dann kannst Du für Dein weiteres Kind jetzt einen Geschwisterbonus bekommen. Das sind mindestens 75 Euro pro Lebensmonat (bei Basiselterngeld). Du solltest das Elterngeld auf jeden Fall beantragen. Den Antrag müsstest Du zusätzlich von Deinen gesetzlichen Vertreter unterschreiben lassen, weil Du noch minderjährig bist.
      Da Du noch zur Schule gehst und kein eigenes Einkommen hast, bekommst Du leider nach der Geburt kein Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse, auch nicht vom Bundesversicherungsamt, weil Du kein Arbeitsentgelt „verlierst“.
      Jedoch hast Du die Möglichkeit die Mutterschutzfrist in Anspruch zu nehmen, Du hast aber keinen Anspruch auf Elternzeit. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass Du Dich von der Schulpflicht befreien lässt. Am besten sprichst Du hierzu mal den Vertrauenslehrer der Schule an. Eventuell kannst Du noch zusätzlich Hilfe von der Bundesstiftung Mutter & Kind erhalten, da gibt es verschiedene Formen, oft in materieller Form wie Erstausstattung usw.
      Sofern Du noch Sozialleistungen wie Wohngeld oder ähnliches erhälst, solltest Du wissen, dass das Elterngeld auf diese Leistungen angerechnet wird. Hierzu solltest Du dann einmal Deinen Sachbearbeiter kontaktieren.

  7. Antje sagt

    Liebes Elterngeld.de Team, ich werde nach der Geburt meiner Tochter 8 Monate zu Hause bleiben und danach weitere 4 Monate Elternzeit in Teilzeit (30 h) arbeiten. Wird das Elterngeld der letzten 4 in Teilzeit zusätzlich zu meinem Einkommen on top gezahlt? Gibt es eine Obergrenze?
    Vielen Dank und schöne Grüße

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Antje, es gibt eine Obergrenze, ab der eine Anrechnung stattfindet. Du musst hierfür schauen, wie viel du vor der Geburt im Bemessungszeitraum durchschnittlich pro Monat verdient hast und wie viel du dann im Bezugszeitraum verdienst. Liegt der Verdienst im Bezugszeitraum bei unter 50% des Verdienstes im Bemessungszeitraum, findet keine Anrechnung statt. Die 50% sind nur ein Näherungswert, kann aber als Faustregel so genommen werden. Wir empfehlen bei Teilzeitarbeit im Elterngeldbezug aber immer unsere Elterngeldberatung, weil hier viele kleine Stolperfallen lauern, die man einfach kennen muss. Viele Grüße, Patrick von Elterngeld.de

  8. Katja sagt

    Hallo liebes Elterngeldteam!
    Ich bin Studentin und gehe jetzt ein halbes Jahr in Elternzeit und wollte Elterngeld beantragen – mein vorheriges Einkommen war Bafög ca 650 Euro und Einkommen auf Honorarbasis ca 120 Euro. Mein Mann arbeitet und wollte Elterngeld Plus beantragen wenn ich wieder studiere… Was ist da die beste Variante? Liebe Grüße Katja

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Katja,

      wenn dein Mann nach dir in die Elternzeit geht, ist Elterngeld Plus immer die bessere Wahl, wenn weiterhin Einkommen durch Teilzeitarbeit erzielt wird. Aber auch hier kann es zu Kürzungen kommen, je nach dem wie hoch der Unterschied zwischen dem Verdienst vor und nach der Geburt ist.

      Für dich ist es wichtig zu wissen, dass das Elterngeld auf das Bafög angerechnet wird und dieses vermindern kann. Dies solltest du für Ihre finanzielle Planung unbedingt berücksichtigen. Als Studentin bist du übrigens, mit dem eigentlichen Studieren, nicht an die 30 Stunden-Grenze (wöchentliche Arbeitszeit) gebunden. Wenn deine Tätigkeit auf Honorarbasis nicht mit einem im Studium geforderten Praktikum oder ähnlichem zu tun hat, gilt die Stundengrenze hier schon. Um den Elterngeldanspruch nicht zu verlieren solltest du darauf achten.

      Die beste Variante zu ermitteln, ist in diesem Fall gar nicht so leicht. Vielleicht ist es für euch interessant, wenn ihr euch an unsere Elterngeldexperten wendet um das Maximum für Ihr Elterngeld herauszuholen. Näheres dazu findest du hier: https://www.elterngeld.de/elterngeldberatung/

      Alles Gute,
      Yvonne von Elterngeld.de

  9. Kleene sagt

    Hallo, ich befand mich noch in Elternzeit als ich wieder schwanger wurde. Nach welchem Zeitraum wird das neue Elterngeld berechnet?

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hi! Das kann man so pauschal nicht sagen, weil dazu einige Angaben fehlen. Du kannst jedoch einen großen Zeitraum nach der Geburt ausklammern, sodass auch das Gehalt vor der Geburt herangezogen wird. Wie du das machen kannst, erfährst du in unserem Elterngeldkurs (http://www.elterngeld.de/elterngeldkurs-1/). Es gibt auch noch ein paar Tricks, wie du genau in einer solchen Konstellation mehr Geld erhalten kannst. Ohne nähere Angaben lässt sich das jedoch nicht erläutern. Schau am besten mal in den Kurs rein, da haben wir genau diese Tricks erklärt.

  10. Karl sagt

    Hallo,

    unser Kind wird Anfang April 2019 geboren. Wir haben die Steuerklassen gewechselt (von 4/4 auf 5/3), damit wir mehr Elterngeld erhalten. Dieses jedoch erst Anfang September, so dass der Wechsel jetzt erst wirksam wurde (Abrechnung Oktober). Ist der Steuerklassenwechsel in Bezug auf das Elterngeld noch wirksam oder nichtig, da er zu spät war?

    Beste Dank!

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Karl,

      leider ist der Wechsel nicht rechtzeitig erfolgt, sodass die Steuerklasse 3 nicht mehr für den Bemessungszeitraum gilt. Der Mutterschutz beginnt bereits im Februar 2019 und die neue Steuerklasse müsste sieben Monate vor Beginn des Mutterschutzes bereits gelten. Ihr kommt nur auf vier Monate.

      Alles Gute,
      Yvonne von Elterngeld.de

  11. Marvin sagt

    Guten Tag,

    wir erwarten unseren Sohn Ende des Monats. Meine Frau ist selbstständig und möchte ggfs. Elterngeld Plus beantragen. Kann ich dann trotzdem Basiselterngeld für 12 Monate beantragen?

    Über Tipps und Ratschläge bin ich dankbar!

    Vielen Dank!

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Marvin,
      ihr habt gemeinsam nur 14 Monate Basiselterngeld, die ihr euch aufteilen könnt. Wenn du 12 Monate Basiselterngeld nimmst, bleiben deiner Frau nur 2 Monate Basiselterngeld oder 4 Monate Elterngeld Plus übrig. Euch rate ich ehrlich gesagt stark zu unserer Elterngeldberatung, da bei Selbstständigen viel Optimierungspotenzial sitzt und ihr möglicherweise eine ganze Menge Geld verschenkt. Schaut euch das Angebot am besten mal an: https://www.elterngeld.de/elterngeldberatung/

      Viele Grüße
      Patrick von Elterngeld-Team

  12. Nina Werres sagt

    Guten Tag ,
    Ich hätte da eine Frage und zwar bin ich mit 17 Schwanger geworden habe dann mit 18 am 04.01.2018 meinen Sohn bekommen , im Juni meine Schule beendet und in der Zeit Leistungen vom Jobcenter erhalten. Seid dem 01.08.2018 habe ich eine Tagesmutter und am 01.09.2018 eine Ausbildung angefangen , wo ich bereits am 26.10.2018 gekündigt wurde aus wirtschaftlichen Gründen. Habe in dieser Zeit auch weiterhin Leistungen vom Jobcenter erhalten die darüber informiert waren das ich eine Ausbildung angefangen habe , jetzt möchte das Jobcenter Nachweise über meinen Gehalt und einen Aufhebungsbescheid des Elterngeldes. Trotz des Wissens das ich auch meine Wohnung bezahlen muss. Meine Frage: Standen mir für September und Oktober dann kein Elterngeld zu ?

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Nina,

      ich gehe mal davon aus, dass du während deiner Schulzeit nicht zusätzlich gearbeitet hast und das Mindestelterngeld bekommst.
      Hast du auch der Elterngeldstelle Bescheid gegeben über deine Ausbildung? Die Ausbildungsvergütung wird auf das Elterngeld angerechnet. Dabei kommt es dann darauf an, ob du Basiselterngeld oder Elterngeld Plus bekommst und natürlich auf die Höhe der Vergütung. Das Elterngeld wird zum Teil auch bei den weiteren Sozialleistungen als Einkommen angesehen. Es ist mir leider nicht ganz klar, warum das Jobcenter auf die Aufhebung drängt. Am besten legst du Widerspruch ein und lässt dich nochmal von der Caritas o.Ä. beraten.

      Alles Gute,
      Yvonne von Elterngeld.de

  13. Régine sagt

    Guten Tag,

    Wir erwarten unser Kind Mitte November 20198.
    Die Steuerklassen haben wir zum Anfang September 2018 von 4/4 auf 5/3 gewechselt. Mein letzter Arbeitsvertrag lief nach 24 Monaten am 31. August aus. Seit dem 1. September bekomme ich also Arbeitslosengeld bzw. Mutterschaftsgeld von der Krankenversicherung auf Basis meiner neuen Lohnsteuerklasse 5.
    Mein Mann arbeitet ganz normal weiter.

    Meine Frage ist jetzt: wird bei mir das Elterngeld mit der Steuerklasse vier oder fünf gerechnet? Und ich meine das Arbeitslosen- und das Mutterschaftgeld werden bei der Berechnung nicht berücksichtigt, sodass meine Löhne von November 2017 bis August 2018 (also 10 Monate) zusammen addiert und durch zwölf geteilt werden, so ergibt sich mein durchschnittliches Nettoeinkommen in den zwölf Monaten vor der Geburt. Liege ich da richtig?

    Zweite Frage: Wir überlegen immer noch, ob wir 14
    Monate Basis Elterngeld beziehen wollen oder 28 Monate Elterngeld plus. Wenn wir eine Variante wählen, können wir im Nachhinein unsere Wahl ändern und die zweite Variante nehmen?

    Für Ihre Tipps bedanke ich mich im Voraus.

    1. Elterngeld.de Team sagt

      Hallo Regine,

      zu deiner ersten Frage:
      Es wird die Steuerklasse verwendet, die überwiegend im Bemessungszeitraum vorlag. In deinem Fall ist das die Steuerklasse 4.
      Es zählen die 12 Monate vor Beginn des Mutterschutzes, also Oktober 2017 bis September 2018. Monate mit Arbeitslosengeld sind, wie du schreibst, Nullmonate. Deine Berechnung sonst ist korrekt.

      Zu deiner zweiten Frage:
      Ihr könnt die Bezugsvariante für zukünftige Monate immer ändern. Nach dem 14. Lebensmonat gibt es jedoch nur noch Elterngeld Plus und der Bezug muss ab hier lückenlos bleiben, anderenfalls entfällt der Anspruch komplett.

      Ein Hinweis noch zum Schluss: Du kannst deinen Anspruch auf Arbeitslosengeld unterbrechen während des Elterngeldbezuges um eine Anrechnung zu vermeiden.

      Alles Gute,
      Yvonne von Elterngeld.de

  14. Katja sagt

    Hallo liebes Elterngeld Team,

    wir erwarten im März 2019 unser erstes Kind. Ich würde gerne 17 Monate in Elternzeit gehen. Ich bin die letzten 11 Jahre voll berufstätig.
    Meine Fragen: Steht mir nur das Basiselterngeld zu oder muss ich zusätzlich ElterngeldPlus beantragen? Wenn ja, wird dann das Elterngeld die 17 Monate gestückelt oder bekomme ich die 12 Monate komplett und die letzten 5 gestückelt?

    Vielen Dank für Ihre Hilfe

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Katja,
      du hast insgesamt einen Anspruch auf 12 Monate Basiselterngeld oder 24 Monate Elterngeld Plus. Welche Bezugsform für dich am sinnvollsten ist, hängt von deiner finanziellen Situation ab und ob du z. B. nach der Geburt während deiner Elternzeit in Teilzeit arbeiten möchtest.
      Alles Gute,
      Yvonne von Elterngeld.de

  15. Anna sagt

    Hallo,
    ich bekomme mein 3. Kind.
    Vor dem ersten war ich Vollzeit berufstätig, danach nur 27 Stunden im Rahmen der Elternzeit. Habe beim 2. Kind entsprechend weniger Elterngeld erhalten. Nun befinde ich mich im 2. Jahr Elternzeit des 2. Kindes und bekomme kein Elterngeld mehr und arbeite auch nicht. Das 3. Kind wird genau 2 Jahre älter sein, als das 2.
    Da ich zum Zeitpunkt der Geburt in den vergangenen 12 Monaten kein Einkommen hatte, wird nur das Grundelterngeld gezahlt, richtig?
    Meine Hauptfrage ist, bekomme ich einen Zuschuss vom Arbeitgeber zum Mutterschaftsgeld? Wenn ja in welcher Höhe? Welches Nettogehalt ist dafür die Grundlage?
    Die alte Elternzeit endet mit Beginn des neuen Mutterschutzes.

    Vielen Dank!

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Anna,
      wenn die alte Elternzeit vor deinem Mutterschutz endet, dann hast du wieder Anspruch auf den Zuschuss zum Mutterschaftsgeld. Endet sie nicht passend, hättest du die Möglichkeit, diese von dir aus zu kündigen um den Anspruch aufleben zu lassen. Die Höhe hängt von dem Gehalt ab, was du jetzt bekommen würdest (wenn du wieder arbeiten würdest bei ihm), wärest du nicht schwanger. Er zahlt dir die Differenz zu den 13 Euro am Tag von der Krankenkasse.
      Alles Gute,
      Yvonne von Elterngeld.de

  16. David sagt

    Hallo,
    ich bin Student und arbeite nebenbei als Fotograf. Dieses Gewerbe rechne ich als Kleingewerbe ab. Ich bin also offiziell nicht Selbständig. Kann ich trotzdem meinen Jahresgewinn auf den Monat herunterbrechen und als monatliche Einkünfte angeben? Oder gelten diese Einkünfte nicht für die Elterngeldberechnung?

    Vielen Dank im Voraus

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo David,
      auch als Kleingewerbetreibender wirst du für die Berechnung des Elterngeldes als Selbständiger behandelt. D. h. es wird der letzte abgeschlossene Veranlagungszeitraum (Steuerjahr) vor der Geburt des Kindes betrachtet. Der Nachweis erfolgt anhand des Steuerbescheides und wenn dieser noch nicht vorliegt, anhand der erstellten Einnahmen-Überschuss-Rechnung des Jahres vor der Geburt.

  17. Lora sagt

    Hallo HILFE!

    Mein erstes Kind ist am 31.07.2018 geboren, da ich nicht gut informiert war .dachte ich das elterngeld habe ich bereits bei der KK beintragt , dass war allerdings nur mutterschaftsgeld, jetzt werde ich es erst im November beintragen , heisst das ich bekomme fur den einen Monat keinElterngeld?
    Danke fur die Antwort

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Lora,
      ja, leider wirst du für den Juli dann kein Elterngeld mehr bekommen können. Du solltest den Antrag unbedingt einreichen bevor der November endet, damit nicht noch ein Monat verloren geht.

  18. Romy sagt

    Hallo,

    im April 2019 bekomme ich mein erstes Kind.
    Ich würde gerne 18 Monate zuhause bleiben und das basiselterngeld somit in 18 Raten anteilig auszahlen lassen. Ist dies möglich?
    Ich bitte um kurze Hilfe.

    Vielen lieben Dank Romy

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Romy,
      nein, das ist nicht möglich. Du hast insgesamt einen Anspruch auf 12 Monate Basiselterngeld, diese werden entsprechend nach den Lebensmonaten deines Kindes ausgezahlt. Du kannst ggf. das Geld selbst „sparen“ um die weiteren 6 Monate zu überbrücken. Die weitere Möglichkeit wäre, du entscheidest dich nach dem 6. Monat für das Elterngeld Plus, das ist zwar nur halb so hoch wie das Basiselterngeld, jedoch kannst du es doppelt so lange bekommen, sodass du bis zum 18. Lebensmonat Geld bekommen würdest von der Elterngeldstelle.

  19. Stern sagt

    Hallo zusammen!

    Ich bin bissel durcheinander.
    Ich arbeite ganz normal und meine Frau ist ein Hausfrau.
    Das heisst sie hat noch nie gearbeitet.
    Arbeitslos ist sie auch nicht gemeldet.
    Hat sie trotzdem Anspruch auf Elterngeld????
    Vielen dank für Ihre hilfe

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Stern,
      in diesem Fall hat deine Frau Anspruch auf das Mindestelterngeld in Höhe von 300 Euro beim Basiselterngeld für 12 Monate oder 150 Euro beim Elterngeld Plus für 24 Monate.

  20. hoda sagt

    Hallo, ich werde im April.2019 mein erstes Kind bekommen. Mein Mann ist allein verdiener, und demnach würde ich auch weiterhin bei unserem Sohn bleiben. Gilt dann für mich der Mindestbetrag von 300€ oder kommt es dann auf das gemeinsame einkommen an? LG

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Hoda,
      grundsätzlich dürft ihr als Eltern zusammengerechnet nicht mehr als 500.000 Euro zu versteuerndes Einkommen haben um Elterngeld erhalten zu können. Wenn du „in Elternzeit“ gehst und kein Einkommen hast, bekommst du, wie du bereits schriebst, das Mindestelterngeld.

  21. Sani sagt

    Hallo meine Freundin und ich bekommen diesen Monat ein Baby meine Freundin hat vor der schwangerschaft nicht gearbeitet . Und ich bin noch in der ausbildung wie machen wir das alles was sind unsere rechte ? Bzw Vergütungen ?
    Nettoeinkommen von mir beträgt 560 Euro
    Und meine Freundin bekommen auch was vom Jobcenter .

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Sani,
      deine Freundin hat in diesem Fall Anspruch auf das Mindestelterngeld in Höhe von 300 Euro beim Basiselterngeld oder 150 Euro beim Elterngeld Plus. Du schreibst, dass deine Freundin auch Geld vom Jobcenter erhält, hier kann es zu Kürzungen kommen, weil das Elterngeld als Einkommen gesehen wird.
      Wenn du auch Elternzeit nehmen möchtest, müsstest du um Elterngeld zu erhalten mindestens 2 Monate nehmen. Die Berechnung deines Elterngeldes erfolgt dann auf Basis deines Verdienstes in den 12 Monaten vor der Geburt.

  22. Bea sagt

    Hallo, unser Sohn wurde jetzt geboren und ich habe folgende Frage: wird eine Verletztenrente der BG angerechnet bzw. muss ich diese angeben? Diese erhalte ich zusätzlich zum Gehalt. Und mein Mann geht auf 450 € Basis arbeiten, jedoch jeden Monat unterschiedlich. Ist es besser 4 Monate Elterngeld Plus zu beantragen und ist es egal welche Monate?
    Vielen Dank im Voraus.

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Bea,
      die Verletztenrente wird sehr wahrscheinlich angerechnet werden, allerdings erhältst du diese zusätzlich zum Gehalt, d. h. sie ersetzt nicht vollständig dein Einkommen. Da das eine sehr spezielle Frage ist, möchte ich dich bitten, diese an deine Elterngeldstelle zu richten.
      In Bezug auf deinen Mann meinst du vermutlich die Partnermonate? Grundsätzlich kann man sagen, dass Elterngeld Plus günstiger ist, wenn in der Elternzeit in Teilzeit gearbeitet wird. Die Monate könnt ihr innerhalb des Bezugszeitraumes frei wählen, nach dem 14. Lebensmonat muss jedoch ein lückenloser Bezug stattfinden.

  23. Luka sagt

    Hallo, ich und meine Partnerin/(nicht verheiratet) haben einen Elterngeld Antrag am 31.10.2018 gestellt für unsere Tochter die am 07.09.2018 geboren ist, die Mutter und ich haben nicht gearbeitet vor der Geburt und keine Sozialleistungen genommen,

    Elterngeld Zentrale meint jetzt dass meine Partnerin von der Krankenkasse eine Bescheinigung über Mutterschaftsleistungen zuschickt damit die sehen können ob sie was bekommt oder nicht, jedoch ist meine Partnerin s nicht krankenversichert und hat gar kein Mutterschaftsgeld bekommen oder beantragt und erst vor kurzem im Juni dieses Jahres nach Deutschland gezogen (Aufenthaltstitel vorhanden)
    Meine Tochter ist über mich krankenversichert da ich angefangen habe Teilzeit zu arbeiten unter 900 Netto im Monat.
    Hat Mutter den Anspruch auf das Elterngeld?

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Luka,
      das kommt ein wenig auf die Art der Aufenthaltsgenehmigung an. Schau doch einmal in diesen Artikel, der hilft dir sicher erstmal weiter: https://www.elterngeld.de/elterngeld-fuer-auslaender/
      Nicht krankenversichert zu sein, ist in Deutschland nicht möglich, es besteht eine Krankenversicherungspflicht. Das solltet ihr unbedingt klären, ob die Krankenversicherung aus dem Herkunftsland denen Partnerin noch greift.

      1. Luka sagt

        Herkunftsland (Mexico) greift nicht zu im Ausland.
        Ich wollte meine Partnerin über mich Familienversichern aber wir sind nicht verheiratet (leben aber zusammen wie eine Familie)
        Die Krankenkasse wollte nur das Kind in die Krankenversicherung aufnehmen mit der begründung das wir nicht verheiratet sind, und Privat zu versichern ist uns zu teuer daher wissen wir nicht welche Möglichkeit sie den hat.
        Sie hat einen 3 jährigen Aufenthaltstitel bekommen da das Kind in München geboren ist und deutsche Staatsangehörigkeit bekommen hat
        Vielen Dank für eure Hilfe und Tipps..

  24. Inga sagt

    Hallo!
    Im Februar erwarten mein Mann und ich unser 2. Kind, unser Erstgeborener wird dann 20 Monate alt sein! Bis Januar 2019 erhalte ich Elterngeld Plus (habe mir das Elterngeld länger als ein Jahr auszahlen lassen ohne in dieser Zeit zu arbeiten! Mein Mann arbeitet in Vollzeit!)
    Nun möchte mein Mann bei unserem 2.Kind auch 2 Monate in Elternzeit gehen,einmal im März und wieder im Dezember! Wie soll ich nun den Elterngeldantrag stellen? Welche Kombination kommt für uns in Frage um das Optimum zu erhalten? Ich blicke langsam nicht mehr durch..

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Inga,
      du stellst für dich ganz normal den Elterngeldantrag. Dein Mann muss einen separaten Antrag Elterngeldantrag stellen und angeben in welchen Monaten er in Elternzeit gehen wird. Da du nicht arbeitest bzw. gearbeitet hast, gibt es nicht wirklich eine andere Option. Du erhältst das Mindestelterngeld und bei deinem Mann wird es anhand seines Einkommens in den 12 Monaten vor der Geburt berechnet werden. Wenn dein Mann nur diese 2 Monate nehmen möchte und nebenbei nicht arbeiten wird, ist Basiselterngeld die beste Wahl.

  25. Annika sagt

    Hallo liebes Elterngeld Team,

    ich bekomme im Januar 2019 mein erstes Kind. Mein Lebensgefährte und ich sind voll erwerbstätig.

    1. Ich bleibe 18 Monate zu Hause und würde von LM 1 – LM 6 Basiselterngeld nehmen und von LM7 – LM18 das Elterngeld Plus (also halbes Basiselterngeld). Ist das so möglich?

    2. Mein Lebensgefährte würde 2 Monate mit mir zu Hause bleiben wollen und dafür Elterngeld beantragen und zwar für den LM 6 und den LM 18. Wie muss er das beantragen?

    3. Wenn unser Kind z.B. am 25.01.2019 geboren wird, dann würde sich der LM 6 auf den Zeitraum 25.06.-24.07.2019 belaufen. Könnte mein Lebensgefährte seinen ersten Elternzeitmonat auch vom 01.07.-31.07.2019 nehmen oder muss das immer exakt ein LM sein (in diesem Fall 25.06.-24.07.2019)?

    Vielen lieben Dank

    Annika

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Annika,
      zu Nr. 1: Ja, das ist so möglich.
      zu Nr. 2: Dein Lebensgefährte stellt einen eigenen Antrag auf Elterngeld
      zu Nr. 3: dein Lebensgefährte kann Elternzeit nehmen wann er möchte, jedoch wenn man sich nicht an den Lebensmonaten orientiert, kann es zu Kürzungen beim Elterngeld kommen, da dann parallel Gehalt und Elterngeld bezogen wird und wenn er ganze Kalendermonate bei der Arbeit „fehlt“, kann der Arbeitgeber ihm seinen Urlaubsanspruch kürzen. Schaut doch einmal in unseren Artikel dazu: https://www.elterngeld.de/elternzeit-urlaub/

  26. Bianca sagt

    Hallo,
    Ich bekomme in März mein 1. Kind.
    Möchte ein Jahr Elterngeld beziehen.
    Wenn ich in diesem Jahr wieder schwanger werde bekomme ich wieviel Elterngeld für s 2. Kind ?

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Bianca,
      da spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Wenn du Arbeitnehmerin bist, dann gelten die 12 Monate vor Beginn des Mutterschutzes als Bemessungszeitraum. Wenn du in diesen 12 Monaten Elterngeld für ein älteres Geschwisterkind bezogen hast, dann können diese Monate ausgeklammert werden und der Bemessungszeitraum verschiebt sich weiter in die Vergangenheit, sodass du möglicherweise beim 2. Kind das gleiche Elterngeld erhalten kannst wie beim 1. Kind.

  27. Julia sagt

    Hallo
    Ich bekomme im Mai 2019 unser zweites Kind, meine große Tochter ist bereits 7.
    Ich wollte bereits ab Januar 2020 wieder arbeiten gehen. Es wäre also kein volles Jahr…
    Würde ich dann ab Januar Elterngeld plus bekommen wenn ich erstmal maximal 30h arbeiten gehe?

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Julia,
      ja, du kannst Elterngeld Plus beantragen wenn du ab Januar wieder arbeiten möchtest und die maximale Wochenarbeitszeit von 30h einhältst. Beachte dabei unbedingt, dass zu den 30h auch Urlaubs-, Krankheits- und Feiertage zählen.

  28. Andre Janssen sagt

    Hallo liebes Elterngeld Team,

    Ich habe eine Frage und zwar meine Frau bekommt im Juli ihr 4. Kind wir sind verheiratet und leben zusam in einer Wohnung desweiteren ist meine Frau Hausfrau also nicht
    berufstätig aber ich bin der Hauptverdiener in der Familie und ich habe auch seit einigen Jahren die Steuerklasse 3 / 3 bei einem netto einkommen von ca. 2000 € Monat.

    -> Jetzt zu meiner frage wer soll beziehungsweise soll ich
    als Kindes – Vater das Elterngeld Wenns soweit ist Beantragen ?

    Mit freundlichen Grüßen

    Andre Janssen

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Andre,
      wenn du in Elternzeit gehst, kannst du Elterngeld beantragen, welches sich dann anhand deines Einkommen berechnet. Deine Frau als Hausfrau kann auch Elterngeld erhalten, allerdings nur den Mindestelterngeldbetrag in Höhe von 300 Euro beim Basiselterngeld oder 150 Euro beim Elterngeld Plus.

  29. Dennis sagt

    Hallo liebes Team,

    wir bekommen Ende Mai, sofern der errechnete Termin stimmt, unser erstes Baby. Wir haben im Dezember geheiratet und haben auch vor die Steuerklassen zu wechseln. Ich als Vater in 3, meine Frau in 5. Meine Frau will 12 Monate Elternzeit nehmen, ich zwei. Soweit so klar was den Elterngeld Split angeht.

    Nun lese ich aber, dass es ein geringeres Elterngeld geben kann, wenn man nun als Mutter in die 5 wechselt, da das Nettogehalt dann natürlich deutlich geringer ausfällt. Daher nun die Frage zum Berechnungszeitraum: 8 Monate fallen in die Steuerklasse 1, 4 Monate fielen in die Steuerklasse 5. Ich verdiene deutlich mehr, vor alle in der Elternzeit wäre der steuerliche Vorteil „dank“ Elterngeldbezug und demnach keiner Steuerlast von Vorteil.

    Macht der Anteil der 4 Monate in der neuen Steuerklasse nun deutlich ein Minus im Elterngeld aus, oder ist durch den höheren Anteil der Klasse 1 der Unterschied nicht zu stark, als dass ihn das Mehrnetto meinerseits das nicht wieder auffinge?

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Dennis,
      es wird die Steuerklasse für die Elterngeldberechnung herangezogen, welche im Bemessungszeitraum überwiegend vorgelegen hat. Für deine Frau wäre das somit die Steuerklasse 1. Da ihr inzwischen verheiratet seid, wird vermutlich die Steuerklasse 4 verwendet werden, was keinen Unterschied zur Steuerklasse 1 macht, für die Berechnung.

  30. Möller sagt

    Hallo 🙂

    Mein erstes Kind kam im 11/2017.
    Davor war ich berufstätig. Ich befand mich jetzt insgesamt 14 Monate in Elternzeit (12 Monate Basiselterngeld und 2 Monate Elterngeld Plus)

    Ab Januar 2018 gehe ich wieder arbeiten (Angestelltenverhältnis). Mal angenommen ich werde jetzt schwanger und der voraussichtliche Entbindungstermin ist im Oktober 2018, ….wie wird dann mein ’neues‘ Elterngeld berechnet ??

    Oder bekomm ich nur 300 Euro, weil ich noch nicht wieder 12 Monate gearbeitet habe (Lohn bezogen habe) ???

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Möller,
      es zählen 12 Monate vor Beginn des neuen Mutterschutzes. Wenn darin Monate enthalten sind, in denen du Elterngeld für ein älteres Geschwisterkind erhalten hast (bis zum 14. Lebensmonat) werden diese ausgeklammert und es wird dann um auf die 12 Monate zu kommen, auf das Einkommen aus den Monaten vor deiner ersten Schwangerschaft zurückgegriffen.

  31. Tati sagt

    Hallo😊

    Ich habe bei meiner ersten Tochter 3 Jahre Elternzeit genommen, die dieses Jahr im Juni endet. Nun bin ich wieder schwanger und werde vor Beendigung dieser Elternzeit mein zweites Kind bekommen. Vorher war ich jahrelang in Vollzeit beschäftigt bzw. Ja immernoch im Arbeitsverhältnis. Als Elterngeld beim ersten Kind und habe ich 65% meines Nettogehaltes bekommen. Wieviel Eltergeld bekomme ich beim zweiten Kind? Genauso viel oder nur den gesetzlichen Satz von 300€?steht mir auch Mutterschaftsgeld zu?

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hi Tati,
      wenn du die Elternzeit zum Zeitpunkt des Beginns der neuen Mutterschutzfrist kündigst, dann erhältst du wieder einen Zuschuss zum Mutterschaftsgeld von deinem Arbeitgeber, die fehlende Elternzeit kannst du ggf. hinten anhängen. Beim Elterngeld wird es wenn du nicht in Teilzeit gearbeitet hast tatsächlich nur auf das Mindestelterngeld hinauslaufen, da kein Ausklammerungstatbestand dich zurück zu den Monaten mit deinem Gehalt vor der Geburt des ersten Kindes bringt. Dafür liegt zu viel Zeit dazwischen.

  32. Lisa-Sarah sagt

    hallo, ich bin z.Z. AZUBI und bekomme 704,-€ lohn-gehalt + 204,-€ kindergeld.
    ich bekomme mein erstes kind im 04.2019
    wie rechnet sich da das elterngeld zusammen ?
    mfg. Lisa-Sarah

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Lisa-Sarah,
      dein Kindergeld zählt für die Ermittlung des Elterngeldes nicht als Einkommen, hierfür wird nur deine Ausbildungsvergütung herangezogen. Du bekommst Elterngeld in Höhe von 67 % zzgl. eines Zuschlags, da du als Geringverdienerin giltst. Schau doch einmal in diesen Artikel.

  33. Sunshine sagt

    Hallo,

    mein Mann und ich sind beide vollzeit unbefristet beschäftigt.ich befinde mich von anfang an im Beschäftigungsverbot aufgrund einer risikoschwangerschaft.Errechneter ET ist August 2019 und ich würde gern 24 monate zuhause bleiben da die kita für die wir uns entschieden haben erst ab 2 jahren aufnimmt.Ich werde wohl bestimmt Mutterschaftsgeld bekommen.Nun zu meiner Frage, kann ich 10 Monate Basiselterngeld + 2 Monate Mutterschaftsgeld nehmen und die letzten 12 Monate Elterngeld Plus?Ich werde nicht in Teilzeit arbeiten gehen da ich mich voll ums kind kümmern möchte.Mein Mann wird weiter Vollzeit Arbeiten gehen.Wir haben Steuerklasse 4 /4 zum wechseln ist es zu spät.Was wäre die beste Lösung?

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Sunshine,
      ja, der Wechsel der Steuerklasse kommt leider zu spät. Die Monate mit Mutterschaftsgeld sind wie Basiselterngeld zu betrachten und wenn du dann 10 Monate weiter Basiselterngeld beziehst, dann ist euer Anspruch erschöpft. Du könntest vorher in das Elterngeld Plus wechseln um eine längere Bezugsdauer zu erreichen. Weiterhin hätte dein Mann die Möglichkeit noch die 2 Partnermonate in Anspruch zu nehmen, um eure Bezugszeit zu verlängern.

      1. Sunsine sagt

        Danke für die Antwort.Das hieße ich solle am besten das mutterschaftsgeld nehmen und dann direkt elterngeld plus?

        1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

          das kommt ein bisschen darauf an, wie hoch euer finanzieller monatlicher Bedarf ist. Wechselst du sofort nach dem Mutterschaftsgeld ins Elterngeld Plus hast du 20 Monate Bezugszeit, insgesamt also 22 Monate von deinen 24 Monaten zu Hause.

  34. Dominik sagt

    Liebes Team von Elterngeld.de,
    wie ist das eigentlich, wenn man als Vater Selbstständig UND fest angestellt ist?
    Müssen dann sowohl die Einkommensnachweise sowie der Steuerbescheid abgegeben werden?
    Nach was wird das Elterngeld dann berechnet?

    Vielen lieben Dank!

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Dominik,
      das sind sogenannte Mischeinkünfte. Durch die Selbständigkeit ist der Bemessungszeitraum dann das Veranlagungsjahr vor der Geburt und nicht die 12 Monate davor, wie bei Arbeitnehmern. Es zählen als Bemessungsgrundlage sowohl die Einkünfte aus selbständiger Arbeit, als auch aus nichtselbständiger Arbeit. Vermutlich musst du beides als Nachweis vorlegen, denn auf den Gehaltsabrechnungen schaut die Elterngeldstelle noch mehr an, als nur das Gehalt (z. B. Resturlaub, sofern vermerkt, sonstige Bezüge usw.).

  35. Janine sagt

    Hallo…
    Das Basiselterngeld wird ja auf 12 Monate ausgerechnet aber ich bekomme ja nur 10 Monate ausgezahlt, was ist mit dem Geld für die ersten 2 Lebensmonate in denen ich Mutterschaftsgeld von der KK erhalte?
    Wird das aufgeteilt auf die 10 Monate oder bekomm ich das garnicht?

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Janine,
      das ist quasi schon das Elterngeld für die ersten beiden Monate. Mutterschaftsgeld in den Monaten nach der Geburt entspricht dem Basiselterngeld. Somit hast du es bereits erhalten, nur nicht von der Elterngeldstelle, sondern von der Krankenkasse.

  36. Felix sagt

    Guten Tag,

    Ich arbeite in Großbritanien (noch EU-Ausland), meine Frau in Deutschland. Wohnsitz von uns (d.h. auch des zukünfitgen Babys) ist Deutschland. Bemisst sich mein Elterngeldanspruch (d.h. des Vaters) an mein Nettogehalt in Großbritanien (in Pound)?

    Herzlichen Dank,

    Felix

    1. Yvonne von Elterngeld.de sagt

      Hallo Felix,
      es ist entscheidend, welches Einkommen du im Bemessungszeitraum hattest. Wurde es in GBP gezahlt, wird es zum Zahlungstag mit dem Referenzwechselkurs der Europäischen Zentralbank in Euro umgerechnet. Sofern du weiterhin in GB arbeitest, müsstest du jedoch zunächst dort Familienleistungen beantragen, fallen diese geringer aus, kannst du die Differenz in Deutschland beanspruchen. Wie es sich mit dem Brexit verhält in Bezug auf das Elterngeld, ist noch nicht bekannt.

  37. Sandra sagt

    Hallo,

    Ich werde im August diesen Jahres mein erstes Kind zur Welt bringen.
    Seit Oktober 2018 beziehe ich Krankengeld und wurde zum Ende November 2018 arbeitgeberseitig gekündigt.
    Werden nun tatsächlich nur knappe 2 Monate meines Einkommens angerechnet? Da ich die restlichen 10 Monate Krankengeld erhalten habe? Oder wird auch mein erhaltenes Krankengeld beim Elterngeld berücksichtigt?

    Vorab vielen Dank für Ihre Antwort und einen schönen 1. Mai.

    1. Yvonne Nagel sagt

      Hallo Sandra,
      leider zählt das Krankengeld nicht für die Berechnung des Elterngeldes. Aber das Mindestelterngeld in Höhe von 300 Euro beim Basiseltergeld für 12 Monate und 150 Euro beim Elterngeld Plus für 24 Monate erhältst du in jedem Fall.

  38. Nicole sagt

    Hi, ich habe die letzten Jahre remote fuer einen Amerikanischen Arbeitgeber gearbeitet und das Gedl in Dollar auf ein amerikanisches Konto bekommen. Ich bin aber in Deutschland gemeldet und wohne dort auch. Kann ich trotzdem Elterngeld beantragen?

    1. Yvonne Nagel sagt

      Hallo Nicole,
      Anspruch auf Elterngeld hat, wer
      1. einen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat,
      2. mit seinem Kind in einem Haushalt lebt,
      3. dieses Kind selbst betreut und erzieht und
      4. keine oder keine volle Erwerbstätigkeit ausübt.
      Das ist bei dir zutreffend, somit hast du Anspruch auf Elterngeld. Recht auf Elternzeit besteht für einen Vertrag der nach deutschem Recht geschlossen wurde. Hier müsstest du deinen Anspruch einmal prüfen, ggf. wenn du weiter arbeiten musst, die Stundenzahl reduzieren auf maximal 30 Std., damit du Anspruch auf Elterngeld hast. Arbeitest du weiter, solltest du das Elterngeld Plus wählen.

  39. Nicole Hochmal sagt

    Hallo,
    ich war 3 Jahre in Elternzeit und habe letztes Jahr im April wieder angefangen zu arbeiten. Meine kleine Tochter ist dieses Jahr am 13.04. geboren. Mein Mutterschutz begann am 28.02. (errechneter ET war 11.04.). Nun habe ich meine. Elterngeldbescheid bekommen und mir wurde der Februar nicht mehr angerechnet. Ist das wirklich korrekt? Wegen eines einzigen Tages? Somit bekomme ich ja viel weniger Geld, als wenn der Monat noch angerechnet werden würde.

    1. Yvonne Nagel sagt

      Hallo Nicole,
      das ist leider korrekt. Bemessungszeitraum sind immer die 12 Monate vor Beginn des Mutterschutzes, egal ob dieser am ersten oder am letzten Tag des Monats beginnt. Es zählen also nur die Monate April 2018 bis Januar 2019 und da es nur 10 Monate sind und wenn in den 2 weiteren Monate vor April nicht gearbeitet wurde, dann gehen diese mit Null in die Berechnung ein und es ergibt sich daher ein geringeres Elterngeld.

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