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Austauschjahr in den USA: So bereitet sich dein Kind optimal darauf vor

Schülerin mit USA-Fähnchen in der Hand
Foto © VisualForge, Adobe Stock

Ein Austauschjahr in den Vereinigten Staaten ist für dein Kind ein riesiger Sprung, der es beruflich und persönlich voranbringen kann. Anders als in der Schule spricht dein Kind hier praktisch nur noch Englisch und lernt damit nicht nur die Sprache, sondern auch die US-Kultur besser kennen. Später, im internationalen Berufsumfeld, profitiert dein Sprössling davon gewaltig. Wir sagen dir, wie du den Nachwuchs optimal vorbereitest.

Bucht das Austauschjahr über einen guten Anbieter

Wenn ihr das Austauschjahr plant, solltet ihr euch um einen guten Anbieter bemühen, der bereits eine Reputation aufgebaut hat. Kulturwerke Deutschland ist ein solcher Anbieter und hat bereits viele Zertifikate erhalten. Die Priorität des Anbieters besteht darin, gemeinsam mit qualifizierten Experten das richtige Angebot für deinen Nachwuchs zu finden.

Dazu gehört auch, dass die Gastfamilien persönlich besucht werden und dass jeder Austausch begleitet wird. Schon im Vorfeld gibt es Seminare und Angebote, um sich auf den Austausch vorzubereiten und auch vor Ort stehen immer Partner zur Seite, sodass dein Kind nie ganz alleine ist.

Die richtige Dauer auswählen

Die Entscheidung über den zeitlichen Rahmen solltet ihr eng mit den schulischen Vorgaben in der Heimat abstimmen. Ihr könnt zwischen einem klassischen vollen Schuljahr und einem halben Jahr wählen.

Ein ganzes Jahr bietet den Vorteil, dass dein Kind alle traditionellen Höhepunkte wie den großen Homecoming-Ball, Thanksgiving und den berühmten Prom-Abschlussball miterlebt. Das halbe Jahr ist hingegen eine wunderbare Option für Jugendliche, die eine kürzere Auszeit bevorzugen und danach ohne großen Nachholbedarf direkt wieder in ihre gewohnte Schulklasse in Deutschland einsteigen möchten.

Die Grundlagen des amerikanischen Schulsystems verinnerlichen

Seit 2001 sind die Zahlen bei Teilnehmern an Austauschprojekten deutlich angestiegen, die USA und ihr besonderes Schulsystem spielen dabei eine wichtige Rolle.

Es gibt keine festen Klassenverbände, sondern jeder stellt sich seinen Stundenplan nach einem Kurssystem individuell zusammen. Neben Pflichtfächern stehen außergewöhnliche Kurse wie Fotografie, Journalismus oder Meeresbiologie zur Auswahl.

Nach dem Unterricht am Nachmittag fängt das eigentliche High-School-Leben in den Sportteams oder Theatergruppen erst richtig an, weshalb dein Kind diese Angebote unbedingt nutzen sollte, um schnell Anschluss zu finden.

Ein bisschen Englisch lernen kann nicht schaden

Auch wenn die Sprachkenntnisse vor Ort durch den täglichen Einsatz rasant besser werden, erleichtert eine gezielte Vorbereitung die ersten Wochen. Dein Kind sollte im Vorfeld versuchen, vermehrt englischsprachige Medien in den Alltag zu integrieren.

Wenn dein Nachwuchs gern Filme oder Serien schaut, können amerikanische Untertitel dabei helfen, das Verständnis zu erhöhen.

Dein Kind kann sich auch einen amerikanischen Twitch-Streamer aussuchen oder einen Podcast hören, um die Sprache ein bisschen besser zu lernen.

FAQ: Die wichtigsten Fragen rund um das Austauschjahr in den USA

Wie gut werden die Kinder im Ausland betreut?

Die Sicherheit steht an erster Stelle, weshalb jeder Jugendliche eine lokale Betreuungsperson zugewiesen bekommt, die in der näheren Umgebung wohnt. Dieser Koordinator hält regelmäßigen Kontakt zu deinem Kind und der Gastfamilie, hilft bei schulischen Problemen und ist bei allen Notfällen der erste Ansprechpartner direkt vor Ort.

Wie profitiert das Kind vom Auslandsjahr?

Dein Kind gewinnt durch den Alltag in einem fremden Land ein hohes Maß an Selbstständigkeit, Flexibilität und interkultureller Kompetenz. Die englische Sprache wird fließend beherrscht und das Knüpfen internationaler Freundschaften prägt die Persönlichkeit weit über die Zeit in den USA hinaus.

Welches Visum braucht man in den USA?

Für einen offiziellen Schüleraustausch an einer amerikanischen High School benötigt dein Kind zwingend das sogenannte J-1-Visum für Austauschbesucher. Die Ausstellung dieses Dokuments erfordert spezielle Regierungsformulare, die dir von der Organisation ausgehändigt werden, bevor ihr einen persönlichen Interviewtermin im US-Konsulat wahrnehmt.

Veröffentlicht von Patrick Konrad

Patrick ist seit 2017 Papa und Gründer von Elterngeld.de. Die Herausforderungen, vor denen junge Familien in Deutschland stehen, kann er gut nachvollziehen, denn ihnen widmet er auf diesem Portal seine Arbeit und seine persönlichen Erfahrungen. Wenn er nicht arbeitet, zaubert er für seinen Sohn oder geht mit ihm auf Zahnmonster-Jagd. Was ihn antreibt erfahrt ihr hier.