Bild: Elterngeldantrag

Elterngeldantrag Thüringen

Elterngeld wird grundsätzlich in den einzelnen Bundesländern geregelt. Wenn du also in Thüringen wohnst, musst du dich auch an die Elterngeldstellen dort wenden. Der Elterngeldantrag in Thüringen ist bei der jeweils zuständigen Elterngeldstelle der Landkreise und kreisfreien Städte einzureichen. Deine zuständige Elterngeldstelle findest du hier. Wenn du magst, kannst du natürlich den Antrag auch online ausfüllen.

Leider füllen viele Eltern ihn aufgrund der Komplexität nicht korrekt aus. In der Folge kann die Elterngeldzahlung schon mal ein paar Wochen oder gar Monate auf sich warten lassen. Abhilfe schafft unser Elterngeldkurs und der Elterngeldantragsservice: Im Elterngeld Onlinekurs lernst du, was du alles beachten musst und wie du dein Elterngeld optimieren kannst. Bei unserer Elterngeldberatung übernehmen wir das für dich und füllen auch deinen Elterngeldantrag für dich komplett aus.

Aktueller Hinweis: Aufgrund steigender Geburtenraten und Personalmangel nimmt die Bearbeitung des Elterngeldantrags in Thüringen derzeit viel Zeit in Anspruch. Plane dies in jedem Fall mit ein und schaffe dir finanzielle Reserven, falls das Elterngeld nicht rechtzeitig ausgezahlt wird. Achte in jedem Fall darauf, den Elterngeldantrag vollständig und korrekt auszufüllen!

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ACHTUNG: Ab dem 1. Januar 2023 gibt es ein neues, bundeseinheitliches Elterngeldformular. Wenn dein Kind um den Jahreswechsel herum auf die Welt kommt oder du spät dran bist mit der Abgabe: Erfrage bei deiner Elterngeldstelle, welches Formular du verwenden sollst.

3 Tipps für deinen Elterngeldantrag

1. Antrag schon vor der Geburt vorbereiten

Den Elterngeldantrag kannst du grundsätzlich erst nach der Geburt einreichen. Wer sich dann jedoch erst damit beschäftigt und den Antrag ausfüllt, wird schnell in Stress verfallen. Plane gut 5 Stunden ein, denn der Antrag ist komplex und es sollten dir beim Ausfüllen keine Fehler unterlaufen. Wenn du ihn schon vor der Geburt (zum Beispiel im Mutterschutz) vorbereitest, hast du nach der Geburt Ruhe und kannst dich auf dein Kind fokussieren. Du musst nach der Geburt nur noch das Geburtsdatum ergänzen, sowie einige Anlagen aktualisieren. Das Ganze ist dann jedoch deutlich stressfreier!

2. Auf Voraussetzungen für Partnerschaftsbonus achten

Willst du vom Standard 12+2 Modell beim Elterngeld abweichen und auch den Partnerschaftsbonus mitnehmen? Kein Problem! Achte aber bitte darauf, dass die Voraussetzungen jederzeit eingehalten werden. Kritischster Faktor ist die Arbeitszeit: die wöchentliche Arbeitszeit sollte zwischen 24 und 32 Stunden liegen und nicht unter- oder überschritten werden. Wer darauf nicht genau achtet, muss eventuell den Bonus am Ende (teilweise) wieder zurückzahlen.

3. Mehr Elterngeld durch Steuerklassenwechsel

Nicht alle Eltern erhalten das gleiche Elterngeld, denn es orientiert sich am Erwerbseinkommen im Bemessungszeitraum vor der Geburt. Wenn du dies frühzeitig optimierst, kannst du auch deinen Elterngeldanspruch erhöhen. Es gibt dafür zum Beispiel den Trick mit dem Steuerklassenwechsel. Prüfe (sofern du verheiratet bist) deine Steuerklasse und rechne einen Wechsel durch. Du kannst nach der Geburt wieder in deine alte Steuerklasse zurückkehren und dabei mehrere tausend Euro mehr Elterngeld mitnehmen. Den Trick haben wir hier genau erklärt. Es gibt noch weitere Tricks, die du aber einfach kennen musst. Du lernst sie alle in unserem Elterngeld Onlinekurs und kannst damit dein Elterngeld selbst optimieren.

Was sind deine Erfahrungen mit dem Elterngeldantrag in Thüringen? Poste sie uns in die Kommentare!

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