3 Tipps gegen finanzielle Lücken in der Elternzeit

Die ersten Monate nach der Geburt des Kindes sind für junge Eltern ein besonderer Anreiz, sich für einige Zeit von der eigenen Arbeit zu verabschieden. Tatsächlich wurden in den vergangenen Jahren viele Regelungen geschaffen, die ein solches Vorhaben unterstützen. Dennoch stoßen Paare gerade finanziell in der Elternzeit immer wieder an ihre Grenzen. Doch wie lassen sich diese Einschränkungen womöglich schon im Voraus vermeiden?

Elternzeit beantragen

Generell lassen sich finanzielle Lücken in der Elternzeit oft auf mangelnde Planung zurückführen. Beide Elternteile haben es zum Beispiel versäumt, ihren Arbeitgeber rechtzeitig über das Vorhaben zu informieren. Dadurch sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass ein geregelter Ausstieg oder zumindest eine Reduktion der Arbeitszeit möglich ist. An und für sich stellt dies das wohl größte Problem bei der Betrachtung der Lage dar. Denn nun ist es während der eigenen Abwesenheit nicht möglich, auf ein festes Einkommen zu bauen.

Wurde die Elternzeit im Betrieb mindestens sieben Wochen zuvor angekündigt, so besteht von nun an der wichtige Kündigungsschutz. Dieser ist vor allem im Hinblick auf die kommenden Jahre von großer Bedeutung. Denn dann kann wieder auf ein festes Einkommen gebaut werden, welches den Weg der Familie unterstützt.

Langfristige finanzielle Planung

In der Tat lässt sich die gemeinsam verbrachte Zeit in den ersten Lebensmonaten des Kindes später nicht mehr nachholen. Sollte sich zum Bespiel aufgrund des aktuellen Arbeitsverhältnisses nicht die Chance bieten, aus dem eigenen Beruf auszusteigen, so muss der Blick auf passende Alternativen gelenkt werden. Immer mehr Eltern ziehen aktuell aufgrund der Phase niedriger Zinsen die Aufnahme eines Darlehens in Betracht. Das geliehene Geld dient nun dazu, die eigene Arbeitspause zu überbrücken, bevor der Wiedereinstieg möglich ist.

Besonders günstige Kreditangebote sind in diesen Tagen auch im Internet verfügbar. Neben den Hausbanken werden die Online-Banken deshalb zu einer wichtigen Alternative. Da die Wahl des Instituts einen wesentlichen Einfluss auf die absoluten Kosten hat, die am Ende des Tages zu tragen sind, sollte viel Mühe in die Auswahl investiert werden. Weiterhin ist es notwendig, schon im Vorfeld einen Blick auf die Seriosität der Anbieter zu werfen.

Tipp: Schau dir nicht nur die traditionellen Kreditanbieter an. Mittlerweile gibt es auch interessante Anbieter, bei denen man Kredite von Privat erhalten kann – zum Beispiel bei einem Kredit von auxmoney. Bis zu 50.000 Euro kann man sich auf diese Art leihen.

Die vorhandenen Ersparnisse

Unter dem Strich bleiben auch die verfügbaren Ersparnisse ein wichtiger Indikator dafür, wie gut sich das Projekt der Elternzeit in die Tat umsetzen lässt. Wer das Glück hatte, früh ins Berufsleben einsteigen zu können und dabei ein hohes Einkommen auf seiner Seite hatte, legte womöglich schon in den ersten Jahren eine beträchtliche Summe zurück. Diese kann nun gut eingesetzt werden, um sich mehr persönliche Freiheiten gemeinsam mit der jungen Familie zu schaffen. An und für sich steht damit die Chance in Verbindung, für ein paar Monate von den eigenen Ersparnissen zu leben und darauf die finanzielle Situation aufzubauen.

Um zu berechnen, wie lang die Rücklagen reichen, muss der Blick zunächst auf die laufenden monatlichen Kosten gelenkt werden. Je höher diese sind, desto mehr Kapital ist natürlich notwendig, um den eigenen Lebensunterhalt aus den verfügbaren Ersparnissen zu bestreiten. Wer dagegen die Tugend der Sparsamkeit schon für sich entdeckte, braucht weniger Kapital, um über die Runden zu kommen. Mit einbezogen werden muss nun natürlich die veränderte Lebenswelt, die mit der Geburt des Kindes zusammenhängt. Dadurch steigen die monatlichen Kosten noch einmal an. Ein paar hilfreiche Spartipps finden Sie hier bei uns und auch bei Chip.de.

Der reduzierte Wiedereinstieg

Sollte sich die Elternzeit nicht wie geplant auf den gewünschten Zeitraum ausdehnen lassen, so bleibt der Wiedereinstieg in den Beruf in Maßen die richtige Wahl. Viele Arbeitgeber sind gerne dazu bereit, eine Halbtags-Stelle zur Verfügung zu stellen. Von nun an ist es möglich, einen guten Mittelweg zwischen Arbeit und Familie zu beschreiten, der schon als wesentlicher Mehrwert verstanden werden kann. Weiterhin ist es an vielen Stellen möglich, selbst auf das Prinzip der Heimarbeit zu bauen. In vielen Berufen, in denen der PC das mit Abstand wichtigste Instrument des eigenen Wirkens darstellt, ist auch dies eine realistische und leicht in die Tat umzusetzende Möglichkeit.

Das sogenannte Home-Office wird aktuellen Umfragen zufolge tatsächlich von immer mehr jungen Eltern in Betracht gezogen. Sie sehen darin für sich eine Möglichkeit, ihren Arbeitsalltag flexibel zu gestalten und von den damit verbundenen Freiheiten zu profitieren. Doch auch hier ist es am Ende von der Kulanz des Arbeitgebers abhängig, ob sich der eigene Wunsch in die Tat umsetzen lässt. Die Möglichkeit, auf diese Weise ein flexibles Einkommen innerhalb der eigenen vier Wände zu generieren, kann dennoch als eine lohnende Option betrachtet werden.

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