Bild: Elterngeldantrag

Elterngeldantrag Sachsen

Elterngeld wird in den einzelnen Bundesländern geregelt. Wer also in Sachsen wohnt, muss auch hier seinen Elterngeldantrag stellen. Zuständig ist die nächste Elterngeldstelle. In Sachsen gibt es insgesamt 13 Elterngeldstellen. Mit der offiziellen Suchfunktion auf Sachsen.de findest du die zuständige Elterngeldstelle der Stadtverwaltung oder des Landratsamtes. Dorthin sendest du dann den ausgefüllten Elterngeldantrag per Post (am besten per Einschreiben).

Vorab sei jedoch gesagt, dass der Elterngeldantrag sehr komplex ist und viele Eltern ihn daher falsch ausfüllen. Die Folge sind verspätet gezahltes Elterngeld oder auch dass du weniger Elterngeld erhältst, als dir zustehen würde. Das passiert, wenn man seinen Elterngeldanspruch nicht genau kennt. Wir bieten dir mit unserem Elterngeldkurs und dem Elterngeldantragsservice Hilfe: Im Elterngeld Onlinekurs lernst du, was du alles beachten musst und wie du dein Elterngeld optimieren kannst. Bei unserer Elterngeldberatung übernehmen wir das für dich und füllen auch deinen Elterngeldantrag für dich komplett aus.

Antragsformular

Hinweisblätter & Anhänge

Zuletzt geprüft: 07.2018

Die offizielle Elterngeldseite des Landes Sachsen findest du hier:
https://amt24.sachsen.de/leistung/-/sbw/Elterngeld+beantragen-6000384-leistung-0

Alle Elterngeldstellen in Sachsen findest du in dieser Übersicht:
https://www.elterngeld.de/elterngeldstellen-sachsen/

3 Tipps für deinen Elterngeldantrag

1. Elterngeldantrag so früh wie möglich vorbereiten

Nutz am besten die Zeit des Mutterschutzes, um den Elterngeldantrag schon vorzubereiten. Füll alles aus, was du ausfüllen kannst. Nach der Geburt wirst du dafür weniger Zeit und Nerven haben. Plane gut 5 Stunden für den Elterngeldantrag ein, denn er ist sehr umfangreich. Nach der Geburt tragst du dann nur noch das Geburtsdatum nach und fügst die Geburtsurkunde und die Bestätigung der Krankenkasse über die Fortzahlung des Mutterschaftsgeldes nach der Geburt hinzu.

2. Lange Bearbeitungszeiten vermeiden

Die Bearbeitung des Elterngeldantrags in Sachsen kann im Zweifelsfall schon einige Wochen in Anspruch nehmen. Gerade wenn du den Antrag falsch ausfüllst oder Angaben fehlen, zieht sich die Bearbeitung gern in die Länge. Ruf deshalb etwa 2 Wochen nach dem Absenden bei der Elterngeldstelle an und erkundige dich nach dem Stand. Frag, ob Unterlagen fehlen und alles korrekt ausgefüllt ist. Wenn du dann deinen Ansprechpartner kennst und nach dem Aktenzeichen fragst, kommst du beim nächsten Mal auch schneller zu deinem Ansprechpartner.

3. Mehr Elterngeld durch Steuerklassen-Wechsel

Es gibt ein paar Tricks, mit denen man seinen Elterngeldanspruch vergrößern kann. Sehr beliebt ist der Steuerklassen-Trick, bei dem man Monate vor der Geburt die Steuerklasse wechselt und nach der Geburt wieder zurück wechselt. Das ist legal und kann ein paar Tausend Euro mehr Elterngeld bedeuten. Es gibt auch noch viele weitere Tricks, mit denen du deinen Anspruch erhöhen kannst. Welche das genau sind und wie du sie umsetzen kannst, zeigen wir dir in unserem Elterngeld Onlinekurs.

Was sind deine Erfahrungen mit dem Elterngeldantrag in Sachsen? Poste sie uns in die Kommentare!

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Hinweis: Wir bekommen täglich etwa 50 Kommentare mit Fragen zum Elterngeld. Aus zeitlichen Gründen können wir diese individuellen Anfragen leider nicht beantworten. Unser Elterngeld-Onlinekurs wird von einem Expertenteam betreut. Bitte buche den Kurs, wenn du individuelle Fragen zum Elterngeld hast. Hier geht's zum Kurs.