7. SSW – Die ersten Bewegungen des Babys

Natürlich wird es noch einige Monate dauern, bis Sie die ersten sanften Stupser von Ihrem Baby selbst spüren können. Vorher übt der Embryo jedoch schon ganz fleißig und damit beginnt er ungefähr in der 7. SSW. Langsam macht er die ersten Bewegungen, die zu Beginn noch unkontrolliert sind und in erster Linie dem Aufbau der Muskeln dienen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Embryo hat eine Größe von rund 1,3 cm vom Scheitel bis zu Steiß
  • Das Gewicht liegt bei ca. 0,5 g
  • Der Embryo hat die Größe einer Heidelbeere
  • Das Baby macht die ersten, unkontrollierten Bewegungen
  • Pro Tag wächst der Embryo rund 1 mm
  • Schlagartig auftretende Müdigkeit hält Sie auf Trab

Bilder zur 7. Schwangerschaftswoche

Natürlich wird es noch einige Monate dauern, bis Sie die ersten sanften Stupser von Ihrem Baby selbst spüren können. Vorher übt der Embryo jedoch schon ganz fleißig und damit beginnt er ungefähr in der 7. SSW. Langsam macht er die ersten Bewegungen, die zu Beginn noch unkontrolliert sind und in erster Linie dem Aufbau der Muskeln dienen. Bald schon aber werden die Bewegungen immer kontrollierter, bis sich Ihr Baby sogar bewusst den Daumen in den Mund steckt oder mit der Nabelschnur spielt.

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So geht es dem Embryo

Der Kopf ist im Vergleich zum Körper auch in der 7. SSW noch deutlich größer und das wird sich auch erst einmal nicht ändern. Zwar passen sich die Proportionen im Laufe der Schwangerschaft an, aber auch wenn Ihr Baby zur Welt kommt, ist der Kopf für den kleinen Körper scheinbar noch ein wenig zu groß. Das verwächst sich jedoch im Laufe der ersten Lebensjahre.

Auf einem sehr guten Ultraschallgerät könnten Sie in der 7. Schwangerschaftswoche nun bereits die Gesichtszüge von Ihrem Baby erkennen. Hier sind die Nasenlöcher und ein kleiner Mund ausgebildet. Auch die Augenhöhlen werden immer deutlicher erkennbar. Ihr Baby sieht und hört zwar noch nichts, die Anlagen für die spätere Entwicklung dieser Sinne sind jedoch vorhanden.

Sehr spannend ist ein Blick auf die Beine und die Ärmchen. Auch hier zeigen sich die ersten Ansätze, die Hände erinnern noch immer an kleine Paddel und die Füße sind in der Entstehung. Besonders aufregend ist, dass der Embryo nun langsam Muskelstränge bekommt. Diese sind auch der Auslöser für die ersten Bewegungen. Würden Sie diese Bewegungen beobachten, dann hätten Sie das Gefühl, Ihr Baby zuckt einfach ein wenig hin und her. Das tut es auch in der 7. SSW noch. Es braucht noch ein paar Wochen, bis die Bewegungen schließlich gezielter werden.

Bei den Organen hat sich einiges getan. Die großen Organe sind nun alle soweit angelegt und Ihr Baby hat seine Nieren und die Lunge. Die Leber selbst ist schon fleißig bei der Arbeit. Sie produziert bereits die ersten roten Blutkörper, die später sehr wichtig sind.

Hinweis: Das erste Drittel der Schwangerschaft ist für die Entwicklung des Embryos besonders wichtig. Rund 80% der Fehlgeburten finden vor der 12. Schwangerschaftswoche statt. Ein Teil davon sogar so früh, dass er oft unbemerkt bleibt. Die Gründe für eine Fehlgeburt können vielseitig sein. In erster Linie ist jedoch zu bedenken, dass die Befruchtung, die Einnistung sowie die Ausbildung des Mutterkuchens sehr komplex sind. Schleicht sich ein Fehler ein, kann dies zu einer Fehlgeburt führen. Mit jeder zunehmenden Schwangerschaftswoche sinkt die Wahrscheinlichkeit für einen Abort.

Die Mutter in der 7. SSW

Vermutlich wissen Sie nun schon rund drei Wochen, dass Sie ein Baby erwarten und jeden Tag steigen die Vorfreude, die Spannung, aber auch die Gefühle für das kleine Wesen in Ihrem Bauch mehr an. Unbewusst legen Sie schützend die Hand auf Ihren Bauch, streicheln darüber und fragen sich, ob es dem kleinen Wesen wohl gut gehen mag. Die meisten Frauenärzte vergeben für die 7. SSW den ersten Termin, um die Schwangerschaft zu bestätigen. Nun ist auf dem Ultraschall schon gut etwas zu sehen. Das kleine Blubbern des Herzchens beim Embryo, die Fruchthöhle und der Dottersack zeigen, dass hier alles in Ordnung ist. Vielleicht erhalten Sie sogar schon den Mutterpass.

Viele Frauen behalten die Schwangerschaft dennoch ein wenig für sich, auch wenn sie damit gerne ihre Umgebung überraschen würden. Wenn Sie beruflich nicht gefährdet sind, beispielsweise durch Chemikalien oder schwere körperliche Arbeit, so sind Sie noch nicht verpflichtet, dem Arbeitgeber die Schwangerschaft mitzuteilen. Oft wird mit der Benachrichtigung von Freunden, Bekannten sowie dem Arbeitgeber bis nach der 12. SSW gewartet.

In der 7. SSW hat die Morgenübelkeit oft ein starkes Ausmaß erreicht und es kann sein, dass Sie an Gewicht verlieren. Die Brüste spannen und der BH kneift. Es kann durchaus sinnvoll sein, einen neuen BH zu kaufen. Lassen Sie sich hier jedoch beraten. Manchmal reicht es aus, eine BH-Erweiterung einzusetzen und so den Umfang vom BH zu verlängern.

Himmelhoch jauchzend und im nächsten Moment wieder zu Tode betrübt? Auch das ist in der 7. Schwangerschaftswoche ganz normal. Die Hormone wirbeln noch immer durch Ihren Körper und bringen ihn durcheinander. Stimmungsschwankungen werden zudem noch ein paar Wochen anhalten. In der fortgeschrittenen Schwangerschaft gleicht sich der Hormonhaushalt aber wieder aus und das Auf und Ab der Gefühle lässt nach.

Was bedeutet die 7. SSW?

Sind Sie in der 7. SSW, dann befinden Sie sich im 2. Monat der Schwangerschaft. Das Baby ist inzwischen bereits 5 Wochen in Ihrem Bauch und hat schon eine beeindruckende Entwicklung durchgemacht. Immer mehr nimmt es die Formen von einem kleinen Menschen an und baut sich die Wohnung im Bauch aus. Wenn die Hosen spannen, dann hängt dies bisher jedoch noch meist mit einem durch die Hormone aufgeblähten Bauch zusammen. Die genaue Bezeichnung der Tage in der 7. Schwangerschaftswoche lautet wie folgt:

  • Tag 1 der 7. SSW wird als 6+0 gewertet
  • Tag 2 der 7. SSW wird als 6+1 gewertet
  • Tag 3 der 7. SSW wird als 6+2 gewertet
  • Tag 4 der 7. SSW wird als 6+3 gewertet
  • Tag 5 der 7. SSW wird als 6+4 gewertet
  • Tag 6 der 7. SSW wird als 6+5 gewertet
  • Tag 7 der 7. SSW wird als 6+6 gewertet

Mit der vollendeten 7. Schwangerschaftswoche haben Sie noch 33 Wochen bis zum Entbindungstermin.

Videos zur 7. Schwangerschaftswoche

Infos für den Partner – gemeinsam den Kampf gegen die Übelkeit führen

Etwas, das Ihre Partnerin ganz besonders belastet, ist die morgendliche Übelkeit. Teilweise ziehen sich diese Attacken bis über den ganzen Tag oder werden ausgelöst durch Gerüche, die sonst für Heißhunger gesorgt haben. Während es gestern Abend unbedingt noch der Pudding sein musste, machen Sie Ihrer Partnerin heute damit vielleicht keine Freude mehr.

Das schlaucht ganz schön aber denken Sie daran: Jeder Weg, den Sie extra laufen, um Schokolade, Gummibärchen oder vielleicht auch den Eimer zu holen, erleichtert Ihrer Partnerin die schwere erste Zeit. Oft reicht es schon aus, wenn Sie ihr zur Seite stehen und ihr sagen, wie stolz Sie sind. Die Glücksgefühle, die Sie beide verspüren, trösten darüber hinweg, dass gerade die ersten Wochen zu einer echten Herausforderung werden können.

Das ist in der 7. SSW wichtig

Ein ruhiger Geist lebt in einem entspannten Körper. Vertrauen Sie Ihrem Körper und versuchen Sie, das Gedankenkarussell nicht so stark an sich heran zu lassen. Natürlich machen Sie sich Gedanken. Ihr Baby merkt jedoch die Unruhe der Mama. Besser ist es also, wenn Sie mit einem tiefen Vertrauen in die Schwangerschaft gehen. Ihr Körper wird sich bemerkbar machen, wenn er besondere Bedürfnisse hat. Hören Sie auf ihn. Legen Sie sich auch dann hin, wenn Sie gerade eigentlich keine Zeit haben.

Heißhunger ist immer ein Zeichen dafür, dass Ihr Körper Nährstoffe braucht, um Sie und das Baby fit zu halten. Achten Sie darauf, vielleicht nicht nur zu Süßwaren oder fettigen Speisen zu greifen. Halten Sie immer ein wenig frisches Obst und Gemüse parat. Es kann auch gegen die Übelkeit helfen, wenn Sie zwischendurch etwas knabbern.

Vielleicht haben Sie vermehrt Ausfluss. Auch das ist ganz normal. Es kann helfen, wenn Sie stark saugfähige Einlagen nutzen. So lange der Ausfluss weißlich ist und nicht unangenehm riecht, besteht kein Grund zur Sorge. Verspüren Sie Schmerzen, Juckreiz oder haben Sie Blutungen, sollten Sie direkt den Arzt aufsuchen.

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