Bild: Elterngeldantrag

Elterngeldantrag Sachsen

Elterngeld wird in den einzelnen Bundesländern geregelt. Wer also in Sachsen wohnt, muss auch hier seinen Elterngeldantrag stellen. Zuständig ist die nächste Elterngeldstelle. In Sachsen gibt es insgesamt 13 Elterngeldstellen. Mit der offiziellen Suchfunktion auf Sachsen.de findest du die zuständige Elterngeldstelle der Stadtverwaltung oder des Landratsamtes. Dorthin sendest du dann den ausgefüllten Elterngeldantrag per Post (am besten per Einschreiben). Oder du füllst den Antrag online aus.

Vorab sei jedoch gesagt, dass der Elterngeldantrag sehr komplex ist und viele Eltern ihn daher falsch ausfüllen. Die Folge ist verspätet gezahltes Elterngeld oder auch dass du weniger Elterngeld erhältst, als dir zustehen würde. Das passiert, wenn du deinen Elterngeldanspruch nicht genau kennst. Wir bieten dir Hilfe an mit unserem Elterngeldkurs und dem Elterngeldantragsservice: Im Elterngeld Onlinekurs lernst du, was du alles beachten musst und wie du dein Elterngeld optimieren kannst. Bei unserer Elterngeldberatung übernehmen wir das für dich und füllen auch deinen Elterngeldantrag für dich komplett aus.

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ACHTUNG: Ab dem 1. Januar 2023 gibt es ein neues, bundeseinheitliches Elterngeldformular. Wenn dein Kind um den Jahreswechsel herum auf die Welt kommt oder du spät dran bist mit der Abgabe: Erfrage bei deiner Elterngeldstelle, welches Formular du verwenden sollst.

Antragsformulare für Geburten ab 01. September 2021

Hinweisblätter & Anhänge

Ergänzende Formulare aufgrund von Corona

Zuletzt geprüft: 04.2022

3 Tipps für deinen Elterngeldantrag

1. Elterngeldantrag so früh wie möglich vorbereiten

Nutze am besten die Zeit des Mutterschutzes, um den Elterngeldantrag schon vorzubereiten. Füll alles aus, soweit es geht. Nach der Geburt wirst du dafür weniger Zeit und Nerven haben. Plane gut 5 Stunden für den Elterngeldantrag ein, denn er ist sehr umfangreich. Nach der Geburt ergänzt du dann nur noch das Geburtsdatum und legst die Geburtsurkunde und die Bestätigung der Krankenkasse über das Mutterschaftsgeld nach der Geburt dazu.

2. Mehr Elterngeld durch Steuerklassenwechsel

Es gibt ein paar Tricks, mit denen du deinen Elterngeldanspruch vergrößern kannst. Sehr beliebt ist der Steuerklassen-Trick. Hier wechselst du rechtzeitig vor der Geburt die Steuerklasse und nach der Geburt wieder zurück. Das ist legal und kann ein paar Tausend Euro mehr Elterngeld bedeuten. Es gibt auch noch viele weitere Tricks, mit denen du deinen Anspruch erhöhen kannst. Welche das genau sind und wie du sie umsetzen kannst, zeigen wir dir in unserem Elterngeld Onlinekurs.

3. Lange Bearbeitungszeiten vermeiden

Die Bearbeitung des Elterngeldantrags in Sachsen kann im Zweifelsfall schon einige Wochen in Anspruch nehmen. Gerade wenn du den Antrag falsch ausfüllst oder Angaben fehlen, zieht sich die Bearbeitung gern in die Länge. Ruf deshalb etwa nach zwei Wochen, nachdem du den Antrag eingereicht hast, bei der Elterngeldstelle an. Erkundige dich nach dem Stand und frag, ob Unterlagen fehlen und alles korrekt ausgefüllt ist. Wenn du dann deinen Ansprechpartner kennst und nach dem Aktenzeichen fragst, kommst du beim nächsten Mal auch schneller zu deinem Ansprechpartner.

Was sind deine Erfahrungen mit dem Elterngeldantrag in Sachsen? Poste sie uns in die Kommentare!

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