Kreditkarten Vergleich 2018

Beste kostenlose Kreditkarte im Vergleich ermittelt

Das Wichtigste in Kürze

  • Kreditkarten ohne Zusatzkosten sind in breiter Auswahl verfügbar
  • Häufig bieten solche Karten umfangreiche kostenfreie Extras an
  • Eine kostenlose Kreditkarte ist als Visa- oder Mastercard zu bekommen
  • Mit solchen Karten sparst du im alltäglichen Zahlungsverkehr
  • Zusatzkosten im üblichen Rahmen können etwa bei Überziehung anfallen
  • Die Mehrzahl der günstigen Anbieter sind Direktbanken
  • Für manche kostenfreie Kreditkarten sind Vorgaben zu erfüllen
  • Grundsätzlich liegen die Unterschiede in den fehlenden Kosten

Immer wieder gibt es Diskussionen um die Abschaffung des Bargelds. Für die Bezahlung von Waren oder Dienstleistungen im Internet verwenden wir bereits alternative Zahlungsmittel. Neben verschiedenen Varianten wie PayPal oder Bankeinzug stellt die Kreditkarte ein beliebtes und bequemes Zahlungsmittel dar. Aus unserem Alltag ist sie kaum mehr wegzudenken.

Allerdings fallen für viele Kreditkarten Nebenkosten an, die dir dein Anbieter berechnet. Unser aktueller Vergleich belegt allerdings, dass es auch ohne geht. In unserem Kreditkarten Vergleich findest du eine Auswahl an Karten, für die keinerlei Gebühren anfallen und die dir alle gängigen Vorteile für den bargeldlosen Zahlungsverkehr bieten. Finde heraus, welche kostenlose Kreditkarte am besten zu dir passt und spare damit bares Geld.

Wo bei Kreditkarten Kosten entstehen

Die Anbieter von Kreditkarten erheben in aller Regel Gebühren für ihre Dienstleistungen. Damit du nahezu überall Geld abheben oder weltweit schnell bezahlen kannst, wirst du selbst auch zur Kasse gebeten. Mitunter stehen dir dafür auch Funktionen bereit, die du überhaupt nicht oder nur selten benötigst. Bei den meisten Anbietern werden dir über die Jahresgebühr hinaus weitere Kosten in Rechnung gestellt. Diese lassen sich umgehen, indem du beispielsweise eine Kreditkarte nutzt, die nicht über deine Hausbank und das dortige Girokonto abgerechnet wird. Verschiedene Anbieter, wie etwa Direktbanken, bieten das Plastikgeld nicht nur kostenfrei an, sondern leisten auch einen identischen Service wie jede andere klassische Bank. Unser Kreditkarten Vergleich liefert dir eine Übersicht darüber, welche Leistungen du bei den Karten kostenlos erwarten darfst.

Kontoführung

Grundvoraussetzung für die Verwendung von Kreditkarten ist die Existenz eines Kontos im Hintergrund, über das die Ausgaben gedeckt werden. Hier lauert bereits der erste Kostenfaktor, da dir häufig Kosten für die Führung eines solchen Kontos entstehen. Das lässt sich allerdings umgehen, indem du durch die Wahl eines entsprechenden Anbieters auf diesen Aspekt achtest und nach einer kostenlosen Kontoführung Ausschau hältst (siehe Girokonto Vergleich). Solltest du bereits ein Konto bei deiner Bank besitzen, das dich keine Gebühren kostet und mit dem du zufrieden bist, musst du dieses nicht extra auflösen. Es gibt Kreditkartenanbieter, die ihr Angebot mit einem bereits bestehenden Konto verbinden können. Du nutzt dann die Vorteile einer kostenlosen Kreditkarte und erteilst dem Anbieter eine Einzugsermächtigung, mit der er die Ausgaben über die Kreditkarte von diesem Konto einzieht.

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Eröffnungsgebühren

Die Alternative hierzu ist die Eröffnung eines eigenen Kontos, welches nur für deine Kreditkarte genutzt wird. Bei so gut wie allen Anbietern geht das in kürzester Zeit. Lediglich deine Identität und die Bonität sind nachzuweisen. In der Regel lässt sich dies bereits innerhalb eines Werktags bewerkstelligen. Auch bei einer solchen Eröffnung solltest du darauf achten, dass keinerlei Bearbeitungs- oder Bereitstellungskosten anfallen. Erkundige dich darüber hinaus auch nach möglichen Gebühren, die für Monats-, Jahres- oder Quartalsabschlüsse fällig werden können. Diese liegen dann meist im kleinen Euro-Bereich, sind für eine kostenlose Kreditkarte oder das dazugehörige Konto aber dennoch vermeidbar.

Welche Funktionen Geld kosten können

Im Allgemeinen zahlst du mit Kreditkarten deine Einkäufe oder hebst damit Bargeld an Automaten ab. Das kann mitunter recht kostenintensiv werden. Gerade wenn es um das Abheben von Geld geht, solltest du darauf achten, welche Kosten dir womöglich im Ausland oder an bestimmten Automaten in Rechnung gestellt wird. Versteckte Gebühren kannst du dann erwarten, wenn du etwa im Ausland an Bargeld gelangen möchtest. Hierbei können Unterschiede zwischen dem EU-Raum und dem außereuropäischen Ausland herrschen.

Shopping oder Barabhebung im Ausland

Nicht selten wird damit geworben, dass eine Barabhebung im Ausland keine Extragebühren mit sich bringt. Prüfe dann, ob dies generell oder nur für gewisse Länder gilt. Du kannst durchaus erwarten, dass dir auch für Fremdwährungen keine Kosten berechnet werden. Bist du häufig auf Reisen und musst Geld in Ländern abheben, die keine Euro-Währung führen, sollte dies gratis geschehen. In einigen Fällen können dir dafür allerdings auch Kosten für die Umrechnung der Währung ins Haus stehen. Geht es also um Schweizer Franken oder US-Dollar, sollte dir deine kostenlose Kreditkarte finanziell nicht zur Last fallen.

Das Gleiche gilt es zu beachten, wenn du in Staaten ohne Euro Einkäufe erledigst. Kaufst du im Urlaubs- oder Reiseland mit der Kreditkarte ein, sollte dein Konto lediglich mit dem Betrag belastet werden, den du im Ausland jeweils zu bezahlen hast. Die Gebühren können dir dabei als kleine Geldbeträge oder als prozentualer Anteil der Zahlungssumme begegnen und lassen sich über eine kostenlose Kreditkarte vermeiden. Selbst wenn du nur selten verreist, solltest du Kreditkarten darauf prüfen, ob dir solche Währungsentgelte für die Umrechnung fremder Währungen in die Euro-Summe entstehen können. In unserem Kreditkarten Vergleich finden du beispielsweise auch Angebotsmodelle, bei denen dich das Abheben von Bargeld weltweit nichts kostet.

Verwendung im Inland

Was für Shoppingtouren sowie das Abheben von Bargeld im Ausland gilt, sollte erst recht in Deutschland eine Selbstverständlichkeit darstellen. Du solltest bei der Vorauswahl deiner möglichen Kreditkarten unbedingt darauf achten, dass dir in beiden Fällen keinerlei Kosten entstehen. Darin unterscheiden sich häufig die verschiedenen Anbieter. Indem du eine kostenlose Kreditkarte nutzen möchtest, bist du in vielen Fällen auf bestimmte Automaten oder Bankenverbunde wie CashPool angewiesen. Allerdings gibt es auch Wettbewerber, die ihre Kreditkarten mit einer sehr großen oder sogar unbegrenzten Automatenwahl anbieten. Zwischen dem kostenfreien Geldabheben an einer begrenzten Auswahl und der Möglichkeit an nahezu allen Automaten bestehen Unterschiede, die du schätzen solltest. DU profitierst von der Einsparung solcher Gebühren spätestens dann, wenn du beispielsweise in einer ländlichen Region an Bargeld kommen willst oder in einer fremden Stadt bist. In diesen Fällen musst du nicht erst aufwendig nach dem geeigneten Automaten einer Partnerbank suchen, sondern kannst den Nächstbesten auswählen und kostenfrei deinen Wunschbetrag ziehen.

Achte online auf Gebühren
Im Großen und Ganzen steht dir bei Onlinegeschäften immer die Option der Zahlung per Kreditkarte zur Verfügung. Auch hierbei können dir Kosten entstehen. Diese sind dann allerdings auf den Online-Händler und weniger den Anbieter deiner Karte zurückzuführen. Zum Beispiel bei Flugbuchungen oder dem Kauf von Konzertkarten kann dies vereinzelt der Fall sein. Bezahle dann besser per Lastschrift, PayPal oder einem anderen Verfahren, für das dir der Verkäufer keine zusätzlichen Gebühren abrechnet.

Kreditkarte vergleichen und Wechseln spart bares Geld

Banken berechnen für ihre Leistungen in jüngster Zeit vermehrt Geld. Neue oder angezogene Gebühren für Kreditkartennutzung oder Kontoführung werden oft damit begründet, dass die Institute unter den momentan vorherrschenden Niedrigzinsen leiden. Dadurch können für dich leicht Kosten auflaufen, die über ein gesamtes Jahr gesehen im dreistelligen Bereich liegen. Andererseits herrscht ein Wettkampf um Kunden, den du zu deinen Gunsten nutzen solltest. Im Werben um immer neue Nutzer unterbieten sich Kredit- und Bankinstitute, um attraktivere Bedingungen zu schaffen. Vorrangig zählen dazu Kostenvorteile, die du über Gratisleistungen bekommen kannst. Dazu gehören eine kostenlose Kreditkartennutzung oder die Bereitstellung eines Kontos ohne Bearbeitungsgebühren.

Durch unseren Kreditkarten Vergleich lassen sich solche Anbieter leicht finden und Geld sparen. Auch wenn manche Angebote lediglich für eine bestimmte Dauer kostenfrei sind lohnt sich das, da du nie langfristig gebunden bist. Der Aufwand des Vergleichens und gegebenenfalls auch ein rechtzeitiger Wechsel zahlt sich so für dich aus. Damit profitierest du von den ständig wechselnden Angeboten, die der Markt hergibt. Binnen eines Jahres können sich Bedingungen und Angebote stark verändern. Dabei sollte es auch keine Rolle spielen, ob der Anbieter eine traditionelle Bank mit etlichen Filialen ist oder es sich um eine Direktbank handelt, die auf reinen Online-Service setzt. Mit etwas Glück kannst du durch den Vergleich auch eine Bank finden, die dir über eine kostenlose Kreditkarte hinaus auch noch einen kleinen Startbonus gewährt, wenn du dort dein neues Konto eröffnen. Achte dabei allerdings immer auch auf das Kleingedruckte wie etwa die Bedingung, dass ein regelmäßiger Geldeingang erforderlich ist.

Visa oder Mastercard?
Du wirst als Inhaber einer Kreditkarte selten bis nie mit dem Anbieter zu tun haben. Visa, Mastercard sowie alle anderen Kreditkartenfirmen bieten ihren Service weltweit und über Lizenz-Banken an. Diese betreuen dich als Kunden und versorgen dich mit den Kärtchen. Zwischen Visa und Mastercard sind Unterschiede nahezu nicht auszumachen. Beide sind rund um die Welt als Zahlungsmittel willkommen und akzeptiert. Die Entscheidung für deine kostenlose Kreditkarte solltest du also abhängig machen vom Gesamtangebot und nicht vom Namen. Andere Anbieter wie etwa Diners Club oder American Express können dagegen weniger empfohlen werden. Hierbei handelt es sich um Direktanbieter, die dir höhere Gebühren und Nebenkosten berechnen. Außerdem werden diese auch global bei Weitem nicht so häufig akzeptiert wie Visa und Mastercard.

Visa- oder Mastercard?

Tipps für die Wahl der richtigen Kreditkarte

Kreditkarten kannst du als erweiterte EC- oder GiroCard ansehen. Der Umfang der Leistungen, die dir eine Kreditkarte liefern kann, ist in der vergangenen Zeit immer weiter gestiegen. Während die GiroCard deines Kontos lediglich zum bargeldlosen Bezahlen sowie Geldabheben nutzt, kannst du auch mit einer kostenlosen Kreditkarte noch von vielen anderen Funktionen profitieren. Dabei unterscheiden diese sich nicht wesentlich von teuren Kreditkarten, denn sobald ein Anbieter eine Neuerung auf dem Markt hat, ziehen die Anderen meist zeitnah nach. Achte bei deiner Kreditkartenauswahl allerdings immer darauf, wo sich unter Umständen Kostenfallen verstecken können und gewichte zusätzliche Funktionen oder Vorteile danach, inwieweit du diese in deinem Alltag überhaupt verwenden wirst. Wichtige Features, die teils inklusive sind oder auch Extrakosten verursachen können, sind in unserem Kreditkarten Vergleich übersichtlich zusammengetragen.

Zahlweise der Rechnungsbeträge

Kreditkarten können sich in der Art ihrer Abrechnung durchaus unterscheiden. Im Grunde macht es dabei keinen Unterschied, in welchen Abständen deine Ausgaben abgerechnet werden. Natürlich immer nur unter der Prämisse, dass dafür keine gesonderten Kosten auf dich zukommen. Zwischen den Kreditkartenanbietern können gewisse Abweichungen bestehen, nach welcher Periode deine Rechnungsbeträge addiert und vom Konto abgezogen werden. Viele werden das in einem vierwöchigen Turnus zum jeweiligen Monatsende erledigen.

Dabei besteht für Sdichie mitunter auch die Gelegenheit, hohe Kartenumsätze in Monatsraten umzulegen. Das bedeutet, dass du zur Begleichung außergewöhnlich hoher Ausgaben die Rückzahlung gestückelt vornehmen kannst, um deinen Kreditrahmen sowie das Referenzkonto nicht allzu sehr zu belasten. Diese Funktion kann ein sinnvolles Extra darstellen, so lange du dich nicht zu sehr daran gewöhnst. Neben dem Risiko einer dauerhaften Verschuldung können dir für eine solche Option auch Kosten entstehen. Nimm diesen Aspekt in deine Überlegungen mit auf und vergleiche danach: fallen Gebühren in diesem Fall an und falls ja, in welcher Höhe? Überlege zudem, ob du diese Funktion überhaupt benötigst. Diese lässt sich bei dem ein oder anderen Anbieter über die Nutzung einer kostenlosen Kreditkarte auch ohne Aufpreis finden.

Im Einzelnen gibt es diese Arten der Abrechnung. Selbstverständlich solltest du dich vor der Entscheidung, welches am besten für deine Bedürfnisse geeignet ist, über die möglicherweise anfallenden Kosten informieren.

1. Charge-System:

Auf diesem Weg werden die Abbuchungen von deinem Konto einmal im Monat vorgenommen. So lange du darauf achtest, dass bis zum Abbuchungszeitpunkt am Monatsende dein Konto wieder genügend Geld aufweist, kannst du dadurch sogar an eine Art Kurzzeitkredit gelangen. Indem du mehr ausgibst als dir aktuell zur Verfügung steht, erleidest du keinerlei Nachteile. Dafür solltest du deine Finanzen allerdings gut im Griff haben und rechtzeitig vor Einzug der gesamten Ausgaben der Kreditkarte dein Konto ausreichend aufladen. Anderenfalls drohen dir aufgrund der Überziehung Zinskosten. Dass deine Ausgaben mit der Kreditkarte über vier Wochen zusammengefasst und zum Ende eines Monats gebündelt abgebucht werden, ist bei den meisten Anbietern von Kreditkarten gängige Praxis.

2. Revolving-Version:

Über diese Methode ist dir die Ratenzahlung der Kartenumsätze gestattet. Wie erwähnt, gilt es dabei einige Kriterien zu beachten, die zwischen den Anbietern durchaus abweichen können. Zum einen solltest du dich vorab über möglicherweise entstehende Kosten informieren. Diese können sich über die gestückelte Rückzahlung größerer Belastungen deiner Kreditkarte ergeben. In manchen Fällen sind diese höher als bei Ratenkrediten oder auch dem Dispo deines Girokontos. Andere Anbieter verlangen nichts oder haben diese flexible Rückzahlung bis zu einem bestimmten Zeitraum ohne Mehrkosten im Portfolio. Zum anderen solltest du dir auch über die Rückzahlungsmodalitäten im Klaren sein – also ob du die Raten selbst anweisen musst oder sich der Anbieter darum kümmert. Nicht zuletzt gilt hierbei die Warnung vor dem Risiko der Überschuldung, da du durch das Revolving-Modell leichter den Überblick verlieren kannst.

3. Debit-Methode:

Hiermit behältst du den Echtzeit-Überblick. Deine Kreditkartenausgaben werden direkt oder zumindest innerhalb weniger Tage vom Referenzkonto abgebucht. Je nach Vereinbarung mit deinem Kreditkartenanbieter kannst du bei diesem Verfahren deine Karte überziehen oder als reine Prepaid-Version einsetzen. Dann ist dein Budget tatsächlich davon abhängig, wie viel du zuvor auf das mit der Kreditkarte verbundene Konto eingezahlt hast. Als zuverlässiger Kunde ist eine Überziehung im gewissen Rahmen selten problematisch, verursacht allerdings Kosten. Zu bedenken gilt bei diesem Modell allerdings die begrenzte Einsatzfähigkeit. Unter Umständen wirst du über eine solche kostenlose Kreditkarte schwerer ein Hotelzimmer oder einen Mietwagen buchen können.

Halte den Kreditrahmen ein

Was den Kreditrahmen betrifft, solltest du gleich mehrere Aspekte im Auge haben. Zunächst werden dir bei so gut wie allen Anbietern Möglichkeiten eingeräumt, diesen auszunutzen und zu überziehen. Bei einer solchen Belastung deines Referenzkontos werden dir Zinsen berechnet. Das ist vergleichbar mit der Überziehung des Girokontos und kann im Grunde wie ein kleiner Kredit betrachtet werden. Der Unterschied liegt bei dieser Thematik darin, dass sich solche finanziellen Belastungen wiederum von Anbieter zu Anbieter unterscheiden. Zudem wird meist ein höherer Überziehungszins fällig, als das im Schnitt bei dem einfachen Dispo des Girokontos der Fall ist.

Beachte daher in unserem Kreditkarten Vergleich auch deswegen die bei den jeweiligen Anbietern gültige Zinslast, mit der du bei der Überschreitung des Rahmens rechnen musst. Überdenke, inwieweit du überhaupt einen Rahmen benötigst und im akuten Fall einer Überziehung Anschaffungen nicht in den nächsten Monat verlegen kannst. Um dir von vornherein Überziehungszinsen zu ersparen, lohnen solche Gedanken immer. Eine Begrenzung des Kreditrahmens stellt eine passende Option dar, die du dir für dein Kreditkartenkonto sichern kannst. Mit den Anbietern von Kreditkarten lässt sich auch vereinbaren, dass du freiwillig auf die Möglichkeit einer Überziehung und damit generell auf einen Kreditrahmen verzichtest. In jedem Fall solltest du vorab über die möglichen Extrakosten Bescheid wissen und deinen Kreditrahmen im Verhältnis zu deinem Einkommen und den finanziellen Gegebenheiten anpassen können.

Schau nach der Guthabenverzinsung

Da dir im Regelfall Zinsen bei der Überziehung des Kreditkartenrahmens berechnet werden, solltest du im umgekehrten Szenario auch solche erhalten. Das wird normalerweise nicht sonderlich viel sein, allerdings zählt das als vorteilhaftes Argument in deinen Vergleich mit hinein. Wenn du deine Kreditkarte mit Bedacht verwenden, solltest du innerhalb deiner Finanzverhältnisse bleiben und selten oder gar nicht das Limit überschreiten. Dann kann die Guthabenverzinsung das Zünglein an der Waage darstellen. Vergleiche daher die erzielbaren Zinsen, die dir das verbleibende Geld auf dem Referenzkonto deiner Karte einbringen kann. Solche Angebote sind verfügbar, wobei festzustellen ist, dass sich in Zeiten besonders geringer Zinssätze dadurch keine nennenswerten Reichtümer ansparen lassen. Zu einer kompletten Abwägung, für welche kostenlose Kreditkarte du dich am Ende entscheidest, darfst du die Verzinsung deines bestehenden Guthabens also nicht ganz außer Acht lassen.

Rabatte über Kreditkarten

Bei immer mehr Kreditkarten gibt es einen Mehrwert, wenn du sie für Buchungen oder Zahlungen einsetzt. Diese können sich je nach Anbieter beispielsweise bei einer Urlaubsreise rentieren. Es gibt Angebote, durch die du eine günstigere Reiseversicherung erhältst oder in den Genuss anderer Leistungen in diesem Zusammenhang gelangen kannst. Denkbar ist dasselbe Rabattmodell auch beim Tanken oder der Buchung von Flügen, Mietwagen und Hotels bestimmter Anbieter. Auf den regulären Preis erhältst du beim Einsatz mancher Kreditkarten einen geringen Nachlass. Solche ergeben sich über die Kooperation von Unternehmen und Kreditinstituten und dienen zunächst dem Marketing. Allerdings kannst du darüber wieder Kosten einzusparen und bei der ein oder anderen Kreditkarte Vorteile auszunutzen, die ohne Aufpreis inklusive sind.

Eine mittlerweile weitverbreitete Möglichkeit stellt dabei auch das Sammeln von Rabattpunkten dar, die du dir beim Einkauf in bestimmten Märkten sichern kannst. Das betrifft auch etliche Online-Versandhäuser, wie das Beispiel Cashback verdeutlicht.

Mit jedem Einkauf lassen sich auf diese Art Prämienpunkte sammeln, die du ab einer gewissen Anzahl dann in attraktive Gutscheine oder Sachprämien eintauschen kannst. Angebote dieser Art variieren nicht nur von Anbieter zu Anbieter, sondern können auch zeitlich begrenzt oder erst ab einer bestimmten Nutzungsintensität der Kreditkarte gelten. Nähere Informationen dazu kannst du ebenfalls unserem Kreditkarten Vergleich entnehmen. Wenn du für deine nächste kostenlose Kreditkarte auch den Aspekt der möglichen Rabatte im Hinterkopf hast, lassen sich also weitere Vorteile nutzen.

Auswirkungen bestehender Mitgliedschaften

Ähnlich kannst du profitieren, wenn du bestimmte Mitgliedschaften und Verträge hast. Denkbare Modelle sind zum Beispiel dein Vertrag bei einem Mobilfunkanbieter oder die Mitgliedschaft im Automobilclub. Das kann sich dann durch die jeweilige Kooperation nach beiden Seiten auswirken. Etwa in der Form, dass sich ein bestimmter Umsatz mit der Kreditkarte positiv auf deine Handy- und Internetnutzung niederschlägt oder dir ein Upgrade beim Automobilclub als Inhaber einer bestimmten Kreditkarte zusteht. Auch die bloße Nutzung einer solchen Karte kann dir in Kombination mit anderen Verträgen Vorteile einbringen, die sich auf dein Referenzkonto auswirken. Viele Kreditkarten sind heutzutage nicht mehr nur ausschließlich über Banken zu bekommen, sondern werden als Erweiterung zu bestehenden Mitgliedskarten angeboten. Denke in diesem Zusammenhang beispielsweise an die BahnCard oder den ADAC-Ausweis, die sich auf diese Art und Weise bereits als Zahlungsmittel etabliert haben.

Das gilt bei Verlust und Sperre der Karte

Einen besonders wichtigen Vorteil besitz du mit deiner kostenlose Kreditkarte dann, wenn der Anbieter dir im Schadensfall schnell zur Seite steht. Das gilt speziell für Missbrauchsfälle oder Verlust der Karte. Hierbei sind durch die Bank weg alle Anbieter sehr kulant und lassen dich im Schadensfall nicht ohne Weiteres im Regen stehen. Jedoch gelten bei einigen Kreditkartenanbietern Selbstbeteiligungen, solltest du ein Opfer von Datenmissbrauch werden. Entsprechend wirst du dich unter Umständen dann mit einer geringen Summe am Schaden beteiligen müssen. Die Vorgaben variieren allerdings auch hier und du kannst durchaus Kreditkarten finden, die dich mehr oder weniger belasten. Sollten auf deine Karte Einkäufe getätigt werden, die nachweislich nicht von dir stammen, musst du das immer unverzüglich melden. Deine Karte wird dann gesperrt und du bekommst den finanziellen Schaden ersetzt. Bei Sperrung und Rückzahlung solltest du dich vorab über die dir entstehenden Kostenregelungen informieren. Diese erstrecken sich in manchen Fällen zwischen einem komplett kostenfreien Service bis hin zu geringeren dreistelligen Beträgen, mit denen du selbst einstehen musst.

Hinzu kommt im Falle eines Verlusts oder Diebstahls das Prozedere um den Ersatz der Kreditkarte. Auch an dieser Stelle solltest du dich kundig machen, welche Kosten dir dabei entstehen können. Gerade auch Direktbanken als Kreditkartenanbieter gehen in solchen Fällen mit großer Kulanz vor und berechnen dir keine oder moderate Gebühren für die Ausstellung und Versendung einer neuen Karte. Was unter keinen Umständen zutrifft ist der Glaube, dass solche Kreditkartenanbieter sich in Sachen Service nicht mit klassischen Banken messen lassen können. Zwar verzichten Direktbanken auf die altbekannten Kundenberater am Schalter von Filialen, aber dir steht jederzeit ein fachkundiger Mitarbeiter telefonisch oder per Online-Chat zur Verfügung.

Der Vorteil einer Partnerkarte

Über eine zweite Kreditkarte, die beispielsweise deinem Partner zur Verfügung steht, kannst du einen weiteren Kostenvorteil erhalten. So wie du über deine kostenlose Kreditkarte von Nutzungsbedingungen und Serviceleistungen profitierst, kann das über eine Zweitkarte auch der Partner machen. In der Regel wird für die Ausstellung eine einmalige Gebühr fällig, die sich aber auch durch gezieltes Vergleichen vermeiden lässt. Die Abwägung, dafür eventuell einmalige 10 Euro Bearbeitungsgebühr zu bezahlen, allerdings danach an etlichen Stellen Geld einzusparen, bleibt deiner eigenen Prioritätensetzung überlassen.

Alternativ zur Partnerkarte kann es sich allerdings auch über ein anderes Modell lohnen: darauf zu verzichten und deinen Partner stattdessen zu werben. Bei den meisten Anbietern erhältst du für das Werben neuer Kunden eine Prämie in Form von Gutscheinen, Geld oder Geschenken. Vorteil: Jeder verwaltet sein eigenes Konto und hat die eigenen Finanzen klar im Blick.

Dein Nutzungsverhalten entscheidet

Wie bei allen Vertragsabschlüssen sollte ein besonderes Augenmerk dem Kleingedruckten gelten. Nicht jedes zunächst kostenlose Angebot bringt dieselben Nutzungsbestimmungen mit sich, wie unser Kreditkarten Vergleich belegt. Diese Bedingungen können sich sogar stark voneinander unterscheiden. Um wirklich alle Vorteile auszuschöpfen, vergleich diese am besten mit deinem Umgang im Alltag. Hinterfrage, ob eventuell vorgeschriebene Mindestumsätze für dich überhaupt realistisch sind. Hast du vor, pro Monat mindestens 5 mal am Automaten Geld abzuheben, wenn das eine der Bedingungen sein sollte oder kaufst du so häufig online ein, wie es für das Angebot erforderlich ist?

Vereinzelt entpuppen sich vermeintlich günstige Angebote als relativ teuer, sobald bestimmte Auflagen vom Inhaber nicht eingehalten werden. Das kann etwa auch durch die Bestimmung erfolgen, wonach ein bestimmter Betrag pro Monat auf dem Konto der Kreditkarte eingehen muss oder du umgekehrt lediglich 3 mal pro Monat gebührenfrei überall Geld abheben kannst, bevor dafür dann doch Kosten entstehen. Daher solltest du es an dieser Stelle ganz genau nehmen, bevor du eine falsche Kreditkarte aussuchst.

Deine Checkliste

Zur verbesserten Übersicht haben wir die erwähnten Vorteile für dich nach der Wichtigkeit nochmals kompakt aufgelistet. Diese Aufstellung ist rein subjektiv – viel wichtiger sollte sein, dass diese Vorteile eine kostenlose Kreditkarte nicht zusätzlich teurer werden lassen. Die Gewichtung der Aspekte im Einzelnen bleibt selbstverständlich dir selbst überlassen, wenn du unseren Kreditkarten Vergleich betrachtest.

Sehr wichtig

  • Verlust und Sperre: Dabei ist schneller und zuverlässiger Service gefragt – wie auch das Ausstellen einer Ersatzkarte sollte das möglichst gratis sein.
  • Keine Gebühren: Dir sollten sowohl bei der Barauszahlungen am Automaten, wie auch bei der Bezahlung von Rechnungen weltweit keine Extrakosten entstehen.
  • Nutzungsverhalten: Vorgeschriebene Umsatzziele oder Mindesteinzahlungen einhalten, da ansonsten Zusatzkosten drohen.
  • Kreditrahmen: Dieser sollte den realistischen Verhältnissen entsprechen und keine unnötigen Extrakosten (z.B. durch Überziehung) verursachen.

Wichtig

  • Zahlweise der Kartenumsätze: Beträge sollten ohne Aufpreis entweder flexibel oder monatlich vereinbar sein. Übersichtlichkeit bewahrt vor Schulden.
  • Bereitstellung Partnerkarte: Im optimalen Falle zum Nulltarif und zu den gleichen Konditionen erhältlich.
  • Rabatte: Können über Mitgliedschaften oder andere Verträge Rabatte einbringen (z.B. beim Tanken, Reisebuchungen oder Versicherungstarifen).

Nicht wichtig

  • Kontaktloses Bezahlen: Ermöglicht bequemes Bezahlen bis zu einer gewissen Summe, kann allerdings auch leicht missbraucht werden.
  • Design der Karte: Ist für den Nutzen einer kostenlosen Kreditkarte absolut irrelevant.

Verzicht auf Schufa
Eine kostenlose Kreditkarte lässt sich auch bei schlechtem Schufa-Score und ohne Mindestgehaltseingang bekommen. Hierzu bieten manche Anbieter eine sogenannte Prepaid-Version an, deren Bezugskonto im Voraus ein Plus aufweisen muss. So lassen sich nur Beträge per Kreditkarte begleichen, die auch durch das Guthaben gedeckt sind. Für Einsteiger ist dieses Modell ebenso gut geeignet wie für Nutzer, die sich vor Schulden schützen wollen oder bereits einen negativen Schufa-Eintrag besitzen.

Fazit

Eine kostenlose Kreditkarte zu finden ist kein Hexenwerk. Es gibt unterschiedliche Modelle, die du in unserem Kreditkarten Vergleich gegenüberstellen und nach deinen Präferenzen aussuchen kannst. Dabei empfehlen wir ganz klar Direktbanken. Niedergelassene Banken mit Filialen müssen zusehen, woher sie ihre Gewinne erwirtschaften und hierfür entwickeln sie immer neue Ideen. Kontoführung, Kreditkartenservice oder Pauschalen bei der Abhebung von Bargeld sind solche Beispiele, für die du letzten Endes zahlen musst. Nicht selten kommen die günstigsten Angebote daher von Kreditkartenunternehmen, die ihre Dienste ausschließlich über das Internet anbieten. Solche Direktbanken haben in der Vergangenheit viel dazugelernt und müssen sich längst nicht mehr hinter klassischen Bankhäusern verstecken.

Dabei kannst du als Endverbraucher besser von den Ideen profitieren, die durch den harten Wettbewerb unter den Kreditkartenanbietern zustande kommen. Mittlerweile bieten Kreditkarten vielfältige Optionen und Möglichkeiten der Nutzung auf der ganzen Welt. Ob du in der Schweiz eine Fremdwährung abhebst, hierzulande ins Restaurant oder im Internet etwas bezahlen willst – es sollten dafür keine Gebühren anfallen.

Der Sinn, den eine kostenlose Kreditkarte darüber hinaus noch erfüllen sollte, ergibt sich aus den Zusatzleistungen. Diese können sich von flexiblen Ratenzahlungen über Rabatte bei bestimmten Dienstleistungen bis hin zu einer Partnerkarte erstrecken. So lange du hierfür nicht extra zur Kasse gebeten wirst, hast du die richtige Wahl getroffen.

In den Angeboten unseres Vergleichstests lassen sich Kreditkarten mit vielfältigen Optionen finden, die auch zu deinen Bedürfnissen passen. Bedenke dabei stets, dass einige Extras einer zeitlichen Begrenzung unterliegen. Das bedeutet für dich, dass eine kostenlose Kreditkarte mit vergleichsweise attraktiven Funktionen in einem Jahr bereits längst überholt sein kann. Daher rentiert es sich in allen Fällen, bei dieser Thematik von Zeit zu Zeit die eigene Karte mit aktuelleren Angeboten zu vergleichen. Ein Wechsel bringt keinen großen Aufwand mit sich und du wirst am Ende davon profitieren. Selbst bei geringer Nutzung kannst du Geld sparen und mitunter einen Neukundenbonus erhalten. Am wichtigsten aber ist die Freiheit bezüglich Automatenauswahl und Gebührenersparnisse beim Geld abheben. Wenn du dich daran erst einmal gewöhnt hast, wirst du auf solchen Komfort unter Garantie nicht wieder verzichten wollen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie finde ich eine kostenlose Kreditkarte, die zu mir passt?

Das ist vollständig von deinen Bedürfnissen abhängig, also wie du deine Kreditkarte einsetzt und worauf du besonderen Wert legst. Die Palette an Angeboten ist breit gefächert, so dass für alle Nutzungsarten etwas dabei ist. Den großen Vorteil, der allen Karten in unserem Kreditkarten Vergleich gemein ist, dass sie zunächst keine Gebühren für die bloße Nutzung verursachen. Auch wenn du nur ungefähre Vorstellungen hast, kannst du dich anhand der Filter orientieren und herausfinden, was zu dir passt.

Was sind die Vor- und Nachteile solcher Kreditkarten?

Als Nachteil kann gewertet werden, dass manche Kartenanbieter ihren kostenfreien Service lediglich für einen begrenzten Zeitraum anbieten. Diese dauern allerdings über mehrere Jahre, so dass du rechtzeitig kündigen und wechseln kannst. Zudem bestehen teilweise Auflagen, die etwa einen sicheren Gehaltseingang voraussetzen. Allerdings ist dieser nicht sonderlich hoch. Die Details sind jeweils klar zu erkennen. Von Vorteil wird jedoch die Einsparung diverser Gebühren sein, wie sie selbst namhafte Banken für alltägliche Vorgänge verlangen. Unterm Strich bieten die meisten Kreditkarten die gleichen Leistungen, wie sie auch bei weitaus teureren Varianten vorhanden sind. Du nutzt also eine vollwertige Kreditkarte mitsamt vieler Zusatzoptionen, die dich keinen Cent kostet.

Welche Anbieter stecken hinter einer kostenlosen Kreditkarte?

Die Anbieter sind in allen Fällen Mastercard oder Visa. Diese werden weltweit akzeptiert und stehen einer Kreditkarte, wie du sie wahrscheinlich kennst, in Nichts nach. Die Bank, bei der du eine solche Karte erwirbst, ist wie gewöhnlich eine Art Zwischenhändler. Indem du eine kostenlose Kreditkarte verwendest, kannst du also auf die beiden namhaftesten Anbieter auf dem Markt bauen und musst keinesfalls Abstriche in Akzeptanz, Service oder Zuverlässigkeit befürchten.

Welche Faktoren sollte ich bei der Auswahl beachten?

Finde für dich heraus, wie dein Verhalten im Umgang mit Kreditkarten aussieht. Bedenke Faktoren wie die Flexibilität beim Zurückzahlen des Kartenumsatzes, mögliche Kreditrahmen, den Wunsch nach einer kostenfreien Partnerkarte und andere Parameter. Dann kannst du am besten nach Angeboten schauen, die solche Optionen mit sich bringen und dich kein zusätzliches Geld kosten. Wenn du beispielsweise eine Mitgliedschaft in einem Automobilclub besitzt, kann dir das bei einer ansonsten kostenlosen Kreditkarte weitere Vorteile einbringen.

Wo lauern auch bei gebührenfreien Kreditkarten Kostenfallen?

Zunächst sind kostenlose Kreditkarten in ihrem Alltagsgebrauch tatsächlich immer auch kostenfrei. Kosten können dir wie bei allen anderen Kreditformen entstehen, wenn du dein Limit überziehst oder ein Referenzkonto zu wenig Deckung aufweist. Von wahren Kostenfallen kann hier keine Rede sein, da solche Gebühren üblich und zudem ausgewiesen sind.

Auf welche Funktionen sollte ich bei kostenlosen Kreditkarten achten?

Die Funktionen heutiger Kreditkarten sind sehr umfangreich. Beachten solltest du die Verwendbarkeit in deinem individuellen Fall, also ob du so etwas nutzt oder eher nicht. Handelt es sich um Funktionen, die dir wichtig erscheinen, solltest du die Kartenanbieter nach diesen Details verstärkt vergleichen. Wie es sich bei allen anderen Verträgen auch empfiehlt, solltest du die Rahmenbedingungen vor einem Abschluss kennen. Dahinter können Klauseln stecken, die du für bestimmte Vorzüge erfüllen musst.

Weshalb kenne ich viele der Anbieter im Test nicht?

Das liegt an dem recht hohen Anteil von Anbietern, die als Direktbank auf dem Markt vertreten sind. Solche Dienstleister verstehen sich auf das Online-Banking und betreiben keine Filialen im klassischen Sinne. Über diese Einsparung sowie dem harten Preiskampf profitierst letztlich du als Kunde über günstige und zugleich preiswerte Angebote. Hinter den bei uns vorgestellten Kreditkarten verbergen sich mit Visa und Mastercard allerdings die renommiertesten Firmen dieses Segments. Dass dir die Namen der Direktbanken zunächst kein Begriff sind, ist keineswegs als Zeichen von Unglaubwürdigkeit zu werten.

Wie komme ich bei negativem Schufa-Score an eine Kreditkarte?

Für Nutzer mit einem negativem Schufa-Score gibt es das Prepaid-Modell einer Kreditkarte. Auch die bekommst du ohne zusätzliche Gebühren bei einigen Anbietern. Dabei zahlst du vorab auf das genutzte Konto einen Betrag ein, der dir zur Nutzung über deine Kreditkarte zur Verfügung steht. Das ist auch ein praktisches Modell für Menschen, die bewusst ihre Ausgaben nicht überstrapazieren wollen oder nur selten auf solche Karten angewiesen sind. Ein Nachteil kann dabei sein, dass solche „Debit“-Karten nicht von allen Unternehmen vollumfänglich als Zahlungsmittel akzeptiert werden. Wenn du zum Beispiel bei einer Autovermietung die obligatorische Selbstbeteiligung hinterlegen musst, kann das kritisch werden. Andererseits steht dein Schufa-Ranking bei solchen Kreditkarten vollkommen außen vor, da die Ausstellung Schufa-neutral erfolgt.


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