Die top Schwangerschaftsanzeichen: Erkenne, ob du schwanger bist!

Gerade wenn eine Frau schwanger werden will, stellt sich jeden Monat kurz vor dem Einsetzen der Periode dieselbe Frage: Bin ich schwanger? Nervös wird nach ersten Schwangerschaftsymptomen gesucht. Frauen, die bereits Kinder haben, können Anzeichen einer Schwangerschaft oft schon besonders früh deuten. Aber welche Schwangerschaftsanzeichen gibt es? Wie sicher sind sie und wann können sie auftreten? Welche Gründe kann es haben, wenn der Schwangerschaftstest trotz einiger Anzeichen „nicht schwanger“ anzeigt? All diese Fragen klären wir für dich in diesem Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

  • Frühe Schwangerschaftsanzeichen kann es schon ab der Einnistung geben.
  • Die Symptome sind von Frau zu Frau verschieden.
  • Man unterscheidet zwischen unsicheren, wahrscheinlichen und sicheren Anzeichen einer Schwangerschaft.
  • Die häufigsten sind Unterleibsziehen, spannende Brüste und Müdigkeit.
  • Frühe Symptome einer Schwangerschaft können leicht mit PMS verwechselt werden.
  • Sind die Hormone durcheinander, kann es ebenfalls zu Symptomen wie bei einer Schwangerschaft kommen.
Dieses Video ansehen auf YouTube.

Wann sind erste Anzeichen einer Schwangerschaft zu erkennen?

Manche Frauen schwören, dass sie sofort nach dem Geschlechtsverkehr wussten, dass es geklappt hat. Auch wenn es viele Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die wir noch nicht erklären können: gleich nach der Befruchtung zu spüren, dass man schwanger ist, ist doch sehr unwahrscheinlich und erfordert mit Sicherheit ein extrem gutes Gespür für den eigenen Körper.

Um zu verstehen, wann es erste konkrete Schwangerschaftsanzeichen geben kann, muss man wissen, wann die Befruchtung in etwa stattgefunden hat. Dafür ist der Eisprung relevant. Denn ist ein Follikel herangereift, wird es beim Eisprung in den trichterförmigen Eileiter abgegeben und bleibt dort bis zu 24 Stunden befruchtungsfähig.

Der Eisprung

Der Eisprung findet meist etwa 12-16 Tage vor dem Einsetzen der nächsten Periode statt. Oder anders herum gerechnet vergehen je nach Zykluslänge vom Beginn der letzten Regel an etwa 9 bis 21 Tage bis zum Eisprung. Sind am Tag des Eisprungs genügend „gute“ Spermien vor Ort, kommt es im Idealfall zur Befruchtung. Eizelle und Spermium verschmelzen, die Eizelle beginnt sich zu teilen und wandert Richtung Gebärmutter.

Der Gelbkörper

Die vom Eisprung übriggebliebene Eihülle entwickelt sich zum Gelbkörper und beginnt Progesteron zu produzieren. So wird der Gebärmutter mitgeteilt, dass sie sich auf die eventuelle Ankunft einer befruchteten Eizelle vorbereiten soll, indem sie vermehrt Schleimhaut aufbaut. Der steigende Progesteronspiegel sorgt für die Symptome des prämenstruellen Syndroms (PMS) wie Brustziehen, Wassereinlagerung, Stimmungsschwankungen etc. Progesteron wird also auch produziert, wenn eigentlich gar keine Befruchtung stattgefunden hat, daher kann es leicht zu Verwechslungen kommen. Der sinkende Progesteron-Spiegel führt dann zum Einsetzen der Regelblutung.

Die Einnistung

Wenn die befruchtete Eizelle ihren Weg in die Gebärmutter absolviert und dort ein gutes Plätzchen zum Einnisten gefunden hat, wird von den späteren Plazenta-Zellen HCG produziert. Die Einnistung selbst kann durchaus zu spüren sein. Sie findet meist etwa 7-10 Tage nach der Befruchtung statt. Der HCG-Spiegel im Blut (und im Urin) verdoppelt sich ab diesem Zeitpunkt täglich. Je höher der HCG-Spiegel ansteigt, desto mehr tatsächliche Schwangerschaftsanzeichen können wahrgenommen werden.

Die Hormone in den ersten Wochen der Schwangerschaft

Hormone als Ursache von Schwangerschaftsanzeichen

HCG stimuliert den Gelbkörper, weiterhin Progesteron zu bilden, damit die Schwangerschaft aufrecht erhalten werden kann. Bis zum Ende des dritten Schwangerschaftsmonats produziert der Gelbkörper den größten Teil davon. Danach übernimmt die Plazenta diese Aufgabe. Zusätzlich wird in der Schwangerschaft vermehrt Östrogen produziert. Der steigende HCG-Spiegel sorgt also mit dem hohen Progesteron-Spiegel und dem steigenden Östrogen-Spiegel zusammen für die typischen Anzeichen in der Frühschwangerschaft.

Unsichere, wahrscheinliche und sichere Schwangerschaftsanzeichen

Im vorangegangenen Abschnitt haben wir erklärt, warum es in den ersten Wochen der Schwangerschaft zu Verwechslungen von Symptomen eines PMS mit Symptomen einer Schwangerschaft kommen kann. Es gibt eine ganze Liste von Anzeichen, die durch beide Dinge ausgelöst werden können, aber nicht müssen. Deshalb gelten sie als unsichere Anzeichen.

Neben den unsicheren Anzeichen einer Schwangerschaft gibt es auch wahrscheinliche Anzeichen, die in Kombination schon recht sicher auf eine Schwangerschaft deuten lassen. Aber auch sie sind nicht eindeutig. Erst die sicheren Anzeichen bringen Klarheit. Im Folgenden stellen wir alle Anzeichen vor.

Das sind unsichere Schwangerschaftsanzeichen

  • Ziehen und Krämpfe im Unterleib
    Dies kann, muss aber nicht ein Symptom der Einnistung sein. Es könnte sich auch um einen verspäteten Mittelschmerz handeln oder aber eine Folge des steigenden Progesteronspiegels nach dem Eisprung sein. Denn ganz gleich ob schwanger oder nicht, wird in den ersten Tagen nach dem Eisprung vorsorglich Gebärmutterschleimhaut aufgebaut.
  • Leichte Schmierblutung
    Auch eine leichte Schmierblutung kann zum Zeitpunkt der Einnistung auftreten, also etwa eine Woche vor dem üblichen Einsetzen der Regel. Nämlich dann, wenn sich die Zellen der Eihülle mit denen der Gebärmutter verbinden. Schmierblutungen können aber auch zum Zeitpunkt des Eisprungs oder bei hormonellen Störungen auftreten.
  • Ziehen in den Brüsten
    Dieses Symptom ist auf den hohen Progesteron-Spiegel zurückzuführen. Ein paar Tage nach dem Eisprung ist es noch bedeutungslos, da man nicht sicher sein kann, ob die Eizelle befruchtet wurde oder nicht, denn Progesteron wird so oder so produziert. Wenn das Ziehen jedoch anhält und stärker wird, die Empfindlichkeit der Brustwarzen zunimmt und dazu die Regelblutung ausbleibt, wird eine Schwangerschaft immer wahrscheinlicher. Progesteron sorgt mit fortschreitender Schwangerschaft unter anderem dafür, dass die Brüste auf die Milchproduktion vorbereitet werden.
  • Rückenschmerzen
    Viele Frauen leiden vor Beginn ihrer Regelblutung unter Schmerzen im unteren Rückenbereich. Dies kann aber auch ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein.
  • Müdigkeit
    Viele Schwangere klagen gerade in den ersten Wochen und Monaten der Schwangerschaft über bleierne Müdigkeit. Dies liegt zum einen daran, dass sich der Körper mit der veränderten Hormonlage anfreunden muss. Zum anderen liegt durch die Umbaumaßnahmen und das rasche Wachstum des Embryos ein erhöhter Nährstoffbedarf vor. Extreme Müdigkeit kann also durchaus ein Schwangerschaftsanzeichen sein, kann aber auch nur ein Symptom von PMS sein. Da übergroße Müdigkeit auch ein Zeichen einer Anämie (Blutarmut) sein kann, sprich am besten mit deinem Arzt darüber!
  • Empfindsamkeit
    Stimmungsschwankungen und Reizbarkeit treten bei einigen Frauen oft zwischen Eisprung und einsetzender Periode auf. Sie können aber durchaus auch für eine Schwangerschaft sprechen, vor allem wenn du sonst nicht darunter leidest.
  • Ausfluss
    Viele Frauen nehmen während und nach erfolgter Einnistung vermehrt Ausfluss wahr. Dies hat mit den Schleimaufbau und den Umbauprozessen in der Gebärmutter zu tun.
    Ausfluss kann aber auch immer ein Zeichen von Infektionen sein. Dann riecht er meist unangenehm, ist gelblich oder bräunlich und du solltest dringend zum Arzt gehen. Auch eine vermehrte Bildung von Zervixschleim als Vorbereitung auf den Eisprung kann Ursache von Ausfluss sein. Als Teil der NFP-Methode bietet die Beobachtung der Zervixschleimveränderungen einen guten Anhaltspunkt für die Bestimmung der fruchtbaren Tage.
  • Kopfschmerzen und Schwindel
    Diese beiden Symptome können durchaus von der veränderten Hormonlage in der Frühschwangerschaft kommen. Sie können aber auch Symptome von PMS oder einem nahenden Infekt sein. Die meisten Frauen haben jedoch keine solchen Symptome.
  • Übelkeit und Appetitlosigkeit
    Übelkeit tritt oft aufgrund des steigenden HCG-Spiegels auf. Dieser sorgt dann oft für Morgenübelkeit, aber auch tagsüber und abends sorgt ein flaues Gefühl für Unwohlsein. Man hat keinen Appetit, obwohl man eigentlich Hunger hat. 8 von 10 Schwangeren haben damit zu kämpfen. Die Probleme beginnen meist in der 5.-6. Schwangerschaftswoche und geben sich meist nach den ersten drei Schwangerschaftsmonaten, also etwa in Woche 14.
  • Heißhunger und bestimmte Gelüste
    Wenn der Nährstoffbedarf steigt und bestimmte Nährstoffe fehlen, fordert der heranwachsende Embryo sein Recht. Wir bekommen Heißhunger auf Dinge, die die Mängel schnell wieder ausgleichen sollen.
  • Ekel und Abneigungen
    Wenn plötzlich das Lieblingsessen nicht mehr schmeckt, kann das daran liegen, dass dir diese Speisen eigentlich nicht gut tun und der Embryo andere Dinge gerade dringender benötigt. Viele Schwangere ekeln sich außerdem plötzlich vor Kaffee, Zigarettenrauch oder Ähnlichem. Dies ist eine äußerst praktische Einrichtung der Natur, hilft es doch, schädliche Genussgifte zu vermeiden.
  • Vermehrter Harndrang
    Schon in der Frühschwangerschaft, also ab Schwangerschaftswoche 5-6 kann es zu vermehrtem Harndrang kommen. Der Körper wird besser durchblutet, was zu einer erhöhten Urinproduktion führt. Außerdem sorgt der hohe Progesteronspiegel für eine Entspannung der Blasenmuskulatur.
    Oft auf die Toilette zu müssen, kann aber immer auch ein Anzeichen einer Blasenentzündung sein. Kommt Brennen beim Wasserlassen dazu, geh besser zum Arzt.

Das sind wahrscheinliche Schwangerschaftsanzeichen

  • Ausbleiben der Periode
    Wenn die Regelblutung nicht wie erwartet einsetzt, ist dies das häufigste Anzeichen einer Schwangerschaft. Aber Vorsicht, es kann auch immer wieder einmal zu Hormonverschiebungen kommen, die den Zyklus verlängern. Die Regel setzt dann bis zu zwei Wochen später ein. Frauen, die einen ausgeprägten Kinderwunsch haben, erleben oft solche Verschiebungen. Denn kurioserweise kann der starke Wunsch nach einer Schwangerschaft sogar die Hormone beeinflussen. Ein weiterer Grund, es entspannt anzugehen. Bist du tatsächlich schwanger, markiert die ausbleibende Regelblutung bereits den Beginn des zweiten Schwangerschaftsmonats.
  • Positiver Schwangerschaftstest
    Wenn die Regelblutung ausbleibt und du dich schwanger fühlst, kann nur ein Schwangerschaftstest Klarheit bringen. Schwangerschaftstests sind ab dem Ausbleiben der Regel bei richtiger Anwendung zu 99% zuverlässig. Ist der Test positiv, bist du mit hoher Wahrscheinlichkeit schwanger. Es gibt jedoch auch Fälle, wo aufgrund bestimmter Erkrankungen ein falsch positives Ergebnis angezeigt wird. Daher ist ein Anschlusstermin beim Frauenarzt eine immer gute Idee. Dieser wird dich untersuchen und ebenfalls einen Test durchführen. Ab der 5.-6. Schwangerschaftswoche kann er die Fruchthöhle mittels Ultraschall nachweisen.
  • Anhaltende Hochlage der Basaltemperatur
    Frauen, die sich mit natürlicher Familienplanung (NFP) auseinandergesetzt haben und ihre Aufwachtemperatur (Basaltemperatur) kennen, haben noch ein weiteres Indiz an der Hand, das eine Schwangerschaft bestätigen kann. Denn die Basaltemperatur bleibt bei eingetretener Schwangerschaft in „Hochlage“, statt wie sonst zum Einsetzen der Regel wieder abzusinken.
    Dennoch kann auch dieser Zustand immer von etwas anderem, wie zum Beispiel einem Infekt ausgelöst werden, und ist für sich allein gesehen nicht ausreichend.

Das sind sichere Anzeichen einer Schwangerschaft

  • Nachweis der Fruchtblase/des Embryos mittels Ultraschall
    Wenn eine Frau denkt schwanger zu sein, führt der nächste Gang meist zum Gynäkologen. In den ersten Schwangerschaftswochen kann auch dieser jedoch nur einen Schwangerschaftstest durchführen und eine hoch aufgebaute Gebärmutterschleimhaut bestätigen. Ist die Schwangerschaft schon weit genug fortgeschritten, etwa ab der 5.-6. Schwangerschaftswoche, ist es möglich, die Fruchtblase und vielleicht sogar schon das darin befindliche Embryo mithilfe von Ultraschall sichtbar zu machen.
  • Nachweis/Hören der Herztöne des Embryos
    Ab Schwangerschaftswoche 7-8 kann der Arzt im Ultraschall das schlagende Herz sehen und die Herztöne hörbar machen. Meist ist das der Punkt, an dem Frauen ihre Schwangerschaft erst richtig bewusst wird. Ab etwa der 12. Schwangerschaftswoche kann auch eine Hebamme die Herztöne mithilfe eines Doptons (Fetaldoppler) überprüfen.
  • Spürbare Kindsbewegungen und fühlbare Kindsteile durch die Bauchdecke
    Im 5. Schwangerschaftsmonat, nämlich etwa ab Schwangerschaftswoche 20, lassen sich erste Kindsbewegungen durch die Bauchdecke wahrnehmen. Nun ist es auch möglich, den Fötus zu ertasten. Dies macht am besten eine Hebamme oder der Frauenarzt.

Schwangerschaftsanzeichen – welches ab wann?

In den vergangenen Kapiteln haben wir dir die möglichen Anzeichen einer Schwangerschaft bereits vorgestellt. Nachfolgend findest du noch einmal eine übersichtliche Auflistung aller Symptome.

Anzeichen einer SchwangerschaftAb wannArt des Symptoms
Ziehen im Unterleibab 7.-10. Tag nach Eisprungunsicher
Schmierblutung7.-10. Tag nach Eisprungunsicher
Ziehen in den Brüstenrelevant erst ab Ausbleiben der Regelunsicher
Rückenschmerzenab Einnistung möglichunsicher
Müdigkeitab Einnistung möglichunsicher
Ausflussab Einnistung möglichunsicher
Kopfschmerzenab Einnistung möglichunsicher
Gelüsteab Einnistung möglichunsicher
Ekelab Einnistung möglichunsicher
Empfindsamkeitab Schwangerschaftswoche 5-6unsicher
Übelkeitab Schwangerschaftswoche 5-6unsicher
Harndrangab Schwangerschaftswoche 5-6unsicher
Ausbleiben der Periodeetwa 12-16 Tage nach dem Eisprungwahrscheinlich
Positiver SchwangerschaftstestAb dem Ausbleiben der Regelwahrscheinlich
Anhaltende Temperaturhochlage18 Tage ab Beginn der Hochlagewahrscheinlich
Fruchtblase im Ultraschallab Schwangerschaftswoche 5-6sicher
Herztöneab Schwangerschaftswoche 7-8sicher
Kindsbewegungenab Schwangerschaftswoche 20sicher

Der Schwangerschaftstest ist negativ – mögliche Gründe

Du fühlst dich schwanger, der Test war aber negativ? Dies kann verschiedene Gründe haben. Vielleicht hast du einfach zu früh getestet oder bei der Anwendung einen Fehler gemacht? Warte einfach noch ein paar Tage ab und teste dann erneut. Wenn du ab dem Ausbleiben der Regelblutung testest, sind Schwangerschaftstests zu 99% zuverlässig. Vorher kann es zu falsch negativen Ergebnissen kommen, weil die HCG-Konzentration im Urin einfach noch nicht ausreicht. Bedenke auch, dass es sein kann, dass die Schwangerschaft noch jünger ist, als du glaubst, weil der Eisprung eventuell doch später stattfand als gedacht.

Wenn du lang genug gewartet hast und der Test dennoch negativ ist, kommen unter anderem folgende Gründe in Frage:

Kürzlich abgesetzte Pille

Wenn bisher hormonell verhütet wurde, braucht der Körper nach dem Absetzen der Hormone manchmal etwas länger, um wieder in ein hormonelles Gleichgewicht zu finden. Bei manchen Frauen geht es ganz schnell, bis alles wieder reibungslos funktioniert. Bei anderem dauert es bis zu anderthalb Jahren, bis ihr Zyklus wieder normal vonstatten geht. Manchmal kommt es zu Zyklusbeschwerden, die du vorher gar nicht kanntest. Diese können durchaus mit Schwangerschaftsanzeichen verwechselt werden.

PMS

Das prämenstruelle Syndrom, kurz PMS, trifft viele Frauen in unterschiedlicher Ausprägung. Die Symptome können vielfältig sein. Sowohl körperliche als auch seelische Beschwerden können auftreten, die den betroffenen Frauen das Leben vor dem Einsetzen der Periode nicht besonders leicht machen. In verschiedenen Lebensphasen kann es immer wieder zu Änderungen im Zyklus kommen, weshalb plötzlich Beschwerden auftreten, die vorher nicht da waren und andere verschwinden, als hätte es sie nie gegeben.

Symptome eines PMS können schon 14 Tage vor dem Einsetzen der Regel auftreten. Oft erreichen sie ihren Höhepunkt bei Regelbeginn und verschwinden dann in den ersten Tagen der Regelblutung. Weil sie ebenfalls durch Hormone ausgelöst werden, gleichen sie oft den Symptomen einer Schwangerschaft. Mögliche PMS-Symptome sind unter anderem:

  • Spannungsgefühl in den Brüsten
  • Reizbarkeit
  • Depressive Zustände
  • Bauchschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Heißhungerattacken

Die hormonelle Schieflage

Wenn die Hormone aus dem Gleichgewicht sind, kann es ebenfalls zu typischen Schwangerschaftssymptomen kommen, ohne dass eine Schwangerschaft vorliegt. Durch die veränderte Hormonlage verlängert sich oft der Zyklus.
Es gibt so einige Faktoren, die eine Verschiebung der Hormone begünstigen. Dazu gehören unter anderem:

  • anhaltender Stress
  • ein unerfüllter, übergroßer Kinderwunsch
  • eine ungesunde Ernährung und Übergewicht
  • Schilddrüsenerkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCO = Zysten am Eierstock)

Wenn deine Zyklen plötzlich sehr lang oder sehr unregelmäßig sind, stell dich am besten beim Frauenarzt vor. Dieser wird behandlungsbedürftige Ursachen ausschließen können oder bei Bedarf Gegenmaßnahmen einleiten. Mit einer gesunden Lebensweise und einer guten Portion Gelassenheit kannst du ebenfalls dazu beitragen, deinen Hormonhaushalt wieder zu regulieren.

Fazit

Wenn du zehn Frauen fragst, welche Schwangerschaftsanzeichen sie hatten, wirst du zehn verschiedene Antworten erhalten. Denn die Symptome ganz zu Anfang einer Schwangerschaft sind bei jeder Frau verschieden. Einige spüren gar nichts, bis die Regel ausgeblieben ist. Andere erkennen schon ganz leichte Anzeichen, weil sie darauf gewartet haben. Eine Verwechslung mit PMS-Symptomen ist jedoch gerade in den erst Wochen sehr leicht. Erst wenn du mehrere ungewöhnliche Anzeichen an dir feststellst und noch dazu die Regelblutung ausbleibt, kannst du halbwegs sicher sein, dass du schwanger bist. Aber nur ein Schwangerschaftstest und der Gang zum Frauenarzt kann wirklich Klarheit bringen. Wir wünschen dir viel Glück!

Meine zehn Frühschwangerschaftsanzeichen / Schwangerschaft / erstes Trimester von Eveleen's World

Hast du weitere Fragen zum Thema „Schwangerschaftsanzeichen“? Dann schreib uns einen Kommentar!

Weitere Artikel zum Thema Kinderwunsch

Mehr Elterngeld erhalten
Mehr Elterngeld erhalten

Bitte bewerte diesen Beitrag: 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 4,16 von 5 Sternen - Insgesamt 19 Bewertungen
Loading...
Das könnte dir auch gefallen

Hinterlass einen Kommentar

Hinweis: Wir bekommen täglich etwa 50 Kommentare mit Fragen zum Elterngeld. Aus zeitlichen Gründen können wir diese individuellen Anfragen leider nicht beantworten. Unser Elterngeld-Onlinekurs wird von einem Expertenteam betreut. Bitte buche den Kurs, wenn du individuelle Fragen zum Elterngeld hast. Hier geht's zum Kurs.