Was ist ein ETF? Einfach erklärt!

Da klassische Sparmodelle mittlerweile kaum noch Zinsen bringen, sind ETFs für den Vermögensaufbau in aller Munde. Selbst wer bei Börse sprichwörtlich nur “Bahnhof” versteht, kann mit einem ETF indirekt in Aktien investieren und so von relativ hohen Renditen profitieren. Und das bei geringem Risiko, denn ETFs sind Fonds, die durch eine breite Streuung ihrer Anteile Verlustgefahren einzelner Aktien ausgleichen. Wir erklären dir in diesem Artikel, was einen ETF ausmacht und welche Begriffe du kennen solltest.

Das Wichtigste in Kürze

  • ETF („Exchange Traded Fund”) steht im Deutschen für „börsengehandelter Indexfonds“
  • Ein ETF bildet einen Aktienindex nach, beispielsweise den DAX
  • Beim ETF handelt es sich um einen passiv gemanagten Fonds
  • Ein ETF birgt ein geringes Risiko und du kannst bereits mit kleinen Beträgen einsteigen
  • Nebenkosten und Gebühren für einen ETF fallen relativ gering aus
  • Für erste Versuche eignet sich ein kostenfreies Musterdepot

Was ist ein ETF?

Die deutsche Bezeichnung für „Exchange Traded Fund“ lautet börsengehandelter Indexfonds. Wenn dir das zunächst nichts sagt, kannst du dir die einzelnen Begriffe einmal genauer anschauen.

  • Börsengehandelt:
    Die Anteile eines ETF werden an einer Börse gehandelt. Börsen sind Marktplätze, an denen Wertpapiere wie Aktien gekauft und veräußert werden. Genauso lassen sich auch ETFs jederzeit unkompliziert handeln. Damit ist dein Geld in einem ETF nicht auf Jahre gebunden, um Gewinne zu erwirtschaften.
  • Index:
    Die Ausrichtung an einem Index vereinfacht den Handel mit Wertpapieren. Vom DAX hast du sicher schon gehört. Der „Deutsche Aktien Index“ ist hierzulande der wichtigste und bekannteste Index. Er umfasst die Aktien der 30 wertvollsten Aktiengestellschaften in Deutschland, darunter beispielsweise die Allianz, die Deutsche Bank und die Lufthansa. Ein (Aktien-)Index bildet alle durchschnittlichen Kurswerte der wichtigsten Aktien an der Börse ab. Andere Aktienindizes sind beispielsweise der Dow Jones (die wichtigsten 30 Unternehmen der USA) und der Nikkei (225 Unternehmen an der Börse in Japan). Ein Aktienindex kann auch die Kurswerte von Unternehmen einer bestimmten Branche oder Sparte umfassen, zum Beispiel aller Autohersteller (DAXsector Auto für Hersteller in Deutschland). Ein ETF ist ein Fonds, der über Anteile der Aktien eines Aktienindexes verfügt und zwar in genau der gleichen Gewichtung wie der Index selbst.
  • Fonds:
    In einem Fonds sind unterschiedliche Wertpapiere zusammengefasst. Das können Anleihen, Rentenpapiere, Immobilien, Aktien oder andere sogenannte Anlageklassen sein. In seiner Entwicklung hängt ein Fonds von den Kursen der Börse ab, an der er gehandelt wird. Dabei gilt es zwischen aktiv und passiv gemanagten Fonds zu unterscheiden. ETFs gehören zu den passiv gemanagten Fonds. Das bedeutet, dass sie keinen Fondsmanager haben, der die enthaltenen Wertpapiere auswählt und handelt. Wir hatten ja vorab erklärt, dass ETFs einen Index nachbilden. Es ist also von vornherein klar, welche Aktien sie enthalten, ein Fondsmanager ist überflüssig. Das spart Kosten ein.

Börsengehandelte Indexfonds sind in Deutschland seit 2000 auf dem Markt. Seither hat sich die Anzahl sowie das darin angelegte Kapital rapide vervielfacht. Ein ETF zeichnet sich dadurch aus, dass er die Wertentwicklung eines Börsenindex nachbildet. An einer Börse unterliegen die Wertpapiere jedes Aktienkonzerns täglichen Schwankungen, die als Kursverluste und -gewinne ausgewiesen werden. Bei einem ETF stellst du dir die einzelnen Aktien nicht selbst zusammen. Vielmehr suchst du dir einen nach deinen Vorstellungen aus. Als Voraussetzung benötigst du ein Depot, das du online in wenigen Minuten selbst eröffnen kannst.

Wie ein ETF einen Aktienindex nachbildet

Bleiben wir beim Beispiel Deutscher Aktienindex (DAX). Je nach Wert des Unternehmens hat jede Aktiengesellschaft eine andere Gewichtung im DAX. Aktuell sind die stärksten, also wertvollsten deutschen Aktiengesellschaften SAP, Linde und die Allianz. Zum Veröffentlichungszeitpunkt dieses Artikels liegt SAP mit 10,75% am DAX ganz vorne. SAP ist also im Verhältnis zu allen anderen Unternehmen das Wertvollste. Den geringsten Anteil bringt aktuell ThyssenKrupp ein. Das Unternehmen ist auf Platz 30 der Liste. Mit 0,84% hat es den geringsten Unternehmenswert der „Top 30“–Unternehmen an der deutschen Börse. Würde der Wert einer anderen deutschen Aktiengesellschaft über den von ThyssenKrupp steigen, so würde dieses in den DAX mit aufgenommen und ThyssenKrupp verdrängen.

Ein DAX-ETF bildet diesen Index ab, indem er die Verteilung originalgetreu nachbaut. Damit sind in dem Fonds die Aktien aller vertretenen Unternehmen anteilig so zusammengestellt, wie sie der Verteilung des DAX entsprechen (heute wären das also 10,75% SAP Aktien und 0,84% ThyssenKrupp und alle anderen die dazwischenliegen). Du könntest das auch selbst machen, indem du von jedem einzelnen DAX-Unternehmen Aktien im Verhältnis zur Gewichtung im DAX kaufst. Das ist aber kompliziert und deshalb investierst du lieber einfach in einen solchen ETF.

Wie du mit einem ETF profitierst

Über einen ETF sicherst du dir die Vorteile von Fonds und Aktien in einem einzigen Finanzprodukt. Um dein Geld gewinnbringend anzulegen, brauchst du weder viel Kapital noch umfangreiches Fachwissen. Im Vergleich zu den meisten anderen (Spar-)Anlagen bietet dir ein ETF lukrative Vorteile. Einerseits kommst du an dein investiertes Geld jederzeit heran und bleibst liquide. Deine Anteile kannst du jederzeit an der Börse wieder verkaufen.

Andererseits erhältst du eine gute Rendite, wenn du dein Geld mittel- bis langfristig anlegst. Durch die allgemeine Marktentwicklung kannst du derzeit im Schnitt mit etwa 7% Gewinn pro Jahr rechnen. Zwischen 2007 und 2017 legte beispielsweise der DAX trotz zwischenzeitlichem Crash eine Bilanz von 9% an jährlichem Zuwachs hin. Selbst wenn die künftige Entwicklung nicht genau vorhersehbar ist: Eine vergleichbare Rendite kannst du bei anderen Spar- oder Vorsorgemodellen lange suchen.

Abgrenzung zu anderen Börsenfinanzprodukten

Weil ETFs in der Zusammenstellung einfach einen bestimmten Markt nachahmen, ist der Aufwand im Vergleich zu anderen Börsenprodukten gering. Das sogenannte passive Management spart dir Kosten. Anpassungen müssen weit seltener vorgenommen werden als bei aktiv gemanagten Fonds. Dort sind Fondsmanager ständig mit An- und Verkäufen beschäftigt. Das soll die Rendite verbessern, kostet dich allerdings Geld. Ebenfalls günstiger ist der Verwaltungsaufwand. Pro Jahr fallen bei einem ETF Kosten an, die deutlich unter 1% deiner Anlage liegen. Zudem werden für die meisten ETFs keine Ausgabegebühren verlangt. Diese können bei einem aktiv gemanagten Fonds schnell 5% deiner Anlagesumme sein.

Verglichen mit einzelnen Aktien bist du bei einem ETF besser gegen Verlustrisiken abgesichert. Du erhältst durch die „Diversifikation“ ein Abbild des Gesamtmarktes. Diversifikation bedeutet, dass du in verschiedene Unternehmen gleichzeitig investierst („Pack nicht alle Eier in einen Korb“, sagte Oma schon). Mögliche Kursverluste einzelner Aktien werden damit über Gewinne anderer Aktien aus deinem Paket aufgefangen. Da die Wertentwicklung deines ETF der des Gesamtmarktes folgt, bleibt sie relativ stabil. Das fällt damit wesentlich kleiner aus, da du nicht nur auf die Aktienpakete einzelner Konzerne setzt.

Deine Einlagen in einem ETF sind außerdem abgesichert, da sie den Status eines Sondervermögens haben. Dabei ist dein Anteil getrennt vom Vermögen der Gesellschaft zu betrachten, die den Fonds vermarktet. Ein Herausgeber von ETFs oder anderen Wertpapieren wird als Emittent bezeichnet. Geht dieser in den Konkurs, ist deine Anlage geschützt.

ETFs sind unkompliziert und nachvollziehbar

Generell bietet dir ein ETF ein hohes Maß an Transparenz. Aktuelle Kursentwicklungen lassen sich einfach nachvollziehen. Du kannst einzelne ETFs auch leicht miteinander vergleichen, wenn sich diese auf denselben Index beziehen. Im Börsenteil deiner Zeitung oder im Internet erfährst du die momentane Lage und welche Trends gerade vorherrschen.

Vor- und Nachteile von ETFs

✔ Zunächst noch einmal kurz die Vorteile zusammengefasst:

  • Für einen ETF sind keine tiefgreifenden Vorkenntnisse nötig
  • Überschaubares Risiko dank Diversifikation
  • Er bietet dir Transparenz und Nachvollziehbarkeit
  • Deine Liquidität bleibt erhalten
  • Mittelfristig lassen sich gute Renditen erwarten
  • Die Index-Nachbildung macht ein aktives Fondsmanagement überflüssig
  • Auch sonst sind Führung und Verwaltung kostengünstig

✖ Natürlich hat auch dieses Finanzprodukt mögliche Nachteile:

  • Börsenentwicklungen sind schwer vorhersehbar
  • Du musst mögliche Wertschwankungen in Kauf nehmen
  • Banken oder Finanzvermittler bieten selten eine Beratung an

Zu den Nachteilen

Finanzvermittler oder Banken verdienen an ETFs nichts oder kaum etwas. Um den passenden ETF für dich zu finden, ist ein gewisses Maß an Eigeninitiative gefragt. Daher bieten sie diese günstigen Anlageformen nur selten und auf Nachfrage an. In der Regel musst du als Anleger selbst die Initiative ergreifen, wenn du Geld in einen solchen passiven Fonds investieren möchtest. Das solltest du keinesfalls überstürzt machen. Leg dir ein paar Grundkenntnisse zu, bevor du dich für einen ETF entscheidest. Finde heraus, welcher Risikotyp du bist oder welche Erwartungen du hast. Damit findest du umso eher den ETF, der zu deinen Vorstellungen passt.

Einen ETF solltest du nicht als kurzfristiges Investment betrachten. Parallel zu den Entwicklungen an der Börse, können auch die Werte deiner Einlage in einem ETF schwanken. Auf kurze Sicht betrachtet drohen dir damit möglicherweise Verluste. Etwa wenn du deine Einlagen dringend von heute auf morgen als Notgroschen zurück haben möchtest. Investierst du längerfristig, fallen solche Risiken aufgrund der Marktentwicklung eher gering aus. Daher ist es empfehlenswert, bei ETFs Geduld mitzubringen. Eine Garantie für Gewinne hast du allerdings nicht. Zwar sind die Aktienkurse der wichtigsten ETFs in den vergangenen Jahren auf lange Sicht immer gestiegen und so werden sie es vermutlich auch weiter tun. In die Zukunft schauen kann allerdings niemand und so ist es auch nicht sicher, dass dieses Wachstum kontinuierlich weitergeht. Die Investition sollte immer langfristig gedacht sein – zumindest über 10 bis 15 Jahre. Verkaufen solltest du niemals in einem Tief, sondern immer erst dann, wenn sich die Kurse erholt haben.

Denk an die Steuern

Natürlich möchte der Staat etwas von deinen Gewinnen abhaben. Auf Gewinne aus Kapitalanlagen werden 25% Abgeltungssteuer fällig. Hinzu kommen weitere 5,5% Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Abgaben in Form der Kirchensteuer. Das Finanzamt räumt dir bei den „Einkünften aus Kapitalanlagen“ allerdings einen Freibetrag ein. Dadurch werden Steuerabgaben erst fällig, sobald deine Erträge (= Zinsen) oberhalb von 801 Euro im Jahr liegen.

So kommst du an einen ETF

  1. Beschäftige dich mit dem Thema:
    Wir haben dir eine kleine Auswahl an Lesestoff zusammengestellt, die dir einen Grundstock an Wissen zu verschaffen. Hier unsere 3 Leseempfehlungen:
Anlegen mit ETF: Geld bequem investieren mit ETF und Indexfonds
Die Faulbär-Strategie zur Million
ETFs für Anfänger: Der sichere Vermögensaufbau mit ETFs
  1. Setze deine Präferenzen:
    Weit mehr als 1.000 ETFs existieren bereits. Wenn du deine Suche mit bestimmten Vorstellungen angehst, kann das also nicht schaden. Triff eine Vorauswahl, die zu dir passt. Als Erstes musst du wissen, zu welcher Anlageklasse du tendierst. Entscheide dich für deinen Anlage-Fokus, also beispielsweise für einen regionalen Markt, eine Branche, bestimmte Aktien oder Rohstoffe. Unter anderem können dir die folgenden Vergleichskriterien bei deiner Entscheidung helfen.

    • Alter des Fonds – Ein ETF sollte bereits länger als ein Jahr am Markt bestehen. Du bekommst damit genug Daten, um ihn mit anderen ETFs zu vergleichen. Besteht er noch länger, kannst du dessen Konkurrenzfähigkeit umso besser einschätzen.

    • Gesamtvolumen des Fonds – Erkundige dich nach dem Fondsvolumen. Als Faustformel kann gelten, dass ETFs ab einem Volumen von 100 Millionen Euro eine gute Wirtschaftlichkeit bieten.

    • Wiederkehrende Ausgaben – Mach dir vorher ein Bild zu allen Betriebs-, Verwaltungs- oder Depotgebühren. Oftmals findest du die Gesamtkostenquote hinter dem Kürzel TRE (englisch für „Total Expense Ratio“).

    • Wertentwicklung – ETFs lassen sich nach ihrer individuellen Wertentwicklung vergleichen. Dabei spielen Management-Leistungen, Steuern oder Kosten der vergangenen Jahre eine Rolle. Achte darauf, dass du Statistikwerte für identische Zeiträume der ETFs miteinander vergleichst.

    • Replikationsgüte – Schau nach der Art und Weise der Replikation (Index-Abbildung). Beinhaltet der Fonds die exakt gleichen Werte wie der Index, handelt es sich um eine sogenannte „vollständige Replikation“. Vergleiche verschiedene ETFs anhand der Index-Entwicklung, auf den sie sich beziehen.

    • Sitz des Fonds – In Europa aufgelegte Fonds erkennst du am Zusatz „UCITS“ in der ETF-Bezeichnung. In Luxemburg oder Irland finden sich aufgrund steuerlicher Erleichterungen viele Emittenten. Natürlich lassen sich auch Anbieter aus Deutschland oder anderen Ländern Europas finden.

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  2. Leg dir ein Musterdepot an:
    Deine ersten Gehversuche kannst du unternehmen, indem du ein Musterdepot einrichtest. Die Comdirect Bank bietet dir zum Beispiel ein solches Depot, nachdem du dich dort registriert hast. Dafür trägst du weder Risiken noch Kosten, denn Einrichtung, Führung sowie Simulation sind komplett kostenlos. Du musst nicht einmal Comdirect-Kunde sein, um dein Musterdepot zu eröffnen. Du kannst deinen Fonds individuell zusammenstellen, Kursentwicklungen nachverfolgen und dich über die News-Funktion zu aktuellen Geschehnissen informieren. Da es eine reine Simulation ist, entstehen wirklich keinerlei Kosten oder Gefahren – allerdings sind auch deine Gewinne rein theoretischer Natur. Speziell für Einsteiger ohne Erfahrung ein sinnvolles Testmodell, dass du hier in wenigen Schritten einrichten kannst.
  3. Einmalanlage oder Sparplan:
    Vom Prinzip her funktioniert ein ETF-Sparplan nicht anders als beispielsweise das Riester-Sparen. Du legst von Anfang an fest, dass du einen fixen Betrag in regelmäßigen Abständen (monatlich, pro Quartal usw.) einzahlst. Anstelle von Zinsen bekommst du nach bestimmten Zeitabständen weitere ETF-Anteile. Damit vergrößert sich nach und nach deine Einlage, die sich an der Entwicklung des Indexes orientiert. Du kannst bereits mit relativ überschaubarem Aufwand starten, indem du beispielsweise jeden Monat 50 Euro investierst. Geringere Sparraten sind je nach Anbieter ebenso denkbar, bei der Comdirect etwa gelten 25 Euro als monatliches Minimum.Sinn und Zweck eines solchen Plans ist die Anhäufung von Vermögen über einen längeren Zeitraum. Dennoch solltest du dir vor Augen führen, dass dein Geld an der Börse gehandelt wird. Unterschätze das nicht. Stell dir Fragen wie etwa, ob du mit kurzzeitigen Wertverlusten leben kannst. Vor dem Abschluss eines solchen Sparplans solltest du dir auch darüber im Klaren sein, über welchen Zeitraum du sparen willst oder welchen Betrag du sicher jeden Monat für dein Investment sicher entbehren kannst.
  4. Eigenes Depot eröffnen:
    In nur wenigen Minuten lässt sich ein Depot eröffnen. Mit unserem Depot Vergleich bekommst du einen schnellen Überblick über die wichtigsten Anbieter. Wir empfehlen dir für dein Depot die Comdirect Bank. Das Depot ist 3 Jahre lang kostenfrei, du hast eine Auswahl aus über 1.000 ETFs (was sehr viel ist!) und kannst viele sogar kostenfrei handeln. Comdirect ist außerdem auch für Einsteiger sehr einfach zu bedienen. Die Eröffnung eines eigenen Depots ist vergleichbar mit der eines Online-Kontos. Zu deinen persönlichen Daten sind jedoch ein paar zusätzliche Angaben nötig, etwa Berufsstatus oder Steueridentifikationsnummer. Nachdem du den Antrag im Internet ausgefüllt hast, erhältst du alle erforderlichen Unterlagen per Mail in dein Postfach.

Unser Tipp:

Bevor du ein Depot einrichtest, solltest du dich genau informieren und Angebote vergleichen. Wir erleichtern dir die Entscheidung mit unserem Depot Vergleich. Setz den Haken oben bei „ETF-Sparer“, um einen Vergleich der Anbieter zu erhalten.

Unterschiede bei der Ertragsverwendung

Bei der Verwendung deiner Gewinne bestehen zwei Modelle. Entweder du entscheidest dich für eine Ausschüttung. Dann bekommst du die Erträge auf dein Konto und kannst das Geld erneut anlegen oder abheben. Oder du wählst einen Automatismus, bei dem die erwirtschafteten Erträge direkt wieder als Anlage verwendet werden. Im Grunde verhält es sich dabei wie bei anderen Sparanlagen, bei denen du vom Zinseszins profitierst. Diese Variante wird als „thesaurierend“ bezeichnet. Dabei bleibt dein Gewinn stets im Fonds und du musst dich nicht um eine erneute Anlage kümmern. Zumal damit auch erneute Gebühren anfallen würden. Wer ein Vermögen aufbauen will, der sollte unbedingt vom Zinseszins profitieren!


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