Handytarife Vergleich 2018

Finden Sie den günstigsten Handytarif, der zu Ihnen passt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit unserem Handytarife Vergleich finden Sie die günstigsten Tarife
  • Es ist ratsam, das Smartphone getrennt vom Vertrag zu kaufen
  • Verträge mit einmonatiger Kündigungsfrist bieten maximale Flexibilität
  • Handyverträge mit 24-monatiger Laufzeit sind nur minimal günstiger
  • Ab 1 GB Datenvolumen gibt es Flatrates für Telefonie und SMS gratis

Wissen Sie, was trotz milliardenfacher Nutzung vom Aussterben bedroht ist? Die gute alte SMS. Mit dem Aufkommen der Smartphones und Messenger-Diensten wie WhatsApp hat sich das Verhalten in Sachen Telekommunikation verändert. Daher zählen bei der Suche nach einem neuen Tarif für Ihr Handy heute andere Vertragsoptionen als noch vor wenigen Jahren. Extra abgerechnete Gesprächsminuten oder gar SMS sind heutzutage bei keinem Handytarif mehr zu finden. Läuft Ihr Mobilfunkvertrag bereits etwas länger, kann sich ein Wechsel durchaus lohnen. Handyverträge sind meist schon nach 1 oder 2 Jahren veraltet und können mit günstigen Neuangeboten nicht mehr mithalten. Unnötige Kosten vermeiden Sie grundsätzlich, indem Sie Ihr Nutzungsverhalten realistisch einschätzen. Wenn Sie sich darüber hinaus noch für einen Vertrag ohne Mobilgerät entscheiden, sparen Sie bei allen Anbietern weitere Extrakosten ein. Wir zeigen Ihnen, worauf es beim Abschluss eines neuen Mobilfunkvertrages ankommt und bieten Ihnen den passenden Handytarife Vergleich.

Welche Optionen Sie beim Handyvertrag haben

Ein neuer Handyvertrag bringt ein neues Handy. Danach handeln noch immer viele Handynutzer und wechseln alle 2 Jahre ihr altes Gerät gegen ein Neues aus. Das ist seit den 1990er Jahren gängige Praxis, als Handys den Markt eroberten und jede Gesprächsminute einzeln für teuer Geld abgerechnet wurde. Mittlerweile können Sie als Verbraucher umfangreiche Inklusivpakete, Bonusleistungen und vor allem auch flexible Vertragsbindungen bekommen. Attraktive Konditionen erhalten Sie bei Verträgen ohne Gerät genauso wie bei einer vertragslosen Prepaid-Karte. Wenn Sie beim Wechseln auf ein Neugerät verzichten, sparen Sie sicher Geld ein. Legen Sie sich Ihr Handy einfach getrennt vom Vertrag zu. Das ist unterm Strich preiswerter.

Handytarife Vergleich

Sie sparen Vertragskosten

Wenn Sie bei einem Handyvertrag ein Neugerät dazubuchen, erhöhen sich Ihre Kosten automatisch. Den Preis des mitgelieferten Smartphones refinanziert sich der Anbieter in jedem Fall über Ihre monatlichen Vertragskosten. Bei fast allen Anbietern bekommen Sie Ihr neues Handy nur zusammen mit einer Vertragslaufzeit von 24 Monaten. Es würde sich finanziell für keinen Anbieter rechnen, wenn er Ihnen zu einem Handyvertrag unter 2 Jahren Laufzeit ein nagelneues Smartphone dazugibt. Es sei denn, Sie leisten eine vergleichsweise hohe Einmalzahlung oder nehmen eine überdurchschnittlich hohe Grundgebühr in Kauf. Die Differenz zwischen Verträgen mit und ohne neuem Handy ergibt auf die 24 Monate gerechnet im günstigsten Fall eine Extrabelastung in Höhe von circa 150 Euro. Nach oben ist diese Summe offen. Entscheiden Sie sich für ein Grundmodell der Marke Huawei, fällt Ihre monatliche Mehrbelastung natürlich geringer aus als wenn Sie das neueste Apple-Handy dazubestellen.

Genau betrachtet kostet Sie ein Handyvertrag mit Neugerät zweifach: einmal die Dienstleistungen, die Sie über die Nutzung von Telefonie und Internet erhalten. Zudem die Abzahlung des Mobilgeräts über Raten. Um den zweiten Posten können Sie sich allerdings selbst kümmern. Von günstigen No-Name-Produkten bis hin zum Marken-Handy finden Sie regelmäßig attraktive Modelle beim Discounter, beim Onlinehändler oder im Elektromarkt.

Greifen Sie dort zu und nutzen Sie Ihr aktuelles Modell lieber ein wenig länger. Damit sparen Sie nicht nur Geld, sondern schonen letztlich auch die Umwelt. Entkoppeln Sie Gerät von Vertrag, ist das für Sie am Ende günstiger. Aktuelle Handy-Tests mit den besten und günstigsten Smartphones finden Sie online etwa bei PC-Magazin.de oder test.de.

Sie bleiben flexibel

An einen Mobilfunkvertrag müssen Sie sich heutzutage nicht mehr lange binden. Ihnen stehen Mindestlaufzeiten zur Wahl, die bereits ab 1 Monat starten. Damit besitzen Sie eine maximale Flexibilität und können jederzeit kündigen und erneut wechseln. Mit hoher Wahrscheinlichkeit will jedoch kaum jemand monatlich aufs Neue vergleichen und einen neuen Vertrag abschließen. Das ergibt schon aufgrund der Bereitstellungsgebühren keinen Sinn. Ihr praktischer Vorteil besteht vielmehr darin, dass Sie einen solchen Mobilfunkvertrag relativ kurzfristig auflösen können. Sobald Ihnen ein preisgünstigeres Angebot auffällt, kündigen Sie Ihren aktuellen Handytarif zeitnah und unkompliziert. Sie unterliegen keiner Mindestlaufzeit und riskieren auch nicht, dass sich Ihre Laufzeit automatisch um 1 oder 2 Jahre verlängert.

Wenn Sie in unserem Handytarife Vergleich unter „Tarifart / Vertragslaufzeit“ die Optionen der monatlichen, 3- oder 6-monatigen Bindung auswählen, hat das keinen Effekt. Sie finden dann identische Angebote, die Sie mindestens 1 Monat lang nutzen können. Damit bleiben Sie flexibel, wenn sich beispielsweise Ihr Telefonie-Verhalten ändert oder Sie bemerken, dass Ihr Datenvolumen nicht ausreicht. Auf diese Art bekommen Sie mögliche Kostentreiber schnell in den Griff oder können im umgekehrten Fall Ihren Tarif reduzieren. Beide Varianten zahlen sich für Sie bereits bei der nächsten Abrechnung nach der Umstellung aus.

Wann sich ein langfristiger Vertrag lohnt

Im Vergleich zu vergleichbaren Verträgen, die sich relativ kurzfristig kündigen lassen, bieten 2-Jahres-Tarife einen geringen Kostenvorteil. Sie zahlen monatlich etwas weniger, sind dafür allerdings 24 Monate lange an die Kosten fürs Telefonieren und Surfen gebunden. Mitunter werden bestimmte Handymodelle nur in Verbindung mit einem langfristigen Vertrag angeboten. Wenn Sie ein solches Gerät unbedingt benötigen, kann sich das über die lange Laufzeit rechnen. Um von einem Vertragsabschluss über 2 Jahre zu profitieren, sollten Sie Ihre Nutzung exakt kennen. Nachträgliche Upgrades sind gegen Aufpreis zwar in der Laufzeit möglich, ein Downgrade hingegen meistens nicht. Ein besonderes Augenmerk muss beim 2-jährigen Handyvertrag auch Ihrer Kündigungsfrist gelten. Ein solcher Vertrag verlängert sich nämlich zu den bestehenden Konditionen um 1 oder 2 weitere Jahre, wenn Sie den Stichtag verpassen.

Welcher Tarif zu Ihnen passt

So wie sich Handyverträge im Detail voneinander unterscheiden, ist auch das Verhalten der Nutzer grundverschieden. Die wichtigsten Parameter in unserem Handytarife Vergleich sind neben der Tarifart die Gesprächsminuten sowie das Datenvolumen. Abgesehen von den Einsteiger- oder Basistarifen erhalten Sie heutzutage bei den meisten Anbietern eine Flatrate für das Telefonieren sowie den SMS-Versand. Sobald Sie sich für einen neuen Handytarif mit 2 Gigabyte (GB) oder mehr entscheiden, gehört eine solche Flat zum Standard. Überprüfen Sie deshalb Ihre bisherigen Handyrechnungen und erstellen Sie sich ein möglichst genaues Bild Ihres Nutzungsverhaltens. Mit unserem Handytarife Vergleich finden Sie das preisgünstigste Vertragsangebot für Ihre Zwecke. Ein durchschnittlicher Vertrag mit flexibler Laufzeit, 2 GB Datenvolumen sowie Flatrate für SMS-Versand und Telefonieren ist für unter 10 Euro monatlich zu bekommen.

Verschiedene Handytypen

Welcher Nutzertyp sind Sie?

Stellen Sie Ihre bisherigen Telefonkosten und Ihr Surfverhalten auf den Prüfstand. Nutzen Sie Ihr Gerät hauptsächlich zum Telefonieren und dem Verschicken von Messenger-Nachrichten, benötigen Sie zum Beispiel weit weniger Datenvolumen als wenn Sie regelmäßig unterwegs sind und ins Internet gehen. Bei der Verwendung von Navigations-Apps oder dem Streamen von Musik und Videos wird Ihr Datenvolumen stark beansprucht. Wenn Sie das bereits beim Abschluss Ihres neuen Vertrags berücksichtigen, sparen Sie viel Geld. Im Folgenden finden Sie Tipps, wie Sie über Ihr individuelles Nutzungsverhalten den günstigsten Handytarif finden.

Ausschließlich zum Telefonieren:
Das klassische Handy ist noch nicht ganz durch das Smartphone verdrängt. Wenn Sie zu den Verbrauchern zählen, die ein solches Handy bevorzugen und nur zum Telefonieren oder SMS versenden nutzen, können Sie auf das Datenvolumen verzichten. Bei einem geringen Guthaben von Gesprächsminuten von etwa 150 pro Monat gibt es noch solche Angebote ab circa 3 Euro pro Monat. Benötigen Sie mehr Minuten, erhalten Sie immer häufiger auch Datenvolumen dazu. Zu Ihnen könnte ein Prepaid-Tarif passen, bei dem Sie keine Grundgebühr haben und wirklich nur das bezahlen, was Sie monatlich vertelefonieren.

Geringe Nutzung:
Sobald Sie ein Smartphone verwenden, empfiehlt sich im Tarif auch ein Datenvolumen. Schließlich ist ein solches Gerät nichts anderes als ein kleiner Computer für unterwegs. Da ist es praktisch, spontan eine Adresse nachschlagen oder eine Telefonnummer googeln zu können. Auch wenn es noch Angebote unter 1 GB gibt, sind diese nicht unbedingt günstiger. Entscheiden Sie sich für 1 GB und richten Sie Ihren Blick eher auf die Freiminuten. Bei 150 Minuten haben Sie pro Monat genau 3 Minuten täglich frei. Bei Verträgen ohne Gerät und mit flexibler Kündigungsfrist kommen Sie so auf monatliche Kosten von etwa 6 Euro. Entscheiden Sie sich für eine langfristige Bindung, starten die günstigsten Angebote 1 Euro darunter. Die Nutzung eines Prepaid-Vertrags lohnt sich dann bereits nicht mehr, da Sie dort im Voraus für die eventuelle Datennutzung monatlich mehr zu zahlen haben.

Durchschnittliche Nutzung:
Bei einem durchschnittlichen Handynutzer gehen wir von einem Datenvolumen im Umfang 2 bis 3 GB aus. Ihr Verhalten bezüglich der Telefonnutzung sind dann unwichtig, da Sie bei einem solchen Datenpaket so gut wie immer auch eine Flatrate erhalten. Einen flexiblen Vertrag können Sie derzeit für ungefähr 10 Euro monatlich abschließen, während die 24-monatige Bindung circa 2 Euro günstiger ist.

Intensive Nutzung:
Auch hier liegt der Fokus bei der Nutzung auf dem Datenverbrauch. Benötigen Sie monatlich zwischen 4 und 5 GB, müssen Sie mit circa 15 Euro pro Monat rechnen. Wenn Sie 8 GB verbrauchen, kommen Sie auf etwa 20 Euro und mit 10 GB liegen Sie leicht darüber. Die Beispiele gelten jeweils für Verträge mit einmonatiger Kündigungsfrist. Legen Sie sich auf 24 Monate Laufzeit fest, ermäßigen sich solche Tarife um etwa 2 bis 3 Euro. Eine Telefon-Flat gehört bei allen genannten Optionen zum Standard.

Sichere Verbindung
In unserem Handytarife Vergleich werden Ihnen Anbieter begegnen, deren Namen Ihnen womöglich nicht viel sagen. Wenn das Angebot von „Maxxim“, „Fyve“ oder „DiscoTel“ am besten zu Ihnen passt, greifen Sie zu. Alle bieten Ihnen eine vergleichbar gute Netzabdeckung. Diese Anbieter gehören entweder zu o2, Vodafone, Smartmobil oder Telekom bzw. kooperieren zumindest mit diesen.

Eine ungefähre Einschätzung, wie weit Sie mit 1 GB Datenvolumen kommen, sehen Sie hier. Die Werte können jedoch stak variieren. Beim Abspielen von Musik und Videos hängt der Datenverbrauch unter anderem an der Qualität der Dateien. Ein Videoclip in HD benötigt beispielsweise weitaus mehr Datenvolumen als ein einfaches Handyvideo. Grob überschlagen entspricht 1 GB 1.000 Megabyte (MB), was wiederum aus 1.000 Kilobyte (KB) besteht. Die Tabelle zeigt Richtwerte, wieviel Sie durchschnittlich bei welchem Vorgang aufbrauchen:

Nutzungsartungefährer Verbrauchmit 1 GB möglich
WhatsApp-Text verschicken10 KB100.000 Mal
Mail-Postfach checken50 KB20.000 Mal
Begriff bei Google suchen200 KB5.000 Mal
Musik streamen (pro Minute)1 MB1.000 Mal
YouTube-Video schauen (pro Minute)2 – 8 MB125 – 500 Mal

Wann sich Prepaid rechnet

Mit einem Prepaid-Handy zahlen Sie nur das, was Sie verbrauchen und behalten die volle Kostenkontrolle. Mit dem Vertrag bekommen Sie lediglich die SIM-Karte und haben keine Grundgebühr oder bestimmte Laufzeiten. Sie laden Ihr Guthaben auf und telefonieren es ab. So lange Sie nur sehr wenige Gesprächsminuten im Monat benötigen und auf die Nutzung mobiler Daten verzichten, ist das okay. Dann zahlen Sie pro vertelefonierter Minute im Schnitt um die 9 Cent, wenn Sie selbst anrufen. Gehören Sie zu diesen Wenig-Telefonierern und gehen Sie nur an Orten ins Netz, an denen Ihnen freies WLAN zur Verfügung steht, lohnt sich die Prepaid-Variante. Weitere Beispiele für die Verwendung sind Diensthandys, die vorrangig Ihrer Erreichbarkeit dienen oder der Zweck eines Zweit- oder Notfall-Handys, das Sie nur ganz selten benötigen. Sobald Sie im Monat dauerhaft über 100 bis 150 Gesprächsminuten kommen und gelegentlich im Netz surfen, rechnet sich hingegen schon ein Vertrag.

Welche Kosten es zu beachten gilt

Mehr und mehr ist erkennbar, dass moderne Handyverträge den Anbietern nur noch über die Onlinenutzung des Verbrauchers Geld einbringen. Schöpfen Sie Ihr Datenvolumen vorzeitig aus, benötigen Sie Weiteres. Dann stehen Ihnen für jedes weitere Gigabyte Kosten ins Haus, die nicht selten soviel kosten wie die monatliche Grundgebühr. Um solche Kosten möglichst zu umgehen, sollten Sie die folgenden Tipps kennen.

Datenautomatik abschalten:
Sobald Ihr Datenpaket durch Up- und Downloads aufgebraucht ist, kann das Weitersurfen richtig teuer werden. Durch die Datenautomatik wird Ihnen in solchen Fällen weiteres Volumen freigeschaltet. Den Preis für die automatische Erweiterung Ihres Grundvolumens sollten Sie kennen und die Automatik abschalten. Dann müssen Sie jedes zusätzliche Datenpaket freigeben. Damit behalten Sie mögliche Extrakosten im Auge, die es nach Möglichkeit ganz zu vermeiden gilt. Genügt Ihr Datenvolumen dauerhaft nicht, sollten Sie sich zeitnah nach einem besseren Vertrag umschauen.

Nutzen Sie WLAN:
Achten Sie bei Ihrem Mobiltelefon darauf, dass Sie zuhause immer über Ihren WLAN-Anschluss ins Netz gehen. Auch in Zügen, Bussen, Restaurants oder öffentlichen Bereichen wird kostenfreies WLAN angeboten. Nutzen Sie dieses und schonen Sie dadurch den Verbrauch Ihres Datenvolumens.

Profitieren Sie von Prämien:
Um Ihnen als Neukunde einen zusätzlichen Anreiz zu bieten, erhalten Sie bei manchen Anbietern ein kleines Dankeschön. Wenn Sie einen neuen Handytarif abschließen, profitieren Sie dann von einem Mini-Abonnement. So können Sie beispielsweise den Premium-Zugang einer Zeitung oder einen Streaming-Dienst eine bestimmte Zeit lang kostenlos nutzen.

Nehmen Sie Ihre alte Nummer mit:
Der Wechsel Ihrer Telefonnummer bringt einen Aufwand mit sich, den Sie sich sparen können. Nehmen Sie Ihre alte Rufnummer einfach mit. Für die sogenannte Portierung Ihrer aktuellen Nummer erhalten Sie vom neuen Anbieter einen kleinen Bonus. In unserem Handytarife Vergleich sehen Sie den genauen Betrag in den Vertragsdetails. Dieser Bonus dient der (teilweisen) Abdeckung der Kosten, die Ihnen der alte Anbieter mit bis zu 30 Euro für diesen Dienst berechnet.

Schauen Sie nach dem Effektivpreis:
In unserem Handytarife Vergleich finden Sie auf den ersten Blick den effektiven Preis, den Sie für den jeweiligen Tarif pro Monat bezahlen. Grund- sowie Nebenkosten sind bei allen Angeboten auf eine Nutzungsdauer von 24 Monaten hochgerechnet. Das dient der besseren Vergleichbarkeit gegenüber den Verträgen, die nur mit der 2-jährigen Laufzeit erhältlich sind. Die teil unrunden Beträge kommen zustande, weil sie sämtliche Nebenkosten und Vergünstigungen beinhalten. Solche Faktoren variieren preislich von Anbieter zu Anbieter. Die einmalige Bereitstellungsgebühr kann ungefähr 25 Euro kosten oder Ihnen als Neukunde ganz erlassen werden. Geringe Unterschiede bei der Höhe Ihres Bonus gibt es auch bei der Mitnahme Ihrer alten Handynummer. Bei Prepaid-Anbietern können Sie mitunter von einem Startguthaben profitieren.

So wechseln Sie den Anbieter

Zunächst müssen Sie in Erfahrung bringen, wie lange Ihr aktueller Vertrag noch läuft. Steht das Vertragsende in den nächsten Monaten bevor, können Sie bereits einen Anbieterwechsel angehen. Das Wichtigste dabei ist die Einhaltung der Kündigungsfrist. In der Regel verlängern sich Handyverträge um ein Jahr, wenn diese Vorlaufzeit bei der Kündigung vergessen wird. Informieren Sie sich zunächst also über die Restlaufzeit. Je nach Anbieter und Vertragsmodell variieren Kündigungsfristen in aller Regel zwischen 1 und 3 Monaten. Selbstverständlich lassen sich Verträge mit 1- oder 2-jähriger Laufzeit auch wesentlich früher kündigen.

Schritt-für-Schritt Anleitung

Wechseln Sie nicht zu früh

Ein Anbieterwechsel lohnt sich für Sie, wenn das Ende Ihres aktuellen Vertrags in Sichtweite ist und Sie sich nach einem Neuen umschauen. Ein zu frühzeitiger Wechsel macht bei einem 2-jährigen Vertrag wenig Sinn. Ein möglicher neuer Vertrag bietet oft nur für den Moment gute Konditionen. Bei langfristigen Verträgen sollten Sie sich etwa 3 bis 6 Monate vor dem Ende nach etwas Neuem umschauen. Besitzen Sie einen flexiblen Handyvertrag mit einmonatiger Kündigungsfrist, lohnt sich ein Vergleich aktueller Handyverträge in regelmäßigen Abständen.

INFOBOX
Gehen Sie auf Nummer sicher
Auch wenn Ihr neuer Anbieter sich um die Kündigung Ihres Altvertrags und die Modalitäten eines Wechsels kümmert, sollten Sie in jedem Fall auch tätig werden. Kündigen Sie Ihren laufenden Vertrag fristgerecht (z.B. mit Vorlagen von Aboalarm.de) und lassen Sie sich diesen Schritt bestätigen. Wünschen Sie die Portierung Ihrer Rufnummer zum neuen Anbieter, müssen Sie das auch mitteilen. Nur wenn Sie die Bestätigung als Brief oder Email haben, sind Sie auf der sicheren Seite.

Ein Wechsel dauert wenige Minuten

Ihr Aufwand für den Abschluss eines neuen Handytarifs im Internet ist überschaubar. Hier sehen Sie Schritt für Schritt, wie Sie online zu Ihrem neuen Handyvertrag kommen:

  • Nutzen Sie unsren Handytarife Vergleich.
  • Wählen Sie Ihre Tarifoptionen bezüglich Gesprächsminuten, Tarifart, Datenvolumen und Rufnummernmitnahme.
  • Suchen Sie im Vergleich nach dem besten Angebot. Die Tarife sind preislich aufsteigend sortiert.
  • Klicken Sie bei dem am besten zu Ihnen passenden Angebot auf den Button „Zum Anbieter“.
  • Dort sehen Sie nochmal ausführlich alle Vertragsdetails und müssen zunächst Ihre persönlichen Daten eingeben. Bestätigen Sie auch die Kästchen zu den AGB und den Datenschutzbestimmungen.
  • Sie benötigen ein neues Passwort für Ihren neuen Anbieter.
  • Im nächsten Schritt finden Sie weitere Optionen: etwa ob Sie eine (Test-)Prämie wollen, welche SIM-Karte Sie benötigen oder ob Sie einen Einzelnachweis Ihrer Telefonate wünschen.
  • Für einen Vertragsabschluss benötigt Ihr neuer Anbieter unter anderem auch Ihre aktuelle Nummer und den Anbieter.
  • Besonders wichtig sind im weiteren Verlauf Angaben darüber, ob Sie Ihre alte Nummer mitnehmen wollen und ab wann der Neuvertrag laufen soll.
  • Anschließend werden Ihre Bankdaten benötigt.
  • Vor dem endgültigen Abschluss sehen Sie nochmals die komplette Übersicht der Vertragsdetails sowie Ihrer persönlichen Angaben. Prüfen Sie diese abschließend.
  • Jetzt können Sie die Bestellung mit einem Klick auslösen.
  • Ihre neue SIM-Karte fürs Handy sowie alle Unterlagen zur Entsperrung bekommen Sie binnen weniger Tage per Post.
  • Legen Sie die SIM-Karte in Ihr Gerät und richten Sie es ein. Sie können direkt über Ihren neuen Anbieter alle Dienste nutzen. Zudem steht Ihnen ein 14-tägiges Rücktrittsrecht zu.

Fazit

Ein Handyvertrag stellt heute in der Regel keine kostspielige Angelegenheit mehr dar. Eine Flatrate fürs Verschicken von SMS und netzübergreifendes Telefonieren sowie 3 bis 4 GB Datenvolumen kostet Sie bei 1-monatliger Kündigungsfrist nicht mehr als etwa 10 Euro im Monat. Voraussetzung ist, dass Sie geeigneten Tarif finden. Über unseren Handytarife Vergleich dauert der Abschluss eines Neuvertrags nur ein paar Minuten und lässt sich jederzeit bequem und online erledigen. Sie sollten dabei Ihren alten Vertrag fristgerecht kündigen und künftig von den günstigeren Konditionen profitieren.

Um darüber hinaus Ihre Finanzen zu schonen, empfiehlt es sich, zum kommenden Handyvertrag kein Gerät dazuzukaufen. Schauen Sie sich diesbezüglich lieber dann auf dem Markt um, wenn Sie ein Mobiltelefon brauchen. Dort haben Sie eine größere Auswahl und preiswerter ist das auch. Bevor Sie unseren Handytarife Vergleich angehen, müssen Sie wissen, was Sie brauchen. Das A und O vor einem Tarifvergleich besteht darin, dass Sie Ihr Nutzungsverhalten exakt einschätzen. Nur wenn Sie genau wissen, was Ihr Vertrag leisten muss, kommen Sie ohne Extrakosten fürs Telefonieren und Surfen aus und sparen effektiv Geld.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Welche Vorteile bietet mir der Handytarife Vergleich?


Über unseren Vergleich erkennen Sie auf einen Blick, welcher Handytarif zu Ihnen passt. Geben Sie Vertragsart, Gesprächsminuten, Datenvolumen ein und ob Sie Ihre Nummer mitnehmen wollen. Anschließend werden die günstigsten Tarife aufgelistet. Der Abschluss dauert wenige Minuten und ist bequem zu erledigen.

Wann sollte ich meinen alten Mobilfunkvertrag kündigen?


Sobald Sie bemerken, dass Ihr alter Vertrag zu viele Kosten verursacht. Genügen die Konditionen nicht Ihrem Nutzungsverhalten, zahlen Sie drauf. Besonders veraltete Verträge berechnen Ihnen noch jede SMS oder Minute extra. Selbst bei normalem bis hohem Nutzungsverhalten Ihrer mobilen Daten sollte Sie die Grundgebühr nicht mehr als 10 bis 20 Euro monatlich kosten. Beachten Sie bei einer Kündigung zwingend die Fristen sowie die Restlaufzeit.

Was spricht für die Rufnummernmitnahme?


Einerseits sind Sie nach dem Vertragswechsel für all Ihre Kontakte weiterhin unter Ihrer Telefonnummer erreichbar. Andererseits profitieren Sie durch Ihren neuen Anbieter, der Sie für die Mitnahme („Portierung“) Ihrer alten Nummer mit einem kleinen Bonus belohnt.

Weshalb sollte ich das neue Handy nicht mit dem Vertrag bestellen?


Der Umwelt zuliebe sollten Sie Ihr Gerät so lange verwenden, wie es funktioniert. Wenn Sie ein Gerät zum Vertrag wünschen, müssen Sie sich lange an den Anbieter binden. Dieser lässt Sie das Smartphone über die Vertragslaufzeit abbezahlen. Vergleichsmodelle können Sie längst auch separat erwerben und etwas bei der Anschaffung sparen.

Wie kann ich die Kosten für meinen Datenverbrauch senken?


Nutzen Sie nach Möglichkeit WLAN statt Ihr mobiles Datenvolumen. Gelegenheit dazu finden Sie in vielen Fernzügen oder -bussen. Auch in öffentlichen Gebäuden wird dieser Service immer mehr angeboten. Zuhause sollten Sie die Einstellungen Ihres Geräts immer auf WLAN-Empfang einstellen. Letztlich müssen Sie Ihren neuen Tarif so auswählen, wie Sie das Internet von unterwegs aus nutzen. Schauen Sie viele Videos, benötigen Sie ein höheres Datenpaket als wenn Sie nur gelegentlich etwas online nachschlagen.

Wann sollte ich mich für einen Prepaid-Vertrag entscheiden?


Ein Handy mit Prepaid-Karte ist bei sehr sparsamer Handynutzung sinnvoll. Sie zahlen nur dann, wenn Sie telefonieren und behalten Ihre Kosten gut im Blick. Für ein Ersatzhandy kann sich das beispielsweise lohnen. Kommen Sie monatlich regelmäßig auf über 150 Gesprächsminuten und gehen mit Ihrem Smartphone öfters online, rentiert sich allerdings eher ein kleinerer Tarif für 5 bis 8 Euro Grundgebühr.

Welche Nachteile bieten die klassischen Vertragsmodelle über 24 Monate?


Im direkten Vergleich bieten Verträge mit langer Laufzeit einen geringen Kostenvorteil gegenüber Verträgen, aus denen Sie monatlich aussteigen können. Dafür binden Sie sich allerdings für 24 Monate an Ihren Anbieter. Ändert sich Ihr Telefonie-Verhalten, kann das dauerhaft Ihre Kosten verteuern. Außerdem sind 2 Jahre eine lange Zeit, in der sich vergleichsweise günstigere Konditionen auf dem Handymarkt ergeben können.

Wie steht es um die Netzabdeckung bei kleinen Anbietern?


Diesbezüglich besteht kein Grund zur Sorge mehr, da die Netzabdeckung auch bei den kleineren Anbietern gewährleistet ist. Alle nutzen die Netze von Vodafone, O2 oder der Deutschen Telekom, so dass Sie auch bei einem besonders preiswerten Tarif keine Einbußen bezüglich Empfang oder mobiler Erreichbarkeit hinnehmen müssen.


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