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Um es vorweg zu nehmen, eine Schwangerschaft ist keine Krankheit, sonder ein freudiges Ereignis. Kontaktieren Sie Ihren Frauenarzt. Alles Weitere ergibt sich.
Risikoschwangerschaft

Bei nachfolgenden Faktoren spricht man von einer Risikoschwangerschaft

Alter unter 18 Jahre
Bei Erstgebärenden, über 35 Jahre
bzw. über 40 Jahre bei Spätgebärenden
Mehrlingsschwangerschaften
Vielgebärende die mehr als vier Kinder geboren haben
Sterilitätsbehandlungen
wenn mehrere Fehlgeburten vorliegen
Komplikationen bei früheren Geburten
Rhesus-Inkompatibilität
Lageanomalien des Kindes
Diabetes
Übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum
Drogenkonsum
anhaltende Medikamenteneinnahme

und viele weitere Faktoren.
Eine fachkundige Beratung erhalten Sie von Ihrem Arzt.

Schwangerschaft
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Fehlgeburt

Von einer Fehlgeburt spricht man, wenn eine Schwangerschaft vor der 29. Woche (vom ersten Tag der letzten Regel an gerechnet) zu Ende geht. Eine drohende Fehlgeburt kündigt sich durch Kontraktion und Schmierblutung an. Manchmal ist die Fehlgeburt durch Bettruhe aufzuhalten. Die Behandlung mit Hormonen in der Frühschwangerschaft und mit wehenhemmenden Mitteln im zweiten Schwangerschaftsdrittel ist umstritten. Die Erfolge mit und ohne medikamentöse Behandlungen waren in vielen Untersuchungen gleich. Wenn ein Baby in den ersten drei Monaten verloren wird, dann bedeutet das oft, daß es nicht gesund war. Häufige Ursachen für Fehlgeburten sind Infektionskrankheiten, Umweltgifte (Schwermetalle), verschiedene Allgemein- und Immunerkrankungen sowie Nierenerkrankungen und Diabetes. Nur die wenigsten Frühgeburten sind auf Hormonmangel zurückzuführen. Es gibt wiedersprüchliche Untersuchungen darüber, ob Fehlgeburten nicht auch seelische Ursachen haben können. Ganz unwahrscheinlich ist das nicht. Wenn eine Fehlgeburt nicht mehr verhindert werden kann, kommt es zu starken Blutungen und zu Bauchkrämpfen. In vielen Fällen muß die Gebärmutter durch den Arzt ausgeschabt werden (Curettage). Geschlechtsverkehr ist nach der Fehlgeburt wieder möglich, sobald man wieder Lust dazu hat. Medizinisch gesehen, kann nach der Normalisierung der Regel, sofort eine neue Schwangerschaft geplant werden. Wenn der Schmerz über den Verlust eines Babys noch groß ist, sollte man sich ein wenig Zeit gönnen.
Frühgeburt

Ein Kind, das weniger als 2500 Gramm wiegt und vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt kommt, wird als Frühgeburt bezeichnet. Es gibt eine ganze Reihe von Gründen, die eine Frühgeburt begünstigen. Dazu gehören starkes Rauchen, Alkohol, Umweltbelastungen, schwere Arbeit, Stress, bewusste oder unbewusste Ablehnung des Kindes, Überforderung durch die Familiensituation (z.B. Probleme mit dem Partner etc.). Wenn Sie Alarmsignale Ihres Körpers beachten, können Sie in vielen Fällen eine Frühgeburt verhindern. Bei folgenden Anzeichen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen:

Wenn Sie übermäßig häufig (mehr als 2 x) in der Nacht urinieren müssen. Nicht jedoch, wenn Sie am Abend davor, 2 Kannen Tee getrunken haben.    : )

Wenn Sie nicht einschlafen können, obwohl Sie sehr müde sind, bzw. wenn Sie Nachts öfter aufwachen.

Wenn sich die Gebärmutter mehrmals am Tag zwischen 30 und 60 Sekunden zusammenzieht. Diese Kontraktionen sind nur selten schmerzhaft und machen sich oft nur durch das Hartwerden des Bauches bemerkbar.