Kinder richtig fördern: Von Aufmerksamkeit bis Zusammenarbeit

Häufig bleibt für die kindliche Förderung nach einem langen Tag im Büro und in der Schule nur wenig Zeit. Viele Eltern entscheiden sich aus diesem Grund für teuren Nachhilfeunterricht. Dabei ist es gar nicht so schwer und kostenintensiv, die Talente von Kindern altersgerecht zu fördern. Lernspiele lassen sich prima in den Alltag integrieren und fördern dann nicht nur die Konzentration, auch der Intellekt und sprachliche Fähigkeiten von Schulkindern lassen sich ganz einfach im täglichen Miteinander fördern.

Achte aber darauf, dass du zu Hause mit deinem Kind nicht Schule spielst: Vom Frontalunterricht hat dein Kind schon vormittags in der Schule genug. Beim spielerischen Lernen kannst du dein Kind leicht motivieren mitzumachen, obgleich es bei einigen Kindern anfangs etwas problematisch sein kann, sie von der begehrten Spielekonsole loszueisen, falls sich bei euch zu Hause nach Weihnachten oder über die Ferien diesbezüglich eine gewisse Routine eingeschlichen haben sollte.

Die Lesekompetenz stärken: Die besten Tipps für kleine Lesemuffel

Lesen wird dein Kind während seiner gesamten Schullaufbahn begleiten und auch im Erwachsenenleben kann es große Vorteile haben, schnell und mit einer guten Betonung lesen zu können. Vor allem kleine Jungs haben oftmals am Anfang keine Lust, sich durch die schier endlosen Buchstabenreihen über die einzelnen Buchseiten zu quälen. Hast du einen kleinen Lesemuffel zu Hause, könnt ihr euch beim Lesen abwechseln. Während dein Kind dir vorliest, kannst du gut kontrollieren, welche Stellen besonders schwierig sind beim Lesen: Diese Buchstabenkombinationen kannst du später gezielt mit lustigen Lernspielen fördern.

Wechselt euch seitenweise mit dem Lesen ab, oder bei jungen Erstlesern kann auch anfänglich nach jedem Satz abwechselnd gelesen werden. Natürlich können hier auch ältere Geschwister gut mitmachen und jüngere Geschwister hören oftmals begeistert zu, auch wenn die Großen am Anfang noch nicht so flüssig lesen. Erstlesebücher mit Fragen zum Leseverständnis sind besonders gut für die Förderung deines Kindes geeignet: Mit den textbezogenen Fragen am Ende des Kapitels kannst du ganz leicht überprüfen, ob dein Kind auch verstanden hat, was es gerade gelesen hat. Wer viel liest, kann sich besser konzentrieren und schreibt im Aufsatz viele Worte richtig. Wer nur wenig liest, hat es dagegen schwer im Deutsch-Unterricht und muss mehr Rechtschreibung und Grammatik pauken als kleine Lese-Ratten.

Kurzweilige Sprach- und Rechenspiele für unterwegs: „Ich denke was, was du nie rätst!“

Bei dieser lustigen Abwandlung des bekannten und beliebten Kinderspiels „Ich sehe was, was du nicht siehst“ können ganz nach Belieben unterschiedliche Fähigkeiten und Fertigkeiten des Kindes trainiert werden. Es werden für jede Rate-Runde drei Hinweise gegeben, etwa aus dem naturwissenschaftlichen Bereich. Aber auch Fragen aus dem Themengebiet der Technik eignen sich hervorragend, um deinem Kind mehr Wissen zu vermitteln oder Gelerntes zu verfestigen.

Du könntest zum Beispiel fragen: „Ich denke an ein Tier, es ist groß und beginnt mit einem P. An was denke ich?“ Durch geschicktes Stellen von Ja-Nein-Fragen kann dein Kind nun das gedachte Tier erraten. Zum Beispiel könnte es fragen: „Frisst das Tier Pflanzen / Fleisch? Ist es am Tag wach?“, und so weiter. Dieses Spiel kannst du zu Hause und unterwegs spielen, wenn euch langweilig wird. Beim Spazierengehen kannst du mit diesem Spiel auch Verkehrszeichen abfragen, wenn diese in der Schule im Sachunterricht gerade behandelt werden.

Rechenspiel für Grundschulkinder: Ich kann deine Gedanken lesen!

Bei diesem unterhaltsamen und verblüffenden Rechenspiel soll sich dein Kind eine Zahl denken, dir aber nicht sagen, welche Zahl das ist. Anschließend wird zu der Zahl eine andere Zahl hinzuaddiert. Von diesem Ergebnis wird eine Zahl abgezogen. Dann wieder addiert – und immer so weiter. Du rechnest dabei selbst im Kopf mit. Am Ende sagt dein Kind dir sein letztes Ergebnis, von dem du die Zahl einfach abziehst, die du dir selbst ausgerechnet hast: Diese Zahl ist die Zahl, die sich dein Kind am Anfang im Geheimen überlegt hatte!

Du kannst den Schwierigkeitsgrad dieses Spiels erhöhen, indem du dein Kind aufforderst, sich eine Zahl zwischen 10 und 20 oder zum Beispiel 75 und 100 zu denken. Wenn du deinem Kind verraten hast, wie dieses Rechenspiel funktioniert, könnt ihr es natürlich auch andersherum spielen: Dann rät dein Kind, welche Zahl du dir gedacht hast. Auch für Oma, Opa und alle anderen interessierten Verwandten ist dieses kleine Rechenspiel eine verblüffende Überraschung, weil am Ende bei richtigem Rechnen immer genau die Zahl herauskommt, die vorher auch von dem anderen Mitspieler überlegt wurde.

Mit Vollgas durch den Garten: Spielerisch fahren lernen und gekonnt die Welt entdecken mit einem Elektroauto für Kinder

Samira Kammerer gehört zu den Gründern des beliebten online Verbrauchermagazins „Home & Smart“. Während ihrer Arbeit recherchiert sie zu Themen wie Elektromobilität, privat interessiert sich Kammerer sehr für das Thema frühkindliche Förderung im Kindergartenalter. In ihrem umfangreichen Ratgeber erklärt Kammerer, warum sich Elektroautos für Kinder positiv auf die Entwicklung kognitiver Fähigkeiten auswirken können. „Vor allem die Hand-Auge-Koordination kann durch ein stabiles und sicheres Elektroauto bei Kindern gefördert werden“, so Samira Kammerer auf Nachfrage der Redaktion, „außerdem macht das Erlernen fein- und grobmotorischer Fähigkeiten den Kindern mit einem Kinder-Elektroauto unheimlichen Spaß! Wie Sie wissen, lernen Kinder am besten, wenn ihnen das eigene Tun Spaß bereitet.“

Allgemeines zur Förderung von Kindergarten- und Schulkindern

Wenn du möchtest, dass dein Kind gerne etwas lernt, versuche stets, während deiner kindlichen Förderung nicht mit erhobenem Zeigefinger zu arbeiten! Über Fehler kann man auch lachen, das ist kein Weltuntergang. Lobe dein Kind immer dann, wenn es etwas gut und richtig gemacht hat: So förderst du die Motivation deines Kindes. Es wird dann schnell von sich aus auf dich zukommen, wenn es etwas Neues lernen möchte. Die meisten Kinder lernen nämlich überaus gerne! Kommt es im schulischen Bereich dann aber immer wieder zu Frustrationen, zum Beispiel in Form von schlechten Noten, kann dies schnell alle Motivation des Kindes zunichtemachen.


Das könnte dir auch gefallen
>