Depot Vergleich

Finden Sie das für Sie passendste Depot

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Online-Broker führt Ihre Investments in Wertpapiere aus
  • 
Ihnen bleibt dabei relativ viel Gestaltungsspielraum fürs Traden
  • 
Sie müssen mit weniger Kosten als bei einer Bank rechnen
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Viele Anbieter verzichten auf eine Gebühr zur Depotführung
  • Beim Online-Broker können zahlreiche weitere Gebühren anfallen
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Voraussetzung für Sie als Anleger sind Basiswissen und ein Anbietervergleich

Wenn Sie in Aktien oder Fonds / ETFs investieren möchten, funktioniert das über einen Online-Broker schnell und einfach. Im Unterschied zu den Angeboten Ihrer Hausbank können Sie Ihre Börsengeschäfte jederzeit online und bequem von zu Hause aus steuern. Sie entscheiden, in welche Bereiche Ihr Kapital fließt und können mit dem richtigen Investment Gewinne erwirtschaften. Tiefgreifende Fachkenntnisse benötigen Sie nicht weiter, da Ihr Online-Broker als Mittler zwischen Ihnen als Verbraucher und den Finanzmärkten fungiert. Dadurch werden Ihnen auch Kosten entstehen, weshalb Sie sich zunächst über unseren Depot Vergleich einen ersten Überblick zu dem Thema verschaffen sollten. Nicht jeder Broker bietet dieselben Vorteile und passt letztlich optimal zu Ihren Vorstellungen. Vor der Eröffnung eines eigenen Aktiendepots sollten Sie sich bereits Gedanken gemacht haben, wie Sie künftig in Anleihen, Fonds oder andere Wertpapiere investieren wollen und danach bei der Auswahl vorgehen. In diesem Artikel erfahren Sie, worauf es beim Onlinehandel an der Börse ankommt und welcher Online-Broker aus unserem Depot Vergleich am ehesten für Sie geeignet ist.

Das leistet ein Online-Broker


Über einen Online-Broker treten Sie auf recht einfache Weise in den Wertpapierhandel ein. Dessen Dienstleistung besteht darin, in Ihrem Namen Wertpapiere wie beispielsweise Aktien, Zertifikate oder Anleihen zu kaufen oder verkaufen. Dabei müssen Sie als Kunde lediglich eine Order abgeben, nach der sich Ihr Börsenhändler orientiert und demnach handelt. Online-Broker stellen in zunehmendem Maße eine echte Konkurrenz zum klassischen Aktienhandel über die eigene Hausbank dar. Im Gegensatz zu den Angeboten einer Bank haben Sie beim Online-Broker kaum mit Einschränkungen zu rechnen, die etwa aufgrund eines begrenzten Portfolios bestehen. Häufig entfallen beim Online-Broker auch mögliche Gebühren, wie sie Banken für ihre Leistungen verlangen. Außerdem ist Ihnen über das Internet jederzeit der Zugriff auf Ihr Online-Depot möglich, über das Sie zeitlich uneingeschränkt und weltweit Ihre Wunschaktien handeln können. Bei jeder Ordner, die Ihr Broker für Sie tätigt, fallen überschaubare Gebühren an. Diese sollten Sie, wie alle anderen Kostenfaktoren auch, allerdings vorab kennen. Unser Depot Vergleich liefert Ihnen hierzu einen genauen Überblick. Betrachten Sie genau, welche Kosten durch den Onlinehandel mit Wertpapieren anfallen und welche Zusatzleistungen Sie jeweils von den Anbietern erwarten dürfen.

Ein Online-Broker arbeitet für Sie

Der Börsenhandel über Online-Broker nimmt in den letzten Jahren kontinuierlich zu. Dabei ist zunächst die Abgrenzung des Brokers zu einem traditionellen Börsenmakler von Bedeutung. Beide sind im Geschäft mit Wertpapieren aktiv und über beide können Sie auch Wertpapiere handeln. Während ein Makler allerdings selbständig sein Portfolio erstellt und gewissermaßen auf eigene Rechnung arbeitet, wird ein Broker allein nach Ihren Wünschen aktiv. Sie als unmittelbarer Kunde geben über die Order die Optionen vor, in die Ihr Geld fließen soll. Ein Online-Broker investiert dann Ihren Vorstellungen entsprechend bei Börsen oder anderen Märkten zum Beispiel in Rohstoffe, Zertifikate, Devisen oder eben Wertpapiere. Ein Online-Broker ist als Vermittler quasi Ihr Zugang zum Wertpapierhandel, leistet zumeist aber geringe bis keine Hilfestellungen, wie Sie vorgehen können. Deswegen birgt bei unerfahrenen Neueinsteigern der Online-Handel ein Restrisiko, was mögliche Verlustgeschäfte angeht. Im großen Ganzen ist es von Vorteil, rechtzeitig bestimmte Aktien zu erwerben oder abzustoßen. Das typische Beispiel hierfür ist ein drohender Wertverlust Ihrer Papiere.

Grundbegriffe beim Online-Handel mit Aktien

Wenn Sie sich bisher nicht weiter mit dem Handel von Aktien oder sonstigen Wertpapieren beschäftigt haben, sollten Sie sich zunächst mit ein paar Grundbegriffen vertraut machen. Gängige Bezeichnungen aus der Welt des Wertpapierhandels entstammen dabei oft dem Englischen. Hier ein kleiner Einblick häufig genutzte Begrifflichkeiten aus der Sprache der „Börsianer“. Wer sie bereits kennt, überspringt diesen Abschnitt einfach.



Trade:
Damit wird der Handel von Wertpapieren im Allgemeinen bezeichnet. Durch das Hin und Her aus Kauf- und Verkaufsgeschäften entsteht Ihr „Trading“ von Wertpapieren.


Order:
Unter einer Order ist eine Anweisung zu verstehen, durch die Sie sich von einem Wertpapier trennen oder ein Solches kaufen. Die Ausführung einer Order kostet Sie in der Regel etwas Geld, welches Ihnen der Online-Broker anteilig zum Wert Ihres Auftrages oder als feste Summe in Rechnung stellt.

Broker:
Broker sind Händler von Wertpapieren auf dem Börsenparkett. In unserem Fall also diejenigen, die Aktien in Ihrem Auftrag handeln. Wunschgemäß werden Broker Ihre alten Papiere verkaufen oder Neue erwerben. Logischerweise ist es für Sie immer von Vorteil, wenn ein Broker über die nötige Erfahrung verfügt, um Trends möglichst früh zu erkennen. Dadurch kann er optimal und gewinnbringend in Ihrem Sinne agieren. Solche Erwartungen kann ein Online-Broker zumeist allerdings in geringerem Umfang erfüllen als ein Banker, der für Sie Aktiengeschäfte ausführt. 


Brokerage:
Durch die fällige Provision bei einer Order ergibt sich die sogenannte Brokerage, die Ihrem Online-Broker zu Gute kommt. Erfahrungsgemäß beginnen solche Beträge im Rahmen um circa 5 Euro pro Order. Für Investoren, die regelmäßig viel handeln möchten, empfehlen sich sogenannte Flat Fees. Mit dieser Option ist über die monatliche Pauschale das Traden in sehr hohem oder unbegrenztem Umfang ohne weitere Extrakosten möglich.



Depot:

Das Depot stellt nichts Anderes als ein Guthabenkonto dar. Es kann auch als Depotkonto, Aktien- oder Wertpapierdepot bezeichnet werden. Über Ihr Depot werden die Verkäufe und Käufe von Wertpapieren verbucht. Das Depotkonto ist in der Regel mit einem regulären (Giro-)Konto verbunden, auf das die Erlöse Ihrer Wertpapiergeschäfte fließen oder Käufe finanziert werden.

Flat Fee:

In den meisten Fällen wird für jeden Auftrag (Order) im Einzelnen eine fixe Provision fällig. Sollten Sie im größeren Stil handeln, lohnt sich die Flat-Option allemal, da Ihnen dann nicht für jede Order aufs Neue Gebühren berechnet werden. In der Kostenberechnung für diese Flatrate treten bei den verschiedenen Anbietern mitunter starke Preisunterschiede auf.

Weitere Fachbegriffserklärungen finden Sie im Börsenlexikon der FAZ.

Chancen und Risiken an der Börse

Die Risiken beim Trading

Dass Finanzgeschäfte grundsätzlich nie ganz ohne Risiko auskommen, sollte bekannt sein. Gerade wenn es um den Handel abstrakter Werte von Wertpapieren an Online-Börsen geht, gilt das im Besonderen. Über den Aktienhandel winken im besten Fall Renditen, die weit über den Zinsen liegen, die Sie heutzutage bei einem konservativen Sparmodell erwirtschaften. Dafür müssen Sie stets die Gefahr mit einkalkulieren, dass Ihnen empfindliche Einbußen drohen können. Dass der Kurs Ihrer Aktien von heute auf morgen in den Himmel steigt ist genauso denkbar, wie dass dieser im selben Zeitraum unerwartet in den Keller fällt. Auch wenn Sie nicht gleich einen totalen Verlust zu befürchten haben, ist ein solches Szenario selten restlos auszuschließen. Glück und Erfolg beim Traden ist damit von Ihren Fähigkeiten und Aktivitäten abhängig.

DAX-Entwicklung

Erwarten Sie hierbei allerdings keine unrealistischen Ergebnisse. Wenn beispielsweise Ihre Wertpapiere abzustürzen drohen und Sie verkaufen diese zeitnah, vermeiden Sie einem Verlust. Stellt sich der Wertverlust dann mittelfristig lediglich als kleine „Delle“ heraus, nach der der Kurs wieder deutlich anzieht, werden Sie sich letztlich wahrscheinlich ärgern. Kurzfristige Kursschwankungen in beide Richtungen sind mittel- oder gar langfristig selbst für Börsenprofis oft sehr schwer vorhersehbar. In jüngster Zeit haben Ereignisse wie der sogenannte Abgasskandal oder die Affäre um den Datenmissbrauch bei Facebook für Turbulenzen gesorgt, die selbst für erfahrene Börsenhändler kaum ausrechenbar waren.

Hilfe zur Selbsthilfe
Über Online-Broker können Sie in der Regel keine Betreuung in dem Ausmaß erwarten, wie das ein Banker leisten kann. Mit dem Online-Broker sparen Sie dafür allerdings auch das Geld für eine persönliche Beratung oder sonstige Serviceleistungen durch eine klassische Bank ein. Einige Betreiber von Online-Depots bieten Ihnen jedoch Webinare für Einsteiger, aktuelle Softwareprogramme oder andere Hilfen, die Sie beim Traden unterstützen und Ihnen Fachwissen vermitteln können. Je nachdem, wie viel Vorerfahrung Sie bereits mitbringen, ist das ein weiteres nützliches Feature, auf das Sie beim Depot Vergleich vorab achten sollten. Dieses Wissen können Sie sich jedoch auch über Youtube und Fachportale aneignen.

So minimieren Sie Ihr Risiko

Indem Sie in Fonds (z.B. ETFs) investieren, die breit aufgestellt sind, können Sie Ihr Anlagerisiko minimieren. Das eigene Depot lässt sich individuell nach einem Risikoprofil zusammenstellen, das Sie selbst bestimmen. Dabei gilt das ungeschriebene Gesetz, dass hohe Renditeaussichten gleichzeitig eine größere Risikobereitschaft erfordern. Gerade Unerfahrene oder Einsteiger sollten keine zu hohe Einstufung ihres Risikos auswählen, um mögliche finanzielle Schäden zu verhindern. Dazu gehört, besonders risikoreiche Wertpapiere nicht im eigenen Aktiendepot zu halten, sondern stattdessen eher auf mittlere oder geringere Risikoprofile zu setzen. Eine Anpassung dieser Klassifizierung ist für Ihr Depot ohne größere Umstände jederzeit machbar, kann bei manchen Anbietern aber wiederum Kosten mit sich bringen.

Starten Sie Ihr Depot also besser etwas konservativer, indem Sie vorsichtig handeln und größere Spekulationen anfangs umgehen. Widerstehen Sie der Verlockung attraktiver Renditeversprechen, wenn das nötige Investment Ihre finanziellen Verhältnisse zu stark gefährden könnte. Des Weiteren sollten Sie beim Handel mit Wertpapieren unbedingt nur Geld einsetzen, das Ihnen nicht an anderer Stelle fehlt. Sie sollten nur Geld investieren, auf das Sie im Zweifel durch einen Totalverlust auch verzichten könnten. Wenn dadurch allerdings notwendige Investitionen oder Ausgaben in den Hintergrund rücken, kann das Konsequenzen nach sich ziehen, die womöglich Ihre finanzielle Stabilität oder sogar Ihre Existenz bedrohen. Bedenken Sie bereits beim Depot Vergleich unter allen Umständen sowohl Darstellbarkeit als auch Verhältnismäßigkeit der gewählten Finanzmittel in Bezug auf mögliche Verlustszenarien.

Welche Kosten Sie erwarten

Aktiendepots locken mit überdurchschnittlichen Gewinnen und können (!) diese auch realistisch bieten. Jedoch sollten Sie bei der Spekulation mit Aktien oder anderen Wertpapieren die anfallenden Nebenkosten im Hinterkopf behalten. Diese schmälern Ihre Rendite und variieren so gut wie immer unter den verschiedenen Anbietern. Ohne dass Sie eine umfangreichere Recherche selbst in die Hand nehmen müssen, können Sie sich vorab in unserem Depot Vergleich einen unverbindlichen Eindruck dazu verschaffen. Sie erfahren, wo welche Kosten anfallen und welche Anbieter ihre Leistungen günstiger oder vielleicht sogar kostenfrei anbieten. Im Vordergrund sollten zunächst die Grundkosten stehen, die sich für die Transaktionen, einzelne Orders und die Führung Ihres Depots ergeben. Alle weiteren Faktoren hängen dann von Ihrem individuellen Nutzungsverhalten ab. Sie sollten sich auch hauptsächlich danach ausrichten, damit Ihnen keine Kosten für Funktionen entstehen, die Sie letztlich gar nicht benötigen.


Übliche Kosten im Einzelnen


Grundkosten:

Zu den Basiskosten gehören vor allem die dauerhaften Gebühren für Orders sowie die Depotführung. Letztere können Ihnen gerade bei einem Online-Broker erspart bleiben, während Sie diese bei nahezu allen herkömmlichen Banken zu tragen hätten. Bietet Ihnen ein Online-Broker ein Depot zum Nulltarif, sollten Sie dennoch auf die weiterführenden Details achten. Nicht selten ist eine kostenlose Kontoführung mit gewissen Auflagen verbunden, die die Aktivität Ihrer Depotführung betreffen. Als Beispiele können gelten, dass Sie etwa mindestens eine monatliche Order tätigen müssen oder ein Minimalbestand grundsätzlich vorgeschrieben ist. Allerdings lässt sich auch unabhängig von solchen Vorgaben der ein oder andere Anbieter finden, der Ihnen den Service der Kontoführung ohne Grundgebühr und Auflagen gewährleistet. Dafür könnten bei diesem Broker dann beispielsweise höhere Kosten für einzelne Orders entstehen. Nehmen Sie sich die Zeit, um die einzelnen Details im Depot Vergleich aufmerksam abzuwägen. Wenn Sie etwa eher zum Traden im größeren Umfang neigen, sollten Sie auf geringe Gebühren je Order achten. Pro Order beginnen die Kosten für die Provision ungefähr im mittleren einstelligen Bereich. Damit können am Ende eines Monats leicht größere Summen zustande kommen.

Limit-Gebühren:
Zu den Gebühren, die Ihnen unter Umständen zusätzlich zu den festen Grundkosten begegnen, zählen Aufwendungen, die durch Nebenkosten sowie Ihr individuelles Verhalten entstehen. Die meisten davon sind nicht bei allen Online-Brokern gleich teuer oder werden bei einigen sogar gar nicht erhoben. Beispielsweise bieten Wertpapierhändler mit der „Limit Order“ eine Extrafunktion an.

Diese regelt einen bestimmten Kurs, den Sie als Investor maximal bereit sind zu bezahlen. Um eine solche preisliche Obergrenze zu erheben, können Ihnen bei manchen Börsenhändlern Gebühren in Rechnung gestellt werden. Mit Ihrem Limit Order sichern Sie Ihr eigenes Budget letztlich ab und bestimmen aktiv mit, bis zu welchem Kurs Sie kaufen wollen und ab welchem Punkt der Preis zu hoch ist. Solche Limits lassen sich in der Regel spontan setzen, verschieben oder auch aufheben. Ob Sie diese Funktion benötiugen und nutzen, liegt jedoch ganz bei Ihnen.

Weitere Kostenfaktoren:

Darüber hinaus existieren sogenannte Verwahrungsgebühren, die unter Umständen ergänzend zu Ihren Kontoführungskosten auflaufen. Je nach Online-Broker kann es sein, dass Sie diese ständig und fortlaufend bezahlen müssen oder erst ab einem bestimmten Zeitpunkt. Etwa dann, wenn Aktien über eine gewisse Periode in Ihrem Depot ruhen und dort lediglich verwahrt werden. Verwahrkosten orientieren sich meist prozentual an der Höhe der Einlage, sollten durch Sie allerdings vermieden werden. Als Börsengebühr können Kosten auf Sie zukommen, die generell für die Nutzung bestimmter Handelsplätze bestehen. Solche Gebühren sind für Umsetzung und Ausführung Ihrer Order nachgeschaltet und vergleichbar mit anderen Leistungen über Dritte, die Sie zusätzlich ein paar Euro kosten können. Wenn es um eine Maklercourtage oder Clearingkosten geht, zählen diese ebenso zu den Fremdspesen, die von Ihnen im Rahmen des Tradens verlangt werden können. Beachten Sie bei Ihrer Auswahl des richtigen Online-Brokers genau, auf welcher Grundlage er Ihnen gegenüber solche Spesen begründet, ausweist und in Rechnung stellt.

Kreative Extragebühren
Kosten können Ihnen auch erst auf den zweiten Blick begegnen, wie etwa die Orderprovision. Dabei wird zusätzlich zu der eigentlichen Ordergebühr ein prozentual geringer Anteil Ihres Auftragswertes fällig. Dieser berechnet sich beispielsweise über die Höhe Ihrer Order sowie den aktuellen Kurswert. Weitere Kosten sind denkbar über das rechtzeitige Zurückziehen einer Order oder wenn Sie diese in mehreren Tranchen ausführen lassen wollen. Der Kreativität sind auf Seiten der Broker kaum Grenzen gesetzt. Umso wichtiger ist es für Sie, im Vorfeld die potentiellen Kostenfaktoren allesamt genau zu kennen. Suchen Sie sich über unseren Depot Vergleich den Anbieter, der am besten zu Ihnen passt. Dort finden Sie auch eine detaillierte Auflistung aller Gebühren und Kosten, mit denen Sie bei den jeweiligen Online-Breokern rechnen können.


So finden Sie das beste Depot

Bevor Sie starten und Ihr Online-Depot eröffnen, sollten Sie ein paar individuelle Parameter bedenken. Zunächst gilt es für Einsteiger im Besonderen auch die Servicepalette Ihres künftigen Online-Brokers zu betrachten. Ohne große Vorerfahrung ist es ratsam, sich für einen Broker zu entscheiden, der Ihnen bei Verwaltung und Beratung Ihrer Wertpapiere mit Hilfestellungen zur Seite steht. Wenn Sie einfach „ins Blaue hinein“ mit dem Traden beginnen, laufen Sie schnell Gefahr, sich zu verspekulieren. Verfügen Sie über Grundkenntnisse, sollten Sie sich dennoch die Zeit nehmen und über unseren Depot Vergleich eine umfangreiche Betrachtung vornehmen. Vergleichen Sie die unterschiedlichen Leistungen und gehen Sie diese nach eigenen Vorstellungen durch. Es hängt schlussendlich von Ihren Aktivitäten ab, mit welchen Gebühren Sie zu rechnen haben. Genau dort lässt sich ansetzen, um unnötige Kosten einzudämmen. 


Schritt-für-Schritt Anleitung

❶ Stellen Sie Ihre Strategie zum Handeln auf

Es gibt Modelle, die für jede einzelne Order Gebühren verlangen und solche, die mit fixen Transaktionskosten auskommen. Dabei spielt es dann keine Rolle, wie oft Sie kaufen oder verkaufen. Ordergebühren können Ihnen prozentual anfallen, als feste Summe pro Order oder auch als pauschale Flat, die Sie monatlich bezahlen. Letztere rentiert sich, wenn Sie recht häufig handeln und relativ aktiv sind. Werden Sie eher die Verwahrung bevorzugen und nur gelegentlich Traden, muss Ihr Augenmerk idealerweise auf den Basiskosten wie Kontoführung oder Depotverwaltung liegen. Unabhängig von Kosten oder Gebühren gilt es, einen Online-Broker zu finden, der Ihnen die gewünschte Auswahl anbietet. Achten Sie auf eine möglichst breite Auswahl an Handelsplätzen sowie Wertpapieren, die Ihren Vorstellungen entsprechen.


❷ Wie sehr gehen Sie ins Risiko?

Sie sollten realistisch einschätzen können, welches Risiken Sie bereit sind einzugehen. Ein hohes Renditeversprechen erfordert in der Regel auch eine größere Risikobereitschaft. Für diesen Fall gilt es einerseits, dass Sie den Markt regelmäßig im Auge behalten, um gegebenenfalls schnell reagieren zu können. Zum Anderen ist auch nicht zu vergessen, mögliche Verluste einzukalkulieren. Daher ist es von starker Bedeutung, dass Sie Ihr eingesetztes Budget auch entbehren können. Riskieren Sie zu viel, können Ihre Finanzen in Schieflage geraten und mit etwas Pech kann sich daraus eine Schuldenspirale entwickeln. Hierbei können Sie zur Absicherung etwas vorbauen, indem Sie Limits setzen, die allerdings bei einigen Anbietern kostenpflichtig sind.

❸ Behalten Sie die Kosten im Blick

Nachdem Sie ausgelotet haben, welches Ihre Strategie sein wird, sollten Sie genau nachschauen, wo sich in unserem Depot Vergleich das günstigste Angebot für Ihre Verhältnisse findet. Komplett kostenfrei wird das Online-Depot nicht sein. Allerdings lassen sich durch einen nachhaltigen Vergleich auf einfache Weise die Kosten reduzieren.

Hierzu ist es unabdingbar, dass Sie für alle Variablen, die Sie in Anspruch nehmen werden, die Gebühren klar formuliert sind. Sie werden auf feste Preisangaben sowie Prozentwerte stoßen, die Sie auf das Volumen Ihres jeweiligen Investments umzulegen haben. Da Online-Broker um Kunden buhlen, können Sie unter Umständen von Aktionen profitieren, bei denen etwa die Kontogebühren erst nach einem halben Jahr anfallen oder Ihnen als Einsteiger zunächst sogenannte Free-Trades zustehen.

❹ Betrachten Sie Service und Sicherheit

Transparenz muss ein Online-Broker auch bieten, was die Märkte betrifft, auf denen er sich bewegt. Rechtlich am Sichersten fahren Sie immer, wenn diese in Deutschland oder innerhalb der EU liegen. Allerdings können für Aktivitäten auf ausländischen Börsenplätzen auch Gebühren auf Sie zukommen, denen Sie sich im ersten Moment nicht gleich bewusst sind. Ebenso sollte es Ihnen kostenfrei möglich sein, bei Fragen und Problemen einen Mitarbeiter Ihres Brokers zu kontaktieren. Für einen möglichen Depotwechsel dürfen normalerweise keine Extrakosten berechnet werden, allerdings bestehen auch hier Unterschiede in der Flexibilität der einzelnen Anbieter. Im Detail können Sie sich darüber in unserem Depot Vergleich zu den gültigen Bedingungen sowie Fristen informieren. 


❺ Eröffnen Sie Ihr Depot

Nachdem Sie sich für ein Online-Depot entschieden haben, das Ihnen möglichst eine kostenlose Depotführung, geringe Order-Gebühren sowie eine transparente Kostenaufstellung bietet, geht es zur Anmeldung. Die Registrierung unterscheidet sich im Allgemeinen kaum von der des Internet-Bankings. In unserem Depot Vergleich werden Sie unkompliziert zum jeweiligen Online-Broker geleitet, der Sie interessiert. Dort verläuft die Eröffnung Ihres Depots meist über Video- oder Post-Ident ab, die eine größtmögliche Sicherheit garantieren. Achten Sie bei den Sicherheitseinstellungen zu Ihrem künftigen Depotkonto darauf, kein zu hohes Risiko für Ihre Geschäfte auszuwählen. Mit dem Risikoprofil können Sie beispielsweise besonders riskante Aktien für Ihr Depot von Anfang an ausschließen. In der Regel sollte die Eröffnung und Aktivierung Ihres Wertpapierkontos innerhalb eines Werktags darstellbar sein. 


Kündigung oder Verlegung Ihres Depots
Sollten Sie Ihr Depot wieder kündigen wollen, so finden Sie im Netz zahlreiche Vordrucke, die Sie hierfür verwenden können. Das Gleiche gilt für einen Umzug Ihres Kontos. Diesen können Sie entweder beim selben Anbieter vornehmen, indem Sie Ihr Depot wechseln oder sich für einen neuen Online-Broker entscheiden. In solchen Fällen gelten bei den Brokern jedoch keine einheitlich verpflichtenden Richtlinien. Informieren Sie sich daher rechtzeitig über die gültigen Vertragsbedingungen und eröffnen Sie im Falle des Anbieterwechsels das neue Konto, bevor Sie das Alte komplett auflösen. Für einen Kontowechsel sollten Ihnen in aller Regel keine zusätzlichen Kosten entstehen.

Das magische Dreieck

Nicht exklusiv für die Geschäfte des Börsenhandels, sondern allgemein für Geldanlagen, gilt ein magisches Dreieck. Von Rendite, Sicherheit und Liquidität steht jede der 3 Seiten für ein Maximalziel. Alle 3 Vorgaben mit gleichmäßigem Erfolg zu erreichen, ist dabei ein Ding der Unmöglichkeit (siehe Bild). Sie können als Kapitalanleger höchstens 2 dieser Zielsetzungen erreichen oder miteinander in Einklang bringen. Das Problem dabei wird stets sein, dass diese beiden Vorgaben nur auf Kosten des 3. Ziels erreichbar sind. Legen Sie beispielsweise gesteigerten Wert auf eine hohe Rendite und wollen dabei eine gute Liquidität verzeichnen, so müssen Sie Abstriche bei dem Thema Sicherheit in Kauf nehmen.

Anhand dieses Dreiecks lassen sich Strategien aufbauen, nach denen Sie beispielsweise auch bei dem Thema Wertpapierhandel vorgehen. Bewerten Sie Ihre Bedürfnisse zunächst nach diesen 3 Zielvorgaben und stellen Sie für sich fest, welche davon Ihnen jeweils wie viel wert ist. Bedenken Sie dabei die mit Sicherheit eintretenden Wechselwirkungen aller Faktoren untereinander.

Magisches Dreieck

Was Ihnen Diversifikation bringt
Wie Sie letztlich Ihr Depotkonto zusammenstellen, bleibt Ihnen überlassen. Es hängt von Ihrer Risikobereitschaft, Erwartungen oder Wünschen sowie den finanziellen Möglichkeiten ab. Als Empfehlung darf gelten, dass Sie Ihr Geld verteilen (also diversifizieren) sollten. „Leg nicht alle Eier in einen Korb“ haben Sie sicher schon einmal gehört. Verlassen Sie sich besser nicht auf eine einzige Anlage, sondern streuen Sie Ihr Investment nach Möglichkeit. Durch diese Diversifikation senken Sie generell das Risiko von Verlusten und erhöhen gleichzeitig die Chance, verlorene Beträge an anderer Stelle über Gewinne und Renditen wieder auszugleichen.

Fazit

Wenn Sie sich für den Einstieg in das Geschäft mit Wertpapieren wie Aktien entscheiden, müssen Sie vorab einige Parameter unbedingt bedenken. Zunächst sollten Sie als Anfänger zumindest über ein Basiswissen verfügen, da der Handel mit Aktien, Zertifikaten oder Fonds alles andere als selbsterklärend ist. Es bringt Ihnen wertvolle Vorteile, wenn Sie sowohl über die Mechanismen der Börse Bescheid wissen. Zumal Sie über einen Online-Broker mit weitaus weniger Support rechnen können als das etwa bei einer Bank der Fall ist.

Jeder Online-Broker führt Ihre Trades am Ende des Tages nach Ihren Vorstellungen aus und verlangt hierfür Gebühren. An dieser Stelle sollten Sie genau abwägen, welche Leistungen Sie dabei in welchem Ausmaß beanspruchen werden und welche eher weniger oder überhaupt nicht. So lassen sich grundsätzlich die Kosten reduzieren. Eine kostenlose Depotführung als Grundleistung sollten Sie dabei auch nicht immer zwingend erwarten.

Je nachdem, welcher Anbieter sich für Sie eignet, können Sie Grundgebühren hinnehmen, so lange diese im Rahmen sind und dessen restliches Leistungspaket dafür optimal zu Ihnen passt. Eine ausführliche Übersicht finden Sie hierzu in unserem Depot Vergleich.

Gehen Sie im Vorfeld sämtliche „W-Fragen“ durch, bevor Sie Ihr Depot eröffnen. Also welche Wertpapiere Sie bevorzugen, wie viel Aufwand Sie für Ihre Investments kalkulieren, an welchen Börsen Sie genau handeln wollen, wie hoch das finanzielle Volumen sein darf oder auch, wie wichtig Ihnen die Nachhaltigkeit sowie der Risikoaspekt der Geldanlage sein soll. Den einen, perfekten Online-Broker, der sämtliche Bedürfnisse perfekt erfüllt, wird es sicher nicht geben. Aber durch vernünftiges Abwägen aller Parameter, die Ihre Situation und Bedürfnisse betreffen, lassen sich unnötige Kosten für Ihre Aktivitäten beim Online-Handel mit Wertpapieren umgehen. Nur so können Sie letzten Endes tatsächlich mit einer Rendite rechnen, die Ihnen nicht durch überflüssige Kostenfresser geschmälert wird.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Was ist unter einem Depot zu verstehen?


Unter einem Depot können Sie sich ein Guthabenkonto für Ihre Wertpapiere vorstellen. Ein solches Depot kann auch die Bezeichnungen Depotkonto, Aktien- oder Wertpapierdepot tragen. Über Ihr Guthabenkonto werden die Verkäufe und Käufe Ihrer Wertpapiere geregelt. Das Depotkonto ist in der Regel mit einem regulären (Giro-)Konto verbunden, auf das die Erlöse Ihrer Wertpapiergeschäfte fließen und das Geld für Ihren Aktienerwerb abgebucht wird.

Wie kann ich den besten Online-Broker finden?


In unserem Depot Vergleich finden Sie die besten Online-Broker, die derzeit mit ihren Angeboten auf dem Markt sind. Sie sollten dort nach den Leistungen schauen, die für Sie von besonderer Bedeutung sind. Zahlen Sie etwa relativ hohe Gebühren pro einzelner Order, macht das bei starker Aktivität keinen Sinn. Beurteilen Sie also die Depot-Anbieter danach, wie Ihr Nutzungsverhalten aussieht und vergleichen Sie mit Bedacht, bevor Sie Ihre Wahl treffen.

Welche Aspekte sollte ich bei der Auswahl beachten?


Vor allen anderen Dingen kommt es darauf an, dass Ihr Aktiendepot zu Ihren Vorstellungen sowie Ihren Aktivitäten im Handel mit Wertpapieren passt. Hinzu kommen dann alle Kostenfaktoren, die über die Basisleistungen hinaus für wenig Geld oder gratis angeboten werden. Das Gesamtpaket kann für Sie nur dann optimal sein, wenn Ihr Online-Broker die Leistungen bietet, die Sie beanspruchen und gleichzeitig keine unnötigen Kosten verursachen. Beachten Sie also beide Aspekte: den optimalen Leistungsumfang sowie das ausgewogene Kostenkonzept, welches zu Ihren Ansprüchen passt. Hierfür lässt sich ein etwas aufwendiges Vergleichen nicht ganz umgehen. Unser Depot Vergleich liefert Ihnen eine detaillierte Aufstellung zu diesem Zweck.

Eignen sich Online-Broker für Neueinsteiger?


Wenn Sie als Neueinsteiger alle Risiken kennen, bewerten und richtig einschätzen können, ist unter Umständen auch das Traden über einen Online-Broker eine Option. Eine Empfehlung kann zum Beispiel darin bestehen, dass Sie als völliger Anfänger zunächst mit einem Bekannten zusammen handeln, der bereits Vorkenntnisse in Börsenangelegenheiten hat. Außerdem sollten Sie zu Beginn eher mit verhältnismäßig risikoarmen Papieren Vorlieb nehmen, um Erfahrungen zu sammeln. Bedenken Sie, dass Sie von Online-Brokern wesentlich weniger Unterstützung als etwa bei einem klassischen Bankhaus erwarten können. Mehr oder weniger entscheiden Sie allein, welche Order Sie geben. Ein gewisses Basiswissen zu den Themen Wertpapierhandel, Börse oder Risikoeinschätzung kann da auf keinen Fall schaden.

Wie lassen sich Kostentreiber verhindern?


Indem Sie sich zunächst Gedanken zu Ihren voraussichtlichen Handelsaktivitäten machen und entsprechend den Online-Broker danach aussuchen. Sie sollten in der Regel einen Anbieter finden, der Ihnen für die Dienste der Depotkonto-Führung keinerlei Gebühren berechnet. Darüber hinaus sind allerhand Optionen verfügbar, die ins Geld gehen können. Vermeiden Sie solche Funktionen, wenn Sie diese nicht benötigen oder schauen Sie sich auf dem Markt nach alternativenAnbietern um. Nicht immer muss ein Zusatzextra auch gleich Geld kosten. Über Aktionen wie etwa für Neukunden finden sich zudem Angebote, die Ihnen dabei helfen, Gebühren zu sparen.

Welche Kosten erwarten mich bei Kündigung oder Umzug?


Wenn Sie entscheiden, Ihr Depot aufzulösen, sollten Ihnen keine Kosten entstehen. Sie können dabei innerhalb eines Anbieters Ihr Depot wechseln oder zu einem anderen Anbieter gehen. Komplikationen sollten auch in letzterem Fall keine aufkommen. Jedoch sind Online-Broker auch in diesem Punkt verschieden und helfen Ihnen mal mehr und mal weniger flexibel bei solchen Anliegen weiter.


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