Windelfrei – Vorteile, Nachteile und Umsetzung im Alltag

Der folgende Artikel erklärt, was „Windelfrei“ ist und was es nicht ist. Er zeigt die Vor- und Nachteile auf. Außerdem gibt er Anregungen dafür, wie sich die Methode mit unserer modernen Lebensweise verbinden lässt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es handelt sich dabei nicht um eine Methode, sondern um eine Einstellung dem Kind gegenüber.
  • Kommunikation mit dem Kind steht im Vordergrund – Signale erkennen.
  • Fähigkeit des Anzeigens ist ab der Geburt vorhanden und verliert sich bei Windeleinsatz nach wenigen Monaten. Bei Windelfrei geht man von Anfang an darauf ein.
  • Windelfrei-Kinder sind meist deutlich eher trocken als Windelkinder (da dauert es im Schnitt 33 Monate).
  • Voraussetzung: Das Kind sollte bei dir sein, damit du die Signale wahrnehmen kannst.
  • Auch bei Windelfrei können z.b. in der Nacht, bei den Großeltern oder in der Kita Windeln zum Einsatz kommen
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Sobald man anfängt, sich zum Thema „Trocken werden“ zu belesen, stolpert man unweigerlich über etliche Artikel zum Thema „windelfreies Aufwachsen“. Was wie eine romantische Verklärung naturnaher Völker anmutet, ist eine ziemlich moderne Strömung, die immer mehr Zuwachs erhält.

Die Idee selbst ist natürlich nicht neu. Genau genommen werden Kinder in sehr vielen Ländern der Welt so großgezogen. Aber der Trend passt zur heutigen Zeit der Rückbesinnung auf mehr Natürlichkeit und alte Werte. Ihm zugrunde liegt die Sehnsucht nach dem Einklang mit der Natur, von der wir uns schon viel zu weit entfernt haben. Während die Müllberge an Land wachsen und die Menge des Plastikmülls in den Weltmeeren stetig zunimmt, haben immer mehr Menschen das Gefühl, etwas an ihrer Lebensweise ändern zu müssen, gerade wenn sie Kinder haben, die die Schönheit unserer Natur auch noch kennenlernen sollen.

Es überrascht nicht, dass der Trend aus den USA kommt, gerade dem Land, dass in puncto Wegwerfmentalität ganz weit vorn liegt. Doch auch in Deutschland gibt es immer mehr Mütter, die das windelfrei-Konzept zumindest ausprobieren wollen.

Das bedeutet „Windelfrei“

Viele, die das Wort hören, denken sofort an militante Ökomuttis, die sich und ihr Kind vegan ernähren, ausschließlich in Wolle und Seide kleiden, Krankheiten weg räuchern und deren Kinder nun eben auch noch völlig nackt, mit zotteligen Haaren und mit beschmierten Pos durch die Gegend springen. Dieses Bild ist aber völlig verkehrt. Der windelfrei-Bewegung schließen sich tatsächlich die unterschiedlichsten Leute an. Warum? Weil es zu funktionieren scheint. Andere Bezeichnungen für „Windelfrei“ sind „Topffit“, „natürliche Säuglingshygiene“ oder „Sauberbleiben“. Im Englischen kennt man es unter „elimination communication“ (EC), infant potty technique, instinctive mothering oder „natural infant hygiene“.

Windelfrei ist eigentlich keine Methode, sondern eine Einstellung dem Kind gegenüber. Es geht nicht darum, das Kind zu dressieren. Stattdessen steht die Kommunikation mit dem Kind im Vordergrund. Wenn das Baby muss, wird es abgehalten. Denn Babys sind bereits ab der Geburt in der Lage unbewusst anzuzeigen, wenn sie sich erleichtern müssen. Diese Signale sind zwar unterschiedlich stark ausgeprägt, in der Regel können die Eltern sie jedoch erkennen, wenn sie gezielt darauf achten. Babys haben eigentlich ein natürliches Bedürfnis, sauber zu bleiben und nicht in ihren Ausscheidungen zu liegen. Das merkt man gut daran, dass die meisten gerade dann pullern oder Stuhl absetzen, wenn sie gerade ohne Windel auf dem Wickeltisch liegen.

Reagieren Eltern auf die Kommunikationsversuche ihres Babys nicht, verliert sich die Fähigkeit beim Baby innerhalb weniger Monate. Die sensible Phase, während derer eine Verfeinerung der Kommunikation zwischen Baby und Eltern stattfinden könnte, dauert lediglich etwa 3-5 Monate. Das Baby glaubt, dass seine Ausscheidungssignale nicht wichtig sind, also verlernt es, solche zu senden. Es verliert (vorerst) nach und nach das Gefühl für diesen Bereich seines Körpers und gewöhnt sich stattdessen an den Fakt, dass Ausscheidungen grundsätzlich in die Windel gemacht werden.

Die erneute Umgewöhnung dauert dann entsprechend lange. Kinder, die in Windeln aufwuchsen, sind im Schnitt erst mit etwa 33 Monaten komplett trocken, manche brauchen Jahre länger. Kinder, die ohne Windeln aufwachsen, sollen laut Vertretern der windelfrei-Bewegung bereits sehr viel früher trocken sein. Darum geht es den meisten Eltern aber gar nicht. Sie haben ganz andere Gründe. Darauf gehen wir im Abschnitt „Vorteile“ ein.

Windelfreies Aufwachsen bedeutet, anders als der Name vermuten lässt, meist nicht die komplette Abkehr von den Windeln. Denn diese sind manchmal eben doch viel zu praktisch. Allerdings verzichten die meisten windelfrei-Eltern auf Wegwerfwindeln und nutzen stattdessen Stoffwindelsysteme (mehr zu den Stoffwindeln hier). Meist kommen diese dann unterwegs oder in der Kita zum Einsatz. Zuhause darf das Kind dann wieder ohne laufen. Aber Vorsicht, es geht auch nicht darum, das Kind so früh wie möglich auf den Topf zu setzen und dort zu halten, bis etwas kommt. Das wäre der falsche Ansatz. Letztendlich geht es nur darum, dass das Kind das Gefühl für seine Ausscheidungen und die Fähigkeit sein Bedürfnis zu kommunizieren, nicht völlig verliert.

Windelfrei gibt es also in ganz verschiedenen Ausprägungen und alle sind okay. Wie es genau geht, erläutern wir im Abschnitt „So lässt es sich im Alltag umsetzen“. Voraussetzung ist jedoch immer eine enge Beziehung von Eltern und Kind. Denn nur wenn das Kind anfangs immer nah bei Mutter oder Vater ist, es also viel getragen und gestillt wird sowie im Elternbett schlafen darf, können diese lernen, die Signale intuitiv wahrzunehmen. Oft passiert dies völlig unbewusst. Sie spüren nach einer Weile einfach, dass das Kind muss, auch wenn sie gar nicht sagen können, woran sie es eigentlich erkannt haben. Schläft das Kind jedoch im eigenen Bettchen, liegt tagsüber im Stuben- oder Kinderwagen und bekommt dazu noch die Flasche, kann sich diese besondere Vertrautheit kaum einstellen.

Das sind die Vorteile von „Windelfrei“

Die Vorteile in Kürze:

  • Stärkung der Bindung zu den Eltern
  • Kinder bewegen sich gern ohne Windel
  • Weniger Entzündungen oder Pilze im Windelbereich
  • Deutliche Müllreduktion und weniger Kosten

Für „Windelfrei“ sprechen viele gute Gründe. Hat man sich erst einmal von Vorurteilen frei gemacht, werden diese deutlich. Zum einen entsteht durch die körperliche Nähe und die intensive Kommunikation zwischen Baby und Eltern ein sehr intensives Band. Wie gut die Bindung zu den Eltern später ist, entscheidet sich bereits in den ersten beiden Lebensjahren. Sicherlich kann auch ohne windelfreies Aufwachsen eine enge Bindung erreicht werden. Durch „Windelfrei“ bekommt sie aber eine ganz besondere Dimension. Eltern und Kind sind im weiteren Verlauf oft in der Lage, sich auch ohne Worte rein intuitiv zu verstehen.

Für Kinder ist „Windelfrei“ die natürlichste Variante. Schon Babys möchten ihr Nest eigentlich nicht beschmutzen. Wenn sie reden könnten, würden sie uns mitteilen, dass sie keine Windel möchten. Die Windeln an ihrem Po engen unnötig ein und sorgen gar nicht selten für Entzündungen oder Pilze im Windelbereich. Frei strampeln und später krabbeln zu dürfen ist ein ganz besonderes Erlebnis für die Kleinen. Jeder, der einmal einen Pekip- oder Babymassagekurs besucht hat, weiß das. Frische Luft am Popo sorgt für ein gutes Körpergefühl. Babys können sich ganz spüren und lernen so, ihren Körper zu lieben und auf ihn zu hören.

Viele Eltern, die ihre Kinder ohne oder zumindest teilweise ohne Windeln aufwachsen lassen, tun dies auch, weil sie die durch Windeln produzierten Müllberge stören. Eine heutzutage gängige Wegwerfwindel ist erst nach etwa 500 Jahren abgebaut. Vor allem der saugfähige Kern besteht nicht aus natürlich vorkommenden Stoffen, sondern im Fall von Pampers aus Polymeren. Und auch bei anderen Bestandteilen handelt es sich vorwiegend um Kunststoffe. Bei der Verbrennung von Kunststoffen entstehen Gase, die unsere Erde extrem belasten.

Wird ein Kind durchschnittlich bis zum Ende des dritten Lebensjahres gewickelt, fallen etwa 4.000 Windeln pro Kind an, eine riesige Menge. Bei 40.000 Neugeborenen in Berlin im Jahre 2017, sind das ganze 160 Millionen Windeln, die allein für diese Neugeborenen innerhalb von drei Jahren an Müll dazu kommen werden (Windelfreie Erziehung und Stoffwindeln bei der Rechnung außen vor gelassen).
Wegwerfwindeln gibt es in Deutschland aber erst seit den 70er Jahren. Innerhalb weniger Jahrzehnte haben es die mächtigen Marketingabteilungen der Windelindustrie also geschafft, uns von der absoluten Notwendigkeit dieser Windeln zu überzeugen. Und natürlich sind sie praktisch. Aber je weniger wir davon benötigen, desto besser ist es doch oder nicht?

Ein wichtiger Punkt der windelfrei-Bewegung ist, wie bereits erwähnt, die absolute Freiheit des Einzelnen. Es gibt nicht DIE Herangehensweise, sondern jeder kann es so halten, wie er will und kann. Und wenn dies bedeutet, dass man nach ein paar Wochen doch zur Windel greift, dann ist das auch völlig in Ordnung und wird nicht verteufelt.

Das sind die Nachteile von „Windelfrei“

Die Nachteile in Kürze:

  • Vorurteile der Außenwelt
  • Sehr zeitintensiv (gerade am Anfang)
  • Es wird häufiger mal zu „Unfällen“ kommen und es muss mehr gewaschen werden

Natürlich gibt es auch Nachteile, die Vorteile überwiegen allerdings bei weitem. Der größte Nachteil besteht darin, dass Eltern sich mit den Vorurteilen der Außenwelt und der eigenen Unsicherheit herumschlagen müssen. Denn da die meisten gar nicht wissen, worum es sich bei der windelfrei-Bewegung wirklich handelt, werden Eltern gern schief beäugt. Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, kann Zweiflern ruhig gegenüber treten und Vorurteile widerlegen.

Des Weiteren ist es nötig, gerade am Anfang viel Zeit in das Kind zu investieren. Denn nur wenn die Eltern sehr aufmerksam sind, kann die Kommunikation klappen. Wer sowieso eine enge Bindung zum Baby pflegt, muss sich gar nicht großartig umstellen. Wer längeres Stillen, Elternbett und Tragen allerdings für unerträglich hält, wird sich kaum mit der Methode anfreunden können.

Zu guter Letzt muss man sich darüber im Klaren sein, dass es zu Unfällen kommen wird. Denn nicht immer schafft man es, dem Kind seine ungeteilte Aufmerksamkeit geben zu können. Flecken auf Hosen, Teppich oder Couch werden also nicht ausbleiben. Baby-Urin ist nahezu steril und riecht so gut wie nicht. Milchstuhl hat zwar eine intensive Farbe, ist aber ebenfalls leicht (z.B. mithilfe von Gallseife) aus Textilien zu entfernen. Wem das jedoch zu viel Arbeit ist, der mag lieber doch öfter zur Windel greifen.

So lässt sich „Windelfrei“ im Alltag umsetzen

Wer sich jetzt fragt, wie zum Kuckuck man windelfreies Aufwachsen in den Familienalltag integrieren soll, der sei beruhigt. Es ist durchaus möglich.

Nur wenige Dinge müssen anders gemacht werden, damit es klappt. Dies fängt bei der Kleidung an. Einteiler sind prinzipiell schlecht geeignet, um das Baby schnell aus den Klamotten zu pellen. Besser eignen sich Unter- und Oberteile, sowohl bei der Unterwäsche, als auch beim Darüber. In China werden oft Hosen mit Schlitz im Schritt verwendet und auch hier sind diese schon erhältlich.

Hose mit Schlitz
Hose mit Schlitz

Overalls im Herbst oder Winter sind eher hinderlich. Wer auf diese aber nicht verzichten will, entscheidet sich für unterwegs dann eben doch für eine Windel. Da „Windelfrei“ engen Körperkontakt voraussetzt, empfiehlt sich ein Tragetuch. Aber du benötigst eines, dass sich schnell ab- und wieder anlegen lässt. Im Sommer und bei entsprechenden Temperaturen zuhause, kann das Kind auch gern unten ohne herumrennen. Dies verbessert das Körpergefühl ungemein.

Das sind mögliche Anzeichen

Sobald das Baby Anzeichen zeigt, dass es gleich muss, wird es abgehalten. Die Zeichen sind von Kind zu Kind verschieden und man kann sie nur durch genaues Beobachten in den ersten Wochen erkennen lernen. Mögliche Signale sind unter anderem:

  • Strampeln
  • Plötzliche Ruhe oder Unruhe
  • Anspannen des Körpers
  • Meckern
  • Pupsen
  • Blickkontakt suchen

Da Babys in den ersten Wochen und Monaten sehr häufig müssen, nämlich bis zu 30 Mal am Tag Urin und bis zu 10 Mal am Tag Kot, haben Eltern genug Zeit, die Signale ihres Kindes verstehen zu lernen. Aber auch dann kann es sein, dass es zu Missverständnissen kommt. So kann Strecken zum einen anzeigen, dass das Baby muss, dann dient es dazu den Ausscheidungsvorgang zu erleichtern und mitunter signalisieren Babys durch Überstrecken auch, dass sie jetzt nicht mehr abgehalten werden wollen. Da hilft nur eine gute Portion Intuition, um die Zeichen je nach Situation richtig zu deuten.

China-Topf als Hilfsmittel

Für das Abhalten selbst bieten sich etliche verschiedene Gegenstände und Orte an. Wer es professionell mag, schafft sich einen sogenannten China-Topf an. Die Chinesen und auch andere Asiaten sind in puncto früher Sauberkeit eben sehr weit vorn. Besagter China-Topf ist rund, kleiner als normale Töpfchen und hat einen breiten Rand. Er kann, wenn gewollt, überall hin mitgenommen werden. Der Topf wird von Mutter oder Vater zwischen die Beine geklemmt und das Baby dann liegend oder sitzend auf den Schoß genommen. Am besten ist er für Babymädchen geeignet. Bei Babyjungen kann anatomiebedingt einiges daneben gehen, weshalb sich eine größere Waschschüssel besser eignet.

Abhalten auf der Toilette und im Freien

Natürlich können Babys auch über der Toilette abgehalten werden. Dabei sitzt die Mutter und nimmt ihr Baby auf den Schoß, damit es sich zwischen ihren leicht geöffneten Beinen erleichtern kann. Oder die Mutter steht und hält die Beine ihres Babys, während sein Rücken an ihrem Bauch anliegt. Diese Technik funktioniert auch bei Waschbecken oder Dusche. Ist man draußen unterwegs, freuen sich Bäume und Sträucher über einen Besuch. Erst wenn das Kind sicher sitzt und Interesse zeigt, kann es langsam an größere Töpfchen herangeführt werden. Es gibt Babys, die es so gar nicht leiden können, abgehalten zu werden. Dann sollte man eine andere Position probieren, vielleicht klappt es im Stehen besser. Sollte sich nichts am Widerstand ändern, ist die Windel dann doch eine gute Alternative. Es lohnt sich allerdings, es nach einigen Wochen wieder zu probieren, denn manchmal hat das Kind einfach nur ein einer schwierigen Phase gesteckt oder hatte bei bestimmten Positionen Bauchweh.

Wenn das Baby abgehalten wird, machen Mutter oder Vater jedes Mal ein bestimmtes Geräusch, wie z.B. „tssssssss“. Das Geräusch führt nicht unbedingt dazu, dass das Baby dann später automatisch Urin abgibt, wenn es dies hört, sondern es kann sich dabei besser entspannen, weil es weiß, was gleich kommt.

Windelfrei in der Nacht

Die meisten Eltern fragen sich, wie „Windelfrei“ gehandhabt werden kann, wenn das Baby schläft. Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Natürlich kann sich ein Baby auch nachts bemerkbar machen, aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Kommunikation weniger gut klappt als am Tag, ist doch um Einiges höher. Daher empfiehlt es sich, das Baby auf einer saugfähigen Unterlage schlafen zu lassen und die Matratze mit einer wasserdichten Auflage zu schützen. Oder aber es wird nachts auf Windeln zurück gegriffen.

Windelfrei als Teilzeit-Variante

Überhaupt sind die Möglichkeiten, „Windelfrei“ in der Teilzeit-Variante zu praktizieren, vielfältig. Da die meisten Kitas auf Windeln bestehen, solange das Kind nicht bewusst trocken werden möchte, kann man dem durchaus nachkommen. Und auch unterwegs ist es nicht schlimm, eine Windel zu benutzen. Es empfiehlt sich jedoch, Stoffwindelsysteme zu verwenden, da diese kein hundertprozentiges Trockenheitsgefühl vermitteln und das Kind so stets merkt, wenn es etwas in die Windel gemacht hat.

Für sehr erfahrene Eltern gibt es natürlich noch immer die Vollzeit-Variante, aber die wird nur von wenigen praktiziert. Die meisten haben sich mit einer Art Kompromiss angefreundet und lassen ihr Kind zuhause oder im Garten ohne Windeln laufen. Je weniger Windeln desto besser, aber immer ohne Druck für Kind und Eltern.

Es soll übrigens möglich sein, erst später anzufangen. Aber ob dies klappt, liegt dann einzig und allein in den Händen des Kindes.

Video: Windelfrei starten in 6 Schritten

Fazit

Alles in allem scheint „Windelfrei“ eine Methode, die für solche Eltern gut geeignet ist, die kein Problem damit haben, viel Zeit mit ihrem Baby zu verbringen und ihm viel Aufmerksamkeit zu geben. Außerdem brauchen sie eine gesunde Portion Gelassenheit, um die unvermeidlichen Unfälle gut verkraften zu können. Zu guter Letzt hilft es, sich von Vorurteilen und hohen Erwartungen frei zu machen. Sind diese Voraussetzungen gegeben, ist es eine sehr vielversprechende Art, das Kind natürlich, frei und in Würde aufwachsen zu lassen.

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1 Kommentar
  1. Uli sagt

    Super toll, dass ihr das Thema so schön neutral in diesem Ramen präsentiert. Ich bin begeisterte Teilzeit-Windelfrei-Mama und kann den Versuch nur jedem Empfehlen. Es ist so schön einfach noch ein Thema außer Hunger und Müdigkeit mit den Kleinsten zu haben, auf das man sich verständigen kann. Und dass es Koliken bei Babys nur in unseren Breitengraden gibt, ist auch etwas verwunderlich.

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