Umstandsmode: Tipps und Tricks für dein Schwangerschafts-Outfit

Natürlich ist es schön, wenn du dich durch Umstandsmode auch in der Schwangerschaft schick und attraktiv fühlen kannst. Aber für die paar Monate viel Geld auszugeben, ist dafür gar nicht nötig. Vor allem solltest du nie vorher schon einkaufen gehen, denn du weißt noch nicht, was dir dann wirklich passt.

Wenn du nicht übermäßig zunimmst, brauchst du meist kaum neue Umstandsmode, um gut auszusehen. Wir haben ein paar clevere Ideen zusammen getragen, wie es auch ohne große Investitionen geht. Einige Tricks haben schon unsere Mütter und Großmütter angewendet. Denn die mussten meist ganz ohne Umstandsmode auskommen.

Unsere Tipps und Tricks für Umstandsmode

Das gute alte Gummiband am Hosenknopf

Wenn der Bauch wächst und der Knopf nicht mehr zugeht, ist das manchmal ärgerlich. Denn an Po und Beinen sitzt die Hose ja noch gut. Natürlich kannst du jetzt schon eine Umstandsjeans kaufen. Aber es kann passieren, dass du so viel zunimmst, sodass die neue Hose dann auch nicht mehr passt. Da hilft ein kleiner Trick:

Nimm einen Haargummi und ziehe ihn durch das Knopfloch deiner normalen Hose. Stecke das eine durch das andere Ende und zieh die Schlaufe fest. Mach nun den Knopf mit der Schlaufe zu. Wenn du lange Sachen drüber trägst oder gar ein schönes Bauchband verwendest, merkt das kein Mensch 🙂

Ein Bauchband packt das Bäuchlein ein

Dieses schöne Accessoire kann jedes Schwangerschaftsoutfit aufpeppen. Zusätzlich schützt und stützt es den Bauch. Bauchbänder gibt es verschiedenen Materialien und Designs, gemustert und unifarben. Meist sind sie jedoch aus Jersey. Zusammen mit einem passenden Schal, wird das ganze richtig hübsch und kann mit verschiedenen T-Shirts, Hosen und Röcken kombiniert werden.

Wer selbst nähen kann, ist gut dran. Alle anderen kennen vielleicht jemanden, der handwerklich begabt ist oder kaufen sich ihr Bauchband doch im Handel. Bei Etsy (ehemals DaWanda) gibt es besonders schöne.

BH-Erweiterungen sind so praktisch

Je größer der Bauch auch nach oben wird, desto unangenehmer zwängt der BH unter der Brust ein. Selbst wenn das Körbchen noch passt, nimmt der Unterbrustumfang nach und nach zu. Ein zu kleiner BH ist aber keine gute Idee, denn das verringert die Durchblutung der Brust. Diese muss sich jedoch auf die Milchbildung einstellen und baut dazu das Gewebe um. Um dem Raum zu geben hilft eine BH-Erweiterung, die es mittlerweile in verschiedenen Größen und Farben für wenig Geld gibt.

BH-Erweiterung bei Amazon

Sport-BH oder Bustier statt teuer Still-BH

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Natürlich wird dazu geraten, schon frühzeitig einen gut sitzenden, bequemen und vor allem bügellosen Still-BH zu kaufen. Ein guter Still-BH, der auch wirklich nicht einzwängt, kostet aber locker 50 Euro. Und wenn nach der Geburt der Milcheinschuss kommt, passt auch dieser nicht mehr. Denn die Brust wächst dann noch einmal um ein bis zwei Größen.

Wie wäre es also stattdessen mit ein oder zwei Sport-BHs oder Bustiers für den Übergang? Diese stützen wunderbar, haben breite Träger, sind ebenfalls bügellos und kosten meist nur die Hälfte. Nach dem Abstillen kannst du sie weiterverwenden, um die Schwangerschaftspfunde wieder loszuwerden. 😉

Strickjacke nur oben schließen

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Eine Strickjacke hat bestimmt jeder. Das warme Darüber ist an kühlen Abenden einfach nötig. In der Schwangerschaft geht eine körperbetonte Strickjacke jedoch bald nicht mehr zu. Aber das muss sie auch gar nicht. Denn wenn du sie nur an den oberen Knöpfen schließt, kann das sogar richtig gut aussehen. Klar gibt es auch Strickjacken in der Umstandsmode-Abteilung, aber die Ausgabe heb dir ruhig für später auf, denn vielleicht ist dir mit dem runden Bauch sowieso alles zu warm 😉

Tuniken und weite Blusen hat jeder im Schrank

Wer schon eine Tunika im Schrank hat, wird diese in der Schwangerschaft lieben. Denn diese fällt locker, ist weit genug und sieht modisch aus. Zudem lässt sie sich sowohl mit Röcken als auch mit Hosen gut kombinieren. Zusammen mit einer schönen Kette ist das ein richtig schönes Outfit. Genauso sieht es mit weiten Blusen aus. Diese kannst du später ganz locker über dem Bauch knoten.

Oversize-Kleidung statt Umstandsmode

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Überhaupt ist der Oversize Look auch für dich als Schwangere praktisch. Denn in die weiten Pullis, Blusen und Jacken passt auch der Babybauch sehr lange hinein.

Beim Mann klauen gehen macht Spaß

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Wer den Oversize-Trend vorher ignoriert hatte, geh einfach im Kleiderschrank deines Partners stöbern. Denn der wird hoffentlich mehr oder weniger freiwillig einen kuscheligen Pulli oder ein schickes Herrenhemd opfern, damit der Mama seines Kindes nicht kalt wird.

Kleider im Empire-Stil sind einfach schön

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Bei Kleidern eignen sich anstelle von Umstandsmode solche im Empire-Stil besonders gut. Denn was vorher nur schwanger aussah, verschönert nun wirklich deinen Babybauch. Auch Wickelkleider können funktionieren. Probier einfach alles durch, was bei dir sowieso im Kleiderschrank schlummert. Sicher wartet dort die ein oder andere Überraschung. Bodenlange Kleider machen eine besonders schöne Silhouette und kaschieren auch die ein oder andere Wassereinlagerung sehr gut. Nicht umsonst werden Schwangere bei Fotoshootings meist in langes Kleidern fotografiert. Es sieht einfach klasse aus!

Jackenerweiterung statt teure Umstandsjacke

Wenn du ein Sommerbaby bekommst, verstehst du die ganze Aufregung wahrscheinlich nicht. Eine Jacke wozu? Geht doch auch ohne. Aber wenn die Phase der Hochschwangerschaft ausgerechnet im Winter liegt, muss eine Lösung her.

Mäntel passen meist noch recht lange. Vor allem, wenn du einen im Empire-Stil hast, reicht der wahrscheinlich bis zum Ende der Schwangerschaft. Auch wenn dein Partner etwas größer ist, könnte dir eine Jacke von ihm passen.

Wenn all das nicht klappt, muss eine größere Jacke her. Richtige Umstands-Winterjacken sind aber recht teuer. Eine Alternative dazu bieten Kumja-Jackenerweiterungen. Sie lassen sich einfach an deine normale Jacke anzippen und du kannst sie auch während der Zeit nutzen, in der du dein Baby trägst. Dank Reißverschlussadapter passen sie an verschiedene Jackenmodelle. Eine praktische Sache, die viel Geld spart.

Die Umstandsjeans sind eine gute Investition

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Erst wenn deine alten Hosen auch mit Knopflocherweiterung nicht mehr passen und es zu kühl für lange weite Kleider ist, ist es Zeit für eine Umstandshose. Diese glänzt meist durch einen raffinierten Schnitt, der schöne Beine und einen schönen Po macht und durch ein breites Bauchband alles dort hält, wo es sein soll. Diese Ausgabe lohnt auf jeden Fall. Allerdings tut es auch erst mal eine Hose. Die Umstandsjeans sind meist so angepasst, dass du deine ursprüngliche Größe kaufen kannst. Alternativ kannst du übrigens nach Latzhosen schauen.

Jogginghose muss manchmal einfach sein

Während manche Frauen Glück haben und bis zuletzt in die Umstandshose passen, empfinden einige Frauen selbst diese als zu eng und störend. Vor allem im letzten Monat für der Geburt haben sich weite, bequeme Jogginghosen bewährt. Diese werden dir auch während des Wochenbetts gute Dienste erweisen. Denn meist ist der Bauch nach der Geburt noch für ein paar Wochen bis Monate recht rund, da sich alles erst zurückbilden muss. Jogginghosen gibt es übrigens auch in der Umstandmode-Abteilung. Dann haben sie zusätzlich zum bequemen Bund ein breiteres Bauchband, damit sie nicht von den Hüften rutschen.

Gebrauchte Umstandsmode statt teuer neu kaufen

Wenn dir das alles zu einfach erscheint, du aber trotzdem nicht so viel Geld ausgeben willst oder kannst, kauf deine Umstandsmode einfach Second Hand. Online, z.B. bei Kleiderkreisel oder in Facebook-Gruppen für Schwangere, gibt es eine riesige Auswahl an verschiedenen Teilen, die nur einen Bruchteil von dem kosten, was die Trägerin neu dafür bezahlt hat. Meist wurden die Stücke nur wenig getragen und es gibt viel zu viel davon. Noch ein Vorteil, die Kleidung ist schon mehrmals gewaschen worden und Schadstoffe sind dadurch, anders als bei neuen Klamotten, schon auf ein Minimum reduziert. Gut für deinen Babybauch!

Hübsche Accessoires runden alles ab

Moment, nicht gleich loslaufen und alles neu kaufen. Die besten Accessoires hast du bestimmt schon zuhause. Von großen Ketten über stylische Armreifen und schöne Ohrringe bis hin zu großen Tüchern und der perfekten Tasche, all das macht deinen Schwangeren-Look erst perfekt.

Ach übrigens: bequeme Schuhe nicht vergessen

Es gibt sie, die Frauen, die auch hochschwanger noch auf hochhackigen Schuhen unterwegs sind. Meist ist das aber in der Schwangerschaft eher keine gute Idee. Denn zum einen werden die Bänder durch die Hormone weicher und der Fuß knickt dadurch leichter um. Zum anderen steigt das Körpergewicht und damit die Belastung. Noch dazu erhöht sich die Unfallgefahr. Denn mit Babykugel hinzufallen, kann böse ausgehen.

Wenn du für Umstandsmode mit etwas Geschick bisher wenig ausgeben musstest, investiere dennoch ein bisschen mehr in gute und vor allem bequeme Schuhe. Diese sollten möglichst wenig Absatz und ein gutes Fußbett haben. Noch dazu sollten sie sich leicht an und aus ziehen lassen.

Wenn du gute gefederte Sneakers zuhause hast, reichen die meist völlig aus. Es kann jedoch passieren, dass besonders schmal geschnittene Modelle gegen Ende nicht mehr richtig passen. Denn durch das zusätzliche Gewicht wird der Fuß etwas breiter und länger. Kauf dir in dem Fall lieber ein neues Paar, um es deinem Körper so leicht wie möglich zu machen.

Hast du einen guten Tipp zum Thema Umstandsmode? Schreib uns gern einen Kommentar!

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