2. SSW – Der Beginn der Fruchtbarkeit

In der 2. SSW beginnt die fruchtbare Zeit innerhalb deines Zyklus. Deine Eierstöcke arbeiten auf Hochtouren und es wachsen ein bis zwei Follikel heran, in denen sich jeweils ein Ei befindet. Manche Frauen spüren ein Ziehen im seitlichen Unterbauch oder auch stechende Schmerzen. Viele spüren von dem Wachstum der Follikel wiederum gar nichts.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Phase der Fruchtbarkeit tritt ein
  • Der Eisprung wird in der 2. SSW vorbereitet
  • Jetzt ist der optimale Zeitpunkt für Geschlechtsverkehr
  • Der Eisprung tritt ungefähr am Ende der 2. SSW auf

Was passiert in deinem Körper in der 2. SSW?

Auch in der 2. SSW bist du noch nicht schwanger. Es ist die zweite Zykluswoche, die du jeden Monat erneut hast. Erst, wenn im Laufe dieses Zyklus eine Schwangerschaft eintritt, wird diese Woche rückwirkend als zweite Schwangerschaftswoche bezeichnet, weil das Ei bereits zur späteren Befruchtung heranreift. Wenn du ein Kind planst, bist du also auf dem besten Weg. Denn in dieser Woche wird der Eisprung vorbereitet, der auch als Ovulation bezeichnet wird. Ohne einen Eisprung ist eine Befruchtung nicht möglich. Wenn du dich in der Zyklusmitte befindest, dann ist dies der Zeitpunkt, an dem die Eizellenblase platzt und die reife Eizelle in den Eileitertrichter weitergereicht wird. Damit die Eizelle auch in der Gebärmutter ankommt, muss sie durch den Eileiter. Tausende Flimmerhärchen leiten sie mittels des Wellenschlags dorthin. Diese sehr zarten Flimmerhärchen sind überaus empfindlich und verkleben leicht bei einer Entzündung. Dann ist der Transport der Eizelle und die Wanderung der Spermien gestört.

Bei ca. 1-2% der Schwangeschaften schafft das befruchtete Ei den Weg in die Gebärmutter nicht und das befruchtete Ei nistet sich im Eileiter ein. Die so genannte Eileiterschwangerschaft endet meist in einem natürlich Abbruch. Wenn nicht, muss sie behandelt werden.

Kurzes Zeitfenster für die Befruchtung

Deine Eizelle lebt nicht länger als 24 Stunden. Daher ist es wichtig, dass die Befruchtung in dieser Zeit erfolgt. Normalerweise wird die Eizelle im Eileiter befruchtet und dann weiter in die Gebärmutter geleitet, um sich dort einen Platz zu suchen und einzunisten.

Interessant: Die männlichen Spermien können im Körper der Frau bis zu fünf Tage überleben. Daher bist du in einem Zyklus rund sechs Tage fruchtbar. Du kannst also auch schwanger werden, wenn du nicht direkt am Tag des Eisprungs Geschlechtsverkehr hast. Wünschst du dir ein Kind, ist es natürlich ratsam, in diesem Zeitpunkt lieber ein paar mehr Kuschelstunden einzulegen.

Im männlichen Ejakulat befinden sich etwa 500 Millionen Samenzellen. Diese machen sich auf den Weg mit dem Ziel, die Eizelle zu befruchten. Aber dieser Weg ist nicht ganz einfach zu schaffen, daher liegt die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft auch nicht so hoch. Bis zu einem halben Jahr dauert es im Durchschnitt, bis die Versuche für eine Schwangerschaft erfolgreich sind.

Videos zu den ersten Schwangerschaftswochen

Hast du auch schonmal gehört, das man das Geschlecht des Babys beeinflussen kanns? Bianka aus der Elterngeld.de Videoredaktion erklärt was dran ist.

Dieses Video ansehen auf YouTube.

Die Mama in der 2. SSW

Es kann gut sein, dass du um den Eisprung herum Schmerzen im Unterbauch hast. Zudem kündigt sich der Eisprung durch einen veränderten Zervixschleim an. Dieser wird durchsichtig und relativ flüssig. Er erinnert in seiner Zusammensetzung an Eiklar. Durch die Veränderung soll er den Spermien dabei helfen, den Weg zum Ei zu finden. Wenn du deinen Zervixschleim aufmerksam beachtest, dann kannst du die fruchtbaren Tage sehr gut daran erkennen.

Wenn du schwanger werden möchtest, solltest du versuchen, dich nicht unter Druck zu setzen, sondern den Sex mit deinem Partner einfach zu genießen. Natürlich ist es nicht ganz einfach, den Kopf auszuschalten. Ein Verkrampfen macht es den Spermien jedoch schwer, erfolgreich zu sein. Optimal ist es, wenn du dich fallen lassen kannst und ganz entspannt bist.

Dem Glück auf die Sprünge helfen

Vielleicht hast du auch schon davon gehört, dass du nach dem Geschlechtsverkehr das Becken hochlagern sollst, damit die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zunimmt? Für diese These gibt es keine klaren Beweise. Empfohlen wird es lediglich im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung, weil da das Sperma vor dem Einführen aufbereitet wird. Nach der Aufbereitung ist es deutlich dünnflüssiger und würde zu großen Teilen wieder herauslaufen, wenn du nach dem Einführen aufstehen würdest.

Allerdings heißt es, dass die Befruchtung durch den weiblichen Orgasmus vorangetrieben werden kann. Kontraktionen durch einen Orgasmus bringen das Sperma schneller zum Eileiter. Ob sich eine befruchtete Eizelle auch in der Gebärmutter einnistet und weiter entwickelt, lässt sich allerdings nicht beeinflussen.

Es gibt diverse Mittel die dabei helfen sollen, dass es schneller zu einer Schwangerschaft kommt . Von Kräutertees  über Mönchspfeffer bis Gleitgel , das die Spermienbeweglichkeit unterstützen soll, wird alles angeboten. Normalerweise schadet die Einnahme nichts. Gerade aber bei homöopathischen Mitteln, wie bei Mönchspfeffer, kann es zu Zyklusschwankungen kommen. Sprich also vor der Einnahme lieber mit deinem Frauenarzt.

Übrigens: Dein Uterus ist in der 2. SSW sehr gut durchblutet und es kann durchaus sein, dass sich dein Zervixschleim ein wenig rötlich verfärbt. Das ist normalerweise kein Problem. Hast du jedoch jeden Monat Schmierblutungen oder verkürzt sich dein Zyklus deutlich, solltest du das bei deinem Frauenarzt ansprechen, damit er dich auf eine Gelbkörperschwäche untersuchen kann.

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Infos für den Partner – Zeit für Zärtlichkeit

Jetzt geht es ans Eingemachte 🙂 In der 2. SSW beginnt für die Frau die fruchtbare Zeit. Für euch als Paar mit Kinderwunsch bedeutet das einfach die Zweisamkeit so richtig zu genießen und gemeinsam Geschlechtsverkehr zu haben. Nehmt es in dieser Zeit nicht so ernst mit dem Kinderkriegen und habt einfach Spaß.

Alles kann, nichts muss. Ihr könnt auch mal nur Kuscheln, wenn einer von euch gerade keine Lust hat. Der Respekt voreinander ist eine der wichtigsten Grundlagen dafür, dass ihr auch bei einer möglichen Schwangerschaft alle Veränderungen zusammen stemmen könnt. Falls sich einer von Euch unter Druck gesetzt fühlt, solltet ihr darüber sprechen.

Unserer Einschätzung nach sind 85% der Elterngeldanträge fehlerhaft. Die Folge: Eltern bekommen weniger Geld, weil sie ihre Möglichkeiten nicht ausschöpfen oder warten monatelang auf die Zahlung. Wie ihr beide Probleme vermeiden könnt, erfahrt ihr in unserem Elterngeld-Onlinekurs oder in einer persönlichen Elterngeldberatung.


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