Baby- und Kinderzimmer günstig und sinnvoll einrichten

Jeder, der schon einmal eine Wohnung oder gar ein kleines Reihenhäuschen eingerichtet hat, weiß, dass Möbel, Dekorationsartikel und Dinge, wie Tapeten oder Wandfarbe in der Gesamtheit eine Menge Geld kosten. Gerade junge Eltern tun sich daher auch bei der Einrichtung von Baby- und Kinderzimmer mitunter etwas schwer. Einerseits soll das Zimmer schön und praktisch werden und die gesunde Entwicklung der Kleinen fördern, andererseits sollte die Einrichtung auch nicht zu teuer werden. Wir beantworten die wichtigsten Fragen passend zum Thema und geben Tipps für eine günstige und sinnvolle Einrichtung der Zimmer für die kleinsten Familienmitglieder.

Wie sich bei der Einrichtung Geld sparen lässt

Möbel kaufen, die mitwachsen

Einer der aktuellen Trends in den unterschiedlichsten Bereichen heißt Nachhaltigkeit. Die meisten Menschen verbinden damit ökologisches Bewusstsein oder das Bestreben, im Sinne der Umwelt zu produzieren und zu konsumieren. Nachhaltigkeit kann aber auch bedeuten, so zu handeln und sich so zu verhalten, dass man durch Vorausschauen der Folgen seines Handelns, nicht nur einen positiven Nutzen einer Sache in der Gegenwart, sondern auch in der Zukunft zu erwarten hat. In Bezug auf die Einrichtung eines Baby- und Kinderzimmers bedeutet nachhaltiges Verhalten ganz konkret, dass Möbel gekauft werden, die mit den Kleinsten mitwachsen.

Vor allem viele Bettenhersteller haben das Problem, dass kleine Kinder schnell aus den Möbeln herauswachsen, inzwischen erkannt und bieten umbaubare Modelle an. So wird aus einem Gitterbett nach den ersten Jahren ein Juniorbett, das dann wiederum bis über die Einschulung hinaus Verwendung findet.

Auch der Wickeltisch kann, soweit entsprechend gestaltet, später einfach zur praktischen Kommode umgebaut werden, indem die Ablage entfernt wird. Ein Hochstuhl wird zum Kinderstuhl und der Babybalkon am Elternbett zur Sitzbank. Zudem gibt es erweiterbare Möbel, wie etwa Maltische, die sich nach einiger Zeit zu einem richtigen Schreibtisch umbauen lassen.

Generell lohnt es sich bei der Suche nach Möbeln, die mitwachsen, immer die Augen offen zu halten und gerade bei größeren Anbietern von Aktionen Gebrauch zu machen, im Zuge derer Rabatte gegeben werden mit denen sich eine Menge sparen lässt. Für führende Möbelhäuser finden sich entsprechende Gutscheine und Aktionen oft im Internet. Sie gelten entweder für ausgewählte Produkte oder auch für bestimmte Kategorien.

Aber auch vor Ort, kann in vielen Fällen mit den Mitarbeitern im Einzelnen über Preisnachlässe bei etwa größeren Anschaffungen verhandelt werden. Gerade bei Möbeln ist diese Möglichkeit oft gegeben. Am besten zgunatürlich vor der Geburt, damit die Kleinen direkt aus dem Krankenhaus in ihr kleines schönes Reich kommen können.

Gebrauchte Möbel erwerben

Ob nachwachsendes Mobiliar oder nicht, die Einrichtung muss nicht immer neu sein. Gerade herkömmliche Möbel, die sich nach einiger Zeit eben nicht umbauen und erweitern lassen, waren in manchen Haushalten nur begrenzte Zeit in Gebrauch und wirken optisch im Grunde wie neu. Spätestens nach einer gründlichen Säuberung wirken viele gebrauchte Stücke, als wären sie gerade erst gekauft worden. Natürlich müssen Eltern dabei mitunter Kompromisse eingehen.

Denn es werden sich nicht immer genau die Möbel finden, auf die vielleicht in einem aktuellen Einrichtungskatalog ein Auge geworfen wurde. Das Geld, das sich mit den gebrauchten Möbeln aber meist sparen lässt, kann dann jedoch für weitere sinnvolle Anschaffungen dienen – ein Argument, das gerade für junge Eltern durchaus von Bedeutung sein sollte.

Die Möglichkeiten, gebrauchte Möbel zu erwerben sind vielfältig und sollten bestenfalls auch alle einmal abgeklappert werden:

  • Im Lokalteil von Zeitungen finden sich oftmals Annoncen für gebrauchte Kindermöbel, was besonders praktisch ist, da die Möbel dann meist persönlich begutachtet werden können.
  • In jeder größeren Stadt finden sich Secondhandläden für Kinderbedarf, die gebrauchte Möbel im Sortiment haben.
  • Auf Onlineplattformen mit Kleinanzeigen finden sich fast immer einige Angebote; auch hier kann ein bestimmter Umkreis eingestellt werden, um Anbieter in der Nähe zu finden.
  • Es lohnt sich zudem, die schwarzen Bretter etwa in Kindergärten, in der Hebammenpraxis oder in sonstigen lokalen Einrichtungen und Vereinen anzuschauen. Auch im Bekanntenkreis sollte sich umgehört werden.
  • Auf Flohmärkten und insbesondere auf Kinderflohmärkten können einzelne Möbelstücke ebenfalls zum besonderen Schnäppchenpreis ergattert werden.
  • Auch viele Fachgeschäfte sortieren etwa Ausstellungsstücke regelmäßig aus und bieten diese bei Lagerverkäufen oder auf gezielte Nachfrage hin an. Leicht fehlerhafte Ware, bei der beispielsweise Transportschäden bemängelt wurden oder die nach einiger Zeit umgetauscht wurde, kann mit etwas Glück auch zu einem Vorzugspreis erworben werden und wirkt nicht selten wie ein einwandfreies und neues Möbelstück.

Do it yourself

Möbel umbauen und aufbereiten

Möbel umbauen und aufbereiten

Mit etwas Einsatz und Kreativität müssen überhaupt keine Möbel für das Kinderzimmer angeschafft werden – weder neue, noch gebrauchte. Denn oftmals lohnt es sich, ausrangierte ältere Möbel, die sich vielleicht in der Garage der Eltern oder Großeltern oder auf dem Dachboden von anderen Verwandten und Bekannten finden, zu übernehmen und aufzupeppen.

Die einfachste Möglichkeit dabei lautet in vielen Fällen: Umlackieren oder Bemalen. Denn meist wirken ausrangierte Möbel nur alt und unschön, weil die Farbe abgeblättert ist oder weil sie unzeitgemäß und unpassend für moderne Wohnungen scheinen. Feines Schleifpapier und Farbe oder Lack, die für das Material geeignet sind, schaffen dann oft wahre Wunder, verhelfen Möbeln zu neuem Glanz und retten sie vor dem Sperrmüll.

Selbst der Umbau von Möbeln muss nicht immer aufwendig sein. Eltern können hier einfach kreativ werden:

  • Schränke, Kommoden und andere Möbel mit Schubkästen oder Türen können mit neuen Möbelgriffen aufgewertet werden.
  • Gerade bei älteren Möbeln haben die Türen und Seiten oft Füllungen. Diese können mit Tapetenresten verschönert werden.
  • Für Regalböden, Wandboards oder das Innenleben vieler Möbel bietet sich eine Bespannung mit Stoff an. Auch Flächen ohne Rahmen können so verschönert werden.

Möbel selbst entwerfen und bauen

Natürlich ist nicht jeder Mensch der geborene Handwerker und viele junge Eltern haben weder Lust, noch Zeit, sich auch noch um den Möbelbau zu kümmern. Wer aber schon immer mal ein einfacheres Tischchen oder vielleicht ein simples Wandregal selbst entwerfen und zusammenbauen wollte, hat jetzt die perfekte Gelegenheit dafür. Denn das Design muss überhaupt nicht ausgefallen sein.

Es geht in erster Linie darum, selbst kreativ zu werden, das Möbelstück vielleicht dem Raum entsprechend zu planen, es dafür individuell anzufertigen und dabei auch noch Spaß zu haben und mitunter eine Menge Geld zu sparen. Denn einige Holzbretter, Schrauben, das passende Werkezeug und eventuell etwas Farbe finden sich entweder sogar im Keller oder der Garage oder können für wenig Geld im Baumarkt erworben werden.

Übrigens finden sich Bauanleitungen beispielsweise für ein kleines Bettchen, einen Wickeltisch oder sonstige Kindermöbel ebenfalls auf der Website einiger Baumärkte, in Foren oder auf sonstigen Plattformen für Eltern und Kreative im Web. So lassen sich etwa auch Aufbewahrungsmöbel kreativ mit einer Spielmöglichkeit verbinden.

Auf Zeitlosigkeit achten

Keine Frage, bunte Kindermöbel, die vielleicht auch noch zu einem Thema passen und die Prinzessinnenphase der Tochter oder die Piratenaffinität des kleinen Sohnes befriedigen, sind eine schöne Sache. Allerdings sind genau dies Möbelstücke, die nicht besonders nachhaltig sind – selbst, wenn sie sich umbauen lassen. Denn was passiert, wenn die Kleine nach ein paar Jahren rosa nicht mehr sehen kann und sich vielleicht sogar für das Mädchenhafte ihres Kinderbettchens schämt?

Oder wenn Sohnemann plötzlich lieber Ritter, als Pirat wäre? Dann müssen die Möbel entweder umständlich selbst umlackiert, umgebaut oder schlimmstenfalls gar ausgetauscht werden. Für die Kleinsten schließlich nur das Beste. Das geht in diesem Falle allerdings ins Geld.

Daher ist auf zeitloses und bestenfalls schlichtes Design zu achten. Das bezieht sich einerseits auf die Farben, andererseits aber auch auf die Formen besonders der großen und mitunter nicht ganz günstigen Möbel. Schlichte, sanfte und warme Farben und minimalistisches Design sind der Schlüssel zu lange haltenden und praktischen Möbeln.

Das Zimmer kann dennoch thematisch gestaltet und den Kleinen damit ihre Wünsche erfüllt werden. Die Wandfarbe zu wechseln, kindgerechte Tapeten oder Bordüren anzubringen und nette Dekoartikel und Baby- und Kinderspielzeug zu kaufen ist wesentlich kostensparender, als die Möbel mehrmals auszutauschen.

Das Babyzimmer

Wann renovieren?

Das Babyzimmer und das Kinderzimmer unterscheiden sich nicht nur in Punkto Möbelgröße, Dekoration oder Spielzeug. Denn ganz speziell bei der Einrichtung für Neugeborene sollten Eltern unbedingt auf einige Dinge achten. Ganz wichtig ist beispielsweise der Zeitpunkt, zu dem das Babyzimmer renoviert und für den Nachwuchs vorbereitet wird: Bezieht das Baby kurz nach der Geburt sein frisch renoviertes Zimmer, kann dieses ihm mehr schaden, als nützen.

Denn in vielen Teppichklebern und Farben, aber auch in manchen Möbeln finden sich Gase von Lösungsmitteln und andere Chemikalien, die das Allergierisiko von Neugeborenen und kleineren Kindern verstärken können. Bereits während der Schwangerschaft können einige dieser Chemikalien das Kind belasten. Frau Dr. Ulrich Frank vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Leipzig warnt daher dringlich vor Aktionismus beim Renovieren in Haushalten mit kleinen Kindern: „Wir konnten die Gesundheit der Mütter erfassen. Wir konnten aber auch erfassen, wie die Mütter zu Hause durch bestimmte Schadstoffe belastet waren, und wir hatten die Möglichkeit Nabelschnurblut zu sammeln, was natürlich interessant ist für viele medizinische Laboruntersuchungen“.

Gerade neu verlegter Fußbodenbelag kann eine Gefahr darstellen, so ergänzt die Leiterin des Departments Umweltimmunologie am Helmholtz-Zentrum, Dr. Ingrid Lehmann: „Wir haben in unserer Studie gesehen, dass Fußböden offensichtlich immer ein besonderes Risiko vermitteln bei kleinen Kindern. Wir haben herausgefunden, dass sich das Immunsystem verändert bei den Neugeborenen. Atemwegserkrankungen – wie diese pfeifende Atmung – treten häufiger auf in den ersten Lebensjahren, wenn Fußböden großflächig verlegt und verklebt worden sind“. Hier sollte etwa bei Teppichböden auf schadstofffreie Produkte geachtet werden.

Die Lage des Babyzimmers

Während ein frisch renoviertes Babyzimmer der körperlichen Gesundheit der Kleinen schadet, kann die Lage des Babyzimmers in der Wohnung oder im Haus sich auf die psychische Gesundheit des Nachwuchses und auf die Entspannung und Sorglosigkeit der Eltern auswirken. Denn ein günstig gelegenes Babyzimmer erspart den Kleinen ständiges und langes Weinen und den Eltern viel nächtliches Umherlaufen und schlaflose Nächte.

Am praktischsten ist es, wenn Elternschlafzimmer und Babyzimmer auf der gleichen Ebene liegen. Selbst für das Kinderzimmer ist das noch zu empfehlen, da die Kleinsten oft jahrelang noch zu den Eltern unter due Decke schlüpfen, weil sie Alpträume haben oder sich alleine fühlen. Auf Treppen können sie außerdem im Dunkeln leicht stolpern oder ausrutschen.

Die Wickelkommode

Gerade kurz nach der Geburt wird das Babyzimmer in den meisten Fällen vor allem zum Wickeln genutzt, da sich der Nachwuchs in seinem eigenen Bettchen im Elternschlafzimmer aufhält. Eine der größten Unfallquellen stellt im Babyzimmer dabei das Möbel, auf dem gewickelt wird dar. Dabei ist nicht etwa das Design entscheidend (wobei größere Wickelkommoden deutlich praktischer sind, da das Baby schnell wächst), sondern vielmehr der Platz, an dem die Wickelkommode steht.
Der beste Ort ist eine Zimmerecke, da die Kommode hier nah an zwei Wände gerückt werden kann und das Möbel so von zwei Seiten begrenzt ist. Die Gefahr, dass Babys und Kleinkinder hier herunterfallen ist natürlich deutlich geringer, als bei einer Platzierung an nur einer Wand oder gar freistehend. Übrigens kann auch einfach auf einer Decke auf dem Boden gewickelt werden.

Lackierte Babymöbel?

Selbst wenn die Babymöbel rechtzeitig ausgesucht und das Babyzimmer lange bevor der Nachwuchs einzieht eingerichtet wird, können sich manche Möbel negativ auf die Gesundheit der Kleinsten auswirken. Es wird deshalb empfohlen, immer auf hochwertiges und geprüftes Material bei Baby- und Kindermöbeln zu achten.

Orientierung bekommen Eltern dabei mit Hilfe von Prüfzeichen, wie dem GS-Symbol (Geprüfte Sicherheit), vor allem sollte aber auch auf Siegel für nachhaltige, ökologische und schadstofffreie Möbel, wie das FSC-, das ÖkoControl-Siegel oder den Blauen Engel geachtet werden.

Das Argument, dass beschichtetes oder lackiertes Holz aber unempfindlicher und besser zu reinigen ist als Massivholz, sollte nicht zählen. Denn behandeltes Holz enthält oft Schadstoffe, die sich auf das Kind übertragen, wenn es beispielsweise unwissend an den Möbeln leckt.

Die richtige Matratze für Babys

Matratzen für Babys sollten mehrere Eigenschaften aufweisen:

  • Zum einen sollte die Unterlage richtig ins Bett passen und es dürfen keine größeren Zwischenräume entstehen.
  • Außerdem muss die Matratze über einen gewissen Härtegrad verfügen, sodass das Baby nicht tiefer als etwa zwei oder drei Zentimeter einsinkt.
  • Zur Verhinderung von Schimmelbildung sind weiterhin atmungsaktive Matratzen zu empfehlen. Auch ist darauf zu achten, dass die Matratze eine spezielle Kindermatratze und nicht, wie bei manchen Erwachsenenmatratzen, an den Seiten mit Decken als Begrenzung ausgestattet ist.
  • Dekoelemente, wie etwa ein Himmel, ein Moskitonetz oder Ähnliches mögen schön aussehen oder praktisch wirken, können aber für die Kleinsten sehr gefährlich werden, da sie sich diese unwissend über das Gesicht ziehen und daran ersticken könnten.

Pflanzen in der Nähe des Babys?

Unter Umständen können Pflanzen zur Verbesserung des Raumklimas sinnvoll sein. An einigen Pflanzen finden sich allerdings giftige Teile, die nicht in die Nähe eines Babys kommen sollten. Hat ein Elternteil oder das Baby eine Allergie gegen Schimmelpilze ist es zudem besonders wichtig, den Nachwuchs von Pflanzen im Zimmer fernzuhalten, da sich die Pilze in der Blumenerde oft sehr wohl fühlen.

Das Kinderzimmer

Zimmer den Bedürfnissen entsprechend verändern

Die Bedürfnisse und Anforderungen eines Kindes verändern sich stets mit dem Alter und manchmal sogar von Jahr zu Jahr. Damit sich die Kleinen in ihrem Zimmer auch gerne aufhalten, sollten Eltern im Sinne der Kinder handeln und die Ausstattung hin und wieder austauschen.

Denn selbstverständlich möchte ein Teenager nicht mehr im gleichen Zimmer leben wie vor 10 Jahren – alleine schon, weil er sich vor seinen Freunden nicht schämen müssen will. Es ist dabei gar nicht schwierig herauszufinden, wann es Zeit für einen Tapetenwechsel ist; die Kleinen werden sich schon früh genug zu Wort melden oder einfach nicht mehr in ihrem Zimmer sein wollen. Dann ist Handeln angesagt!

Wenn das Schulalter erreicht ist

Mit dem Eintritt ins Schulalter beginnt für das Kind ein neuer Lebensabschnitt. Die bevorstehenden Veränderungen betreffen jedoch nicht nur den Alltag, sondern auch die Anforderungen an das Zimmer der nun nicht mehr ganz so Kleinen. Denn diese sind spätestens jetzt in einem Alter angelangt, in dem das Zimmer oft auch als Rückzugsort wahrgenommen wird, ein Raum, in dem die Persönlichkeit entfaltet und unabhängig von den Eltern entwickelt werden kann.

Der Raum dient nun nicht mehr wie meist vorher alleine zum Schlafen und Spielen, sondern auch zum Arbeiten. So braucht das Kind mindestens einen Schreibtisch, besser sogar eine kleine Arbeitsecke. Dazu kommt natürlich ein passender Schreibtischstuhl plus Lampe. Für all die weiteren Dinge, die Einzug in das Kinderzimmer erhalten, wie alleine schon die vielen Schulbücher und -hefte müssen passende Stellfächer, Regale oder kleine Schränke vorhanden sein.

Spätestens jetzt sollte übrigens auch ein großes Kinderbett her, denn es steht neben den körperlichen Erfordernissen auch als Sinnbild für das Erwachsenwerden selbst.

Zwei oder mehr Kinder in einem Raum

2 oder mehr Kinder im Raum

Ist die Entscheidung gefallen, dass zwei Geschwister in einem Raum wohnen sollen, muss bei der Gestaltung und Einrichtung darauf geachtet werden, Kompromisse zu finden, um den Anforderungen beider Kinder gleichermaßen gerecht zu werden. Auch funktionieren gleiche Möbelstücke, die jedes Kind etwa mit Hilfe von Stickern individuell gestalten und so zu einem eigenen kleinen Schatz werden lassen kann.

Meist bieten sich auch Hochbetten an, da die Kleinen so beim Schlafen getrennt sind und ihre Ruhe haben und die Eltern doch beide beieinanderhaben. Außerdem sparen Hochbetten wertvollen Raum zum Spielen.

Zur Sicherheit

Unsere Checkliste zur Sicherheit im Baby- und Kinderzimmer:

  • Stehen irgendwo an Möbeln oder Deko spitze Ecken ab, die zur Gefahr werden könnten?
  • Ist das Kinderbett sicher genug, damit die Kleinen beispielsweise nicht herausfallen können? Haben die Gitterstäbe einen geeigneten Abstand zueinander? (Hinweise dazu)
  • Sind die Steckdosen mit einem Kinderschutz versehen?
  • Ist der Wickeltisch so konzipiert, dass die Kleinen nicht herunterfallen können?
  • Sind Fenster und Türen nach außen hin mit einer Kindersicherung gesichert, sobald die Kleinen krabbeln können?
  • Bei Hochbetten: Ist die Leiter fest angebracht? Ist die Absturzsicherung oben hoch genug?
  • Sind die Möbel bestenfalls zumindest mit GS-Zeichen versehen?

Tipps für sehr kleine Zimmer

Unsere Tipps für sehr kleine Zimmer:

  • Hohe Regale bieten sinnvolleren Stauraum, als etwa Kisten auf dem Boden. Nur was zum Spielen wirklich benötigt wird, sollte aus diesen gezogen werden. Der Rest ist sofort wieder im Regal unterzubringen.
  • Regale und Schränke müssen nicht einmal unbedingt auf dem Boden stehen. Aufgehängt verstellen sie nicht die Sicht auf die Grundfläche und machen den Raum luftiger.
  • Stauraum kann auch ein hohes Bett bieten, in dessen Kasten sich Schubfächer befinden.
  • So schön bunte Wände oder Spieltapeten sein mögen, nur Weiß lässt Räume wirklich groß erscheinen. Einzelne bunte Akzente oder Tapetenbahnen sind für die Kleinen natürlich trotzdem wichtig.
  • Spiegel an den Schranktüren sorgen zumindest auch für ein optisch größeres Zimmer.
    Besonders Ecken sollten ausgenutzt werden, um mittig genug freie Spielfläche zu haben.
  • Klappbare Möbel, wie etwa Wickeltische, sind besonders platzsparend.

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