15. SSW – Mamas Stimme kommt im Bauch an

Für das Baby in deinem Bauch ist die 15. SSW ein echter Meilenstein, denn nun ist das Gehör so weit ausgebildet, dass es endlich Geräusche von Mama wahrnehmen kann. Du versuchst auch schon fleißig dein Baby zu spüren. Bis jetzt ist es wahrscheinlich noch dein blubbernder Magen… Damit du und dein Baby euch richtig gut fühlt, kannst du jetzt anfangen Sport zu treiben.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der 15. SSW ist das Baby ungefähr 10,1 cm vom Scheitel bis zum Steiß
  • Das Gewicht erreicht die Marke von 70 g
  • Es hat die Größe von einer Zitrone
  • Das Baby kann nun die Stimme von Mama hören

Bilder zur 15. Schwangerschaftswoche

Von nun an wird sich das Gehör deines Babys immer weiter verfeinern. Während es momentan eher Schwingungen wahrnimmt, werden bald differenzierte Geräusche daraus. Irgendwann kann es klar die Stimmen von Mama und Papa unterscheiden und freut sich über Babylieder. Diese Woche wird der Grundstein dafür gelegt.

So geht es dem Baby

In der 15. SSW wächst das Lanugo-Haar weiter und sorgt dafür, dass dein Baby seine Körpertemperatur besser regulieren kann. Noch immer ist seine Haut sehr dünn, auch wenn sie langsam an Fettschichten zulegt. Die Temperaturregulierung fällt dem Fötus noch schwer, sodass die Haare sich wie eine wärmende Decke um den kleinen Körper legen.

In den Knochen schreitet die Verhärtung weiter voran und in dieser Woche sind die Gehörknöchelchen dran, die sich im Innenohr befinden. So klein die Knochen sind, so wichtig ist doch ihre Aufgabe. Sie sorgen dafür, dass dein Baby hören kann. Momentan kann von Hören noch nicht die Rede sein. Über die Schwingungen der Knochen nimmt dein Baby aber jetzt schon Geräusche wahr. Im Mutterleib geht es alles andere als ruhig zu. Der Herzschlag, das Rauschen des Blutes und Mamas Verdauungssystem bilden eine ständige Geräuschkulisse, die es auf bis zu 85 Dezibel bringt. Dein Baby beruhigt diese ständige Beschallung und es schläft dabei ein. Auch wenn dein Baby deine Stimme bisher nur sehr gedämpft wahrnimmt, kannst du schonmal anfangen, Babylieder zu üben.

Nicht nur bei den Ohren, auch bei den Augen hat sich viel getan. So ist die Entwicklung von Hornhaut, Iris und der Linse weiter vorangeschritten. Das ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass dein Baby später richtig sehen kann. Allerdings bleiben die Augen noch geschlossen in der 15. Schwangerschaftswoche.

Weitere Organe nehmen ihre Arbeit auf. Die Leber beginnt nun damit, Gallenflüssigkeit zu produzieren. Ebenfalls sehr aktiv ist die Bauchspeicheldrüse. Sie ist für die Produktion von Insulin verantwortlich. Dein Baby atmet bereits sehr gut und durch die Atmung gelangt jeden Tag Fruchtwasser in den kleinen Körper. Auf diese Weise kommt der Verdauungstrakt in Schwung.

Dein Baby ist ein kleiner Zappelphilipp, der sich viel bewegt und turnt. Dabei kommt ihm immer wieder die Nabelschnur in die Quere. Kein Wunder, dass diese zu einem gern genutzten Spielzeug wird.

Dein Baby wird in der 15. SSW allmählich Möglichkeiten finden, sich selbst zu beruhigen und sich in den Schlaf zu nuckeln. Dafür nimmt es seinen Daumen. Mit etwas Glück kannst du das auf dem Ultraschallbild sogar erkennen.

Videos zur 15. Schwangerschaftswoche

Hier erfährst du, wie unsere werdenden Mamis Denice und Angelika die 15. SSW erlebt haben.

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Die Mama in der 15. SSW

Ist es das Baby oder doch nur der Darm? Viele Schwangere können es gar nicht mehr abwarten, ihr Baby zum ersten Mal zu spüren. Momentan handelt es sich wahrscheinlich eher um dein Mittagessen, dass sich im Magen ausbreitet. Aber lange musst du nicht mehr warten. Wie ein sanftes Flattern fühlen sich die ersten spürbaren Kindsbewegungen an. In etwa 3 Wochen kannst du sie vielleicht schon spüren. 

Es kann sein, dass sich erste Wassereinlagerungen zeigen. Durch die Hormonumstellung weiten sich die Blutgefäße und können die hohe Blutmenge schlechter transportieren. Sie werden durchlässiger und Flüssigkeit sammelt sich im Gewebe an. Du spürst das daran, dass Ringe nicht mehr passen, die Schuhe zu eng werden und die Kleidung Abdrücke auf dem Körper hinterlässt. Schlimm ist das ganze nicht. Bei starken Schwellungen solltest du einen Arzt aufsuchen.

Ebenso wirkt sich die Blutmenge auf den Kreislauf und die Venen aus. Diese müssen einem steigenden Druck standhalten. Für dein Herz ist es eine echte Herausforderung, die Blutmenge vom unteren Körperbereich wieder nach oben zu bringen. Oft sind Venenerweiterungen die Folge und Besenreißer können auftreten. Bei dieser abgeschwächten Form von Krampfadern handelt es sich um geweitete Äderchen, die durch die Haut schimmern. Ausreichendes Trinken, Bewegung und Venengymnastik können Beschwerden lindern und der Entstehung von Krampfadern vorbeugen.

Hast du schon ein Bäuchlein? Es kann gut sein, dass er wie über Nacht auftaucht und du plötzlich eine kleine Kugel vor dir herschiebst. Erfreue dich daran, denn der wachsende Bauch bringt auch einige unangenehme Seiten mit sich. Das Liegen fällt dir vielleicht schwerer. Leg dich von jetzt an lieber auf die Seite und stütze Bauch und Beine mit einem Kissen ab.

Vermutlich wird dein Arzt dich um die 15. SSW herum für die nächste Vorsorgeuntersuchung einladen. Du musst aber nicht jedes Mal zum Gynäkologen, sondern kannst die Vorsorgeuntersuchungen abwechselnd von Hebamme und Arzt durchführen lassen. In der 15. SSW kannst du außerdem eine Fruchtwasseruntersuchung durchführen zu lassen. Sie kann Aufschluss darüber geben, ob das Baby möglicherweise eine Fehlbildung hat. Die Untersuchung ist freiwillig und wird nur Frauen empfohlen, die zur Risikogruppe gehören.

Sport tut dir und deinem Baby gut

Einige Schwangere schonen sich besonders und verzichten auf körperliche Aktivität. Das ist ein Fehler. Sportliche Mütter nehmen in gesundem Maße zu und haben seltener Bluthochdruck, Krampfadern, Rückenbeschwerden und Schwangeschaftsdiabetis. Nachweislich hilft sportliche Ertüchtigung in der Schwangerschaft auch bei der bevorstehenden Geburt. Auch Babys sportlicher Mamas profitieren. Sie leiden seltener unter Übergewicht und haben eine bessere Stoffwechselproduktion.

Welche Sportart ist geeignet?

Grundsätzlich sind die meisten Sportarten geeignet, wenn sie in normalem Maß betrieben werden. Natürlich solltest du das Verletzungsrisiko minimieren und dich nicht so sehr verausgaben, wie du es vielleicht vor der Schwangerschaft getan hast. Hör auf deinen Körper.

Schwimmen, Joggen, Fitness, Yoga und Gymnastik eignen sich hervorragend für werdende Mütter. Sogar Reiten oder Kraftsport ist möglich, wenn du diesen Sport vorher bereits ausgeübt hast und vernünftig bist.

Fang jetzt an! Geh’ mit einer Freundin ins Fitnessstudio, zum Schwimmen oder melde dich bei einem der zahlreichen Schwangeren-Kurse an. Du kannst auch zu Hause ein tägliches Workout absolvieren. Hier findest du die besten Übungen aus der Schwangerschaftsgymnastik und gezielte Übungen für deinen Beckenboden.

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Infos für den Papa – Unterstütze deine Partnerin, sich wohl zu fühlen

Deine Freundin wird eine leichtere Geburt haben, wenn sie ihren Körper fit hält. Es ist nicht einfach, sich zu überwinden, vor allem wenn der Bauch größer wird und der Körper sich stark verändert. Unterstütze deine Freundin, indem du ihr Mut machst, wenn ihr neues Aussehen sie verunsichert. Keine Frau freut sich über Orangenhaut und Dehnungsstreifen, aber sie sind ein Zeichen dafür, welche einzigartigen Leistungen ihr Körper gerade vollbringt. Er bringt ein neues Leben zur Welt. Falls Sport keine Option ist, könnt ihr regelmäßige Spaziergänge machen.

Sei nicht enttäuscht, wenn deine Partnerin von den ersten Bewegungen des Babys berichtet und du auch dann nichts spürst, wenn du deine Hand auf den Bauch legst und geduldig wartest. Noch ist das Baby klein und hat nicht so viel Kraft, dass sich die Bewegungen schon auf die Bauchdecke auswirken können. Es dauert aber nicht mehr lange, bis du daran teilhaben kannst.

Unserer Einschätzung nach sind 85% der Elterngeldanträge fehlerhaft. Die Folge: Eltern bekommen weniger Geld, weil sie ihre Möglichkeiten nicht ausschöpfen oder warten monatelang auf die Zahlung. Wie ihr beide Probleme vermeiden könnt, erfahrt ihr in unserem Elterngeld-Onlinekurs oder in einer persönlichen Elterngeldberatung.


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