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"Grundsätzlich gilt: Mit Bezug auf Ihre Gesundheit und die des Kindes sowie auf Ihre Schwangerschaft, kontaktieren Sie einen Arzt."

Infektionen

Infektionen der Mutter, vor allem im ersten Drittel der Schwangerschaft, können das Kind schwer schädigen.

Röteln

Wenn Sie weder rötelnkrank waren, noch gegen Röteln geimpft sind, sollten Sie vor einer geplanten Schwangerschaft Ihren Rötelntiter bestimmen lassen. Haben Sie keine Antikörper gegen Röteln im Blut, sollten Sie sich impfen lassen.
Gesundheit und Allergien
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Drogen

Alle Drogen passieren den Mutterkuchen und beeinflussen das Kind. Drogen unmittelbar vor der Geburt, können beim Neugeborenen Atem- und Kreislaufstörungen auslösen. Drogensüchtige Mütter gebären drogensüchtige Kinder, deren Entzugserscheinungen (Atemstörungen, Zittern, Unruhe usw. ) behandelt werden müssen.

Medikamente

Fast jedes Medikament gelangt über den Mutterkuchen zum Kind. Ob es dem Ungeborenen schaden kann, müssen Sie unbedingt mit Ihrem Arzt abklären.

Kaffee

Gegen die gewohnte Tasse Kaffee ist auch in der Schwangerschaft nichts einzuwenden, doch eine vergleichende Studie ergab, dass Frauen mit starken Kaffeekonsum vermehrt untergewichtige Babys zur Welt bringen. Weiterhin gibt es Hinweise darauf, daß mehr als 600 mg Koffein täglich, die Frühgeburtenrate erhöhen kann. Koffein wirkt harntreibend, erweitert die Gefäße, regt die Magensäfte an, stört den Schlaf und macht unruhig. Das Kind trinkt mit !

Rauchen

Rauchen in der Schwangerschaft sollte grundsätzlich und konsequent unterlassen werden. Das Kind raucht mit ! Nikotin verengt die Blutgefäße und behindert dadurch den Sauerstofftransport zum Kind.

Alkohol

Hier gilt das gleiche wir beim Rauchen. Finger weg ! Bei übermäßigen Konsum können irreparable Schäden am Kind entstehen.
  
Durchführung der Rötelnimpfung

Die deutsche Impfkommission empfiehlt zur Zeit, im zweiten und sechsten Lebensjahr, alle Kinder, also auch Buben, zu impfen. Damit hofft man, allgemein die Zahl der Rötelnerkrankungen zu verringern, so dass die Ansteckungsgefahr für schwangere Frauen sinkt. Weil man sich auf den Impfschutz aus der kombinierten Masern-Mumps-Röteln- Impfung im Kleinkindalter aber nicht sicher verlassen kann, werden geimpfte Mädchen kurz vor der Pubertät noch ein drittes Mal nachgeimpft. Mit einem Test kann man den Gehalt des Blutes an Rötelnantikörpern bestimmen. Ist er hoch genug, braucht nicht geimpft zu werden.
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