Bild: Elterngeldantrag

Elterngeldantrag Niedersachsen

Elterngeld wird in Deutschland dezentral von den einzelnen Bundesländern geregelt. Wer also in Niedersachsen wohnt, muss auch hier seinen Elterngeldantrag stellen. Für dich zuständig sind die Stellen beim Landkreis oder der jeweiligen kreisfreien Stadt. Eine Übersicht aller 85 Elterngeldstellen in Niedersachsen findest du hier. Finde dort die für dich zuständige Stelle und sende dann den ausgefüllten Elterngeldantrag per Post dorthin. Oder du füllst ihn online aus.

Hinweis: Der Elterngeldantrag ist inklusive der ganzen Anhänge extrem umfangreich und nimmt viel Zeit in Anspruch. Viele Eltern kapitulieren irgendwann oder füllen den Antrag nicht korrekt aus. Die Folge ist zu spät gezahltes Elterngeld oder einfach weniger Elterngeld, als dir zustehen würde. Wer seinen genauen Anspruch nicht kennt, kann ihn auch nicht geltend machen. Wir bieten dir Unterstützung an mit unserem Elterngeldkurs und dem Elterngeldantragsservice: Im Elterngeld Onlinekurs lernst du, was du alles beachten musst und wie du dein Elterngeld optimieren kannst. Bei unserer Elterngeldberatung übernehmen wir das für dich und füllen auch deinen Elterngeldantrag für dich komplett aus.

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ACHTUNG: Ab dem 1. Januar 2023 gibt es ein neues, bundeseinheitliches Elterngeldformular. Wenn dein Kind um den Jahreswechsel herum auf die Welt kommt oder du spät dran bist mit der Abgabe: ab dem 1. Januar 2023 nutzt du am besten das neue Formular, damit du es nicht doppelt ausfüllen musst.

Antragsformulare für Geburten ab 01. September 2021

Hinweisblätter & Anhänge

Ergänzende Formulare aufgrund von Corona

Änderung des Bemessungszeitraums…

Zuletzt geprüft: 04.2022

3 Tipps für deinen Elterngeldantrag

1. Elterngeldantrag noch vor der Geburt vorbereiten

Du wirst nach der Geburt definitiv weniger Zeit haben. Nutze am besten die letzten Wochen vor der Geburt, um den Elterngeldantrag schon auszufüllen. Das Geburtsdatum trägst du dann später ein. Nur noch die Geburtsurkunde und die Bestätigung der Krankenkasse über das Mutterschaftsgeldes kommen ebenfalls nach der Geburt noch in den Anhang. Du schonst damit deine Nerven und kannst den Antrag frühzeitig absenden.

2. Mehr Elterngeld durch Steuerklassenwechsel

Es gibt ein paar Wege, wie du dein Elterngeld ganz legal etwas optimieren kannst. Im Einzelfall können das jedoch auch mal mehrere tausend Euro mehr Elterngeld sein. Besonders beliebt ist der Steuerklassen-Trick: Einige Monate vor der Geburt wechselt ihr die Steuerklasse und nach der Geburt wird wieder zurückgewechselt. Die Steuerabzüge sinken in der günstigeren Steuerklasse, das Netto-Gehalt fällt besser aus. Gleiches gilt für das Elterngeld. Es gibt auch noch weitere Tricks für mehr Elterngeld. Eine genaue Anleitung dazu erhältst du im Elterngeld Onlinekurs.

3. Auch Väter sollten Elternzeit nehmen

Ein Elternteil darf maximal 12 Monate Elterngeld beziehen. Das typische Modell für Paareltern ist das 12+2 Modell. Hierbei nimmt ein Elternteil 12 Monate Elterngeld und der andere 2 Monate. Insgesamt kommt ihr so auf 14 Monate Elterngeld.

Was sind deine Erfahrungen mit dem Elterngeldantrag in Niedersachsen? Poste sie uns in die Kommentare!

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