Das bieten wir Ihnen auf unserem Portal:

  • Einfacher und verständlicher Einstieg in die Finanzwelt

  • Unabhängige Vergleiche und Beratung

  • Geld sparen leicht gemacht

Willkommen auf Elterngeld.de

Dies ist ein Finanzportal für junge und werdende Eltern. Hier können Sie sich über staatliche Leistungen, die Ihnen zustehen, informieren. Das betrifft zum Beispiel Elterngeld, Kindergeld, Mutterschaftsgeld, diverse Freibeträge, den Kinderzuschlag, Unterhalt und viele weitere Leistungen. Wir zeigen Ihnen komprimiert und einfach erklärt, welche Leistungen es gibt, wie Sie davon profitieren können und wie sie vielleicht etwas mehr erhalten können, als andere Eltern.

Außerdem dreht sich bei uns sehr viel um das Thema „Sparen“. Gerade wer zum ersten Mal ein Baby bekommt, muss erst einmal seine Erfahrungen sammeln. Dazu gehört in der Regel auch, dass man viel zu viel und viel zu teuer kauft. Wir kürzen diesen Lernweg ab und zeigen gezielt, wie Sie Fehler vermeiden können und wirklich viel Geld sparen können. Zu unseren Redakteuren zählen Mütter und Väter die ihre Fehler bereits gemacht haben und ganz konkret aus der Praxis berichten können.

Wenn Sie Fragen haben, posten Sie diese einfach unter den jeweiligen Artikel und wir nehmen uns dem an. Wir empfehlen Ihnen auch unseren Sparbrief zu abonnieren, damit verpassen Sie keine Spartipps mehr.

Viel Erfolg und Freude beim Sparen,
Ihr Elterngeld.de Team

Wichtige Infos zum Elterngeld

Elterngeld Übersicht

Alles was man dazu wissen muss.

Elterngeldrechner

Berechnen Sie Ihr Elterngeld

Mehr Elterngeld erhalten

Steuertipps und Hinweise

Elterngeldberatung

Wir holen mehr für Sie raus

Elterngeld Plus

Elterngeld Plus oder Basiselterngeld?

Elterngeld Partnermonate

Partnermonate und Partnerschaftsbonus

Elterngeldantrag

Alle Formulare zum Download

Elterngeldstellen

Wer zahlt das Elterngeld?

Elterngeld für Selbständige

Elterngeld für Auszubildende

Elterngeld für Studenten

Elterngeld für Alleinerziehende

Elterngeld für Geringverdiener

Elterngeld für Ausländer

Die wichtigsten Punkte zum Elterngeld im Überblick

  • Elterngeld dient als finanzielle Hilfe zur Betreuung des eigenen Kindes nach der Geburt
  • Anspruch besteht, egal ob man vorher gearbeitet hat oder nicht
  • Pro Elternteil maximal 12 Monate Anspruch auf Elterngeld (z.B. Teilung 12/2 Monate)
  • Elterngeld Höhe: 300 – 1.800 Euro pro Monat
  • Optional: Elterngeld Plus (+ Partnerschaftsbonus)
  • Antragstellung erst nach der Geburt (maximal 3 Monate rückwirkend möglich)
  • 🔥 Es ist möglich mehrere tausend Euro mehr Elterngeld zu erhalten, wenn man weiß wie. 🔥 Wir helfen Ihnen dabei mit unserer Beratung.

14 Tipps rund um das Elterngeld

1. Die Höhe des Elterngeldes

Die Höhe des Elterngeldes kann zwischen 65 und 100% Ihres Nettoeinkommens aus den letzten 12 Monaten vor der Geburt des Kindes betragen. Hier gibt es eine Staffelung bei der Berechnung. Sie erhalten den Betrag von 65%, wenn Ihr Nettoeinkommen pro Monat 1.240 Euro überschreitet. Verdienen Sie zwischen 1.000 Euro und 1.240 Euro, dann erhalten Sie 67% Ihres Nettoeinkommens. Bei einem Verdienst unter 1.000 Euro pro Monat können Sie bis zu 100% ausgezahlt bekommen.

2. Mindest- und Höchstbetrag

Das Elterngeld ist in seiner Höhe gedeckelt. Als Antragsteller können Sie nur einen Betrag von bis zu 1.800 Euro erhalten. Der Mindestbetrag für die Auszahlung liegt bei 300 Euro.

3. Bonus für Geschwister, Elterngeld für Mehrlinge

Erwarten Sie Mehrlinge, so erhalten Sie pro Mehrling eine Erhöhung des Elterngeldes um 300 Euro. Wenn Sie bereits ein Kind haben, das noch nicht älter als drei Jahre ist, erhöht sich Ihr Elterngeld ebenfalls. Die Erhöhung liegt bei 10%, mindestens jedoch 75 Euro.

4. Elterngeld Plus nutzen

Mit Elterngeld Plus haben Sie die Möglichkeit, die bis zu 14 Monate Elterngeld, die Ihnen und Ihrem Partner zustehen, auf maximal 28 Monate zu erhöhen. Dabei wird der monatliche Betrag an Elterngeld jedoch halbiert.

5. Elterngeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt

Eigentlich ist das Elterngeld steuerfrei. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht, denn die Zahlung unterliegt dem sogenannten Progressionsvorbehalt. Das heißt, es ist möglich, dass durch das Elterngeld Ihr Steuersatz der Einkommensteuer erhöht wird. In diesem Fall wird eine mögliche Steuerrückzahlung reduziert oder Sie müssen vielleicht sogar eine Nachzahlung leisten.

6. Arbeiten während des Elterngeldbezuges ist möglich

Sie haben auch dann die Möglichkeit, in Teilzeit zu arbeiten, wenn Sie noch Elterngeld beziehen. Bis zu 30 Stunden pro Woche sind möglich. Allerdings wird der Verdienst auf Ihr Elterngeld angerechnet. Sie können schon bei der Beantragung einen Zuverdienst angeben. Verdienen Sie weniger als gedacht, erhalten Sie eine Nachzahlung beim Elterngeld. Unter bestimmten Umständen wird der Zuverdienst bei Elterngeld Plus nicht angerechnet. Näheres dazu erfahren Sie hier.

7. Lebensmonate und Elterngeld – was heißt das?

Bei der Auszahlung des Elterngeldes spielen die Lebensmonate Ihres Kindes eine Rolle, nicht die Kalendermonate. Wird Ihr Baby am 15. geboren, so ist ein Lebensmonat von 15. bis 15. zu rechnen.

8. Antrag vor der Geburt ausfüllen

Sie haben die Möglichkeit, den Antrag auf Elterngeld dann einzureichen, wenn Ihnen die Geburtsurkunde Ihres Kindes vorliegt. Falls Sie den Antrag nach der Geburt nicht gleich einreichen können, so haben Sie noch ein wenig Luft. Bis zu drei Monate wird das Elterngeld rückwirkend gezahlt. Vor der Geburt können Sie den Antrag jedoch schon ausfüllen und die Anhänge sammeln. Tragen Sie nach der Geburt nur das Geburtsdatum nach und legen Sie die Geburtsurkunde Ihres Kindes bei.

9. Verzicht auf Auszahlungen während des Elterngeldbezuges

Sie bekommen noch eine Bonuszahlung durch Ihren Arbeitgeber oder möchten sich Ihren Urlaub auszahlen lassen? Dann sollten Sie auf die Auszahlung während des Elterngeldbezuges lieber verzichten. Denn alles, was Sie während dieses Zeitraumes als zusätzliche Zahlung von Ihrem Arbeitgeber oder von Kunden erhalten, wird auf das Elterngeld angerechnet. Dabei ist es egal, aus welchem Monat der Verdienst stammt. Wichtig ist nur der Zahlungseingang auf Ihrem Konto.

10. Mehr Elterngeld durch Wechsel der Steuerklasse

Manchmal kann es sinnvoll sein, vor der Geburt die Steuerklasse zu wechseln. Je höher Ihr Einkommen vor der Geburt, desto höher ist auch das Elterngeld. Hier müssen Sie allerdings schnell sein. Der Steuerklassenwechsel sollte wenigstens sieben Monate vor Geburt des Kindes durchgeführt werden. Hier gibt es noch ein kleines Schlupfloch. Falls Sie den Steuerklassenwechsel erst ein halbes Jahr vor der Geburt durchführen, so wird die Steuerklasse genommen, die sich näher an der Entbindung befindet. Mehr dazu finden Sie hier.

11. Vaterschaft anerkennen für Elterngeld

Möchten Sie als Vater Elterngeld beziehen und sind Sie mit der Mutter des Kindes nicht verheiratet, so erhalten Sie erst dann Elterngeld, wenn Sie die Vaterschaft anerkannt haben. Hier ist ein Nachweis bei der Elterngeldstelle zu erbringen. Sie können die Vaterschaftsanerkennung auch schon vor der Geburt erledigen.

12. Selbstständig und Elterngeld

Bei Antragstellern, die in einem festen Arbeitsverhältnis sind, umfasst der Bemessungszeitraum für das Elterngeld die letzten 12 Monate vor der Geburt. Anders ist es, wenn Sie selbstständig sind. In diesem Fall wird Ihr Einkommen aus dem Jahr vor der Geburt als Berechnungsgrundlage genommen. Als Grundlage dient der Einkommenssteuerbescheid. Wenn das Kind im Juni 2018 geboren wird, ist das Jahr 2017 dann der Bemessungszeitraum.

13. Die Unterlagen für den Antrag

Damit der Antrag auf Elterngeld bearbeitet wird, müssen alle Unterlagen vollständig vorliegen und der Elterngeldantrag muss korrekt ausgefüllt sein. Hierfür brauchen Sie als Eltern die Geburtsbescheinigung zur Geburt Ihres Kindes, Kopien der Personalausweise, Bescheid zum Mutterschaftsgeld, Bestätigung für die Elternzeit, Nachweis über eine mögliche Arbeit während der Elternzeit, Lohnnachweise für zwölf Monate vor der Geburt des Kindes, möglicherweise Geburtsurkunden von Geschwisterkindern, möglicherweise Vaterschaftsanerkennungsurkunde. Fehlende Unterlagen können nachgereicht werden.

14. Anrechnung von betrieblicher Altersvorsorge

Nutzen Sie eine betriebliche Altersvorsorge, so gehen diese Beträge von Ihrem Bruttolohn ab. In diesem Fall kann es Ihnen passieren, dass Sie dadurch weniger Elterngeld bekommen. Prüfen Sie nach, ob sich ein Verzicht der Einzahlungen in die Altersvorsorge für die 12 Monate vor Geburt des Kindes lohnen kann.

Ihre Schwangerschaft im Überblick

Babysorgen