Bild: Elterngeldantrag

Elterngeldantrag Niedersachsen

Elterngeld wird in Deutschland dezentral von den einzelnen Bundesländern geregelt. Wer also in Niedersachsen wohnt, muss auch hier seinen Elterngeldantrag stellen. Für dich zuständig sind die Stellen beim Landkreis oder der jeweiligen kreisfreien Stadt. Eine Übersicht aller 85 Elterngeldstellen in Niedersachsen findest du hier. Finde dort die für dich zuständige Stelle und sende dann den ausgefüllten Elterngeldantrag per Post dorthin.

Ein Hinweis vorab: Der Elterngeldantrag ist inklusive der ganzen Anhänge extrem umfangreich und nimmt viel Zeit in Anspruch. Viele Eltern kapitulieren irgendwann oder füllen den Antrag nicht korrekt aus. Die Folge ist zu spät gezahltes Elterngeld oder einfach weniger Elterngeld als dir zustehen würde. Wer seinen genauen Anspruch nicht kennt, kann ihn auch nicht geltend machen. Wir bieten dir mit unserem Elterngeldkurs und dem Elterngeldantragsservice Hilfe: Im Elterngeld Onlinekurs lernst du, was du alles beachten musst und wie du dein Elterngeld optimieren kannst. Bei unserer Elterngeldberatung übernehmen wir das für dich und füllen auch deinen Elterngeldantrag für dich komplett aus.

Antragsformular

Hinweisblätter & Anhänge

Zuletzt geprüft: 07.2018

Die offizielle Elterngeldseite des Landes Sachsen findest du hier:
http://www.ms.niedersachsen.de/themen/familie/elterngeld/das-elterngeld-13791.html

Alle Elterngeldstellen in Sachsen findest du in dieser Übersicht:
https://www.elterngeld.de/elterngeldstellen-niedersachsen/

3 Tipps für deinen Elterngeldantrag

1. Elterngeldantrag noch vor der Geburt vorbereiten

Du wirst nach der Geburt definitiv weniger Zeit haben. Nutz am besten die letzten Wochen vor der Geburt noch, um den Elterngeldantrag schon auszufüllen. Du kannst bis auf das Geburtsdatum schon alles ausfüllen. Die Geburtsurkunde und die Bestätigung der Krankenkasse über die Fortzahlung des Mutterschaftsgeldes kommen ebenfalls nach der Geburt noch in den Anhang. Du schonst damit deine Nerven und kannst den Antrag frühzeitig absenden.

2. Auch Väter sollten Elternzeit nehmen

Jedes einzelne Elternteil darf maximal 12 Monate Elterngeld erhalten. Das typische Modell ist das 12+2 Modell. Hierbei nimmt die Mutter 12 Monate Elternzeit und der Vater 2 Monate. Natürlich funktioniert das Modell auch umgekehrt. Wer sich so die Elternzeit aufteilt, kann insgesamt 14, statt 12 Monate volles Elterngeld erhalten.

3. Mehr Elterngeld durch Steuerklassen-Wechsel

Es gibt ein paar Wege, wie man sein Elterngeld ganz legal etwas optimieren kann. Im Einzelfall können das jedoch auch mal mehrere tausend Euro mehr Elterngeld sein. Besonders beliebt ist der Steuerklassen-Trick: Einige Monate vor der Geburt wechselt man die Steuerklasse und nach der Geburt wird wieder zurück gewechselt. Dadurch verändert sich die Steuerlast und das Netto-Gehalt – entsprechend auch das Elterngeld. Es gibt auch noch weitere Tricks für mehr Elterngeld. Eine genaue Anleitung dazu erhältst du im Elterngeld Onlinekurs.

Was sind deine Erfahrungen mit dem Elterngeldantrag in Niedersachsen? Poste sie uns in die Kommentare!

Unserer Einschätzung nach sind 85% der Elterngeldanträge fehlerhaft. Die Folge: Eltern bekommen weniger Geld, weil sie ihre Möglichkeiten nicht ausschöpfen oder warten monatelang auf die Zahlung. Wie ihr beide Probleme vermeiden könnt, erfahrt ihr in unserem Elterngeld-Onlinekurs oder in einer persönlichen Elterngeldberatung.


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