Nebenkosten reduzieren – Tipps zum Geld sparen im Haushalt

Monat für Monat geht ein großer Teil des verfügbaren Einkommens durch die störenden Nebenkosten verloren. Entsprechend groß ist das finanzielle Potenzial, welches mit gezielten Einsparungen in diesem Bereich verbunden ist. Wir wollen in diesem Artikel die wichtigsten Tipps unter die Lupe nehmen, mit denen sich die Nebenkosten wirksam und langfristig reduzieren lassen.

Die Stromkosten optimieren

Die steigenden Energiepreise der letzten Jahre waren maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Stromverbrauch zu einem Hauptfaktor unter den Nebenkosten geworden ist. Viele Haushalte lassen zudem die praktischen Möglichkeiten der Optimierung ungenutzt. Dabei wäre es zum einen möglich, durch den Wechsel des Stromanbieters viel Geld zu sparen (zum Strompreisvergleich). Mit unserem Vergleichsrechner kannst du dir in kurzer Zeit einen Eindruck über den Markt verschaffen.

Ebenso wichtig ist auf der anderen Seite ein niedriger Verbrauch. Dazu ist es wichtig, dass die oft genannten Grundregeln im Umgang mit Strom eingehalten werden. Wer seine Geräte vollständig ausschaltet, den Stand-by Modus nicht beansprucht und beim Verlassen eines Raums auch das Licht ausschaltet, geht einen großen Schritt in die richtige Richtung. Weiterhin lohnt es sich bei der Anschaffung neuer Geräte, auch die Energieeffizienz zu einem Kriterium für die Auswahl zu machen. Auf diese Weise sinken die laufenden Kosten, was unter Umständen auch einen etwas höheren Kaufpreis rechtfertigt. Ein paar spannende Tipps gibt es hier.

Richtiges Heizen und Lüften

Mieter haben oft das Nachsehen, was zum Beispiel das günstige Heizen anbelangt. Dies liegt daran, dass sie auf die Energieträger zurückgreifen müssen, die vor Ort angeboten werden. Ein sparsamer Umgang mit Wärme und eine gute Isolierung der eigenen vier Wände sind allerdings unverzichtbar, um die Nebenkosten im Zaum zu halten. Wie viel Potenzial noch in diesem Bereich schlummert, ist in der Praxis allerdings sehr unterschiedlich. Wer sein Wohnzimmer gerne im Winter auf warme 25 Grad Celsius bringt, um im T-Shirt die Zeit genießen zu können, hat in der Regel ein besonders hohes Potenzial.

Zum anderen spielt das richtige Verhalten auch beim Lüften der Räume eine zentrale Rolle. Dieses ist einerseits essenziell, um eine hohe Luftfeuchtigkeit und die damit in Verbindung stehende Bildung von Schimmel zu verhindern. Auf der anderen Seite sollten die Fenster nicht dauerhaft gekippt werden, da dies im Winter einen zu hohen Energieverlust mit sich bringt. Besser ist ein kurzes aber intensives Stoßlüften von wenigen Minuten, das mehrmals pro Tag durchgeführt wird.

Die Nebenkostenabrechnung prüfen

Der Zeitpunkt, an dem sich die Bilanz der Nebenkosten besonders deutlich niederschlägt, ist natürlich die Nebenkostenabrechnung. Hier ist es einerseits wichtig, die einzelnen Posten ganz genau unter die Lupe zu nehmen. Gerade bei professionellen Vermietern, die viele Wohneinheiten zu verwalten haben, können sich in diesem Bereich Fehler einschleichen. Die Nebenkostenabrechnungs-Frist, um Einsprüche geltend machen zu können, liegt in Deutschland bei 30 Tagen. Dementsprechend lohnt es sich, das Thema nicht auf die lange Bank zu schieben, sondern noch während der Nebenkostenabrechnungs-Frist zu prüfen, ob alle Posten stimmen.

Weiterhin wissen viele Haushalte nicht, dass sie ihre Nebenkostenabrechnung von der Steuer absetzen können. Dies gilt besonders für den Bereich der haushaltsnahen Dienstleistungen. Kosten für den Hausmeister, aber auch die Aufwendungen für die Pflege der Außenanlagen, die Rechnungen für Handwerker und für Hausreinigungsarbeiten können abgesetzt werden. Gleiches gilt übrigens für die Wartungskosten für das Haus oder die Wohnung. Je nach Höhe des Einkommens ist auch damit ein zentraler finanzieller Mehrwert verbunden.

Automatisiert sparen und anlegen

Doch was können Haushalte nun mit der Summe machen, welche auf diese Weise eingespart wird? Zum einen ist es wichtig, das Geld wirklich auf die Seite zu legen. Am besten gelingt dies mit einem automatisierten System. Per Dauerauftrag kann ein selbst gewählter Betrag auf ein separates Sparkonto überwiesen werden. Auf diese Weise ist dafür gesorgt, dass die Ersparnisse nicht mehr angetastet oder von anderen laufenden Kosten verschlungen werden.


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