Strompreisvergleich: Bis zu 720€ sparen!

Strompreisvergleich

Wussten Sie, dass Sie durch einen Strompreisvergleich bis zu 720 Euro im Jahr sparen können? Nutzen Sie jetzt unseren Vergleichsrechner und finden Sie in wenigen Sekunden den günstigsten Stromanbieter. Darunter finden Sie Hinweise zur Auswahl des idealen Anbieters.

Kostenloser Vergleichsrechner

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Strompreisvergleich eignet sich am meisten, wenn man noch beim örtlichen Grundversorger unter Vertrag steht.Idealerweise sollte ein Vergleich 1x jährlich erfolgen.
  • Auch Ökostrom kann durch einen Vergleich günstiger sein als Ihr aktueller Tarif.
  • Entscheiden Sie sich, ob Sie jedes Jahr wechseln und Boni mitnehmen wollen (mehr Sparpotenzial, mehr Aufwand), oder einmalig einen günstigeren Anbieter suchen wollen (weniger Sparpotenzial, weniger Aufwand).
  • Beachten Sie die Stolperfallen bei Vertragsabschluss.
  • Anbieterwechsel erfolgt in wenigen Minuten online.
  • Ihr neuer Stromanbieter übernimmt die Kündigung beim alten Anbieter, sie müssen nichts weiter tun.

Beim Strom gibt es, was das Produkt angeht, keine Unterschiede. Egal ob Sie einen Ökostrom-Tarif haben, den örtlichen Grundversorger nutzen oder einen regionalen Nischenanbieter nutzen: Der Strom ist immer derselbe. Unterschiede gibt es in der Vertragsgestaltung und dem Preis. Und genau hier setzt unser Strompreisvergleich an. Damit ist es möglich, den für Sie besten Anbieter zu finden. Dabei können Sie richtig sparen: Bis zu 720 Euro Ersparnis sind durch einen Stromanbieterwechsel im Jahr möglich. Das liegt daran, dass viele Haushalte noch den Grundtarif des örtlichen Grundversorgers nutzen und sich bislang noch keine Gedanken über alternative Stromanbieter gemacht haben. 1997 öffnete sich der Strommarkt dem Wettbewerb und seitdem gibt es zahlreiche Anbieter am Markt, die um Sie – den Kunden – ringen. Interessant ist, dass trotz des Wettbewerbes noch immer rund 1/3 der deutschen Haushalte in den Grundtarifen der örtlichen Grundversorger drin stecken (Quelle: Bundesnetzagentur). Dabei ist das ein erheblicher finanzieller Nachteil. Dafür gibt es nur einen Grund: Faulheit. Dabei ist ein Anbietervergleich mit Wechsel in gerade mal 5 Minuten vollzogen. Wenn man sich wirklich viel Zeit nimmt und vergleicht, kann es auch eine Stunde sein. Dadurch sparen Sie jedoch viele hundert Euro. Wo haben Sie sonst einen „Stundenlohn“ von bis zu 720 Euro? Das Ergebnis für den Zeiteinsatz ist hier enorm.

Egal ob Sie auf Ökostrom setzen oder einfach nur ein bisschen Geld sparen möchten, ein Stromvergleich lohnt sich in den meisten Fällen. Wenn der letzte Strompreisvergleich schon 1-2 Jahre zurück liegt, lohnt es sich meist auch schon, sich einen schnellen Überblick über den Markt zu verschaffen. Nutzen Sie dazu am besten unseren Vergleichsrechner, den wir in Kooperation mit Check24 anbieten.

Beispiel 1: Hamburg, 1 Personen, 1.500 kWh Verbrauch

AnbieterTarifPreis
Ersparnis147,00€
VattenfallGrundversorgung538,80€
DREWAG - StadtwerkeStrom.Manufaktur Natur391,80€

Beispiel 2: Berlin, 2 Personen, 3.500 kWh Verbrauch

AnbieterTarifPreis
Ersparnis367,95€
VattenfallGrundversorgung1.141,07€
immergrün / 365 AGSpar Klassik Premium773,12 €

Beispiel 3: München, 4 Personen, 5.000 kWh Verbrauch

AnbieterTarifPreis
Ersparnis329,76€
Stadtwerke MünchenGrundversorgung1.474,51€
immergrün / 365 AGSpar Klassik Premium1.144,75€

Alle Beispiele wurden am 16.03.2018 über unseren Strompreisvergleich recherchiert.

Was benötige ich für einen Stromvergleich?

Um einen Stromanbietervergleich durchzuführen benötigen Sie nur wenige Angaben: Ihre Postleitzahl, Ihren Stromverbrauch pro Jahr und die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen. Ihren Stromverbrauch finden Sie auf der Stromrechnung des Vorjahres. Falls Sie Familienzuwachs erwarten, sollten Sie dies in Ihrer Rechnung mit einkalkulieren. Sollten Sie diese Angaben nicht vorliegen haben, können Sie auch erst einmal mit Richtwerten arbeiten, die Sie in dieser Tabelle finden:

Singles2.000 kWh / Jahr
Paare3.500 kWh / Jahr
Familie mit einem Kind4.250 kWh / Jahr
Familie mit zwei Kindern5.000 kWh / Jahr

Wollen Sie jedes Jahr wechseln oder nicht?

Als nächstes sollten Sie sich die Frage stellen, ob Sie jedes Jahr aufs Neue den Stromanbieter wechseln wollen oder nur einmalig. Wer jedes Jahr wechselt, kann mehr sparen, muss jedoch unbedingt ein paar Dinge beachten.

Ich möchte mehr sparen und wechsle jedes Jahr:
Wenn Sie ein echter Sparfuchs sind, dann ist diese Option für Sie die richtige und Sie sollten in den Preisvergleich den Wechselbonus mit einrechnen, den viele Anbieter vergeben. Meist gibt es einen „Sofortbonus“ und einen „Neukundenbonus“. Dieser Bonus kann schnell zwischen 100 und 300 Euro liegen und ist deshalb so attraktiv. Das bringt Ihnen jedoch nur etwas, wenn Sie jedes Jahr wechseln und sich einen neuen Anbieter suchen. In der Regel ist der Stromtarif im 2. Jahr ohne Bonus nämlich woanders günstiger.

Wichtiger Hinweis zum Bonus

Einige Anbieter werden versuchen, sich um die Bonuszahlung zu drücken, wenn Sie kündigen. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Kündigung rechtzeitig erfolgt, aber vor allem korrekt formuliert ist. Kündigen Sie nicht „zum frühestmöglichen Termin“, sondern „zum Ablauf des ersten Belieferungsjahres“. Ansonsten kann es sein, dass Sie der Anbieter vor Ablauf des ersten Jahres aus dem Vertrag entlässt und Ihnen dann keinen Bonus zahlen muss. Es kommt also auf die Details an. Schauen Sie vorher am besten in die AGB nach den Bonus-Bedingungen.

Ich möchte nur einmal wechseln:
Wenn Sie nicht ständig wechseln und trotzdem sparen wollen, dann sollten Sie den Bonus nicht mit in die Berechnung einbeziehen und es als das betrachten was es ist: ein Bonus. Eine entsprechende Option dazu finden Sie im Tarifrechner unter „Bonus einberechnen“, indem Sie auf „nein“ klicken.

So läuft der Stromanbieterwechsel ab

1) Entscheiden Sie sich für einen Tarif
2) Vertrag online abschließen
3) Neuer Anbieter übernimmt die Kündigung beim Alten

Der Wechsel dauert gerade mal 5 bis 10 Minuten, weil der neue Stromanbieter die Kündigung beim alten Anbieter übernimmt. Es gibt jedoch Ausnahmen, in denen Sie die Kündigung selbst übersenden sollten, weil der neue Anbieter dafür unter Umständen zu viel Zeit benötigt:

1) Wenn der alte Anbieter die Preise erhöht
2) Wenn Ihr alter Vertrag bald ausläuft

Kündigen Sie in diesen Fällen selbst direkt per Einschreiben oder über Services wie Aboalarm.de. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass sich Ihr Vertrag doch verlängert, weil der neue Anbieter die Kündigung nicht rechtzeitig absendet.

Kann es passieren, dass ich ohne Strom dastehe?

Die häufigste Angst der Wechselunwilligen ist, dass beim Wechsel etwas schief geht und sie dann ohne Strom dastehen. Diese Sorge können wir Ihnen nehmen: In fast allen Fällen geht der Wechsel ohne Probleme über die Bühne. Sollte des dabei jedoch trotzdem zu Problemen kommen, springt immer der örtliche Grundversorger ein und beliefert Sie mit Strom. Man spricht hier von einer vorübergehenden Ersatzversorgung. Wenn Sie bisher eh beim Grundversorger unter Vertrag sind, würde sich nicht einmal etwas ändern. Andernfalls beliefert Sie der Grundversorger solange, bis der neue Anbieter den Vertrag aufnimmt.

Darauf sollten Sie beim Strompreisvergleich achten

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, den günstigsten Stromanbieter zu finden, wir empfehlen jedoch einige Sucheinstellungen, die sicherstellen, dass Sie auch das bekommen, was Sie suchen. Welche das sind, erfahren Sie an dieser Stelle:

  • Die Vertragslaufzeit sollte maximal 12 Monate betragen und sich danach um maximal weitere 12 Monate verlängern, besser noch nur um einen Monat.
  • Die Kündigungsfrist sollte 6 Wochen nicht übersteigen.
  • Eine Preisgarantie über 12 Monate schützt Sie während der Laufzeit vor Preiserhöhungen.
  • „Eingeschränkte Preisgarantien“ sind eher schlecht, da sie nur auf bestimmte Bestandteile des Strompreises gelten. Zum Beispiel gelten sie nur auf den Energieanteil und das Netzentgelt, nicht aber auf Steuern und Umlagen. Dennoch haben Sie bei Preiserhöhungen immer ein Sonderkündigungsrecht. Preisfixierungen sind stattdessen zu empfehlen.
  • Monatliche Abschlagzahlungen bieten Sicherheit vor Insolvenzen und lassen Sie nicht zu weit in Vorleistung gehen.
  • Meiden Sie Pakettarife (Sie zahlen eine feste Strommenge pro Jahr), denn sie können nur zu Ihrem Nachteil sein: Wenn Sie zu wenig verbrauchen, zahlen Sie den Überschuss trotz des geringen Verbrauchs mit. Wenn Sie mehr verbrauchen kostet dieser Mehrverbrauch in der Regel richtig Geld.
  • Ein Neukundenbonus kann sehr attraktiv sein, aber die Preise auch verwässern – eine Begrenzung auf 15% des Jahrespreises ist ein guter Richtwert, um nicht getäuscht zu werden.
  • Informieren Sie sich über den neuen Anbieter: Bevor Sie den Vertrag unterzeichnen, sollten Sie den neuen Anbieter einfach einmal kurz googeln. Finden sich viele verärgerte Kunden, sollten Sie genauer recherchieren.
  • Die Weiterempfehlungsquote sollte bei mind. 75% liegen, das zeigt, dass andere Kunden mit dem Anbieter zufrieden waren.

Übrigens: In unserem Tarifrechner finden Sie in den Voreinstellungen keine Vorkasse-und Pakettarife. Auch der Neukundenbonus ist mit 15% des Jahrespreises begrenzt eingerechnet (kann aber auch verändert werden).

Was genau ist eigentlich Ökostrom?

Grundsätzlich ist der Strom aus Ihrer Steckdose und der Ihrer Nachbarn derselbe, egal ob er oder Sie auf Ökostrom setzen. „Öko“ heißt in dem Fall, dass Ihr Stromvertrag dazu beiträgt, dass in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert wird. Je mehr Kunden einen Ökostrom-Vertrag abschließen, desto mehr Geld steht für den Ausbau erneuerbarer Energien zur Verfügung und desto stärker steigt der Anteil an Ökostrom im Stromnetz.

Es gibt zwei Ökolabels die Ihnen helfen, solche Anbieter ausfindig zu machen. Es handelt sich dabei um das „Grüner Strom Label“ und das „ok-power“ Label. Beide werden von gemeinnützigen Vereinen vergeben und werden nur von Anbietern getragen, deren Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien stammt.

Anbieter die das „Grüner Strom Label“ nutzen, verpflichten sich, pro verkaufter Kilowattstunde Strom einen bestimmten Betrag (z.B. 1 Cent) in den Ausbau erneuerbarer Energien zu stecken. Das „ok-power“ Siegel verpflichtet die Unternehmen, dass ein Drittel des Stroms aus Anlagen kommen muss, die nicht älter als 6 Jahre sind und ein weiteres Drittel darf nicht älter als 12 Jahre sein.

Die Ökostrom-Label

Wenn es mal Probleme mit dem Stromanbieter gibt

Wenn Sie Probleme mit Ihrem Stromanbieter haben, sei es was die Vertragsgestaltung angeht, die Bonuszahlungen oder den Wechselprozess, können Sie sich an die „Schlichtungsstelle Energie“ wenden. Dieser gemeinnützige Verein findet außergerichtliche Einigungen und macht das Ganze kostenfrei. Die Stromlieferanten sind verpflichtet, an einem solchen Schlichtungsverfahren teilzunehmen. Rund 2/3 der Fälle führen zu einer kurzfristigen und zufriedenstellenden Einigung. Sollte es zu keiner Einigung kommen (die beide Seiten akzeptieren müssen), können Sie immer noch den Klageweg über das Gericht gehen.

So sparen Sie noch mehr Geld

Sie können natürlich jedes Jahr aufs Neue einen Stromvergleich durchführen und den Stromanbieter wechseln. Damit sparen Sie in jedem Fall viel Geld. Es ist jedoch auch sinnvoll, einen Schritt zurück zu gehen und an einer ganz anderen Stelle zu sparen: Halten Sie in Ihrem Haushalt nach Stromfressern Ausschau und überlegen Sie, wie Sie den Stromverbrauch reduzieren können.

In dieser Übersicht finden Sie Beispiele, wie viel Sie jährlich sparen können:

Summe580€
10 60 Watt Lampen durch LED-Lampen austauschen120€
Geräte komplett ausschalten, statt Stand-by (Fernseher, Computer, Espressomaschine...)110€
Auf Wäschetrockner verzichten100€
Alten Kühlschrank austauschen (Rechnung: 15 Jahre alter Kühlschrank durch Modell der Klasse A+++ austauschen)70€
Laptop statt PC, denn Laptops haben einen deutlich geringeren Verbrauch65€
Auf Klimaanlage verzichten (Rechnung: 30 Tage im Jahr, 8 Stunden)35€
Waschmaschine mit Warmwasseranschluss nutzen30€
Kochen mit Deckel20€
Kühlschrank und Gefriertruhe abtauen13€
Nur so viel Wasser im Wasserkocher aufkochen wie benötigt wird10€
Kühlschranktür schnell schließen7€

Nun können nicht alle Tipps in jedem Haushalt umgesetzt werden, einige werden Sie sicherlich jedoch auch realisieren können, um Strom sparen zu können.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Strompreisvergleich

Wie oft sollte man einen Strompreisvergleich durchführen?


Am besten führen Sie einen solchen Vergleich jedes Jahr kurz vor der Verlängerung des Stromvertrags durch – ein Kalendereintrag ist dabei hilfreich um dies nicht zu vergessen. Häufig haben sich die Angebote bis dahin so stark verändert, dass andere Anbieter und Stromtarife attraktiver sind. Denken Sie dabei auch an einen möglichen Neukundenbonus, den Sie bei einem anderen Anbieter mitnehmen können.

Wie lange dauert die Vertragsumstellung beim Anbieterwechsel?


Das ist im  Energiewirtschaftsgesetz geregelt: Eine Umstellung darf maximal 3 Wochen dauern, wenn der neue Anbieter den Kunden beim örtlichen Netzbetreiber angemeldet hat. Es muss auch nur der Monatserste abgewartet werden, der Zeitpunkt zum Start kann flexibel jederzeit gewählt werden. Da der neue Stromanbieter in der Regel ein Interesse daran hat, den Neukunden schnell mit Strom beliefern zu können, gibt es an der Stelle in der Regel kaum Verzögerungen.

Was passiert, wenn der Stromanbieter pleite geht?


Wenn Ihr Stromanbieter den Betrieb aus irgendeinem Grund einstellen sollte, muss laut Energiewirtschaftsgesetz der örtliche Grundversorger einspringen und die Stromlieferung gewährleisten. Hier gibt es keine Verzögerungen, Sie werden also nicht ohne Strom dastehen. Die Stromkosten entsprechen dann denen des Grundversorgungstarifes. Sie können sich dann jederzeit einen Strompreisvergleich durchführen und wechseln. Sofern Sie keine Vorkasse-Zahlungen beim insolventen Anbieter geleistet haben, haben Sie keine bedeutenden finanziellen Nachteile.

Haben Sie noch weitere Fragen zum Thema Strompreisvergleich oder Strom sparen? Dann schreiben Sie uns einen Kommentar!


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