Nebenjobs: Die 10 besten Ideen

Geld hätten die meisten gern mehr. Aber woher nehmen, wenn der eigene Job nicht genug zahlt oder das Studium nicht viel Zeit zum arbeiten gehen lässt? Ein Nebenjob muss her. Wir stellen dir 10 attraktive, ganz unterschiedliche Ideen für Nebenjobs vor. Vielleicht ist ja auch für dich das Richtige dabei.

Die Nebenjobs in der Übersicht

NebenjobVerdienstArbeitszeitenAusbildung
Babysitter7-15 Euro pro Stundeabhängig von AufgabenBabysitter-Diplom
Hundesitter/ Dog-Walker10-15 Euro pro Tag /
etwa 9 Euro pro Stunde
abhängig von Aufgabenkeine, ggf. Sachkundeprüfung
Nachhilfelehrer10-40 Euro pro Stundemeist nachmittags und am Wochenendeabhängig von Fach und Lernniveau
Promoter/ Hostessbis 15 Euro pro Stunde
bis zu 150 Euro Tagesatz
meist abends oder am Wochenendekeine
AuspackhilfeMindestlohnmeist abends oder am Wochenendekeine
Cafébedienung/ Barista8,50-12 Euro pro Stunde zzgl. Trinkgeld
Baristas etwas mehr
meist zwischen 10 und 18 Uhr und am Wochenendekeine, ggf. Barista-Ausbildung
Influencerdurchschnittlich ein paar hundert Euro im Monatflexibelje nach Themengebiet, aber im Prinzip keine nötig
Personal Trainer40-130 Euro pro Stundeje nach Kundenwunsch, auch abends und am WochenendeSportstudium, Fitness-Trainer oder Personal Trainer Lizenz
Aktmodell10-20 Euro pro Stundemeist in der Woche tagsüberkeine
Stadtführer10-30 Euro pro Stundeje nach Gruppe, auch am WochenendeQualifizierung erwünscht, aber nicht unbedingt nötig

Nebenjob: Babysitter

Das ist dein Job

Als Babysitter betreust du stundenweise Babys, Kleinkinder oder größere Kinder, wenn die Eltern ausgehen wollen oder einen dringenden Termin wahrnehmen müssen. Je nach Aufgabe und Erfahrung beinhaltet dies, mit den Kindern zu spielen, mit ihnen gemeinsam zu essen, sie ins Bett zu bringen oder auch nur über ihren Schlaf zu wachen, damit sie nicht allein sind. Manchmal übernehmen Babysitter auch die Eingewöhnung in die Kita oder bringen die Kinder zu Krabbel- oder anderen Bewegungsgruppen.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Du brauchst nicht nur ein freundliches Wesen und einen guten Draht zu Kindern. Du solltest auch unbedingt über ein hohes Verantwortungsbewusstsein und große Zuverlässigkeit verfügen. Denn die Eltern geben ihr Heiligstes in deine Hände. Erfahrung in der Kinderbetreuung ist ebenfalls von Vorteil. Manchmal reicht es schon aus, wenn jüngere Geschwister oder die Kinder der Verwandtschaft von dir mitbetreut wurden. Auch wer das Nachbarskind bereits gut kennt, kommt durchaus als Babysitter infrage.

Das kannst du verdienen

Das Gehalt eines Babysitters ist immer Verhandlungssache. Es richtet sich zum einen nach den Aufgaben, die zu erledigen sind, der Zahl der zu betreuenden Kinder und dem Alter beziehungsweise der Erfahrung des Babysitters. Normalerweise zahlen Eltern zwischen 7 und 15 Euro Stundenlohn, meist in bar. In der Stadt gibt es oft etwas mehr als auf dem Land. Wer ein sogenanntes Babysitter-Diplom besitzt, also einen entsprechenden Lehrgang absolviert hat, kann ebenfalls mehr fordern.

So wirst du Babysitter

Wenn du auch Babys und Kleinkinder betreuen möchtest, besuch am besten zuerst einen Babysitterkurs beim Deutschen Roten Kreuz oder in einem Familienzentrum in deiner Nähe. Solch ein Kurs kostet zwischen 30 und 50 Euro und beinhaltet wichtige Dinge wie Säuglingspflege, erste Hilfe am Kind, Entwicklungspädagogik etc. Das DRK bietet außerdem einen Vermittlungsdienst für Babysitter an.

Des weiteren kannst du dich bei Vermittlungsplattformen wie z.B. betreut.de oder hallobabysitter.de registrieren. Deine Anzeige kannst du auch bei Ebay-Kleinanzeigen oder auf Nachbarschaftsportalen wie z.B. nebenan.de schalten. Auch Aushänge in Schulen, Kitas und Supermärkten sowie in Lokalzeitungen erreichen genau das gewünschte Publikum.

Nebenjob: Hundesitter oder Dog-Walker

Das ist dein Job

Als Hundesitter kümmerst du dich um den vierbeinigen Liebling seines Besitzers, wenn dieser zum Beispiel auf Arbeit oder gar verreist ist. Wer die Hunde lediglich tagsüber zum Gassi gehen abholt, wird meist Dog Walker genannt. Dies wird gern von Werktätigen oder von Menschen genutzt, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Oft sind Dog Walker mit mehr als nur einem Hund unterwegs und führen ihr „Rudel“ in Parks oder im Wald spazieren. Die Hunde sammeln sie meist mit ihrem eigenen Fahrzeug nacheinander ein und liefern sie nach dem Gassi gehen wieder ab. Hundesitter, die sich tage- oder wochenweise um einen Hund kümmern, integrieren diesen in ihren normalen Alltag. Allerdings sollte die Betreuungsperson hier ganztägig anwesend sein.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Wenn du Hundesitter werden willst, solltest du Hunde lieben und sympathisch sein. Erfahrung mit eigenen Hunden wird meist vorausgesetzt. Wer Hunde kennt, weiß, dass es außerdem bestimmte Charaktereigenschaften gibt, die unbedingt nötig sind, um mit einem Hund artgerecht umgehen zu können. Dazu gehören Durchsetzungsfähigkeit, Konsequenz und Zuverlässigkeit. Möchtest du auch Kampfhunde betreuen, ist ein entsprechender Sachkundenachweis zwingend nötig. Um als Dog-Walker mehr als einen Hund zum Gassi-Gehen abholen zu können, benötigst du einen geräumigen PKW mit einer Hundebox für jeden einzelnen Hund.

Das kannst du verdienen

Hundesitter bekommen meist Tagessätze von etwa 10 – 15 Euro. Ist der Besitzer also beispielsweise 2 Wochen lang verreist, bedeutet dies angenehme 140 – 210 Euro.

Dog-Walker werden oft stundenweise bezahlt. Sie veranschlagen in der Regel etwa 9 Euro pro Hund und Stunde. Anfahrt und Parkplatzgebühr sind jedoch ihr Privatvergnügen. Je mehr Erfahrung und gegebenenfalls Zusatzausbildungen ein Hundesitter oder Dog-Walker hat, desto mehr kann er verlangen. Auf dem Land gibt es etwas weniger als in der Stadt.

So wirst du Dogsitter

Um Hunde gegen Geld zu betreuen, frag in der Bekanntschaft herum oder melde dich bei einer entsprechenden Vermittlungsplattform im Internet an. Beispiele sind hier leinentausch.de oder betreut.de. Auch ein Aushang im Supermarkt oder beim Tierarzt kann eine gute Idee sein, um Interessenten zu finden. Wenn du dann etwas Erfahrung hast, kannst du deine Anzeige auch auf Ebay-Kleinanzeigen, Nachbarschaftsplattformen wie nebenan.de oder in Lokalzeitungen schalten.

Die Sachkundeprüfung kannst du, falls benötigt, beim Amtstierarzt ablegen. Ausbildungen, Weiterbildungen und Hundesitterkurse sind rar gesät und qualitativ sehr unterschiedlich. Informier dich daher vorher genau und wäge ab, was du anbieten willst und was du dafür wirklich brauchst.

Lass dich am besten vorher vom Veterinäramt beraten und achte stets darauf, dass der Hundebesitzer eine Tierhalterhaftpflicht abgeschlossen hat, die auch Fremdbetreuung mit einschließt, sonst kann es im Schadensfall teuer werden. Auch sollte vorher abgeklärt werden, dass der Halter die Kosten übernimmt, sollte das Tier zum Tierarzt oder in die Klinik müssen.

Nebenjob: Nachhilfelehrer

Das ist dein Job:

Als Nachhilfelehrer vermittelst du Schülern am Nachmittag, abends oder am Wochenende das Fachwissen (z.B. in Mathe oder Physik), das diese in der Schule nicht aufnehmen konnten. Du hilfst den Kindern dabei, die Freude am Lernen nicht zu verlieren und bessere Noten zu erzielen, weil sie das Gelernte nun wirklich verstanden haben. Wenn du eine andere Sprache als Deutsch als Muttersprache sprichst, kannst du dich auch als Sprachpartner zur Verfügung stellen. Auch Deutsch als Fremdsprache wird mittlerweile immer häufiger benötigt.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Je nach Fach, das du anbieten willst, solltest du genügend Kenntnisse auf diesem Gebiet mitbringen, um deine Schützlinge unterstützen zu können, statt sie nur weiter zu verwirren. Dazu gehören auch eine gute Portion Einfühlungsvermögen und gewisse didaktische Fähigkeiten sowie ein guter Draht zu Kindern der Altersgruppe, die du betreuen willst. Denn nur, weil du etwas beherrschst, heißt das noch lange nicht, dass du den Stoff auch gut vermitteln kannst. Aber je nach Persönlichkeit können durchaus auch schon ältere Schüler von 15-16 Jahren ihr Taschengeld durch Nachhilfestunden aufbessern.

Das kannst du verdienen

Nachhilfe gehört zu den gut bezahlten Nebenjobs, denn es sind je nach Erfahrung, Fach und Lernniveau bis zu 40 Euro pro Stunde drin. Schüler und Studenten bekommen meist zwischen 10 und 15 Euro pro Stunde. Wie viel die Eltern zahlen, hängt natürlich auch von deren Einkommen ab. Wenn du Nachhilfe für kleine Gruppen von zwei bis drei Kindern anbietest, wird es für die Eltern günstiger und dein Stundenlohn erhöht sich entsprechend.

So wirst du Nachhilfelehrer

Die wenigsten Nachhilfelehrer sind bei Lerninstituten angestellt. Die meisten arbeiten privat. Sammle am besten erste Erfahrungen mit den Nachbarskindern und melde dich dann bei Vermittlungsplattformen wie z.B. superprof.de, erstenachhilfe.de oder betreut.de an. Auch ein Aushang in Schulen und Supermärkten oder eine Anzeige auf Ebay-Kleinanzeigen oder auf Nachbarschaftsplattformen wie nebenan.de kann dich als Nachhilfelehrer bekannter machen.

Nebenjob: Promoter oder Hostess

Das ist dein Job

Als Promoter hilfst du Firmen, ihre Produkte oder ihre Marke bekannter zu machen. Promoter sind meist diejenigen, die in der Fußgängerzone Produktproben oder Flyer verteilen oder mit anderen teils lustigen Aktionen Aufmerksamkeit erregen.

Hostessen werden meist im Rahmen von Veranstaltungen wie Filmpremieren oder Messen von einem Unternehmen gebucht. Ihre Aufgabenbereiche sind ganz unterschiedlich. Sie versorgen die Gäste mit Informationen oder Snacks, helfen die Toiletten oder den Platz zu finden oder stehen manchmal auch einfach nur dekorativ in der Gegend herum.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Wer als Hostess oder Promoter arbeiten möchte, braucht ein freundliches und offenes Auftreten sowie ein gepflegtes, ansprechendes Äußeres. Nicht immer aber oft sind bestimmte Kleidermaße von Vorteil. Dies gilt vor allem dann, wenn das Unternehmen das Outfit stellt und nur wenige Größen bereithält. Manchmal wird langes Stehen auf hohen Schuhen vorausgesetzt.

Das kannst du verdienen

Auch dieser Nebenjob ist nicht schlecht bezahlt. Je nach Aufgabenbereich und Erfahrung kannst du bis zu 15 Euro pro Stunde bekommen. Manchmal wird auch ein Tagessatz von bis zu 150 Euro gezahlt. Die meisten Agenturen rechnen auf Honorarbasis ab, das heißt, du musst einen Gewerbeschein beantragen und im Anschluss eine Rechnung schreiben. Manchmal geht die Bezahlung schnell, in Ausnahmefällen kommt das Geld erst Monate später.

So wirst du Promoter oder Hostess

Um unseriöse Angebote zu vermeiden, melde dich am besten mit einer schönen Fotomappe bei einer oder mehreren Messe- und Promotion-Agenturen an. Davon gibt es in jeder größeren Stadt etliche. Diese nehmen dich bei Interesse in ihre Kartei auf. Wenn Kunden dann nach einem bestimmten Typ suchen und du in Betracht kommst, schickt dir die Agentur ein Jobangebot, dass du aber auch ablehnen kannst. Wer jedoch zu oft ablehnt, rutscht in der Liste nach und nach etwas weiter nach unten.

Übrigens: Mit Zustimmung der Eltern können oft schon 14-jährige Flyer verteilen. Auch eine Kleingewerbeanmeldung (Gewerbeschein) ist schon ab 14 möglich, jedoch gibt es dafür Auflagen. Erkundige dich am besten vorher beim Gewerbeamt.

Nebenjob: Auspackhilfe

Das ist dein Job

Auspackhilfen helfen den Mitarbeitern von Supermärkten, Discountern und Drogerien die angelieferte Ware in die Regale zu räumen. Um die Kunden beim Einkaufen so wenig wie möglich zu stören, passiert dies meist am Abend, frühmorgens oder am Wochenende.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Auspackhilfen brauchen keine besondere Qualifikation. Du solltest lediglich die Etiketten lesen können. Wichtiger ist bei diesem Job aber, dass du körperlich belastbar bist. Denn das häufige Bücken und schwere Heben im Akkord ist sehr anstrengend. Hinsetzen kannst du dich wahrscheinlich zwischendurch eher selten.

Das kannst du verdienen

Da das Auspacken geistig relativ anspruchslos ist, gibt es meist nur den Mindestlohn.

So findest du einen Job als Auspackhilfe

Frag am besten bei Drogerien und Supermärkten in deiner Nähe nach. Möbelhäuser, Kaufhäuser oder Lager großer Versandhäuser kommen ebenfalls infrage. Auch im Internet finden sich immer wieder Stellenanzeigen. Manchmal wird auch nach „Lagerarbeitern“ oder „Entpackern“ gesucht.

Nebenjob: Cafébedienung oder Barista

Das ist dein Job

Im Café bist du für alles zuständig, das die Kunden zumindest kulinarisch glücklich macht. Du nimmst Bestellungen auf, schneidest und servierst Kuchen, bringst Getränke und kassierst ab. Sind die Toiletten schmutzig, müssen sie zwischendurch geputzt werden. Die Tische nach jedem Gast sowieso.

In vielen Cafés ist die normale Bedienung auch dafür zuständig, die verschiedenen Kaffeespezialitäten zuzubereiten, bevor sie sie serviert. Manche Cafés leisten sich speziell dafür jedoch ausgebildete Baristas. Diese beherrschen dank ihrer Zusatzqualifikation die Kaffeezubereitung auf hohem Niveau und steigern so die Qualität enorm.

Cafés haben, anders als Restaurants oder Bars, elternfreundliche Öffnungszeiten. Gerade am Wochenende ist der Bedarf an guten Bedienungen groß.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Wer in einem Café arbeiten möchte, braucht keine Ausbildung, aber einen guten Überblick, um stets im Hinterkopf zu haben, wer gerade gekommen ist, wer eventuell ein weiteres Getränk benötigt und wer nun endlich zahlen möchte. Je besser du das beherrschst, desto mehr Trinkgeld kannst du erwarten. Außerdem sind ein freundliches Auftreten und Kontaktfreude wichtig, damit sich die Gäste wohlfühlen können. Eine gewisse Laufbereitschaft ist ebenfalls von Nöten. Denn wer will ewig auf seinen Kellner warten, der lieber in der Ecke sitzt und raucht, statt nach dem Rechten zu sehen?

Als Barista können diejenigen arbeiten, die zusätzlich eine Barista-Schulung oder einen Barista-Kurs absolviert haben, Lieb zum Kaffee und ein gewisses Geschick mitbringen.

Das kannst du verdienen

Bedienungen mit Laufkundschaft erhalten manchmal nur den Mindestlohn, aber in den meisten Fällen gibt es das Trinkgeld zumindest anteilig obendrauf. Das kann sich durchaus rechnen. Wer viel Erfahrung hat, bekommt eventuell sogar mehr. Besonders talentierte Baristas können bis zu 15 Euro pro Stunde plus Trinkgeld verdienen.

So wirst du Cafébedienung oder Barista

Um einen Nebenjob als normale Cafébedienung zu finden, klapperst du am besten Cafés in deiner Nähe ab und fragst dort nach. So lernst du auch das Team kennen und merkst schnell, ob du dich dort wohlfühlen würdest.

Möglichkeiten, sich zum Barista ausbilden zu lassen, gibt es immer mehr. Leider variieren die Standards stark. Die Special Coffee Association (SCA) legt seit einigen Jahren Kriterien fest, die eine gute Ausbildung zum Barista ausmachen. Anbieter von Kursen, die sich nach dem Coffee Diploma System richten, vergeben dann entsprechende SCA-Zertifikate. Ein Beispiel hierfür ist die Berlin School of Coffee. Für einen Nebenjob sind aber bestimmt auch günstigere Kurse für den Privatgebrauch ausreichend.

Nebenjob: Influencer

Das ist dein Job

Influencer sind Meinungsmacher. Sie beeinflussen meist über Social Media Kanäle und Blogs bewusst oder unbewusst, was die Menschen gut oder schlecht finden, und was sie kaufen möchten. Einfach weil sie aufgrund ihres Bekanntheitsgrades, ihres Expertenwissens oder ihrer Persönlichkeit besonders viel Überzeugungskraft besitzen und über ein großes Netzwerk verfügen.

Firmen machen sich solche Influencer gern zunutze und bezahlen ihnen Beiträge und Bewertungen, überlassen ihnen Produkte zum Testen oder schalten gezielt Werbung.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Um von Unternehmen als Influencer identifiziert zu werden, musst du dir im Internet bereits einen Namen gemacht haben. Vielleicht hast du einen gut besuchten und vielzitierten Blog oder ein Forum mit vielen aktiven Nutzern oder einen viel frequentierten Youtube-Kanal. Du bist auf Facebook, Twitter oder Instagram aktiv und deine vielen Follower springen auf alles an, das du postest. Wichtig ist, dass deine Follower dich glaubwürdig und kompetent finden und du nicht allein deshalb viel postest, weil du damit unbedingt Geld verdienen willst.

Für einen Influencer gibt es verschiedene Einsatzbereiche:

  • Als Content Creator schreibt er Beiträge, Artikel, Rezensionen etc.
  • Der Multiplikator verbreitet die Beiträge anderer.
  • Ein Protagonist bzw. Testimonial ist Teil einer Unternehmensdarstellung.
  • Als Moderator betreut er z.B. Foren und kann durch subtile Meinungsmache in eine bestimmte Richtung lenken.
  • Als Berater erscheint er erst einmal neutral, kann aber die Kunden ebenfalls in eine bestimmte Richtung locken.

Das kannst du verdienen

Der Verdienst eines Influencers ist ganz unterschiedlich. Manche können davon leben, andere verdienen sich damit ein paar hundert Euro im Monat dazu. Wie viel Firmen zahlen, hängt vom Bekanntheitsgrad der Person selbst ab. Bei käuflichen Influencern, die beispielsweise einen eigenen Blog betreiben, werden etwa 10-30% der Beiträge gesponsert. Sie erhalten durchschnittlich 600 Euro pro gesponsertem Beitrag.

So wirst du Influencer

Als Influencer kannst du dich nicht einfach bewerben. Dein Netzwerk und deinen Namen musst du dir bereits vorher aufgebaut haben. Meist kommen die Unternehmen auf die Influencer zu. Wer jedoch bereits sehr etabliert ist, kann gezielt Unternehmen kontaktieren, die zum Thema passen. Beispiel: Ein bekannter Blog rund ums Nähen kann von einem bestimmten Nähmaschinenhersteller gesponsert werden.

Also such dir ein spannendes Thema, mit dem du dich gut auskennst und fang einfach an, darüber zu schreiben. Vielleicht ergibt sich dann alles ganz von selbst.

Nebenjob: Personal Trainer

Das ist dein Job

Personal Trainer (Vorsicht, unbedingt Englisch aussprechen ;)) kümmern sich im Einzeltraining um die Fitness eines festen Kundenstammes. Sie beraten ihre Kunden individuell, absolvieren die Sporteinheiten zusammen und motivieren zum Durchhalten.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Viele Personal Trainer haben Sport studiert oder sind ausgebildete Fitnesstrainer, denn sie müssen einiges an Wissen über den menschlichen Körper, Bewegungsabläufe, Messmethoden etc. mitbringen. Zwingend notwendig ist außerdem eine hohe eigene Fitness, ein gepflegtes Äußeres und das Beherrschen verschiedenster Sportarten. Zusatzkenntnisse in gesunder Ernährung und Lebensweise sollten ebenfalls vorhanden sein, denn meist ist auch die umfassende Beratung Teil der Aufgabe.

Wer kontaktfreudig und sympathisch ist, ein freundliches Auftreten hat und Einfühlungsvermögen sowie Motivationsgeschick mitbringt, hat besonders gute Karten.

Das kannst du verdienen

Personal Trainer verdienen gut. Sie arbeiten meist auf freiberuflicher Basis und bekommen 40 bis 130 Euro die Stunde.

So wirst du Personal Trainer

Viele Institute bieten Aus- oder Weiterbildungen zum Personal Trainer oder Personal Fitness Coach an, einige sogar als Fernstudium. Der Begriff Personal Trainer ist nicht geschützt, daher können die Ausbildungsinhalte ganz unterschiedlich sein. Denn den einen Personal Trainer gibt es nicht. Wer weiß, in welche Richtung er gehen will, sollte sich eine passende Ausbildung dazu heraussuchen. Die Kosten schwanken zwischen 500 und 2000 Euro. Kurse, die mit einer Personal Trainer Lizenz abschließen, befinden sich meist im oberen Preissegment. Manchmal setzen sie ein Praktikum voraus.

Wenn du alle nötigen Vorkenntnisse und Fähigkeiten hast, kannst du direkt bei Fitnessstudios nachfragen, Kunden im Studio direkt ansprechen (nicht immer gern gesehen) oder dein Profil auf Vermittlungsplattformen veröffentlichen. Auch die anderen Kanäle, wie Ebay Kleinanzeigen, Anzeigen in Lokalzeitungen oder Aushänge sind geeignet, um die ersten Kunden zu finden.

Nebenjob: Aktmodell für Kunstkurse

Das ist dein Job

Die Arbeit als Aktmodell für die Kunst hat erst einmal nichts mit Erotik zu tun. Als Aktmodell lässt du deinen teilweise oder ganz entkleideten Körper von Kunstschülern zeichnen, malen oder fotografieren. Denn diese können ihre Beobachtungsgabe, ihre Technik und ihre Anatomiekenntnisse nur am lebenden Objekt schulen. Dabei musst du lange in einer Pose stillhalten, denn Kunst braucht Zeit. Die Posen selbst können liegend, teilliegend, sitzend oder stehend sein. Manchmal musst du auch ein bestimmtes Objekt halten oder ein Tuch mit viel Faltenwurf tragen.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Wer als Aktmodell arbeiten möchte, sollte sich in seinem Körper wohlfühlen. Ein großes Schamgefühl ist hier fehl am Platz. Modellmaße sind dabei nicht nötig, denn die sind für die Kunst meist viel zu langweilig. Wenn du nicht lange stillhalten kannst – die Sessions dauern meist eine Stunde – oder allzu schnell frierst, ist dieser Job eher weniger geeignet. Neben Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit sind auch eine gewisse Natürlichkeit, ein gepflegtes Äußeres und ein gutes Hautbild wichtig.

Das kannst du verdienen

Aktmodelle verdienen etwa 10 – 20 Euro pro Stunde. Die Bezahlung erfolgt sofort und in bar.

So wirst du Aktmodell

Aktmodelle werden überall dort gebraucht, wo Kunst gelehrt wird. Dies kann an Kunsthochschulen, Kunstakademien und in privaten Malkursen sein. Stellenangebote findest du in größeren Einrichtungen am schwarzen Brett. Oder du telefonierst dich zum jeweiligen Kunstprofessor durch. Denn oft werden die Aktmodelle auch von den Professoren direkt gebucht.

Nebenjob: Stadtführer

Das ist dein Job

Als Stadtführer führst du kleinere oder größere Gruppen zu den interessantesten und schönsten Ecken der Stadt. Dies geschieht meist zu Fuß, manchmal jedoch auch mit dem Bus, Fahrrad oder ähnlichem. Dabei erzählst du kleine Anekdoten und beantwortest Fragen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten.

Diese Voraussetzungen solltest du mitbringen

Stadtführer kann prinzipiell jeder werden, der sich in seiner Stadt auskennt und Spaß am Umgang mit Menschen hat. Außerdem solltest du gute Umgangsformen, eine gute Ausdrucksweise und eine kräftige Stimme mitbringen, denn reden musst du sehr viel und auch die in den hinteren Reihen möchten gern noch etwas verstehen. Wer freundlich und sympathisch ist und kreative Ideen hat, ist besonders geeignet. Des weiteren musst du ein hohes Verantwortungsbewusstsein und Pünktlichkeit mitbringen. Wenn du auch ausländische Gruppen betreuen willst, sind Fremdsprachenkenntnisse unabdingbar. Da du oft stundenlang laufen musst, solltest du nicht so schnell aus der Puste kommen.

Das kannst du verdienen

Stadtführer verdienen zu Anfang meist um die 10 Euro pro Stunde. Je beliebter und besser du wirst, desto mehr kannst du bekommen. Bis zu 30 Euro pro Stunde sind drin. Hinzu kommt das Trinkgeld, dass abhängig von gegenseitiger Sympathie und dem Kulturkreis der betreuten Gruppe höher oder niedriger ausfallen kann.

So wirst du Stadtführer

Beim Stadtführer handelt es sich in Deutschland nicht um einen anerkannten Beruf. Dennoch hat der Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e.V. ein Konzept entwickelt, das die einheitliche Qualifizierung von Stadtführern ermöglichen soll. Auch eine EU Norm gibt es, nach der sich manche Weiterbildungen richten. Frag am besten beim Fremdenverkehrsamt nach, wie du in deiner Stadt am besten vorgehen kannst. Weitere Ansprechpartner sind die Kultur- oder Stadtverwaltung, Touristikbüros sowie Reiseveranstalter.

Wie findest du unsere Auswahl? War der richtige Nebenjob für dich dabei? Schreib uns gern einen Kommentar!


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