Girokonto Vergleich 2018

Bestes kostenloses Girokonto im Vergleich ermittelt

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein kostenloses Girokonto beinhaltet meist weitere Gratis-Optionen
  • Zu den Anbietern gehören meist kleinere Direktbanken
  • Herkömmliche Girokonten können hohe Kosten verursachen
  • Attraktiven Angebote entstehen durch den Kampf um Kunden
  • Ein Kontenwechsel birgt keine Risiken oder Gefahren
  • Meist profitieren Sie zusätzlich durch ein Startguthaben

Hierzulande hat jeder Bürger grundsätzlich das Recht auf ein Girokonto. Das bedeutet, dass Sie von einer Bank nicht ohne Weiteres abgewiesen werden dürfen, wenn Sie ein Konto eröffnen möchten. Allerdings sollten Sie sich vorab die Konditionen eines Geldinstituts genauer anschauen, bevor Sie Ihr Girokonto eröffnen. Denn nicht jedes Konto ist gleich und gerade in letzter Zeit werden vermehrt Gebühren für Dienste erhoben, die bis vor kurzem noch kostenfrei angeboten wurden.

Um Ihnen bei der Vorauswahl etwas zu helfen, haben wir einen Girokonto Vergleich erstellt, in dem wir Ihnen die besten kostenlosen Angebote vorstellen. Wenn Sie also unnötige Kosten für Kontoführung, das Abheben von Bargeld oder Ähnliches künftig vermeiden möchten, lohnt sich dieser Vergleich für Sie und Ihre Haushaltskasse nachhaltig.

Jeder braucht ein Girokonto

Aufgrund der momentanen Zinsflaute klagen die Banken immer wieder über ausbleibende oder zurückgehende Gewinne. Daher sind in der Vergangenheit seitens der Geldinstitute immer neue Ideen aufgekommen, mit denen sich zusätzliche Einnahmen generieren lassen. Als Endverbraucher bemerken Sie das beispielsweise durch kleinere Gebühren, die Ihnen von Ihrer Hausbank in Rechnung gestellt werden. Häufig werden Dienstleistungen kostenpflichtig, die vor kurzem noch zum gebührenfreien Service dazugehört haben.

Geld am Bankautomat abheben

Als gute und sichere Einnahmequelle haben Banken für sich das Girokonto entdeckt. In der heutigen Zeit ist es nahezu unmöglich, ohne ein Solches auszukommen. Durch den zunehmend bargeldlosen Zahlungs- oder Geldverkehr ist fast jeder Bürger auf ein eigenes Girokonto angewiesen. Ohne Girokonto können Sie nicht im Internet einkaufen, Ihre monatliche Miete überweisen oder etwa auch Bargeld an Automaten abheben. Nicht zu vergessen, dass das Einkommen oder Sozialleistungen ebenfalls ein eigenes Konto voraussetzen.

In der Regel erhalten Sie zu einem Girokonto auch eine Geldkarte, mit der Sie bargeldlos einkaufen sowie sich Geld am Automaten ziehen können. Eine solche Giro- oder EC-Card steht ein Stück weit für die finanzielle Unabhängigkeit, da sich damit jederzeit flexibel Geld abheben lässt oder ein Einkauf bezahlt werden kann. Zu guter Letzt stellt das Girokonto die Grundvoraussetzung dar, um im Internet Waren zu bestellen oder über das Online-Banking rund um die Uhr Überweisungen sowie Daueraufträge zu tätigen. Diese Gründe zeigen auf, welche Bedeutung das eigene Girokonto in der heutigen Zeit besitzt. Ohne Konto wären die Abschlüsse von Verträgen oder Geschäften nahezu undenkbar.

So gut wie jeder hat ein Konto
Im Jahr 2013 gab es in Deutschland lediglich 670.000 Personen ohne Girokonto. Die Ursache hierfür war zumeist eine vorausgegangene Kündigung durch die Bank wegen zu hoher Schulden. Um solche Verbraucher nicht komplett vom Finanzmarkt auszugrenzen, wurde 2016 per Gesetz geregelt, dass jedermann ein Anrecht auf ein solches Konto zusteht. Dies zeigt, wie existenziell ein eigenes Girokonto mittlerweile geworden ist.

Wofür Gebühren anfallen können

Traditionell werden für ein Girokonto keinerlei Kosten fällig, solange es sich im Plus befindet. Überziehen Sie Ihren Rahmen, nehmen Sie quasi einen Kredit in Anspruch, da Sie nicht mehr auf das eigene Geld, sondern das der Bank zurückgreifen. Hierfür Zinsen zu bezahlen, ist generell angebracht und wird auch von keiner Seite kritisiert. Sie sollten sich nur darüber im Klaren sein, dass die Bank in solchen Fällen mit Überziehungszinsen an Ihnen verdient, die leicht im zweistelligen Bereich liegen können. Allerdings kommen vermehrt Gebühren auf, die zum Beispiel Ihr Online-Banking oder das Abheben von Bargeld betreffen. So lässt sich auf einfache Weise der Gewinn von Kreditinstituten steigern. Dass Sie als Kontonutzer solche Belastungen verhindern können, beweist ein Blick auf unseren Girokonto Vergleich.

Die hier aufgeführten Kostenfaktoren sollten Sie kennen, wenn es ums Girokonto geht. Es ist nicht gesagt, dass jede Bank all diese Kosten erhebt. Allerdings sind das alles Beispiele, die Sie als Kunden belasten können und die Sie unter Umständen beispielsweise mit einem Kontowechsel umgehen können.

Dispozinsen

Wie bereits kurz angeschnitten, werden Ihnen Sollzinsen berechnet, sobald Sie Ihr Guthaben aufgebraucht haben und ins Minus rutschen. Dieser Dispokredit ist bequem und kann auch als kurzzeitiger Kredit über finanzielle Engpässe hinweg helfen. Der sogenannte Disporahmen hängt an verschiedenen Bedingungen wie etwa Ihrem regelmäßigen Gehaltseingang oder auch Ihrer individuellen Kreditwürdigkeit. Um diesen Kostenfaktor werden Sie bei keinem Kontoanbieter herumkommen, allerdings unterscheidet sich die Spannweite solcher Zinsen von Bank zu Bank teilweise sehr stark.

Selbstverständlich lässt sich mit Ihrer Bank auch vereinbaren, diesen Überziehungsrahmen auf Null zu stellen, so dass Sie nie in die Versuchung geraten, mehr Geld auszugeben, als auf Ihrem Girokonto vorhanden ist. Dadurch gehen Sie auf Nummer sicher und ersparen sich von Anfang an die teuren Dispozinsen. Diese liegen in der Regel weit über denen eines Ratenkredits. Sollten Sie also regelmäßig Ihr Konto überziehen, lohnt sich die Überlegung, alternativ und einmalig einen Kredit zu beantragen. Dadurch verschaffen Sie sich ein bestimmtes Finanzpolster und bezahlen dafür allemal weniger Zinsen.

Kontoführungsgebühr

Für die Kontoverwaltung kann Ihre Bank Ihnen Führungskosten berechnen. Diese werden mitunter auch als Jahresgebühr oder Kontogrundgebühr deklariert. Sie erhalten hierfür lediglich die Gegenleistung, als Kunde ein Girokonto bei der Bank zu unterhalten. Wie auch bei allen anderen Gebühren, die eine Bank erheben kann, sind die genauen Kosten nicht standardisiert. Je nach Institut können Ihnen höhere oder geringere Beiträge für Ihre Kontoführung berechnet werden.

Dieser Kostenfaktor findet immer häufiger Anwendung, dennoch finden Sie in unseren Girokonto Vergleich etliche Beispiele dafür, dass es auch komplett ohne geht. Als Hauptargument führen vor allem Großbanken gerne an, dass Ihnen dafür auch Berater in Bankfilialen zur Seite stehen. In Wahrheit bieten Direktbanken aber keinen schlechteren Service und ebenso gute Leistungen.

Kosten fürs Online-Banking

Ein immer größerer Teil der Finanztransfers findet heute über das Internet statt. Hier mal eben Konzerttickets gekauft, dort ein passendes Last-Minute-Geschenk ersteigert und beim Versandhändler das Küchengerät zum Aktionspreis erworben. Mitglieds- oder Versicherungsbeiträge sowie Mietzahlungen gehen auf diesem Weg selbstverständlich auch als Dauerauftrag an die jeweiligen Empfänger. Um solche Onlineüberweisungen möglichst sicher zu gestalten, ist ein PIN oder eine individuelle TAN unumgänglich. Entweder Sie erhalten diese noch über einen altmodischen Bogen oder beziehen solche Zahlenkombinationen in Echtzeit über Ihr Smartphone direkt vom Kontobetreiber.

Indem auch an dieser Stelle bei mehr und mehr Banken Gebühren für das Zuschicken von Freigabecodes aufkommen, verteuert sich Ihr Girokonto unterm Strich mit jeder Kontobewegung. Diese Kosten sollten Sie hinterfragen, schließlich ist der Aufwand solcher computergenerierter TANs oder PINs extrem gering und kann Ihren kompletten Zahlungsverkehr unnötig verteuern.

In diesem Zusammenhang sollen noch kurz die Kontoauszüge Erwähnung finden. Es gibt Banken, die diese noch immer postalisch versenden. Das mag im Internetzeitalter nicht mehr ganz so modern klingen, allerdings sollten Ihnen auch für diese Dienstleitung keinerlei Gebühren in Rechnung gestellt werden. Den Überblick über Ihre Kontobewegungen können Sie sich schließlich auch in kürzester Zeit online verschaffen.

Überweisungsentgelt

Speziell ältere Menschen oder solche, die nicht besonders internetaffin sind, führen ihre Überweisungen noch über den klassischen Papierbogen aus. Für die Bearbeitung eines solchen Überweisungsträgers wird mittlerweile auch immer häufiger ein geringes Entgelt verlangt. Aber selbst diese Dienstleistung ist bei einigen Banken noch immer im gratis Serviceangebot mit inbegriffen. Sollten Sie diese Art und Weise der Bankgeschäfte noch immer bevorzugen, lohnt sich ein genaues Hinsehen beim Girokonto Vergleich, um mögliche Kosten einzusparen.

Kartengebühren

Über die Kartengebühren lassen sich gleich mehrere Zusatzeinnahmen für Banken generieren. Das liegt sowohl an der vielfältigen Einsetzbarkeit, als auch an der Anzahl der Karten, die Sie über Ihr Girokonto erlangen können. Allein für die Ausgabe, sowie sämtliche Einsatzmöglichkeiten können Ihnen über Ihre Bankkarten also Kosten entstehen.

Kreditkarten mit Zusatzgebühren?

Betrachten wir uns zunächst die herkömmliche EC-Karte (Girocard). Diese ist in ihren Funktionen weitestgehend auf das Bezahlen in Geschäften, sowie dem Abheben am Automaten beschränkt. In beiden Fällen können Kosten entstehen. Das heißt, Sie riskieren bei jedem Zahlungsvorgang und jedem Gang zum Geldautomaten Extragebühren. Für einige Karten werden außerdem Jahresgrundgebühren fällig.

Dieselben Kostenfaktoren können auch die Unterhaltungskosten einer möglichen Kreditkarte oder Partnerkarte in die Höhe treiben. Mit einer Kreditkarte erwerben Sie in der Regel umfangreichere Funktionen als bei einer EC-Karte und können diese vor allem im Ausland als Zahlungsmittel vielseitiger einsetzen. Damit ist der nächste Aspekt angesprochen: die Auslandsgebühren Ihrer Karte(n), wenn Sie verreisen. Im Ausland müssen Sie mit höheren Gebühren rechnen. Zusätzlich gilt es zu beachten, welche Regeln für Länder wie etwa die USA gelten, wo Sie in einer anderen Währung mit der Karte zahlen.

Unter einer Partnerkarte können Sie sich eine Art Duplikat Ihrer eigenen Karte vorstellen. Diese hat zu identischen Konditionen Zugriff auf Ihr Girokonto und ist für Ihren Partner oder sonstigen Angehörigen praktisch. Ein weiterer Punkt, den Sie bei der Kostenberechnung Ihres Kontos nicht vergessen sollten, stellt die Ausstellung einer Ersatzkarte dar. Wie sich diese Kosten zusammensetzen, kann ebenfalls jede Bank für sich entscheiden. Sollten die Kredit-, EC- oder eine jeweilige Partnerkarte verlorengehen, entstehen womöglich zusätzliche Kosten. Diese können sich theoretisch aufteilen in Sperrung der alten Karte, Bereitstellung und Versand der Neuen sowie Vergabe einer neuen PIN. Derselbe Vorgang wird auch dann fällig, wenn Sie lediglich Ihren PIN vergessen oder 3 Mal falsch eintippen. Wenn Ihre Karte gestohlen und dann missbraucht wird, können zusätzlich Kosten für Sie entstehen. In aller Regel reagieren Banken zwar kulant und ersetzen Ihren Schaden umgehend, allerdings könnten Sie dabei auch mit einer geringen Selbstbeteiligung zur Kasse gebeten werden.

Zusammenfassend stellen wir Ihnen die potentiellen Kostentreiber nochmal vor, die Ihnen bei der Nutzung einer oder mehrerer Karten für Ihr Girokonto begegnen können:

  • Individuelle Grundgebühren für EC-, Kredit- sowie Partnerkarte
  • Kosten für Kartenzahlung
  • Zusatzgebühren beim Einsatz im Ausland
  • Kosten für Sperrung und Ersatzkarte
  • Mögliche Selbstbeteiligung bei Missbrauch
  • Entgelt fürs Geld abheben, besonders bei „Fremdbanken“

Die Kosten läppern sich
Selbst wenn Ihnen Ihre derzeitige Hausbank nur den ein oder anderen Service in Rechnung stellt, sollten Sie die Summe über ein gesamtes Jahr bedenken. Je nach Art einer Gebühr und Nutzungsverhalten können unterm Strich schnell über 100 Euro an Nebenkosten auflaufen. Solche Gebühren können Sie durchaus sparen, indem Sie bei einem anderen Kontoanbieter die selben Dienstleistungen zum Nulltarif beanspruchen. Welche Banken aktuell die besten Konditionen bieten, sehen Sie in unserem Girokonto Vergleich.

So finden Sie das ideale Girokonto

In unserem Girokonto Vergleich finden Sie die besten Angebote, die es derzeit am Markt gibt, detailliert zusammengestellt. Sie erfahren alles über die wichtigsten Zusatzleistungen und wann Ihnen für welche Leistungen Gebühren berechnet werden. Grundsätzlich ist die Kontoführung bei allen Anbietern unseres Girokonto Vergleichs kostenfrei.

Um herauszufinden, welches Konto am besten zu Ihnen passt, müssen Sie zunächst Ihre Verhaltensweise und Ihre Bedürfnisse klar für sich selbst abstecken. In der Nutzung eines Girokontos bestehen bei allen Verbrauchern zumindest geringfügige Unterschiede. Sind Sie eher jemand, der sich oft im Ausland aufhält, ist der Fokus auf die Gebührenfreiheit beim Geldabheben in anderen Staaten gerichtet. Ebenso, was mögliche Kosten für die Umrechnung von Fremdwährungen in Euro betrifft. Neigen Sie eher dazu, Ihren Disporahmen zu beanspruchen, sollten Sie diesbezüglich einen Blick auf entstehende Überziehungszinsen richten. Benötigen Sie eine Kreditkarte zum Girokonto, die nichts kosten soll, werden Sie auch diesbezüglich fündig.

Auf diese Weise lässt sich der Girokontoanbieter ausfindig machen, der Ihre gesamten Wünsche am treffendsten abdeckt. Beachten Sie jederzeit die Angebote in Leistungsumfang und potentiellen Kostenfaktoren und entscheiden Sie sich für den Anbieter, der Sie am wenigsten oder im Idealfall überhaupt nichts kostet.

Entscheiden Sie stets mit Bedacht
Viele Girokonten bieten Ihnen als Neukunde einen Willkommensbonus. Das ist auf den ersten Blick immer attraktiv, allerdings sollten Sie sich dennoch die Zeit für den zweiten Blick nehmen. Es kann vorkommen, dass genau so ein Wettbewerber Sie ausgerechnet für Leistungen zur Kasse bittet, die Sie häufig in Anspruch nehmen müssen. Dann verpufft Ihr Startbonus letztlich ziemlich schnell und Ihnen bleiben Gebühren, die Ihnen woanders vielleicht erspart geblieben wären. Prämien sind eine angenehme Sache, allerdings sollten sie gegenüber dem Gesamtangebot nie zu stark gewichtet werden.

Nichts spricht gegen einen Kontowechsel

Die Bereitschaft, einen Anbieter zu wechseln, ist in unserer Gesellschaft schwächer ausgeprägt als in anderen Ländern. Manche Menschen tun sich speziell im Fall einer Bank besonders schwer, da Finanzgeschäfte mitunter ein heikles und privates Thema darstellen. Das Kündigen eines jahrelang geführten Kontos bei der Bank des Vertrauens ist dann womöglich das größere Übel als die zusätzlichen jährlich anfallenden Gebühren. Dieser Argumentation ist leicht zu folgen und doch lässt sie sich auf mehrere Arten entkräften.

Räumen Sie Zweifel beiseite

Zunächst unterliegt der Bankenmarkt in Deutschland relativ strengen Auflagen und Verordnungen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht den Finanzmarkt und beaufsichtigt sämtliche Banken, die in Deutschland ihre Dienste anbieten. Das betrifft selbstverständlich auch kleinere Banken oder sogenannte FinTecs, die als Startups erst in neuerer Zeit in den Bankensektor eingetreten sind. Damit ist sichergestellt, dass Ihr Girokonto nicht von Betrügern oder Abzockern verwaltet wird, selbst wenn Sie zu einer „No Name“-Bank wechseln.

Meist verfügen solche Anbieter über kein Netz an eigenen Filialen oder Bankautomaten. Dennoch bestehen beispielsweise Kooperationen mit Betreibern von Geldautomaten, die gewährleisten, dass Sie jederzeit sicher an Bargeld kommen. Der Dienstleistungsumfang ist dabei meist absolut identisch, wobei der Unterschied hauptsächlich darin besteht, dass Sie Ihre Bankgeschäfte über das Internet abwickeln müssen. Durch die eingesparten Kosten für Filialen und Mitarbeiter wirtschaften solche Anbieter wesentlich günstiger und können dadurch ihren Kunden auch preiswertere Leistungen bieten.

Bedenken Sie die Einsparungen

Über die Ersparnis machen Sie am Ende einen guten Schnitt. Teilweise lassen sich deutlich über 100 Euro monatlich durch einen einfachen Wechsel sparen. In der Regel sind es gerade die alteingesessenen und namhaften Bankhäuser, die mit immer neuen Gebühren die Kosten nach oben treiben. Dem können Sie entgegenwirken, indem Sie sich nach einem neuen Kontoanbieter umschauen und gründlich vergleichen. Über immer neue Angebote, die natürlich dem Zweck dienen, Kunden zu gewinnen, können Sie an ein vorteilhaftes Girokonto gelangen. Im Umfang sind für Sie dabei keine Kompromisse bei Zuverlässigkeit oder Seriosität zu befürchten. Außerdem werden Sie Kosten sparen und können vielleicht noch von einem Neukundenbonus profitieren. Über unseren Girokonto Vergleich können Sie detailliert erfahren, welche Leistungen ein modernes Girokonto mitbringen kann, ohne dass Ihnen dafür eine finanzielle Belastung entsteht.

Profitieren Sie vom Wettbewerb

Um neue Kunden anzusprechen, gibt es immer wieder neue Aktionen und Zusatzleistungen bei den Girokonten. Das Wegfallen der Kontoführungsgebühren ist dabei eher der Anfang und nicht das Ende der Fahnenstange. Dass Sie beispielsweise lediglich an den Automaten Ihrer Hausbank kostenlos Bargeld abheben können, ist ein ziemlich veraltetes Modell in der heutigen Zeit. Banken haben sich hierfür zu Verbünden wie etwa CashPool oder der CashGroup zusammengetan, um ihren Kunden jeweils ein breiteres Spektrum zu bieten und sie mit Gebühren beim Geldabheben zu verschonen.

Allerdings ist auch das nicht mehr das Maß aller Dinge, denn mittlerweile gibt es Anbieter, die ihren Kunden als Inhaber eines einfachen Girokontos das kostenfreie Geldabheben weltweit ermöglichen. Zudem setzt eine gratis Kontoführung bei etlichen Betreibern auch keinen festen Geldeingang voraus oder lediglich eine begrenzte Anzahl von kostenlosen Geldtransfers. Solche Leistungspakete sind in der Regel für die Eröffnung eines Girokontos zeitlich begrenzt, werden jedoch ständig angeboten. Dennoch sind Sie vorhanden und bieten umfangreiche Leistungen, die Sie am Ende nichts kosten. Informieren Sie sich über die aktuell besten kostenlosen Angebote in unserem Girokonto Vergleich.

Der Wechsel ist sicher

Der Wechsel eines Girokontos ist nicht weiter aufwendig und wurde in jüngster Zeit durch gerichtliche Urteile noch erleichtert. Beispielsweise muss Ihre alte Bank kooperationswillig sein und darf Ihnen für Transfers auf ein neues Konto keine Gebühren berechnen. Ebenso dürfen Ihnen keine weiteren Nachteile entstehen, wie etwa bei der Zusammenarbeit mit Ihrer neuen Bank. Dazu gehört auch, dass die Daten Ihrer Transaktionen der letzten 13 Monate von der alten zur neuen Bank gegeben werden. Ihre regelmäßigen Zahlungspartner werden über Ihren Wechsel informiert und Lastschriften sowie Daueraufträge automatisch umgestellt. Verpassen die Banken dabei bestehende Fristen oder Zahlungsziele aus eigenem Verschulden, stehen diese dann für mögliche Mahnkosten ein.

Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang, dass Sie zu Beginn dennoch sämtliche Daueraufträge und Lastschriften im Auge behalten. Außerdem sollten Sie sicherheitshalber einen zeitlichen Puffer einplanen, währenddessen beide Konten parallel bestehen. Natürlich spricht auch nichts dagegen, zu wechseln und das alte Konto erst einmal bestehen zu lassen – außer dem Umstand, dass Sie hierfür womöglich unnötige Kosten tragen müssen.

Anleitung zum Girokonto-Wechsel

Damit Sie Beim Wechsel des Girokontos nichts vergessen, haben wir für Sie eine Schritt-für-Schritt Wechselanleitung erstellt. Damit ist der Wechsel wirklich kinderleicht vollzogen:

  1. Suchen Sie sich das neue Konto nach Ihren Bedürfnissen aus. Achten Sie darauf, dass Sie die preiswerteste Bank finden, die zu Ihren Anforderungen passt. Für den Antrag der Kontoeröffnung müssen Sie alle relevanten Daten zu Ihrer Person in ein Onlineformular eintragen.
  2. Die Betätigung Ihrer Identität erfolgt oft über das Post-Ident-Verfahren (immer häufiger auch Video-Ident per Webcam oder Handy). Hierfür bringen Sie die ausgefüllten Unterlagen, sowie Ihren Ausweis zur nächsten Postfiliale. Bei Video-Ident erfolgt die Verifizierung sofort (Dauer: Etwa 30 Minuten mit Wartezeit).
  3. Anschließend erhalten Sie auf dem Postweg die notwendigen Unterlagen Ihrer neuen Bank. Dazu zählen die Kontonummer, Ihre Zugangsdaten für das Online-Banking, Kredit- und/oder Girocard, sowie der Vertrag über Ihre Kontoeröffnung.
  4. Nachdem Sie Ihr neues Konto online freigeschaltet haben, sollten Sie Ihre künftige Bankverbindung allen relevanten Stellen mitteilen, von denen Sie Geld beziehen. Das sind beispielsweise Arbeitgeber, Behörden, Versorgungskassen oder sonstige Ämter.
  1. Auf gleiche Weise stellen Sie regelmäßige Geldausgänge um. Künftig wird Ihr neues Konto durch laufende Lastschriftverfahren oder Einzugsermächtigungen belastet. Darunter fallen beispielsweise Mietzahlungen, Versicherungsbeiträge oder Kreditraten. Gehen Sie dafür Ihre Kontobewegungen der letzten Monate durch und denken Sie auch an Zahlungen, die eventuell nur vierteljährlich oder jährlich abgehen. Dabei kann Sie ein Kontowechselservice unterstützen, wie ihn etwa Fino.Digital oder Kontowechselservice24.de anbietet.

    Ihre neue Bank muss laut Gesetz innerhalb von 14 Werktagen alle regelmäßigen Ein- und Ausgänge übernehmen und einrichten. Hierzu fordert sie sämtliche Kontoauszüge der letzten 13 Monate von Ihrer aktuellen Bank an. Dieser Schritt erfolgt nicht immer ganz reibungslos. Daher ist es empfehlenswert, dass Sie bei den Punkten 4. und 5. selbst aktiv werden oder zumindest die Übertragung im Blick behalten.

  2. Nach der Umstellung aller Transaktionen können Sie Ihr noch bestehendes Konto ohne Angabe von Gründen innerhalb Ihrer Kündigungsfrist kündigen. Die zeitliche Überschneidung des neuen und noch bestehenden Kontos macht dabei immer Sinn. Sollten Sie einen Dauerauftrag auf Ihrem alten Konto übersehen haben, kann dieser noch ausgeführt werden und Sie vermeiden damit unnötige Bearbeitungskosten.
  3. Damit Ihre fristgerechte Kündigung problemlos wirksam wird, muss das alte Konto im Plus stehen. Sind Disposchulden vorhanden, sollten Sie diese rechtzeitig ausgleichen. Ein vorhandenes Guthaben wird automatisch auf das Konto Ihrer neuen Bank übertragen. Alternativ können Sie dieses aber auch selbst auf Ihr neues Konto überweisen.
  4. Künftig fallen Ihnen durch den Kontowechsel keine Führungskosten oder Jahresgebühren mehr an. Dadurch sparen Sie Geld und erhalten je nach Kontoanbieter einen Wechselbonus. Solche Prämien bekommen Sie meist erst nach einer bestimmten Zeit, sobald die verlangten Bedingungen des Kontobetreibers erfüllt sind. Das können etwa 3 Monate sein, in denen regelmäßig ein Gehaltseingang zu verzeichnen ist oder eine vorgegebene Anzahl von Transfers getätigt werden müssen.

Fazit

Wenn Sie aktuell für Ihr Girokonto Gebühren abführen müssen, ist das streng genommen nicht nötig. Zahlreiche Anbieter würden Sie für einen Wechsel meist sogar mit einer Neukundenprämie belohnen. Doch das Wichtigste dabei ist auf längere Sicht, dass Sie darüber hinaus ein umfangreiches Leistungspaket erwarten können und vor allem Nebenkosten einsparen.

Über den Wettbewerb um neue Kunden können Sie bei einem neuen Girokonto durch die Bank weg profitieren. Sie erhalten dadurch nicht nur ein Konto, das die neuesten Funktionen mitbringt, sondern auch im Leistungsumfang auf dem neuesten Stand ist. Über den Vorteil der eingesparten Grundgebühr für die Kontoführung lassen sich häufig zusätzliche Optionen ohne Mehrpreis nutzen.

Dazu kann ein weitreichendes Netz an Geldautomaten zählen, an denen Sie gratis Bargeld erhalten, eine Partnerkarte zum Nulltarif oder etwa auch besonders günstige Sollzinsen, sollten Sie einmal Ihren Dispo benötigen.

Die genaue Auswahl sollten letzten Endes allerdings Sie individuell nach Ihrem Nutzungsverhalten treffen. Moderne Girokonten liefern Ihnen bereits als Standardmodell Leistungen zum Nulltarif, die anderswo teilweise viel Geld kosten. Um einen gewissen Aufwand an Vergleichen und Abwägen werden Sie also nicht herumkommen. Nutzen Sie hierzu unseren Girokonto Vergleich, der Ihnen übersichtlich einen umfangreichen Eindruck zu dieser Thematik vermittelt. Der Wechsel zu einem grundsätzlich kostenlosen Anbieter ist nicht schwer und wird sich nachhaltig über das Einsparpotential rechnen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie finde ich das beste Girokonto ohne Kosten?


In unserem Girokonto Vergleich finden Sie die besten Konten, die Ihnen keine Kosten verursachen. Finden Sie heraus, welche attraktiven Zusatzleistungen die Anbieter im Einzelnen bieten und wählen Sie Ihr passendes Paket aus. Wichtig ist dabei immer, dass Sie Ihr Verhalten sowie Ihre Wünsche und Erwartungen genau kennen und dementsprechend die Wahl angehen. Ein Wechsel ist mit wenig Mühen verbunden, wird sich in den häufigsten Fällen allerdings garantiert rechnen.

Weshalb werden Kontogebühren erhoben?


Durch das niedrige Zinsniveau der vergangenen Jahre werfen Kredite nur noch vergleichsweise wenig Gewinn für Banken ab. Daher suchen Banken stets nach neuen Einnahmequellen, die ihnen beispielsweise Girokonten bieten. Diese bestanden in der Vergangenheit meistens ohne Nebenkosten für bestimmte Grundleistungen. Indem die Geldinstitute zwar überschaubare, aber sich summierende Beträge etwa für das Online-Banking verlangen, erwirtschaften sie letztlich eine bessere Bilanz. Ihnen steht dagegen der Weg offen, zu einer Bank zu wechseln, die nach wie vor ein Girokonto zum Nulltarif im Portfolio hat.

Wieso gibt es bei kostenlosen Girokonten so viele Kleinanbieter?


Solche Banken sind häufig sogenannte Internetbanken (auch Direktbanken genannt), die weder viel Personal noch eigene Filialen haben. Durch die so eingesparte Kosten können diese Direktbanken mit umfangreichen Angeboten aufwarten, die Service sowie Kundenvorteile bieten, ohne dass sie Geld kosten. Unterm Strich sind die Leistungen keinen Deut schlechter als bei traditionellen Bankinstituten. Der Unterschied liegt allein darin, dass Sie als Verbraucher am Ende Ihr Budget schonen können.

Welche Nachteile kann mir ein Kontowechsel bringen?


Ihre alte Bank ist rein rechtlich gesehen sogar dazu angehalten, mit der Neuen zu kooperieren, bis Ihr Wechsel vollkommen abgeschlossen ist. Zur Sicherheit sollten Sie ein altes Konto noch einen oder zwei Monate nach Eröffnung des Neuen beibehalten. Durch einen Bankenwechsel werden auch alle bestehenden Daueraufträge, Einzugsermächtigungen usw. weitervermittelt, so dass Sie keine negativen Auswirkungen in diesem Zusammenhang befürchten müssen.

Worauf sollte ich bei der Wahl meines neuen Kontos achten?


Bedenken Sie die Aspekte, die für Sie in Sachen Kontoführung von Bedeutung sind. Brauchen Sie möglichst viele Geldautomaten verschiedener Anbieter, um Bargeld abzuheben oder ist das weniger wichtig? Reisen Sie viel, sollten Sie sich Wechselgebühren für Fremdwährungen sparen. Schauen Sie, dass von Ihnen regelmäßig beanspruchte Leistungen nach Möglichkeit in vollem Umfang kostenfrei von einem Anbieter von Girokonten im Portfolio sind. Beachten Sie zusätzlich, in welcher Höhe sich der Dispozins bewegt, sollten Sie diesen ab und an benötigen.

Womit kann ich außer der kostenlosen Kontoführung noch rechnen?


Die Palette ist diesbezüglich breit gefächert. Um an neue Kunden zu gelangen, stellt das Angebot einer kostenlosen Kontoführung einen Eckpfeiler dar, aber längst nicht das Ende der Fahnenstange. Von daher können Sie mit zahlreichen Zusatzleistungen rechnen, die Sie als Kunde locken sollen. Beinahe Standard ist mittlerweile das kostenfreie Abheben von Bargeld im In- und Ausland. Aber auch „exotischere“ Dienstleistungen wie ein günstiger Schnellkredit oder die Bezahlung per App gehören zu dem Service, den Ihnen manche Anbieter bereits zur Verfügung stellen.


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