Bauen vs. kaufen? – Wie der Traum vom Haus zur Realität wird

Frau bzw. Mann, Kind und Haus – diese Lebensplanung bzw. Reihenfolge mag heutzutage etwas eingestaubt wirken, ist aber nach wie vor äußerst beliebt und erklärtes Ziel etlicher junger Menschen. In den Medien wird größtenteils über die stetig steigende Anzahl an alleinlebenden Großstädtern in Mietwohnungen berichtet. Generell werden der Mietmarkt und die mit ihm verbundenen Risiken häufig in der Öffentlichkeit thematisiert. Wie aber gestaltet sich die Wohnsituation junger Familien? Der Lebenspartner ist gefunden, das erste Kind auf dem Weg oder vielleicht schon auf der Welt. Spätestens jetzt stellt sich die Frage, wie und wo die Familie zukünftig leben möchte.

Da die Option zur Miete zu leben, nicht nur nach Elterneinschätzung mit einigen Einschränkungen einhergeht, wird häufig zwischen dem Bau oder Kauf eines Eigenheims entschieden – natürlich nicht, ohne sich vorher eingehend mit den eigenen (finanziellen) Möglichkeiten auseinanderzusetzen. Welche Vorteile der Hauskauf oder -bau insbesondere für Familien mit sich bringt und weshalb sich eine professionell aufgestellte Baufinanzierung in beiden Fällen lohnt, haben wir im Folgenden zusammengefasst.

Die Baufinanzierung – gut organisiert zum Eigenheim

Die Entscheidung, ein Haus zu bauen oder auch in eine bestehende Immobilie zu investieren, wird in der Regel nicht leichtfertig getroffen und erfordert ein hohes Maß an guter Planung. Am Anfang dieses langwierigen Prozesses stehen unausweichlich die Faktoren Kosten und Finanzierung. Hierzu empfiehlt sich eine individuelle Baufinanzierung, die Interessenten auf allen nötigen Schritten zum familiären Eigenheim unterstützen kann. Den Kern einer Baufinanzierung bildet ein langwährender Kredit, der von Banken, Bausparkassen oder auch Versicherern an Eigenheimplaner vergeben wird.

Der grobe Ablauf gestaltet sich folgendermaßen: Angehende Immobilienbesitzer suchen zunächst ein passendes Objekt oder Grundstück und bringen den dafür vorgesehenen Preis in Erfahrung. Auf Basis dieser Summe beantragen sie im Rahmen einer Baufinanzierung einen Kredit. Die Konditionen, wie z.B. die Höhe des Darlehens, der Tilgungsraten sowie der Zinsen werden von der generellen Kreditwürdigkeit eines Kunden abhängig gemacht. Einer der wichtigsten Unterschiede zu einem regulären Kredit besteht darin, dass angehende Bauherren bzw. Immobilienbesitzer auch angespartes Eigenkapital einbringen. Die Finanzierung wird also nicht ausschließlich mit dem erhaltenen Darlehen gestemmt, sondern zu einem vorgegebenen Anteil auch durch das eingebrachte Eigenkapital. Dieses sollte ca. 15 bis 20 Prozent der gesamten Bau- bzw. Immobilienkosten abdecken können. Der Darlehensanteil wird – je nach Vereinbarung – in Raten zuzüglich festgelegter Zinsen zurückgezahlt. Ein weiteres relevantes Kriterium der Baufinanzierung mit Darlehen: Bei eventueller Zahlungsunfähigkeit kann vom Kreditgeber auf die neu errichtete bzw. erstandene Immobilie zurückgegriffen werden.

Die Vorteile einer Baufinanzierung sind ebenso bedeutend wie schnell erklärt: Neben der hohen Planungssicherheit ist es vor allem die vergleichsweise schnelle Umsetzbarkeit des Wunsches nach einem Eigenheim. Besonders für junge Familien, die sich zügig räumlich vergrößern müssen, ist dies praktisch. Zwar ist eine gewisse Vorlaufzeit, etwa zur Ansparung von Eigenkapital, in jedem Fall notwendig. Insgesamt kommen Familien mit einem Darlehen jedoch deutlich schneller ins Eigenheim und können sich zudem an den seit Jahren kontinuierlich fallenden Zinssätzen sowie an zusätzlicher staatlicher Förderung erfreuen.

Wie sich zeigt, lässt sich der Traum vom Eigenheim gut mithilfe einer ausgeklügelten Baufinanzierung realisieren. Doch vor dem Abschluss einer solchen steht zunächst die grundsätzliche Frage „Neubau errichten oder eine bestehende Immobilie kaufen?“.

Welche Vorteile bringt der „Häuslebau“ mit sich?

Wer sich dazu entscheidet, ein eigenes Heim für die Familie bauen (lassen) zu wollen, weiß, dass dies unabhängig von der Finanzierung einige Strapazen mit sich bringen kann. Auch die lange Dauer und der psychische Stress der Bauphase sollten nicht unterschätzt werden. Gleichzeitig lassen sich jedoch auch einige Vorteile erkennen, die insbesondere Familien zu schätzen wissen.

Der wohl bedeutendste Motivation, ein Eigenheim zu errichten: Das Gefühl der Freiheit, das sowohl beim Gestalten des neuen Eigenheims als später auch beim „darin leben“ aufkommt. Gerade Familien mit kleinen Kindern oder Paare, deren Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, schätzen die deutlich flexibleren Gestaltungsmöglichkeiten eines neu erworbenen Grundstücks – sie passen beispielsweise die Anzahl der Zimmer ihren Bedürfnissen an und entscheiden sich nach Möglichkeit für einen Garten, der ihren Kindern Freiraum und Platz zum Spielen gewährt.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Möglichkeit, auf moderne und zukunftsfähige Rohstoffe zu setzen. Das Haus soll besonders energieeffizient und umweltfreundlich sein? Bauherren haben hier das Zepter in der Hand und können diese Faktoren in ihrer Bauplanung berücksichtigen.

Einsatz in vier Wänden – inwiefern sich der Kauf einer bestehenden Immobilie lohnt

Nicht weniger spannend gestaltet sich der Kauf einer bereits bestehenden Immobilie. Interessenten dieser Option gehen anders vor als zukünftige Bauherren. Sie entscheiden sich für ein Objekt, dessen Grundmauern bereits stehen und welches ihren derzeitigen Anforderungen entspricht.
Einen wichtigen Vorteil des Immobilienerwerbs stellt in diesem Fall der Faktor Zeit dar. Einige Entscheidungen, die in Bezug auf einen Neubau getroffen werden müssen, fallen hier weg. Dadurch können sich Immobilienkäufer noch stärker darauf konzentrieren, ihre Innengestaltungswünsche auszuarbeiten. Nachträgliche Modernisierungsmaßnahmen sind zuweilen zwar kostenintensiv und beschränkt, aber durchaus möglich.

Auch die Lage spielt eine Rolle: Im Hinblick auf familiäre Verbindungen und lokale Verwurzlung kann es sich anbieten, sich für ein bestehendes Objekt in der gewählten Umgebung zu entscheiden. Gerade für Familien, die (weiterhin) in großen Städten leben wollen, bieten sich bestehende Immobilien als die bessere Alternative an. Große, zentrale und unbebaute Grundstücke etwa mit guter Verkehrsanbindung sind selten und teuer. Um dennoch nicht den Schwankungen des Mietmarkts ausgesetzt zu sein, ist der Kauf einer Immobilie in diesem Fall die beste Lösung.

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Gute Planung und finanzielle Absicherung führen ins eigene Zuhause

Von der Idee über die Finanzierung bis hin zum Einzug ist es ein weiter Weg. Für Eltern und Paare mit Familienplanung macht sich dieser aber durchaus bezahlt. Neben allen rationalen Faktoren, Vorteilen und Gründen für oder gegen den Hauskauf oder -bau, ist es vor allem das Gefühl, Besitzer eines Eigenheims zu sein, das Zufriedenheit hervorruft. Wer sich mit Unterstützung einer gut strukturierten Baufinanzierung an das Abenteuer wagt, dem bieten sich beste Aussichten, schon bald Eigenheimbesitzer zu sein.


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