So wirkt sich Elterngeld auf die Rente aus

So wirkt sich Elterngeld auf die Rente aus

Wenn Sie gerade ein Kind erwarten, dann sind Sie vermutlich noch sehr lange von der Rente entfernt. Dennoch ist es wichtig zu prüfen, wie sich der Bezug von Elterngeld sowie die Erziehungszeiten auf Ihre Rente auswirken können.

Die Rente und das Elterngeld

Wer Anspruch auf Elterngeld hat und diesen auch nutzt, der wird für einen bestimmten Zeitraum seiner Arbeit nicht oder nur in einem geringen Umfang nachgehen. Das heißt auch, dass Sie in dieser Zeit keine Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung zahlen (müssen). Grund dafür ist, dass durch die Elterngeldstelle schon Pauschalbeträge abgezogen werden, mit denen eine Abdeckung der Beiträge für die Sozialversicherungen geschaffen werden soll.

Der Bezugszeitraum für das Elterngeld wird durch die gesetzliche Rentenversicherung als ein Zeitraum für die Kindererziehung vermerkt. Dies dient zur Absicherung der Eltern, damit die Erziehungszeit sich nicht negativ auf die Rente auswirken kann. Das heißt, während Sie Elterngeld beziehen, wird dies bei der Rentenversicherung als Zahlungszeitraum vermerkt. Sie müssen sich keine Gedanken darüber machen, dass Ihnen Rentenzeiten oder Punkte abgezogen werden.

Die Abdeckung der Pauschalbeträge für die Sozialversicherung während der Elterngeld-Zeiträume erfolgt natürlich nur dann, wenn Sie rentenversicherungspflichtig sind. Dies ist beispielsweise nicht der Fall, sollten Sie selbstständig sein.

Die Erziehungszeit wird dem Elternteil zugeschrieben, das für die Erziehung des Kindes zuständig war. Hier erfolgt erst einmal automatisch die Zuordnung zur Mutter. Es besteht jedoch die Möglichkeit, die Zuordnung dem Vater zuschreiben zu lassen. Wichtig ist dieser Punkt dann, wenn Sie und Ihr Partner gleichzeitig Elterngeld beziehen. So ist es nicht möglich, dass Sie beide die Erziehungszeiten angerechnet bekommen. Hier müssen Sie eine Entscheidung treffen. Die Mitteilung dazu muss an die Rentenversicherung gehen.

Minijob in der Elternzeit – wie ist es mit den Rentenbeiträgen?

Sie haben die Möglichkeit, in der Elternzeit einen Minijob anzunehmen und sich so noch Geld zusätzlich zu verdienen. In diesem Fall besteht die Versicherungspflicht in der Rentenversicherung. Von Ihrem Einkommen aus dem Minijob werden daher 3,7% direkt an die gesetzliche Rentenversicherung abgeführt. Ihr Arbeitgeber führt noch einmal einen Anteil ab.

Sie haben die Möglichkeit, sich von der Rentenversicherungspflicht in Ihrem Minijob befreien zu lassen. Bedenken Sie dabei jedoch, dass dieser Antrag nicht rückgängig gemacht werden kann. Möchten Sie also auch nach der Elternzeit weiter in dem Minijob arbeiten, ist es besser darüber nachzudenken, ob die Pflicht nicht bestehen bleiben sollte.

Teilzeit arbeiten in der Elternzeit – der Einfluss auf die Rentenbeiträge

Interessant dürfte die Frage sein, wie es mit der Rentenversicherung aussieht, wenn Sie während der Elternzeit in Teilzeit arbeiten gehen. Für die Dauer des Elterngeldbezuges endet Ihre Beitragspflicht bei der gesetzlichen Rentenversicherung. Dies gilt aber nur dann, wenn Sie innerhalb des Zeitraumes keiner sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung nachgehen.

Entscheiden Sie sich, in Teilzeit während der Elternzeit zu arbeiten, so können die Rentenansprüche gesteigert werden. Dies ist aber nur möglich, bis die Beitragsbemessungsgrenze erreicht wird. Das heißt, von Ihrem Einkommen wird anteilig auch während des Elterngeldbezuges ein Beitrag an die Rentenversicherung abgeführt.

Hinweis: Sind Sie unsicher, wie es in Ihrem Fall mit den Rentenbeiträgen und der Anerkennung aussieht, können Sie sich mit der Deutschen Rentenversicherung in Verbindung setzen.

Hinweise zu den Kindererziehungszeiten

Die gesetzliche Rentenversicherung rechnet bis zu drei Erziehungsjahren an. Das heißt, auch wenn der Elterngeldbezug schon abgeschlossen ist, können Sie sich noch mehr Erziehungszeiten anrechnen lassen. Bei diesen Kindererziehungszeiten werden Sie durch die Rentenversicherung als Durchschnittsverdiener gesehen. Das heißt, es erfolgt eine Gutschrift der darauf basierenden Beträge. Erziehen Sie mehrere Kinder, steigen entsprechend auch die anerkannten Erziehungszeiten.

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