Formalitäten vor der Geburt: To-do-Lis­te für werdende Eltern

Mit der Geburt eines Kindes kommen einige Formalitäten und Behördengänge auf werdende Eltern zu. Um Mutterschaftsgeld, Elternzeit und die Vorbereitung auf Geburt und Wochenbett sollten Sie sich fristgerecht kümmern. So vermeiden Sie nicht nur Zahlungsausfälle und Verzögerungen, sondern gewinnen auch wertvolle Zeit in den ersten Wochen mit dem Baby.

Entscheidung zum Elterngeld treffen

Wann?
So früh wie möglich, vor der 12. SSW

Wer?
beide Eltern

Auch wenn Sie den Elterngeldantrag erst nach der Geburt stellen und auch das Elterngeld nach der Geburt erhalten, sollten Sie sich JETZT schon Gedanken darum machen. Relevant für die Höhe des Elterngeldes ist nämlich Ihr Einkommen in den 12 Monaten vor der Geburt. Es gibt zahlreiche legale Tricks, mit denen Sie Ihren Elterngeldanspruch um mehrere tausend Euro insgesamt erhöhen können. Dazu müssen Sie jedoch frühzeitig die Weichen stellen. In unserer Elterngeldberatung finden wir auch für Sie solche Möglichkeiten.

Auswahl des Geburtsortes & Anmeldung

Wann?
16. SSW – 30. SSW

Wer?
Mutter oder beide Eltern

Schon frühzeitig können Sie Informationsabende in Krankenhäusern und Geburtshäusern wahrnehmen, um sich über die Wahl des Geburtsortes klar zu werden. Ihnen steht es frei zu wählen, ob Sie sich für eine Hausgeburt, ein Geburtshaus oder ein Krankenhaus entscheiden. Geburtshäuser die in der Regel kleiner sind, haben mitunter längere Wartezeiten. Melden Sie sich rechtzeitig an. Vor allem, wenn Sie außerhalb des Krankenhauses entbinden möchten, informieren Sie sich bei ihrer Krankenkasse, welche Leistungen übernommen werden und welche nicht. In der Regel zahlen gesetzliche Krankenkassen die Kosten für die Entbindung. Nicht immer jedoch wird die Rufbereitschaftspauschale für die Hebamme des Geburtshauses erstattet. Ist die Entscheidung gefallen, melden Sie sich für die Geburt an. Dies ist auch empfehlenswert, wenn die Anmeldung nicht erforderlich ist, wie in einigen Krankenhäusern. Schließlich erspart Ihnen die Erledigung dieser Formalitäten den Papierkram bei der späteren Aufnahme während der Wehen und bietet Ihnen die Möglichkeit, in Ruhe Fragen zu stellen und Wünsche zu ihrer Geburt äußern.

Nachsorgehebamme suchen

Wann?
ab 20. SSW

Wer?
egal

Die Nachsorgehebamme begleitet frisch gebackene Eltern in den ersten Tagen und Wochen nach der Geburt. Ihre Arbeit umfasst unter anderem die Betreuung der Mutter im Wochenbett, die Rückbildung und Versorgung von Geburtsverletzungen, die Pflege des Babys sowie Hilfe beim Stillen.

Wenn Sie bereits für die Schwangerschaft eine Hebamme haben, übernimmt diese wahrscheinlich auch die Nachsorge. Wenn dies aus irgendeinem Grund nicht möglich oder gewünscht ist, schauen Sie sich nach einer Nachsorgehebamme um. Gerade jungen Eltern ohne Erfahrung kann sie eine große Hilfe sein.

Entscheidung bei Krankenversicherung treffen

Wann?
24. – 26. SSW

Wer?
egal

Nach der Geburt muss Ihr Kind krankenversichert werden. Ob es gesetzlich in der Familienversicherung oder privat versichert werden muss, erfahren Sie in diesem digitalen Berater.

Bei der Familienversicherung relevant:
Sollte es gesetzlich in der Familienversicherung versichert werden, brauchen Sie erstmal nichts tun, denn die Anmeldung erfolgt nach der Geburt. Überlegen Sie sich jedoch, ob eine private Krankenzusatzversicherung sinnvoll ist (z.B. für eine bessere Behandlung Ihres Kindes). Wenn Sie als Eltern diese mindestens 3 Monate vor der Geburt abschließen, muss der Versicherer Ihr Kind nach der Geburt in jedem Fall annehmen, auch wenn es nicht ganz gesund sein sollte. Wenn Sie diese erst später für Ihr Kind abschließen würden, könnte es sein, dass eine Zusatzversicherung nicht mehr möglich ist. Weitere Infos zu den Zusatzversicherungen.

Bei der privaten Versicherung relevant:
Ist einer der Ehepartner in der PKV versichert und sein Einkommen überschreitet eine festgelegte Jahresgrenze, kann das Kind nicht mehr kostenfrei in der gesetzlichen Familienversicherung aufgenommen werden. Es ist dann günstiger das Kind ebenfalls privat zu versichern.  Einen ausführlichen Artikel dazu finden Sie hier.

Private Krankenkassen zahlen ihren Maklern Provisionen für erfolgte Versicherungsabschlüsse. Das gilt auch für neu versicherte Kinder. Als Eltern können Sie davon profitieren, indem Sie Ihr Kind über einen Versicherungsvertreter versichern lassen, der Sie an der Provision beteiligt (so genanntes Cashback). Auf diese Weise können Sie ganz legal und risikofrei mehrere hundert Euro zusätzlich erhalten. Wie Sie mehrere hundert Euro erhalten können, erfahren Sie hier.

Kinderarzt suchen

Wann?
ab 25. SSW (wohnortabhängig)

Wer?
egal

Da ausgelastete Kinderarztpraxen in einigen Regionen Deutschlands Aufnahmestopp haben, ist es sinnvoll, bereits in der Schwangerschaft einen Arzt zu suchen und sich dort anzumelden. Gerade wenn die Geburt nicht im Krankenhaus stattfindet, sollte geklärt werden, wer die U2, also die zweite Vorsorgeuntersuchung zwischen dem 3. und 10. Lebenstag durchführen wird. Spätestens zur U3 in der 4. bis 5. Lebenswoche müssen Sie zum Kinderarzt.

Kita oder Tagesbetreuung suchen

Wann?
ab 26. SSW

Wer?
egal

Wünschen Sie einen schnellen Wiedereinstieg in den Beruf oder möchten Sie ihr Kind möglichst lange zu Hause betreuen? Im Optimalfall ist diese Entscheidung spätestens bei Beantragung der Elternzeit gefallen. Wer zeitnah einen Betreuungsplatz benötigen wird, kann sich schon in der Schwangerschaft mit den möglichen Optionen beschäftigen. Bevorzugen Sie eine Tagesmutter oder eine Kita? Soll das Kind in einer kleinen Gruppe betreut werden oder möglichst viele Kontakte zu anderen Kindern haben? Wie viele Stunden Betreuungsleistung benötigen Sie täglich?

Gerade wenn in Ihrer Region ein Mangel an Kitaplätzen herrscht, ist es ratsam sich jetzt schon über die Aufnahmekriterien und Fristen zu informieren. Machen Sie sich eine Liste der gewünschten Einrichtungen, erfragen Sie telefonisch, ob Informationsgespräche angeboten werden und wann Sie sich anmelden können. Notieren Sie die Ergebnisse.

Haushaltshilfe suchen

Wann?
Ab 30. SSW

Wer?
Mutter, wenn sie bisher den Haushalt geführt hat und nach der Geburt temporär dazu nicht mehr in der Lage sein wird

Werden Sie für die Zeit nach der Geburt eine Haushaltshilfe benötigen? Dann ist jetzt die Zeit, eine geeignete Kraft zu suchen. Unter bestimmten Voraussetzungen werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen. Überprüfen Sie daher ihren Anspruch. Auch Bekannte können den Zuschuss für die Hilfe in Ihrem Haushalt erhalten und Sie müssen keine fremde Person beauftragen.

Bei Problemen und Komplikationen während der Schwangerschaft steht Ihnen in der Regel ebenfalls eine Haushaltshilfe, auch vor der Geburt zu.

Alle Informationen zur Krankenkassen finanzierten Haushaltshilfe finden Sie hier.

Antrag auf Mutterschaftsgeld

Wann?
Frühestens 7 Wochen vor dem Entbindungstermin.
Ab diesem Zeitpunkt, also eine Woche vor Beginn der Schutzfrist darf die, für die Antragstellung benötigte ärztliche Bescheinigung ausgestellt werden.

Wer?
Mutter

Mutterschaftsgeld wird ab Beginn des Mutterschutzes sechs Wochen vor dem mutmaßlichen Entbindungstermin bis ca. acht Wochen danach gezahlt. Bei Früh- und Mehrlingsgeburten verlängert sich diese Dauer entsprechend dem Mutterschutz. Es wird anhand der Höhe des durchschnittlichen Nettoeinkommens der vergangenen drei Monate berechnet und beträgt maximal 13€ pro Kalendertag.

  • Anspruchsberechtigte Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erhalten Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse und müssen ihren Antrag dort einreichen. Die Formulare gibt es bei den einzelnen GKVs.
  • Anspruchsberechtigte in der Privaten Krankenversicherung (PKV) erhalten Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt. Der Antrag kann online gestellt werden.

Ausführliche Informationen zum Mutterschaftsgeld, der Antragstellung und den Leistungsberechtigten erhalten Sie in diesem Artikel.

Antrag auf Elternzeit

Wann?

  • Väter spätestens 7 Wochen vor dem Entbindungstermin, wenn sie ab der Geburt des Kindes Elternzeit nehmen möchten, andernfalls 7 Monate vor Beginn der Elternzeit
  • Mütter spätestens 7 Wochen vor Beginn der Elternzeit (nach dem Mutterschutz)

Wer?
Vater und Mutter

Wenn der Vater ab Geburt in Elternzeit gehen möchte, so muss der Antrag schriftlich bis spätestens sieben Wochen vor dem errechneten Geburtstermin beim Arbeitgeber eingegangen sein. Da der reale Geburtstermin in der Regel vom errechneten Geburtstermin abweicht, sollte auch der Fall einer kurzfristigen terminlichen Abweichung mit dem Arbeitgeber im Vorfeld geklärt werden. Möglicherweise einigen Sie sich auf eine gesonderte Übergabe wichtiger Themen während der Elternzeit, sollte diese wesentlich früher eintreten, als erwartet. Dokumentieren Sie rechtzeitig alles Notwendige für ihre Kollegen.

Mütter können sich mit dem Antrag mehr Zeit lassen. Da die Elternzeit frühestens mit Beendigung des Mutterschutzes beginnt, sollte der Antrag bis spätestens eine Woche nach der Geburt beim Arbeitgeber eingegangen sein.

In dem Antrag, den Sie bei Ihrem Arbeitgeber einreichen müssen Sie bereits festlegen, welche Zeiträume Sie in den kommenden 24 Monaten für die Elternzeit nutzen möchten. Auch wenn Sie planen in Teilzeit zu gehen, muss dies hier aufgeführt werden.

Antrag auf Elterngeld vorbereiten

Wann?
Ab 35. SSW

Wer?
Jeder Elternteil, der länger als 2 Monate Elternzeit nimmt

Da für den Antrag auf Elterngeld unter anderem die Geburtsurkunde des Kindes vorgelegt werden muss, kann dieser erst ab Geburt gestellt werden. Um die Zeit mit dem Baby nicht mit administrativen Aufgaben zu belasten, ist es jedoch sinnvoll, alle Unterlagen für den Elterngeldantrag schon vorab bereitzulegen. Dazu gehören unter anderem Gehaltsnachweise, der ausgefüllte Antrag, Personalausweiskopien, etc. Alle wichtigen Informationen rund ums Elterngeld finden Sie in diesem Artikel.

Zwei zusätzliche Elterngeldmonate bei zeitgleicher Betreuung:

Wenn beide Eltern zeitgleich die Betreuung des Kindes übernehmen und Elterngeld beantragen, so erhalten sie zwei zusätzliche Monate Elterngeld, die so genannten Vätermonate. Insgesamt verlängert sich der Elterngeldanspruch auf also 14 Monate. Ein Anspruch auf Elterngeld entsteht erst ab einer Dauer von mindestens zwei Monaten Elternzeit des Elternteils das es beantragt. Diese müssen nicht zusammenhängend genommen werden.

Ein klassisches Beispiel ist, dass der Vater zur Geburt des Kindes einen Monat Elternzeit beantragt und einen weiteren zu einem späteren Zeitpunkt. Die Mutter ist 12 Monate zu Hause. In dem Fall erhält die Mutter 12 Monate lang Elterngeld. Der Vater erhält ebenfalls Elterngeld während der zwei Monate, die er zusammen mit der Mutter zu Hause ist. Insgesamt beträgt der Anspruch für beide 14 Monate.

Alleinerziehende erhalten automatisch 14 Monate Elterngeld, vorausgesetzt sie betreuen das Kind ausschließlich und haben auch das Sorgerecht.

Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen

Wann?
flexibel, spätestens 36. SSW

Wer?
Jeder Elternteil, dessen Einkommen für die Familie wichtig ist

Laut Statista sind 43% der männlichen 20-Jährigen gefährdet, berufsunfähig zu werden und 38% aller Frauen. Niemand würde von sind selbst annehmen, dass es ihn trifft. Im Falle der Berufsunfähigkeit zahlt die Rentenversicherung in vielen Fällen gar nicht mehr. Damit Ihre Familie abgesichert ist, sollten die Elternteile, deren Einkommen für die Familie wichtig ist, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, wenn sie ein Kind erwarten. Alle Infos im Detail finden Sie hier.

Vaterschaftsanerkennung

Wann?
Jederzeit möglich. Kann bereits vor der Geburt beantragt werden. Beachten Sie die mitunter mehrwöchige Wartezeit auf Termine bei den Ämtern.

Wer?
Beide Eltern gemeinsam

Bei nicht verheirateten Paaren ist die Mutter automatisch die Mutter des Kindes und wird auch so in die Geburtsurkunde eingetragen. Der Vater hingegen muss die Vaterschaft anerkennen, um der rechtmäßige Vater des Kindes zu werden und auch so in dessen Geburtsurkunde genannt zu werden. Die Mutter muss dem zustimmen.

Mit der Vaterschaft werden offiziell Verwandtschaftsverhältnisse geklärt. Mit ihr verbunden sind unter anderem Unterhaltsansprüche, Umgangsrechte, ggf. eine weitere Staatsbürgerschaft, Erbansprüche, etc. Soll das Kind den Nachnamen des Vaters annehmen (z.B. weil das Paar später heiraten und seinen Namen annehmen möchte), so ist die Anerkennung der Vaterschaft Voraussetzung.

Folgende Stellen können die Vaterschaft beurkunden:

  • Das örtliche Jugendamt (kostenfrei)
  • Das örtliche Standesamt (kostenfrei)

Bei diesen Ämtern ist die Vaterschaftsanerkennung ist kostenfrei. Die Eintragung in die Geburtsurkunde erfolgt bei Vorlage der Urkunde. Wird die Vaterschaft erst zu einem späteren Zeitpunkt nach der Geburt anerkannt und soll der Vater in die Geburtsurkunde eingetragen werden, fallen in der Regel Kosten für die Ausfertigung der neuen Geburtsurkunde an.

Da das Kind sowieso nach der Geburt standesamtlich gemeldet werden muss, kann diese Formalität auch direkt miterledigt werden. Allerdings müssen dann beide Eltern vorsprechen. Außerdem muss, wenn gewünscht, ein weiterer Termin für die Sorgerechtserklärung im Jugendamt erfolgen.

  • Ein Amtsgericht (gebührenpflichtig)
  • Ein Notar (gebührenpflichtig)

Benötigen Sie eine rasche Beurkundung der Vaterschaft, kann der Gang zum Notar den Prozess beschleunigen. Die Wartezeiten sind in der Regel kürzer als bei den Jugendämtern.

Benötigte Unterlagen:

  • Personalausweis oder Reisepass der Eltern
  • Geburtsurkunde des Vaters
  • Mutterpass (in der Schwangerschaft) oder Geburtsurkunde des Kindes

Sorgerecht

Wann?
Jederzeit möglich. Kann bereits vor der Geburt beantragt werden. Beachten Sie die mitunter mehrwöchige Wartezeit auf Termine bei den Ämtern.

Wer?
Beide Eltern gemeinsam

Mit dem Sorgerecht verhält es sich ähnlich. Die Mutter besitzt es automatisch, der Vater muss es beantragen. Durch die Vaterschaft besitzt er zwar ein Umgangsrecht, nicht aber die elterliche Sorge.

Um die gemeinsame Sorge für das Kind zu übernehmen, müssen beide Eltern dies einvernehmlich vor einer Urkundsperson erklären. Dies kann ebenfalls zu jedem Zeitpunkt geschehen. Wie auch die Vaterschaft, so zieht auch das Sorgerecht Pflichten und Rechte gegenüber dem Kind mit sich. Daher kann es auch nur vom Familiengericht wieder aufgehoben werden. Das Sorgerecht wird nur dem rechtmäßigen (anerkannten) Vater erteilt. Es bedingt also der Vaterschaftsanerkennung.

Ist sich das Paar darüber einig, dass es das Sorgerecht teilen möchte, so kann die Sorgeerklärung zusammen mit der Vaterschaftsanerkennung im selben Termin abgegeben werden. Beide Erklärungen werden in einer Urkunde zusammengefasst.

Folgende Stellen können das Sorgerecht beurkunden:

  • Das örtliche Jugendamt (kostenfrei)
  • Ein Notar (gebührenpflichtig)

Benötigte Unterlagen:

  • Personalausweis oder Reisepass der Eltern
  • Geburtsurkunde des Kindes und Vaterschaftsanerkennung (nicht nötig wenn beides zusammen beantragt wird)

Die Geburtsurkunde kann der sorgeberechtigte Vater allein beim Standesamt beantragen

Die Beantragung der Geburtsurkunde beim Standesamt erfolgt persönlich durch die Eltern die das Sorgerecht innehaben. Ist ein Elternteil verhindert, kann es dem anderen eine Vollmacht erteilen. Gerade im Wochenbett sollten sich junge Mütter schonen. Der Vater kann sie dabei unterstützen, indem er allein mit ihrer Vollmacht die Geburtsurkunde beim Standesamt beantragt. Wird also das Sorgerecht vor der Geburt geklärt, so kann der Mutter der Gang zum Standesamt in den ersten Tagen nach der Geburt erspart werden.

Entscheidung über die private Altersvorsorge treffen

Wann?
Jederzeit möglich

Wer?
Jeder, der über eine private Altersvorsorge verfügt, die von Ruhezeiten betroffen sein könnte oder bei der sich durch das Kind Änderungen ergeben könnten.

Verfügen Sie über eine private Altersvorsorge wie die Riesterrente oder eine betriebliche Altersvorsorge, informieren Sie sich frühzeitig über etwaige Änderungen während des Mutterschutzes und der Elternzeit. Dies hilft Ihnen, eine Entscheidung zu treffen, wie die Versicherungen während dieser Zeit fortgeführt werden sollen. Inhaber eines Riester-Vertrages sollten sich über die Kinderzulage informieren, die sie nach dessen Geburt beanspruchen können.

Steuererklärung vorbereiten

Wann?
Jederzeit

Wer?
Beide Elternteile oder derjenige der das Elterngeld empfängt, vor allem wenn er bislang nicht zur Abgabe verpflichtet war

Falls Sie bisher keine Steuererklärung abgegeben haben, so sind Sie spätestens mit Erhalt des Elterngeldes zur Abgabe verpflichtet. Gerade die Zeit des Mutterschutzes eignet sich, um sich mit den Details zu beschäftigen. Informieren Sie sich über Steuervorteile und Freibeträge und sortieren Sie alle Unterlagen. Beachten Sie, dass alle Leistungen rund um Schwangerschaft und Geburt, die nicht von Ihrer Krankenkasse erstattet wurden steuerlich geltend gemacht werden können. Bewahren Sie also alle Rechnungen (Kursgebühren, Hebammenleistungen, Fahrtkosten, etc.) sorgfältig auf. Auch eine Haushaltshilfe nach der Schwangerschaft kann als haushaltsnahe Dienstleistung abgesetzt werden.

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